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Tessa
Gelöschter Benutzer

Re: Schreibpartner

von Tessa am 13.08.2018 12:18

Ich suche jemanden, der Tessa einweihen würde

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.08.2018 13:21.

Aurelie
Gelöschter Benutzer

Re: Buffetzelt

von Aurelie am 13.08.2018 02:45

Vickys Aussage, sie habe nur gute Ideen, quittierte ich bloß mit einem Grinsen. Natürlich hatte sie eine Menge guter Ideen, die beste davon, sich mit mir zu verloben. Aber die Aussage war eine offensichtliche Übertreibung, ein Scherz, und daher beließ ich es dabei. Ich war stolz auf sie, wie jedes Mal, wenn sie mein Französisch verstand. Dass sie selbst nur begrenzt französisch sprach, machte mir nichts aus. Es reichte mir vollauf, dass sie den Klang mochte und es versucht hatte. Könnte ich je mit jemandem zusammen sein, der meine Liebe für die französische Kultur und all das, was damit in Verbindung zu bringen war, nicht nachempfinden oder gar nicht verstehen konnte? Niemals. Der Stolz, den ich bezüglich meiner Herkunft empfand, ließ das nicht zu. Aber ich wusste, dass Vicky es liebte, mich französisch sprechen zu hören oder wenn ich die Rezepte meiner Familie für sie zubereitete, und das war alles, was ich wissen musste. Eigentlich hatte es auch Vorteile, dass sie meine Muttersprache nicht bedingungslos verstand. So war es mir möglich, mich mit meinen Schwestern über sie zu unterhalten, wenn wir jene in Frankreich besuchten, ohne, dass sie direkt Wind davon bekam, worum es ging.
Obwohl es eigentlich nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählte, mir tiefsinnige Gedanken über unsere Beziehung zu machen - oder über irgendetwas anderes, das nicht zu hundert Prozent rund lief - drängte sich mir die Erkenntnis geradezu auf, dass es heute zwischen Vicky und mir wirklich gut lief. Und das freute mich. Es gab Tage, an denen ich sie am liebsten an die Wand klatschen wollte. Nicht, dass ich nicht jeden Teil von ihr mit ganzem Herzen liebte und froh über den Tag war, an dem wir uns kennengelernt hatten (und noch froher über den Tag, an dem wir zum ersten Mal Ihr-wisst-schon-was gemacht hatten). Aber eben jene schlechten Tage und meine Zweifel an dem Konzept des Verlobtseins und der Ehe an sich brachten mich zu diesem, nun ja, junggesellinenhaften Verhalten, das ich hin und wieder an den Tag legte. Mir gefiel nicht, wie sich diese Beziehung aktuell entwickelte, aber... Bevor irgendwelche Schuldgefühle in mir aufsteigen konnten, schob ich den Gedanken gekonnt