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Paige
Gelöschter Benutzer

Re: Abwesenheit

von Paige am 27.08.2018 10:08

Hellow meine lieben, habe natürlich vergessen mich abzumelden, I‘m so sorry.
Ich bin vom 25.08 bis zum 04.09 in Kroatien im Urlaub.
Das betrifft: Paige Willisburgh, Amina Ellis, Vika Arnell, Reeva Meachum, Dinah Holloway, Maeve Lachance, Tabitha Bainbridge.

Alles klar, viel Spaß dir!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.08.2018 10:18.

Jazz

32, Weiblich

  Anfänger

Holyhead Harpies Daily Prophet Journalist Ilvermorny Wampus Abschluss Muggelstämmig Neutral

Beiträge: 6

Re: Schreibpartner

von Jazz am 26.08.2018 18:46

Henlo, ich hab Ash, Lilith und Jazz im Angebot, falls wer will

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.08.2018 18:47.

Lucian

32, Männlich

  Anfänger

Falmouth Falcons Quidditchspieler Kapitän Treiber Hogwarts Slytherin Abschluss Reinblut Neutral

Beiträge: 306

Re: Wiese

von Lucian am 26.08.2018 00:06

Bei seiner, meiner Meinung nach, dämlichen Fragerei sah ich ihn reflexartig an als sei er vollkommen bescheuert. Für mich war es absolut ersichtlich, dass er gerade mein Problem war und, in meinen Augen, sollte es auch für ihn ersichtlich sein, immerhin hatte ich es deutlich genug gesagt. War es die Euphorie von dem gewonnen Sieg, die ihn blendete? Oder vielleicht der bereits konsumierte Alkohol, der seine Sinne trübte? Oder war er tatsächlich so bescheuert, dass er es nicht verstand? „Du bist passiert, Roger.", kam es schließlich über meine Lippen, bevor ich die Möglichkeit hatte über meine eigenen Worte nachzudenken. Nicht, dass es für mich ungewöhnlich war im Affekt zu sprechen bevor ich drüber nachdachte. „Hörst du dir eigentlich selber zu, wenn du mit anderen Menschen sprichst oder vergisst du es aus eigener Ignoranz einfach wieder? Mit der Aussage, dass meine Meinung irrelevant sei, meinte ich exakt das was ich sagte: Meine Meinung ist irrelevant – zumindest für dich. Aber du erkennst meine Existenz ja nicht einmal an, also sollte ich mich eigentlich nicht einmal darüber wundern." Tatsächlich musste ich mir gerade Mühe geben, dass ich in einem halbwegs gemäßigtem Ton mit ihm sprach, damit niemand groß auf uns aufmerksam wurde, obwohl der aggressive Unterton ihm nicht verborgen bleiben sollte. Alkohol war in meinem aktuellen Gemütszustand sicherlich nicht die Beste Idee, doch machte dies vermutlich kaum noch einen Unterschied. Immerhin war ich bereits verärgert und getrunken hatte ich auch schon das ein oder andere Glas. Dementsprechend ließ ich es mir nicht nehmen eins meiner Gläser aus der Luft zu „pflücken" und einen Schluck daraus zu trinken. Vielleicht hatte ich ein kleines bisschen die Hoffnung, dass es mich etwas abregte oder zumindest für einen Moment ablenkte.
„Was ich fasle? Du fragst mich gerade ernsthaft was ich fasle? Glaubst du eigentlich gerade, dass ich Witze mache oder wieso hältst du den Moment angebracht um zu scherzen?" Eindeutige Verständnislosigkeit lag in meiner Stimme. „Ich fasle davon, dass ich nicht deinen Trostpreis spiele. Du hast dem Tagespropheten kürzlich nocht gesagt, dass du dich mit niemandem triffst und bei deinen Dates bisher niemand Interessantes dabei war. Vielleicht ist deine Bitch von vorhin ja interessant genug für ein Date oder interessant genug dafür, dass du dich regelmäßig mit ihr triffst." Ich nahm noch einen Schluck aus meinem Glas.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.08.2018 15:07.

