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Caoimhe

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Re: Buffetzelt

von Caoimhe am 22.08.2018 18:04

Ich folgte den Bewegungen des Reporters so genau, als wäre zu erwarten, dass er in jedem Moment seinen Zauberstab hervorziehen und einen Fluch auf Dinah und mich schiessen würde. Selbstverständlich war mir klar, dass er das nicht tun würde – jedenfalls nicht direkt. Würde er einen Enthüllungsartikel über... Über mich und die neue, bedrohliche Seite von mir schreiben, würde trotzdem ein Fluch auf mir lasten, ein Fluch, der sich nicht nur für meinen Beruf, meine Karriere und meinen Ruf verheerende Wirkungen hätte. Natürlich war mir klar, dass dies nicht nur seine Schuld wäre, erst müsste ich mich verplappern, damit er überhaupt etwas zum Schreiben hätte. Also durfte ich nichts Falsches sagen. Mein Leben war zurzeit grossartig, ich war glücklich über unseren zweiten Platz und den SWA-Preis. An diese Geschichte musste ich fest glauben, wenn ich wirklich nicht etwas verraten wollte, was nicht verraten werden sollte.
Meine Hand zuckte augenblicklich zurück, als ich realisierte, weswegen er wahrscheinlich gestockt hatte – ich biss mir auf die Lippe und hoffte, dass ihm nicht aufgefallen war, wie schnell ich mich von Dinah gelöst hatte. Mir war klar, dass es nichts Neues war, wenn Dinah und ich uns so nahe zeigten, doch gerade heute war mir nicht nach Verschwörungstheorien. Jeglicher Art. Und ich war mir ziemlich sicher, dass niemand mir das böse nehmen würde – zumindest niemand von den Menschen, die über mein klitzekleines Geheimnis informiert waren.
„Ich meine, wenn das tatsächlich so wäre, wäre unsere Freundschaft nach unserem Sieg gegen die Arrows zu Ende gewesen. Oder schon zuvor, als ihr Team auf der Gewinnerseite stand." Ich schmunzelte. „Klar sind wir auf dem Spielfeld Konkurrentinnen, und da macht es auch keinen Unterschied, dass wir uns privat kennen. Doch ausserhalb davon beeinträchtigen unsere Berufe nicht unsere Freundschaft."
Klar stritten wir uns, sogar ziemlich oft. Wir waren beste Freundinnen, keine Frage, ich liebte sie mehr als jeden anderen Menschen dieser Welt. Es war eine Sache unserer beiden Charaktere, dass wir leider ziemlich schlecht darin waren, unsere Meinungsdifferenzen ruhig und sachlich zu klären. Ausserdem lebten wir zusammen und sahen uns jeden Tag, ich war der Meinung, dass das kein Mensch aushielt, ohne sich jemals über irgendwas zu zanken. Jedoch vertrugen wir uns immer ziemlich schnell wieder miteinander, was auch gut so war. Ich mochte das Gefühl, dass etwas zwischen uns beiden stand, ganz und gar nicht. Wahrscheinlich hatte ich in meinem Leben einfach schon genug Familienmitglieder verloren, weil ich mich nicht mit ihnen auf etwas einigen konnte – wenn das auch bei Dinah passieren würde, würde ich wahrscheinlich daran zerbrechen.
Für einen kurzen Moment schaffte ich es, meinen Blick von dem Reporter abzuwenden, um für einmal Dinah und nicht ihn anzulächeln – einerseits, weil ich tatsächlich irgendwo stolz darauf war, dass wir uns noch nie wirklich wegen unseren Jobs zerstritten hatten, aber vor allem, um zu bestätigen, dass ich meine Aussage auch ernst meinte. Könnte ich Dinah dabei nicht in die Augen sehen, wäre sie wohl deutlich unglaubwürdiger, als es mir lieb war.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.08.2018 18:06.