beiseite. Ich hasste das Gefühl, das einen überkam, wenn man ein schlechtes Gewissen verspürte und hatte die Kunst, es zu verdrängen, schon perfektioniert. Stattdessen freute ich mich einfach über die Erkenntnis, dass heute einer der Tage war, an dem diese aktuell rothaarige Schönheit und ich von ganz allein harmonierten und an dem wir bloß das süße, verliebte Pärchen waren, das wir sein sollten. Das Ende einer langen Saison und die ausgelassene Stimmung schienen uns zu beflügeln. Von dieser Erkenntnis ließ ich mir ein Lächeln auf mein hübsches Gesicht zaubern, ehe ich sämtliche Gedanken zu dem Thema mit Nachdruck ganz aus meinem Kopf verbannte.
Ich schritt neben Vicky an der Tafel entlang und besah mir das Nahrungsangebot. Ich zierte mich gerne nochmal ein Weilchen, bevor ich mich zu irgendetwas entschied. Das galt nicht nur für's Essen. Dabei war ich eigentlich gar nicht so wählerisch. Ein bisschen vielleicht. Jedenfalls schaute ich einige Sekunden, in denen Vicky sich bereits daran machte, ihren Teller vollzuschaufeln, pingelig auf die Snackauswahl herab, bevor ich mich dazu herabließ, mir ebenfalls eine Kleinigkeit von dem Teller zu stibitzen, von dem sie eben schon gekostet hatte, und den Bissen kurz darauf zufrieden herunterzuschlucken. "Allerdings", pflichtete ich ihr bei, "immerhin haben diese Zeitungsleute nicht beim Catering gespart." Meiner Meinung nach konnte man beim Planen von Events kaum einen größeren Fehler machen. Die Verpflegung musste stimmen, genauso wie die Musik, und der Rest lief von ganz allein. Nachdem ich Vicky dann einen Kuss auf die Wange gegeben und ihr für den Blick, den sie mir zugeworfen hatte, gleich noch einmal lächelnd einen durch die Luft zugehaucht hatte, konnte ich mich auch nicht mehr beherrschen und machte mich daran, meinen Teller zu beladen. Meine maman hatte zu Hause immer gesagt, dass ich für drei essen konnte... Aber da sie das fast über all ihre Töchter gesagt hat, alle bis auf Anouk, wusste ich nicht, wie repräsentativ das wirklich war. Vielleicht aß ich auch für fünf. Zumindest sah mein Teller danach aus. Nachdem ich mit dem Auftun angefangen hatte, hatte ich gar nicht mehr aufhören können. Ich hatte keine Lust, in ein paar Minuten wieder hierher zurückzulaufen, nur weil mein Teller schon alle war. Der musste jetzt eine Weile halten. Von dem Anblick meines mit Köstlichkeiten überhäuften Tellers beseelt blickte ich auf und sah mit einem glücklichen Grinsen zu Vicky hinüber, um zu schauen, ob sie auch schon in Aufbruchstimmung war.