Roger
Administrator

31, Männlich

  Anfänger

Tutshill Tornados Quidditchspieler Kapitän Jäger Hogwarts Ravenclaw Abschluss Halbblut Gut

Beiträge: 565

Re: Wiese

von Roger am 25.08.2018 15:25

Ich lief locker neben ihm her, des Fakts nicht bewusst, dass er wohl wahrscheinlich gerade versuchte, mich loszuwerden. Er hatte seine Verabredungen oder Gesprächspartner auf Parties bereits öfter für mich stehen gelassen, so hatten wir uns überhaupt kennengelernt, also erwartete ich nicht, dass er jetzt so unbedingt zu der Person, der er das Getränk mitbrachte, zurück kehren musste. Immerhin wusste ich, was ihm Spaß machte, er müsste heute Abend eigentlich mit niemand anderem reden als mir. Und das wusste er eigentlich auch, also wieso würde er jemand anderen mir vorziehen? Seine vehemente Antwort überraschte mich ein wenig. Was war passiert, dass er so mies gelaunt war? Ich blieb neben ihm stehen und sah ihm dabei zu, wie er sich arrangierte, während ich antwortete: "Wieso? Was ist passiert, und wieso irrelevant?" Noch immer hatte ich keinen Schimmer, wovon er redete, und demnach verwirrte mich seine Aussage ehrlich gesagt sehr. Das einzige, was ich mir vorstellen konnte, war, dass irgendjemand auf dieser Party ihm unrecht getan hatte, bevor ich ihn erreicht hatte. Ich überlegte, wer das wohl sein könnte, und was ich der Person antun könnte, damit sie dafür bezahlen würde, meinen guten Freund Lucian so sauer gemacht zu haben. Ich wusste nicht, dass Lucian mich dabei beobachtet hatte, wie ich mit Zoey geredet hatte, oder wie dieses Gespräch für ihn ausgesehen haben musste, und wieso er nun deshalb sauer war. Ich wusste ja nicht ein mal, dass ich es war, auf den er sauer war. Aber ich merkte doch, dass er sich seltsam verhielt, wenn er von einer anstrengenden Person genervt war, hätte er sich doch längst darüber ausgelassen, nicht?
Weibliche Gesellschaft? Ich erkannte seine Stichelei nicht als solche, stattdessen war ich nur noch verwirrter. Demnach sah ich ihn auch mit zusammengezogenen Augenbrauen an, doch es war nicht zu verkennen, dass ich noch immer in einer ausgelassenen, amüsierten Stimmung war, und das hier nicht sonderlich ernst nahm. Also, es war ernst, dass er nicht in Partystimmung war, aber das konnte man nicht mit Ernst bekämpfen. Demnach antwortete ich mit einem scherzhaften "Was faselst du denn?", das eigentlich nur bedeuten sollte, dass alles, an der Situation, die er gerade beschrieben hatte, Unsinn war. Ich ging davon aus, dass er verstand, da mir nicht eingeleuchtet war, dass er sauer auf mich zu sein schien. Er meinte wahrscheinlich Zoey, aber ich hatte die kurze Unterhaltung mit ihr beendet, wieso sollte ich nicht mit verschiedenen Leuten an einem Abend reden können? Jetzt war ich doch hier, extra wegen ihm, und ich wollte gerade nur mit ihm feiern, sonst hätte ich ihn doch nicht aufgesucht. Ich hatte mir niemand anderen gesucht, obwohl er so mies drauf war und das an mir auszulassen schien, was echt nicht sein musste. Wieso erzählte er mir nicht einfach, was das Problem war?


GEBURTSDATUM

01.06.1978

TRIKOTNUMMER
21

TREFFERQUOTE
78.8%

HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
263km/h

GESPIELTE LIGASPIELE
22

GEWONNENE LIGASPIELE
16

Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.08.2018 17:25.

Caoimhe

30, Weiblich

  Anfänger

Appleby Arrows Quidditchspieler Jäger Hogwarts Gryffindor Abschluss Muggelstämmig Gut Werwolf