Caoimhe

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Re: Buffetzelt

von Caoimhe am 18.08.2018 12:55

Es war definitiv die falsche Entscheidung gewesen, hierherzukommen. Nicht, dass ich als festes Teammitglied der zweitplatzierten Mannschaft und Spielerin im Finale dieser Saison wirklich eine andere Wahl gehabt hatte. Ich musste mich in der Öffentlichkeit zeigen, wenn ich wollte, dass niemand Verdacht zu schöpfen begann. Ich musste lächeln, mich beglückwünschen lassen und so tun, als würde ich Spass haben. Und trotzdem. Wenn es nach mir ginge, läge ich jetzt zuhause in meinem abgedunkelten Schlafzimmer. Weit weg von solchen dichten Menschenmengen. Weit weg von gefühlt tausend gleichzeitig und meiner Meinung nach viel zu laut sprechenden Stimmen, die meine gereizten Sinne total überforderten. Weit weg von billigen und nicht ganz so billigen Parfums, deren Düfte in der Luft zusammenflossen und ein, wenn man einen so guten Geruchsinn wie ich hatte, alles andere als gutes Gemisch abgaben. Ich war ja normalerweise wirklich kein Mensch, der ein Problem damit hatte, unter Menschen zu gehen, aber zwei Tage nach Vollmond hätte ich wirklich die Einsamkeit bevorzugt.
Nun. Wenigstens hatte ich meine beste Freundin an meiner Seite, was mir Kraft gab – nicht viel, aber immerhin musste ich das nicht alleine durchstehen. Dinah würde keine Fragen stellen, wenn ich heute Abend nicht in Beststimmung sein würde. Ich hatte mich schon beim Herankommen bei ihr eingehakt, damit sie mich weiterziehen würde, falls ich doch noch auf die Idee kam, wieder umzukehren. Und seither hatte ich sie nicht mehr losgelassen. Wahrscheinlich wäre ich, wenn ich dies nicht getan hätte, schon lange umgekippt.
Schlussendlich wusste nicht mal mehr, woher ich das Glas in meiner Hand, dieser Ort war definitiv zu laut und zu voll, als dass ich mich richtig konzentrieren konnte. Aber der Champagner tat mir definitiv gut, selbst wenn das Glas meiner Meinung nach viel zu klein war. Ich konnte definitiv mehr davon gebrauchen, denn noch hatte der Alkohol all meine Kopfschmerzen, Bedenken und innere Panik nicht verschwinden lassen - doch viele Gläser mehr durfte ich mir auch nicht mehr leisten, wenn ich verhindern wollte, dass ich mich auf irgendwelche Art und Weise verriet. Also musste ich mir wohl besonders Mühe geben, langsam zu trinken.
Ich nahm einen weiteren Schluck, ehe ich mich zu meiner besten Freundin drehte und sie anlächelte, auch wenn mir alles andere als nach Lächeln war. „Wir sollten wenigstens versuchen, so auszusehen, als ob wir Spass hätten", meinte ich und strich mir eine widerspenstige Haarsträhne aus dem Gesicht. Ich hatte von uns beiden gesprochen, und dabei hatte ich nicht die geringste Ahnung, ob sie Spass hatte. Vielleicht hätte sie ihn, wenn sie nicht mit mir hier wäre. Ich war wohl derzeit nicht gerade die unterhaltsamste Begleitung für solche Anlässe.
Ich schreckte hoch, als ich von einer anderen Person als Dinah angesprochen wurde, ich musste erwartet oder zumindest gehofft haben, dass wir beide noch ein bisschen länger für uns bleiben würden. Ich brauchte einige Sekunden, bis ich verstand, was der Mann von uns wollte, und... Es gefiel mir nicht, dass er sich ausgerechnet uns ausgesucht hatte. Ich kannte seinen Namen, natürlich tat ich das, immerhin hatte ich in den letzten Monaten alle Zeitungsartikel gelesen, in denen mein Name vorkam. Derzeit wollte ich eigentlich nicht mit Reportern sprechen, aber eine andere Wahl hatte ich wohl nicht – Weglaufen war nicht wirklich eine gute Option...
„Ich weiss, ich..." ...Habe Ihre Stellen über mich nur etwa hundertmal gelesen und mich mindestens doppelt so oft gefragt, ob jemand deswegen eine Werwolf-Theorie aufstellen könnte, habe ich schon erwähnt, dass ich ein Werwolf bin? Nein. Merlin, hoffentlich war mein Stocken nicht allzu auffällig gewesen. „... Habe schon von Ihnen gehört. Ihr Magazin scheint ja immer bedeutender zu werden." Ich lächelte ihn an, ehe ich einen Blick auf Dinah neben mir warf – ich wusste, dass dieser Blick ihr reichen würde, um zu wissen, wie ich mich gerade fühlte. „Natürlich haben wir einen Moment Zeit. Was wollen Sie denn wissen?" Meine Stimme klang fröhlich, nur sehr wenige Menschen wie, die mich wirklich gut kannten und zu denen er nicht gehören sollte, würden mein Unwohlsein heraushören können. Dinah gehörte zu diesen Menschen, und ich hoffte wirklich, dass sie meinen Hilferuf verstehen würde. Ich war panisch, selbst wenn man mir das nicht anmerken mochte, und bisher waren nie gute Dinge aus meinem Mund gekommen, wenn ich panisch gewesen war. Ich würde ihre Hilfe brauche, wenn ich nichts Dummes sagen wollte.