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Zoey
Gelöschter Benutzer

Re: Wiese

von Zoey am 12.08.2018 23:59

Seit dem grandiosen Finalspiel war ich nicht mehr aus dem Siegestaumel herausgekommen. Obwohl ich "nur" eine Ersatzspielerin der Tutshill Tornados war, freute ich mich so, als wäre ich mit meiner Mannschaft Meister geworden. War ich ja auch, irgendwie. Das Team, das ich von Kindesbeinen an gefeiert und geliebt, dessen Entwicklung ich verfolgt hatte und von dem ich nun stolz behaupten konnte, ihm anzugehören, hatte die Saison gewonnen. Ich hätte glücklicher nicht sein können. Die letzten Tage hatte ich damit verbracht, mich für die harte Arbeit, die ich in dieser Saison geleistet hatte, zu belohnen und mit den anderen Teammitgliedern zu feiern. Ich hatte gejubelt, gelacht, Siegeshymnen mitgesungen, geschlemmt, getrunken und getanzt. Und noch war kein Ende dieses Glücksrausches in Sicht. Das Wetter war perfekt und ich befand mich als geladener (!) Gast auf der Saison-Abschlussfeier des Magazins, das ich schon als Kind mit leuchtenden Augen gelesen hatte. Ich fühlte mich großartig.
Vor etwa einer halben Stunde war ich mit meinem Anhang auf der Festwiese aufgeschlagen und hatte meine Freunde beinahe im selben Moment aus den Augen verloren. Jacob und seine Freundin hatten sich direkt zur Bar verabschiedet, der Rest war einfach irgendwie in der Menge aus gut gelaunten Hexen und Zauberern untergegangen. So viele bekannte Gesichter hatten begrüßt werden wollen, ein paar berühmte Gesichter kennengelernt und zu meiner eigenen Überraschung waren sogar einige wenige auf mich zugekommen, um mich kennenzulernen. Ein tolles Gefühl. Ich war jedenfalls ständig mit irgendjemanden im Gespräch oder von Menschen umgeben gewesen und währenddessen waren meine Freunde in der Menge verschwunden. Mir machte das jedoch nichts aus; ich war mir sicher, dass ich sie spätestens im Buffetzelt wiederfinden würde.
Ich hatte gerade beschlossen, die kurze Gesprächspause zu nutzen, um mich auf den Weg zur Bar zu machen, da ich noch nicht dazu gekommen war, die kostenlosen Getränke auszunutzen, da sah ich Roger auf mich zukommen und lächelte ihm entgegen. Er sah ebenso ausgelassen aus, wie ich mich fühlte, und er hatte auch allen Grund dazu. Die eigene Mannschaft gleich im ersten Jahr als Kapitän zur Ligameisterschaft zu führen, war eine beachtliche Leistung. Er hatte bestimmt schon zig Angebote von anderen Mannschaften für die nächsten Saisonen. Die mussten sich doch jetzt um ihn reißen. Wenn ich nicht wüsste, wie treu er den Tornados gegenüber war, hätte ich mir ernsthafte Sorgen gemacht. Er war ein toller Kapitän und es wäre mir eine Ehre, unter seiner Führung für die erste Mannschaft fliegen zu dürfen. Was wäre, wenn er mich für die kommende Saison empfehlen würde, schoss es mir durch den Kopf. Vielleicht könnte ich schon vor dem nächsten Spiel aufsteigen... Meine Träumereien wurden jäh davon unterbrochen, dass Roger bei mir angekommen war und mir grinsend ein Glas Champagner überreichte. Der Gang zur Bar hatte sich damit erledigt. Sein Grinsen vergnügt erwidernd nahm ich es entgegen, kam aber nicht umhin, einen Blick in seine blauen Augen zu werfen, die heute noch intensiver funkelten als sonst. Ich freute mich ehrlich für ihn und seinen Erfolg. Das würde ich selbst, wenn es nicht um die Tornados gehen würde, und ich nicht selbst involviert wäre. "Hey", grüßte ich fröhlich zurück, ignorierend, dass mein ohnehin vor Freude und Aufregung schneller klopfendes Herz seit seiner Ankunft noch ein wenig schneller schlug, "natürlich! Wie könnte man den Trubel nicht genießen? Du hoffentlich auch?" Eine leise Stimme in meinem Hinterkopf kam dabei nicht umhin, sich zu fragen, warum er ausgerechnet zu mir gekommen war. Schließlich mussten die anderen Teammitglieder auch hier irgendwo über das Festgelände verstreut sein. Ich gebot der Stimme zu schweigen, Roger würde heute sicher jeden TT-Spieler mal aufsuchen, um mit ihm auf die tolle Saison anzustoßen. Aber die Stimme blieb. Er hätte ja auch zuerst zu den anderen gehen können. Und ich war sowieso nur aus der zweiten Mannschaft... Meine Gedanken brachten mich zum Lächeln. Es war gerade alles perfekt, das Wetter, der Sieg und die Feierstimmung und ich machte mir trotzdem noch über so einen Schwachsinn Gedanken.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.12.2018 01:01.

Rief

26, Männlich

  Anfänger

Tutshill Tornados Hogwarts Ravenclaw Abschluss Reinblut Neutral

Beiträge: 30

Re: Wunschkonzert

von Rief am 11.08.2018 12:36

Ja, danke. Das war wirklich hilfreich und bitte. :) 

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Vicky

30, Weiblich

  Anfänger

Wimbourne Wasps Quidditchspieler Hüter Hogwarts Gryffindor Abschluss Muggelstämmig Gut