Beiträge: 148

Re: Buffetzelt

von Caoimhe am 22.08.2018 18:04

Ich folgte den Bewegungen des Reporters so genau, als wäre zu erwarten, dass er in jedem Moment seinen Zauberstab hervorziehen und einen Fluch auf Dinah und mich schiessen würde. Selbstverständlich war mir klar, dass er das nicht tun würde – jedenfalls nicht direkt. Würde er einen Enthüllungsartikel über... Über mich und die neue, bedrohliche Seite von mir schreiben, würde trotzdem ein Fluch auf mir lasten, ein Fluch, der sich nicht nur für meinen Beruf, meine Karriere und meinen Ruf verheerende Wirkungen hätte. Natürlich war mir klar, dass dies nicht nur seine Schuld wäre, erst müsste ich mich verplappern, damit er überhaupt etwas zum Schreiben hätte. Also durfte ich nichts Falsches sagen. Mein Leben war zurzeit grossartig, ich war glücklich über unseren zweiten Platz und den SWA-Preis. An diese Geschichte musste ich fest glauben, wenn ich wirklich nicht etwas verraten wollte, was nicht verraten werden sollte.
Meine Hand zuckte augenblicklich zurück, als ich realisierte, weswegen er wahrscheinlich gestockt hatte – ich biss mir auf die Lippe und hoffte, dass ihm nicht aufgefallen war, wie schnell ich mich von Dinah gelöst hatte. Mir war klar, dass es nichts Neues war, wenn Dinah und ich uns so nahe zeigten, doch gerade heute war mir nicht nach Verschwörungstheorien. Jeglicher Art. Und ich war mir ziemlich sicher, dass niemand mir das böse nehmen würde – zumindest niemand von den Menschen, die über mein klitzekleines Geheimnis informiert waren.
„Ich meine, wenn das tatsächlich so wäre, wäre unsere Freundschaft nach unserem Sieg gegen die Arrows zu Ende gewesen. Oder schon zuvor, als ihr Team auf der Gewinnerseite stand." Ich schmunzelte. „Klar sind wir auf dem Spielfeld Konkurrentinnen, und da macht es auch keinen Unterschied, dass wir uns privat kennen. Doch ausserhalb davon beeinträchtigen unsere Berufe nicht unsere Freundschaft."
Klar stritten wir uns, sogar ziemlich oft. Wir waren beste Freundinnen, keine Frage, ich liebte sie mehr als jeden anderen Menschen dieser Welt. Es war eine Sache unserer beiden Charaktere, dass wir leider ziemlich schlecht darin waren, unsere Meinungsdifferenzen ruhig und sachlich zu klären. Ausserdem lebten wir zusammen und sahen uns jeden Tag, ich war der Meinung, dass das kein Mensch aushielt, ohne sich jemals über irgendwas zu zanken. Jedoch vertrugen wir uns immer ziemlich schnell wieder miteinander, was auch gut so war. Ich mochte das Gefühl, dass etwas zwischen uns beiden stand, ganz und gar nicht. Wahrscheinlich hatte ich in meinem Leben einfach schon genug Familienmitglieder verloren, weil ich mich nicht mit ihnen auf etwas einigen konnte – wenn das auch bei Dinah passieren würde, würde ich wahrscheinlich daran zerbrechen.
Für einen kurzen Moment schaffte ich es, meinen Blick von dem Reporter abzuwenden, um für einmal Dinah und nicht ihn anzulächeln – einerseits, weil ich tatsächlich irgendwo stolz darauf war, dass wir uns noch nie wirklich wegen unseren Jobs zerstritten hatten, aber vor allem, um zu bestätigen, dass ich meine Aussage auch ernst meinte. Könnte ich Dinah dabei nicht in die Augen sehen, wäre sie wohl deutlich unglaubwürdiger, als es mir lieb war.

kevina.png

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.08.2018 18:06.

Vika

31, Weiblich

  Anfänger

Falmouth Falcons Quidditchspieler Sucher Hogwarts Gryffindor Abschluss Muggelstämmig Neutral