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Re: Wunschkonzert

von Caoimhe am 07.08.2018 14:57

Hi, ich bin kein Admin (duh). Weswegen mich das hier eigentlich auch nichts angehen sollte, aber... Ich bin schlecht darin, meinen Senf für mich zu behalten, #sorrynotsorry :')
Zu den Geschlechtern: männliche und weibliche Charaktere sind auf QL mit 40 zu 45 eigentlich ziemlich ausgeglichen, ich glaube also nicht, dass da ein Aufnahmestopp nötig ist. Ausserdem: wir alle schreiben hier freiwillig in unserer Freizeit, und ich finde, in seiner Freizeit darf jeder tun und lassen, was er will. Wenn jemand nur weibliche (bzw. männliche) Charaktere schreiben will, dann ist das alleine die Sache dieser Person, und das sollte eigentlich auch von den restlichen Usern akzeptiert werden. Meiner Meinung nach ist es nicht „ungerecht", wenn jeder einfach das macht, auf das man eben gerade Bock hat. Als Mensch, der ebenfalls beide Geschlechter schreibt, verstehe ich dich ja irgendwie, es kann manchmal schon irgendwie deprimierend sein, wenn man in einem Pairing immer die männliche Rolle übernimmt, weil der Partner nur Weiber schreibt – allerdings sind wir ja inzwischen im Jahr 20Gayteen und gerade auf dieser Seite wird niemand für gleichgeschlechtliche Pairings verurteilt, versprochen. ;)
Was sollte denn deiner Meinung nach ein grosser fetter Schriftzug auf der Startseite daran ändern, dass viele nicht gerne gesuchte Charaktere erstellen? Nicht, dass mich ein solcher Hinweis stören würde, ich frage mich einfach, ob er so dringend nötig ist – gerade hier auf QL, wo die Liste an gesuchten Charakteren ja nicht mal so lange ist, im Vergleich zu anderen Foren. Auch hier muss ich sagen, dass man die lieben Menschlein dieser Seite doch einfach machen lassen sollte, was sie tun wollen. Ich kann da sicherlich nicht für alle sprechen, aber ich jedenfalls schaue mir neue Gesuche immer an – auch ohne Hinweis auf der Startseite – und wenn mich der Charakter anspricht, dann melde ich mich vielleicht auch bei dem User und erstelle den Charakter. Klar, es kann wirklich traurig sein, wenn man echt gehyped von einer Idee ist und sich dann keiner dafür meldet, aber wenn (vorerst) niemand daran Interesse hat, kann man da nicht viel daran ändern. :')

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Re: Spielfeld - Appleby Arrows

von Caoimhe am 10.06.2018 18:53

Stellvertretend für Aurora Smith: 754

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Re: Spielfeld - Appleby Arrows

von Caoimhe am 10.06.2018 18:50

Stellvertretend für Aurora Smith: 745

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Re: Spielfeld - Appleby Arrows

von Caoimhe am 10.06.2018 18:43

Stellvertretend für die Appleby Arrows-Sucherin Aurora Smith: 750

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Re: Spielfeld - Appleby Arrows