Beiträge: 18

Re: Buffetzelt

von Vicky am 10.08.2018 19:50

„Ich habe nur gute Ideen.", scherzte ich schließlich als Antwort auf Aurélies französische Aussage hin. Trotz der Tatsache, dass ich schon seit drei Jahren mit einer wunderschönen Französin liiert war, wir beide häufiger Urlaube in Frankreich bei ihrer Familie verbrachten und ich die französische Küche liebte – konnte ich kaum französisch. Ich hörte Aurélie wahnsinnig gerne zu wenn sie in ihrer Muttersprache redete, selbst wenn ich nur bruchstückhaft etwas verstand, und ja, ich hatte auch schon versucht es wirklich zu lernen .. aber die Sprache machte mich fertig. Nicht nur die Grammatik war schwer im Vergleich zu englisch, sondern auch die Aussprache. Diese gottverdammte Aussprache! Und wieso schrieben sie Worte ganz anders als sie letztenendes gesagt wurden?! Verwirrend.
Auf dem Weg zum Buffetzelt, ich ließ ihre Hand auf dem Weg dorthin nicht los, auch wenn hier kaum die Möglichkeit bestand sich zu verlieren wie es auf einem Konzert der Fall wäre, nahm ich mir mit meiner freien Hand die Sonnenbrille von den Augen und steckte sie mir kurzerhand in mein offenes, zurzeit rötliches, Haar. Dankbar nahm ich den Teller entgegen, welchen sie von einem Stampel genommen hatte, nachdem wir das Zelt und unsere Hände voneinander lösten. Ich selber empfand es nicht als romantisch, sondern viel mehr als befremdlich sich seinen Teller zu teilen. Einer stand dämlich damit in der Hand rum, während die andere Person sich mitbediente, oder wie? Mal davon abgesehen, dass es in meinen Augen nicht niedlich war, wenn Aurélie mir mein Essen stibitzte. Nun gut, irgendwo war es schon niedlich. Vielleicht auch nur, weil ich sie mal mit einem Eichhörnchen verglichen hatte, nachdem sie mir Pommes vom Teller geklaut hatte, aber freiwillig würde ich mein Essen nicht mit ihr teilen. Dafür war ich dann doch viel zu egoistisch und zu verfressen – ganz wie sie.
Ich zögerte nicht lange und ging an der Tafel entlang, ließ meinen Blick über die zahlreichen Teller wandeln und griff hier und da mal zu,.. Beziehungsweise wurde aus „hier und da" gerne mal ein kleiner Berg. Aber ich wollte ungern zweimal laufen und ich würde sowieso alles verputzen. Vor allem bei den Würstchen im Teigmantel und dem Nudelsalat konnte ich nicht widerstehen. Für die anderen Gäste war es sicherlich gut, dass sich das Essen wieder auffüllte. Andernfalls hätten sie gefühlt leere Mägen und ich ein schlechtes Gewissen. Für zehn Minuten zumindest. „Es sieht fantastisch aus und riecht so gut und - " Ich hielt kurz in meinem Monolog inne, als ich einen kleinen Snack nahm und genüsslich probierte, bevor ich beschloss auch dies nochmal auf meinen Teller zu legen. „und schmeckt hervorragend.", beendete ich schließlich meinen Satz.
Ein breites Lächeln erschien auf meinen Lippen, als mir meine Verlobte einen Kuss auf die Wange drückte, weswegen ich ihr auch so gleich einen von liebeerfüllten Blick zu warf. Trotz ihrer Macken, wer hatte keine?, war sie perfekt. Zumindest gerade in diesem Moment, schließlich hatte ich auch solche Momente in denen ich sie am liebsten zum Mond hexen würde. Doch jetzt, hier und heute fühlte ich mich wie in einer bunt schillernden Seifenblase, die durch ein fröhliches Zuckerwattewäldchen schwebte.