Beiträge: 39

Re: Loungezelt

von Vika am 21.08.2018 19:11

Wow. Sie wusste nicht nur wer ich war, sie wusste auch in welchem Team und auf welcher Position ich spielte. Naja, irgendwie lag das bestimmt daran, dass wir uns auf dem Spielfeld schon das ein oder andere mal begegnet waren, jedoch hatte ich nicht damit gerechnet das jemand wie Gwenog Jones mich auf einer Veranstaltung wie dieser wiedererkennen würde. Im Gegensatz zu ihr war ich ein Niemand. "Ja genau, das ist richtig! Uh.. ich hätte nicht damit gerechnet dass du das weißt.." antwortete ich ihr dann etwas verlegen auf ihre Frage. Naja, eine richtige Frage war das ja nicht unbedingt, immerhin kannte sie ja schon die richtige Antwort darauf. "Ich bin ein großer Fan wenn ich das so sagen darf!" fügte ich dann ein wenig aufgeregt hinzu.
Als sie meinte, sie würde gerne darauf anstoßen, nickte ich kurz und reichte ihr das Glas, dann hob ich mein eigenes in die Luft. "Dann.. auf eine gelungene Saison." meinte ich lächelnd und hob ihr mein Glas entgegen, damit wir anstoßen konnten. Irgendwie war ds Gefühl der Nervosität noch immer nicht verflogen, schließlich war sie eine große Nummer und ich wollte sie nicht mit irgendetwas belanglosem langweilen. "Genießt du den Abend bisher, Gwenog?" fragte ich dann, um ein wenig Konversation zu betreiben. Ich für meinen Teil war darin eigentlich immer irgendwie schlecht gewesen, da ich mich für eine eher langweilige Person hielt. Deshalb war ich auch meist mehr daran interessiert mein Gegenüber kennenzulernen, anstatt etwas über mich selbst Preis zu geben. Obwohl ich ihr gegenüber bestimmt die eine oder andere Frage beantworten würde, wenn es denn dazu kommen sollte, dass sie etwas über mich wissen wollen würde. Ich blickte kurt durch den Raum, ehe ich sie wieder ansah und mir einen Schluck von meinem Wein genehmigte.

You wake up every morning to fight
the same demons that left you so tired the night before and that, my love, is bravery.
  
Like wings she wore a troubled past. She had been through hell, though no one
could see her demons. They could see the face that conquered them all. Don't Allow their poison
 to replace the kindness in your heart.

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Gabriel

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  Schnatz-Wacher

Tutshill Tornados Daily Prophet Journalist Hogwarts Hufflepuff Abschluss Halbblut Gut Animagus

Beiträge: 56

Re: Wiese

von Gabriel am 21.08.2018 17:35

„Offensichtlich.", antwortete ich meiner Arbeitskollegin mit einem leichten Schmunzeln, ehe ich meine Stirn ein wenig in Falten legte. „Das wusstest du nicht?", fragte ich etwas verblüfft nach obwohl ich Tessa gut verstanden hatte. Natürlich hätte ich ihr noch mitteilen können, dass auch Lexi sich noch hier auf der Party herum trieb, doch war mir bekannt, dass die beiden sich nicht unbedingt wirklich mochten, weswegen ich diese Information lieber für mich hielt. „Entschuldige, ich wusste nicht, dass du daran Interesse gehabt hättest." Ich wusste wirklich nicht, dass sie sich hätte vorstellen können zusammen her zu kommen, allerdings hätte ich sie dies auch nicht gefragt, wenn ich es getan hätte. Freundschaft hin oder her, aber sie hätte mir meinen Job hier durchaus erschwert, weswegen ich ihr, sowie Lexi, oder sonstigen Leuten, die mich näher kannten, absichtlich aus dem Weg gegangen war. „Beim nächsten Mal, ok?" Ich schenkte ihr ein Lächeln, bevor ich einen kleinen Schluck aus meinem Glas nahm.
Mein Blick glitt noch einmal kurz über die Wiese, in der Hoffnung etwas interessantes zu erblicken, allerdings schien alles recht gesittet. Als wäre ich auf einer zu groß geratenen Familienfeier. Sicherlich erfreute es die Redaktion des Quidditch League Magazins, dass es hier so friedlich zu ging, aber für die anderen Zeitung war dies wohl eher weniger von Interesse. So gemein es auch klang, aber mit Schlagzeilen zu irgendwelchen Prügeleien oder so etwas, verdiente man eben die meisten Galleonen und das war für mich von größerem Interesse als eine perfekt-harmonische Party. Etwas, das mir kurz darauf ein bisschen leid tat – immerhin war auch Roy einer von ihnen und ich wollte ihm sicherlich nichts schlechtes. „Ich hoffe übrigens, dass du nicht zu traurig darüber bist, dass die Falcons nur dritter geworden sind." In meinen Augen lag ein leicht frecher Blick, schließlich war es bekannt, dass Quidditchfans gerne mal leidenschaftlich werden konnte. Ich selber war kein übermäßiger Fan des Spiels, ich bevorzugte Fußball aber damit konnten nicht allzu viele etwas anfangen, doch irgendwie hatten es mir die Tornados es mir schon von der Schulzeit an irgendwie am meisten zu gesagt.