von Caoimhe am 09.06.2018 18:17

Andere Schiedsrichter hätten abgepfiffen. Rempeln war ein ernstzunehmendes Foul, und ich war mir ziemlich sicher, dass Davis sich ihres Fouls bewusst gewesen war, als sie mich aus dem Weg schubste und so den Weg für ihre Kollegin freimachte. Doch der Schiedsrichter schien das anders zu sehen, oder er war mit seinen Gedanken woanders gewesen – wie auch immer, er pfiff nicht ab. Kurz später erklang zwar ein Pfiff, doch dieser bedeutete etwas ganz anderes. Dieser Pfiff bedeutete Gleichstand, und das viel zu schnell nach unserem Tor.
Doch es war nicht die richtige Zeit, um deswegen missmutig zu werden – das Spiel ging weiter. Noch während unser Hüter hinter die Ringe flog, um den Quaffel zurückzuholen, entfernte ich mich von Davis, Mercier und dem dritten Jäger unseres Teams und stieg etwas nach oben, damit der Hüter zu mir passen konnte, ohne dass einer der Falcons den Quaffel auf dem Weg zu mir abfangen könnte. Der Hüter passte den Quaffel zu mir, ich fing diesen und drehte mich daraufhin um, um so schnell wie möglich zu den gegnerischen Torringen zu gelangen, bevor mich jemand einholte {Feld 1Mittellinie Feld 2 & Feld 3}. Marigold hatte sich zuvor einen noch grösseren Vorsprung verschaffen. Ich hörte, wie die gegnerischen Jäger uns immer näher kamen, also probierte ich, den Quaffel zu Marigold zu werfen, die immer noch weiter vorne und einige Meter unter mir flog und noch von niemandem eingeholt worden war. Dann setzte ich alles daran, weiter zu ihr aufzuholen und in ihrer Nähe zu bleiben, um freizustehen, falls sie eingeholt wurde und nicht direkt schiessen konnte.

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Re: Spielfeld - Appleby Arrows

von Caoimhe am 08.06.2018 22:09

Stellvertretend für die Appleby Arrows-Sucherin Aurora Smith: 675

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Re: Spielfeld - Appleby Arrows

von Caoimhe am 02.06.2018 23:07

Für einen Moment schien die Welt sich in Zeitlupe weiterzudrehen. Hernández hielt den Quaffel tatsächlich nicht, und so flog er an diesem vorbei durch den Torring... Weit unter mir tobten die Zuschauer, und ein erleichtertes Lächeln machte sich für einen Moment auf meinen Lippen breit – jedoch verschwand dieses schnell wieder, denn das Spiel ging weiter, und dafür war meine volle Konzentration gefordert.
Der Quaffel flog über die Mittellinie hinaus zu Tracey, und leider hatte sie so gut wie freie Bahn zu den Toren, da sich unsere Jäger allesamt noch vor den Toren unserer Gegner befanden. Ich drehte mich um und jagte Davis und dem anderen Falcons-Jäger hinterher; der dritte von folgte dicht hinter mir. Tracey hatte einen bedeutenden Vorsprung, doch da war immer noch eine gewisse Euphorie in mir, das erste Tor des Spiels erzielt zu haben, und diese Euphorie machte mich stärker und schneller – zumindest liess sie mich fühlen, als wäre ich ebendies.
Ich hatte die gegnerische Jägerin schon bald eingeholt { Angriffsbereich BFeld 2Feld 1, nahe der Torringe}. Ich gab mein Bestes, zwischen sie und die Ringe zu kommen, um zu verhindern, dass sie überhaupt versuchte, zu schiessen. Doch dann kam der zweite Jäger der Falcons, und meine Mit-Jäger waren keine Ahnung wo, also musste ich alleine mit beiden klarkommen... Ich beschloss, an der Stelle zu bleiben, an der ich mich jetzt gerade befand – so hatte Davis keine freie Bahn auf die Ringe, und wenn sie zu ihrem Kollegen passen würde, könnte ich immer noch probieren, diesem den Weg zu den Toren zu blockieren. Zumindest hoffte ich hoffte ich das. Wir waren gerade eben in Führung gegangen, und das sollte auch noch eine Weile so bleiben.

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Re: Spielfeld - Appleby Arrows

von Caoimhe am 01.06.2018 19:44

Stellvertretend für die Appleby Arrows-Sucherin Aurora Smith: 550

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