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Aurelie
Gelöschter Benutzer

Re: Buffetzelt

von Aurelie am 10.08.2018 19:18

Ich liebte die Vorteile, die das Leben als Quidditchprofi mit sich brachte. Zum Beispiel, auf Events wie dieses eingeladen zu werden. Kostenloses Essen, kostenlose Getränke und gut gelaunte, ausgelassene Gäste. Das war ein Fest nach meinem Geschmack. Auch, wenn der Anlass verbesserungswürdig war. Dass wir die Saison als Dritte beendet hatten, stieß mir immer noch sauer auf. Ich verlor eben nicht gerne. Der dritte Platz war ja an sich nicht schlecht, aber... wir hätten mehr drauf gehabt. Blöde Arrows. Immerhin hatten die dann im Finale gegen die Tornados verloren. Wenn die Arrows aus dieser Saison als Sieger hervorgegangen wären, wäre meine Laune heute definitiv um einige Nuancen düsterer. Aber das war ja nicht der Fall und alles in allem war es eine gute Saison gewesen. Wir hatten es uns redlich verdient zu feiern. Mit "wir" meinte ich meine Mannschaft, die Falmouth Falcons, aber vor allem meine Verlobte Vicky und ich. Obwohl wir für verschiedene Mannschaften spielten, die diese Saison eventuell vielleicht auch etwas aneinander geraten waren, feierten wir natürlich zusammen und ließen uns von der Vergangenheit nicht die Laune verhageln. Die nächste Saison lag schon in greifbarer Nähe und die ausgelassene Stimmung um uns herum war tierisch ansteckend.
Wir waren noch gar nicht lange auf dem Festgelände und hatten bisher nur wenige Gelegenheiten gehabt, bekannte Gesichter zu begrüßen, da verkündete Vicky, dass sie bald vor Hunger sterben würde und zog mich, ohne auf meine Zustimmung zu warten, ins Buffetzelt. Nicht, dass ich ihr diesen Wunsch hätte abschlagen wollen, ich konnte sie ja nicht einfach sterben lassen. Eventuell auch deshalb, weil mir selbst der Magen knurrte. Ich meine, ich hatte das letzte Mal vor... einer Stunde gegessen? Da konnte man schon mal wieder ans Essen denken. "C'est une bonne idée!", stimmte ich ihr trotzdem noch auf französisch zu, als wir den Zelteingang passierten. Ein fantastischer Duft stieg mir entgegen. Auch, wenn niemals und unter keinen Umständen irgendetwas die französische Küche schlagen konnte, hatte ich die Speisen, die hier in Großbritannien serviert wurden, schnell in mein Herz geschlossen. Oder vielmehr in meinen Magen. Ich ließ mich also äußerst gerne und widerstandslos von Vicky bis zum Beginn der langen Tafel ziehen, auf der die verschiedenen Gerichte und Snacks aufgereiht waren, und schnappte mir zwei Teller von dem Stapel am Rand, von denen ich einen Vicky in die Hand drückte. Andere Paare hätten es bestimmt süß gefunden, sich einen Teller zu teilen und gemeinsam davon zu essen... Keine Option für uns. Im Gegenteil, eine ganz schlechte Idee. Geradezu horrible. Das reichte hinten und vorne nicht und würde höchstwahrscheinlich zu einem blutigen Kampf führen, in dem wir uns miteinander um die letzten Bissen prügelten. Zwar hatte keine unserer Mannschaften die Saison gewonnen, dafür waren wir Weltmeister im Essen. Weil wir wussten, wie man das Leben zu genießen hatte. "Hmmm", seufzte ich und sog den Essensduft ein, während ich überlegte, womit ich anfangen sollte, während Vicky bereits damit anfing, ihren Teller unter einem Haufen Essen zu begraben. Das fand ich so süß, dass ich nicht umhin konnte, ihr aus einem Impuls heraus einen Kuss auf die Wange zu drücken, ehe ich ebenfalls damit begann, meinen Teller zu beladen.