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Lucian

32, Männlich

  Anfänger

Falmouth Falcons Quidditchspieler Kapitän Treiber Hogwarts Slytherin Abschluss Reinblut Neutral

Beiträge: 306

Re: Wiese

von Lucian am 21.08.2018 17:19

Als Roger mir folgte und auch direkt wieder seine Stimme vernahm konnte ich nicht anders als meine Augen zu verdrehen. Den kleinen Funken in mir, der sich darüber freute, dass er nicht einfach mit einem Getränk an der Bar stehen blieb und sich dort mit Merlin-weiß-wem unterhielt, übertünchte ich schnell mit der Erinnerung daran, wie er der jungen Frau eben eine Haarsträhne hinters Ohr gestrichten hatte. Ich hatte direkt wieder weggesehen, denn ich wusste was auf eine solche Geste folgte und ich wusste, dass es mich nervte. Genau wie es mich jetzt gleich schon wieder nervte – und den Funken erlischen ließ.
Ich gab lediglich ein leichtes Schnauben von mir, als er sich danach erkundigte ob ich die Party nicht genießen würde. Nein, gerade ganz und gar nicht. Eigentlich die ganze Zeit schon nicht. Mein Instinkt hatte mich wirklich von Anfang an nicht im Stich gelassen. Ich hatte gewusst, dass die Party mich nur verärgerte und weiter verärgern würde. Er wollte, dass ich mich ausließ? Bitte. Konnte er haben. Zumindest eine abgeschwächte Form von dem, was ich am liebsten äußern würde, doch waren hier auf der Wiese zu viele Zeugen. Nicht, dass ich vor hatte ihn zu schlagen oder tatsächlich anzuschreien, aber es musste ja nicht gleich noch eine Journalistin von der Hexenwoche oder so mitbekommen wie ich gelaunt war und dies unnötig aufbauschen. „Nein Roger, ich genieße die Party nicht, aber meine Meinung ist ja ohnehin irrelevant." Ich war, noch während ich gesprochen hatte, stehen geblieben. Allerdings nur um meinen Zauberstab zu ziehen – ich hielt die Gläser beide in einer Hand, was ich als umständlich empfand, doch wollte ich normalerweise eine Hand frei haben. Mit einer simplen Handbewegung, und einem nonverbalen Zauber, dass die Gläser zu schweben begannen und ich sie einfach loslassen konnte. Meinen Stab steckte ich schließlich wieder weg und blickte meine unfreiwillige Begleitung aufgrund unseres Größenunterschieds von unten herauf an. „Die Hauptsache ist, dass du sie genießt, nicht? Ich möchte dich wirklich nicht beim Feiern aufhalten. Deine weibliche Gesellschaft vermisst dich sicherlich bereits und sie warten zu lassen wäre tragisch." Davon abgesehen wartete auf mich selbst eine Blondine darauf, dass ich zurückkam. Obwohl ich mir nicht so sicher war ob Tessa noch wartete, immerhin hatte es schon lang genug gedauert bis ich meine Getränke von der Barhexe erhalten hatte und nun war hier noch Roger, der meine Aufmerksamkeit wollte. Was mich normalerweise freuen würde, immerhin verbrachte ich gerne Zeit mit Roger und bekam noch lieber Aufmerksamkeit, allerdings war ich nicht gut auf ihn zu sprechen. Oder sprach er generell nur mit mir, weil ihn die Blondine doch abserviert hatte? Amüsant wäre es. Doch daran glaubte ich nicht. Niemand würde Roger jetzt noch abweisen. Eine weitere Sache, die mich störte. Noch mehr Fans. Noch mehr Groupies. Noch mehr Interesse an dem Junggesellen, der hin und wieder auf ein paar Dates ging.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.08.2018 17:42.