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Vicky

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Wimbourne Wasps Quidditchspieler Hüter Hogwarts Gryffindor Abschluss Muggelstämmig Gut

Beiträge: 18

Re: Buffetzelt

von Vicky am 07.08.2018 23:29

Endlich hatte die Saison ein Ende genommen. Nicht, dass ich mich nicht auf diese Saison gefreut hatte, immerhin gehörte ich seit Beginn zur ersten Mannschaft der Wimbourne Wasps, allerdings hatte dies, wie ich feststellen durfte, ein paar negative Aspekte, die ich zuvor nie groß bedacht hatte. Nämlich die Tatsache, dass meine Verlobte ebenfalls Quidditchspielerin war und dies in einem anderen Team, was sich durchaus negativ auswirken konnte. Zumindest, wenn man gegeneinander spielen musste. Als Hüterin und Jägerin war dies sowieso noch kritischer. Aber der Punkt, dass meine Mannschaft verloren hatte, macht es auch nicht besser. Siebter. Irgendwie war dies schon ein harter Schlag, aber es hätte schlimmer kommen können .. Zum Beispiel wenn die Falcons, gegen die ich eine dezente Abneigung durch das verlorene Spiel entwickelt hatte (insbesondere der großkotzige Kapitän hatte es mir nicht angetan, obwohl ich zugeben musste, dass mein eigener Kapitän ihm kaum in etwas nach stand), gewonnen hätten. Allerdings waren die glücklichen Sieger die Tornados, denen ich den Sieg voll gönnte. Ob dies mit einer gewissen attraktive Brünetten zusammenhing? Naah!
Doch heute, bei der Saison-Abschlussfeier des Quidditch League Magazins, war jeglicher zuvor angestauter Groll wie weggeblasen. Die Saison war vorbei. In wenigen Wochen würde eine neue beginnen und somit konnte ich auch meine eigenen Emotionen auf Reset setzen. Heute, wo beinahe alle recht ausgelassen wirkten, war der perfekte Moment. „Ich wäre absolut dafür, dass wir uns was zu essen holen. Ich sterbe vor hunger.", wandte ich mich an Aurélie, mit welcher ich erst vor wenigen Augenblicken hier aufgetaucht war. Wie üblich konnte ich mich nicht zurückhalten und folgte dem leckeren Duft von den Köstlichkeiten, welche ich schon auf einer langen Tafel erkennen konnten – natürlich nicht ohne meine bessere Hälfte mitzuziehen.

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Roger
Administrator

31, Männlich

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Tutshill Tornados Quidditchspieler Kapitän Jäger Hogwarts Ravenclaw Abschluss Halbblut Gut

Beiträge: 565

Re: Wunschkonzert

von Roger am 07.08.2018 16:10

Danke Caoimhe, ich stimme dir in den Punkten auf jeden Fall zu :)
Es kommt nunmal vor, dass manche User sehr viel lieber oder besser weibliche Charaktere schreiben können. Wie gesagt wäre es recht unsinnig, Leute zu etwas zu zwingen, wenn wir hier alle in unserer Freizeit sind um Spaß zu haben. Außerdem gibt es ja gerade auf dieser Seite einige User die ausschließlich oder hauptsächlich männliche Charaktere haben. Die Balance ist also da, wie Caoimhe bereits beschrieben hat – ich denke, 40 zu 45 ist, für eine RPG Seite, ein ganz guter Ausgleich. Demnach würde ich, was das angeht, keine Änderung vornehmen, da es so, wie es ist, sehr gut klappt.
Obwohl wir, wie Caoimhe gesagt hat, auch nicht allzu viele Gesucht-Posts haben, hast du natürlich Recht, dass es recht hilfreich wäre, dazu etwas auf der Startseite stehen zu haben. Ich werde es, mit dem nächsten Design-Wechsel, der demnächst ansteht, auf jeden Fall umsetzen.
Was Plays in der Zukunft angeht, hatte ich eigentlich gedacht, dass das zu den Freeplays gehört – man kann es, wenn man möchte, als Teil der Storyline seines Charakters sehen, aber es ist nicht so verbindlich, dass man nicht die Möglichkeit hat, andere Optionen und Entscheidungen, die die Zukunft betreffen könnten, im Play erkunden könnte. Du darfst also sehr gerne in der Zukunft schreiben, und den Thread auch als Future-Play kennzeichnen, aber das kommt dann trotzdem in das Freeplay-Forum.