Raphael

29, Männlich

  Hausmannschaftsspieler

Ballycastle Bats Daily Prophet Journalist Hogwarts Hufflepuff Abschluss Muggelstämmig Neutral Okklumentik Legilimentik

Beiträge: 53

Re: Wiese

von Raphael am 21.08.2018 14:31

Ich wusste wirklich nicht genau, wieso ich eigentlich länger geblieben war, als nötig. Immerhin hatte ich es mir zu Beginn der Party noch zur Aufgabe gemacht, tatsächlich Informationen für einen möglichen Artikel zu sammeln und dabei auch Lexi Davies bemerkt, die wohl ebenso erpicht auf Informationen war. Nachdem ich allerdings nach einer Weile des Leute Ansprechens und abgewiesen Werdens ein wenig den Elan verloren hatte, mich weiter irgendwie mehr oder weniger zu blamieren, hatte ich doch tatsächlich beschlossen, mir einfach bei der Wiese, ein wenig abseits von den größeren Menschenmassen einen Sitzplatz zu suchen und mich dort entspannt niederzulassen. Ich hatte mich seit langem nicht mehr getraut, aus dem Haus zu gehen, höchstens zur Arbeit und zu Orten, an denen ich Nachforschungen anzustellen hatte und selbst das tat ich eher widerwillig. Im Büro zog ich mich hinter meine kleinen Pappwand zurück, die mich und meine Arbeitsbucht von den anderen trennte und vergrub mich ganz und gar in Pergament und Tinte. Gespräche vermied ich so gut es möglich war und wenn ich mit jemandem sprechen musste, fasste ich mich kurz und beendete die Unterhaltung so schnell wie möglich. Es war mir einfach unangenehm, andere Menschen zu treffen, zumindest war es das bisher gewesen und nachdem ich zumindest ein wenig über meinen Selbsthass hinweggekommen war, fühlte ich mich oft einfach nur noch fehl am Platz oder irgendwie unerwünscht. Also musste ich wohl vorerst damit leben, mehr oder weniger allein zu sein, auch wenn das nicht wirklich das war, das ich mir wünschte. Oder, ich traf eben wie heute Entscheidungen, die mich wohl zumindest ansatzweise wieder unter Menschen brachten. Na gut, vielleicht wusste ich doch, weshalb ich geblieben war. Ich hatte es einfach satt, allein in meiner Wohnung zu hocken und Trübsal zu blasen, das half ja auch nichts und ich musste nunmal auch irgendwann beginnen an mir zu arbeiten. Wie sollte ich das schaffen, ohne unter Leute zu gehen? Ich musste einfach über meinen Schatten springen und mich etwas zusammenreißen. Und das hatte ich ja hiermit getan.
Ich beobachtete also von meiner Position aus einige Menschen, teilweise waren sie bereits so betrunken, dass sie nicht mehr gerade gehen konnten und der dämmernde Himmel bestätigte mich in meiner annahme, dass sie wohl auch schon eine Weile hier waren und genug zeit gehabt haben, sich zu besaufen. Ich selbst hielt nicht allzu viel von Alkohol, ich mochte es einfach nicht, betrunken zu sein. Es war ein merkwürdiges Gefühl. Ich hatte immer zu den Leuten gehört, die die betrunkenen lieber beobachteten und froh waren, sich selbst nicht so zu blamieren. In einiger Entfernung entdeckte ich einen der Quidditchspieler, die ich zuvor angesprochen hatte, dieser hatte mich lediglich mit den Worten "Verzeihung, ich lasse mir nur ungern meine Karriere von einem Zeitungsfatzke ruinieren." abgewimmelt. Zu meiner eigenen Überraschung hatte mich das nicht wirklich getroffen, vermutlich weil ich fand, dass er recht hatte und ich musste ihm ja keine Informationen entlocken. Als ich meinen Blick dann weiter durch die Menge schweifen ließ, erkannte ich noch mehrere bekannte Gesichter, doch eins stich - aus meiner Perspektive war das absehbar - besonders heraus. Natürlich war Roger Davies hier, es wäre dumm von mir gewesen, anzunehmen, dass er sich von dieser Party fernhielt, immerhin gehörte er zum Siegerteam und das gönnte ich ihm allemal, nach dem riesen Skandal, der um ihn geschehen war hatte er das wirklich souverän durchgezogen und gewonnen.
Natürlich bemerkte ich, dass Zoey bei ihm stand und auch fiel mir auf, dass ihr Gespräch irgendwie zweideutig schien, zumindest anhand der Mimik, die ich bei Davies beobachten konnte, da Zoey mir mit dem Rücken zugewandt dastand und ich so nur sein Gesicht sehen konnte. Ich hätte ehrlich darauf verzichten können, doch konnte ich meinen Blick auch nicht abwenden, das war wie bei einer katastrophe oder einem Unfall, wenn etwas so schrecklich war oder so unglaublich - im negativen Sinne - dass man einfach nicht wegsehen konnte...Nein, dachte ich dann und schüttelte mich, ich würde diese negativen Gedanken nicht zulassen, jetzt wieder mit Hass anzufangen war nicht der richtige Weg. Außerdem entfernte er sich kurz darauf sowieso aus meinem Blickfeld. Für eine Millisekunde tauchte in meinem Kopf der Gedanke aus, zu Zoey hinüberzugehen, immerhin wirkte sie ein wenig stehengelassen, aber im nächsten Moment dachte ich, dass ich sicherlich nicht der erste wäre, den sie würde sehen wollen. Auch nicht der zweite oder überhaupt jemand und ich hatte ihr versprochen, dass sie mich nicht wiedersehen musste, also verdrängte ich den Gedanken schnell, auch wenn ein Gespräch sicher nett hätte werden können.

Raphraph.gifRaphiiii.png

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He might be there but you'd never notice got a lot to say but he's soft spoken. He's a book that just isn't open a tiny ripple in a stormy ocean cause theres way too many things going on in his head and he's always in his head thinking too far ahead could've gone to prom but instead he lays in bed thinkin' of all the things that he left unsaid till hes red.
Sorry Mister Glass the world has a way but now im sure you're heard many people say you miss every opportunity you dont take
Mister Glassman! he's really soft spoken you never notice glass unless its broken.

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Gwenog
Gelöschter Benutzer

Re: Loungezelt

von Gwenog am 21.08.2018 14:17

Das Saison-Abschlussfest war etwas, das ich stets mit Freude entgegen sah. Normalerweise waren solche Festlichkeiten nicht ganz nach meinem Geschmack, da die überall herumwuselnden Reporter meistens nur auf eine gute und möglichst skandalöse Story scharf waren, mit der sie sich selbst nach oben pushen konnten, aber heute war jeder gut gelaunt und ich machte mir keine Sorgen über irgendwelche Dreckwühler. Ich war gerade im Loungezelt angekommen, hatte mich von einigen Reportern losgeeist und mischte mich jetzt unter die anderen bekannteren Gäste, Quidditchspieler aus allen erdenklichen Ecken Großbritanniens. Ich war schon vergleichsweise lange dabei und mir waren viele der Gesichter vertraut, hier und da blieb ich stehen um einen alten Freund zu begrüßen oder Smalltalk zu führen. Dank der vielen Jahre als Kapitänin der Holyhead Harpies, einen Posten, den ich erst vor kurzem zugunsten von jüngeren Spielerinnen wieder abgab, schienen mich die allermeisten zumindest vom Sehen zu kennen, also lief ich mit einem Lächeln auf den Lippen herum und nickte hier und da jemandem zu. Selten bot sich eine solche Gelegenheit, Kontakte mit anderen Spielerin zu knüpfen, die man noch nicht kannte. Vor allem an den Jüngeren, die noch nicht gar so lange Profi-Quidditch spielten, war ich interessiert. Es war immer faszinierend zu sehen, wer alles eines Tages ganz oben stehen könnte, schließlich waren sie die Zukunft dieses Sportes. Ich redete noch kurz mit einigen meiner Teamkolleginnen, bevor diese selbst loszogen um sich in Gespräche zu stürtzen und ich mich auf eines der Sofas setzte, aber lange blieb ich nicht alleine. Ich sah auf, als eine junge Frau vor mir stand und mir ein getränk anbot, das verdächtig nach Holundrblütenwein aussah. Lächelnd nahm ich eines der Gläser entgegen und hielt ihr die Hand hin. "Freut mich sehr, Vika Arnell", sagte ich. "Aber bitte, nenn mich doch Gwenog. Und ja, das würde ich tatsächlich sehr gerne", schmunzelte ich. Ich erkannte ihren Namen und auch kam mir ihr Gesicht bekannt vor. "Falmouth Falcons, nicht wahr? Als Sucherin, wenn mich nicht alles täuscht", fragte ich und betete inständig, dass ich mich nicht vertan hatte. Ich hatte ein Gedächtnis für Namen und Gesichter, aber ich wollte auch nicht riskieren, dass es falsch lag und damit jemanden vor den Kopf stoßen.

Antworten
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