Ich hoffe, ich konnte irgendwie helfen, vielen Dank jedenfalls für deine Vorschläge! :)


GEBURTSDATUM

01.06.1978

TRIKOTNUMMER
21

TREFFERQUOTE
78.8%

HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
263km/h

GESPIELTE LIGASPIELE
22

GEWONNENE LIGASPIELE
16

Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.

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Caoimhe

30, Weiblich

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Appleby Arrows Quidditchspieler Jäger Hogwarts Gryffindor Abschluss Muggelstämmig Gut Werwolf

Beiträge: 148

Re: Wunschkonzert

von Caoimhe am 07.08.2018 14:57

Hi, ich bin kein Admin (duh). Weswegen mich das hier eigentlich auch nichts angehen sollte, aber... Ich bin schlecht darin, meinen Senf für mich zu behalten, #sorrynotsorry :')
Zu den Geschlechtern: männliche und weibliche Charaktere sind auf QL mit 40 zu 45 eigentlich ziemlich ausgeglichen, ich glaube also nicht, dass da ein Aufnahmestopp nötig ist. Ausserdem: wir alle schreiben hier freiwillig in unserer Freizeit, und ich finde, in seiner Freizeit darf jeder tun und lassen, was er will. Wenn jemand nur weibliche (bzw. männliche) Charaktere schreiben will, dann ist das alleine die Sache dieser Person, und das sollte eigentlich auch von den restlichen Usern akzeptiert werden. Meiner Meinung nach ist es nicht „ungerecht", wenn jeder einfach das macht, auf das man eben gerade Bock hat. Als Mensch, der ebenfalls beide Geschlechter schreibt, verstehe ich dich ja irgendwie, es kann manchmal schon irgendwie deprimierend sein, wenn man in einem Pairing immer die männliche Rolle übernimmt, weil der Partner nur Weiber schreibt – allerdings sind wir ja inzwischen im Jahr 20Gayteen und gerade auf dieser Seite wird niemand für gleichgeschlechtliche Pairings verurteilt, versprochen. ;)
Was sollte denn deiner Meinung nach ein grosser fetter Schriftzug auf der Startseite daran ändern, dass viele nicht gerne gesuchte Charaktere erstellen? Nicht, dass mich ein solcher Hinweis stören würde, ich frage mich einfach, ob er so dringend nötig ist – gerade hier auf QL, wo die Liste an gesuchten Charakteren ja nicht mal so lange ist, im Vergleich zu anderen Foren. Auch hier muss ich sagen, dass man die lieben Menschlein dieser Seite doch einfach machen lassen sollte, was sie tun wollen. Ich kann da sicherlich nicht für alle sprechen, aber ich jedenfalls schaue mir neue Gesuche immer an – auch ohne Hinweis auf der Startseite – und wenn mich der Charakter anspricht, dann melde ich mich vielleicht auch bei dem User und erstelle den Charakter. Klar, es kann wirklich traurig sein, wenn man echt gehyped von einer Idee ist und sich dann keiner dafür meldet, aber wenn (vorerst) niemand daran Interesse hat, kann man da nicht viel daran ändern. :')

kevina.png

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Rief

26, Männlich

  Anfänger

Tutshill Tornados Hogwarts Ravenclaw Abschluss Reinblut Neutral

Beiträge: 30

Re: Wunschkonzert

von Rief am 07.08.2018 12:36

Ich finde es schön wenn man vielleicht guckt ob jeder so gleich viel Jungs und Mädchen hat oder eher mehr Jungs, damit es gerecht ist und ansonsten gibt es eben einen Aufnahmestopp. Außerdem könnte man fett auf der Startseite schreiben das dringend gesuchte Charaktere gesucht werden. Die Ideen und Charaktere könnte man bestimmt verknüpfen und man hätte leichter Plays, aber leider erstellen viele nicht gerne gesuchte Charaktere. Außerdem finde ich es schön wenn man auch Plays in der Zukunft schreiben könnte. :) 

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