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Dinah

30, Weiblich

  Anfänger

Montrose Magpies Quidditchspieler Hüter Hogwarts Ravenclaw Abschluss Halbblut Gut

Beiträge: 66

Re: Buffetzelt

von Dinah am 18.08.2018 13:42

Ich war einer dieser Menschen, die auf großen Partys eigentlich nicht besonders viel Spaß hatten, besonders nicht, wenn irgendwo Reporter unterwegs waren. Immer musste man aufpassen was man sagt oder tut, da einige von ihnen großen Spaß daran hatten einem die Worte im Mund zu verdrehen und irgendeinen neuen Skandal auszulösen, aber wenn man nun mal zu den Stars und Sternchen der Qudditchwelt gehörte, waren solche Veranstaltungen schon fast ein Pflichtprogramm. Zum Glück hatte ich Queeves an meiner Seite, ohne sie würde ich hier vermutlich nur in einer Ecke herumstehen... naja.. allein. Klar, viele der Leute waren auch Privat Freunde von uns beiden gewesen aber ich war nur mit etwa einer Hand voll so gut befreundet um mein Unbehagen öffentlich herauszuposaunen. Zum Glück war ich aber die nicht die einzige die hier am liebsten verschwinden würde. Caoimhe hatte vielleicht andere Gründe.. gute Gründe, aber trotzdem zogen wir es durch und vielleicht würde es ja gar nicht so schlimm werden wie ich es mir vorgestellt hatte.
Auf dem Weg zum Buffetzelt begrüßten wir hier und da ein paar Leute, ließen uns aber in keine allzugroße Konversation verwickeln, erstens weil ich wusste dass dies das letzte war, was meine Beste Freundin jetzt gebrauchen konnte und zweitens war ich am verhungern. Ich konnte es kaum erwarten meinen Magen zu füllen mit all den Köstlichkeiten die sie bei solch großen Veranstaltungen auftischten. Das war vermutlich auch einer der wenigen Pro Argumente, mit denen man mich hier her schleifen konnte.
Nachdem wir das erledigt hatten, holten wir uns ein paar Drinks und suchten uns ein kleines abgelegenes Plätzchen innerhalb des Zeltes, damit wir unsere Ruhe hatten. Queeves sah schon so aus alsob ihr Kopf gleich Platzen würde und da würde es sicherlich nicht helfen sich in einer Menschenmenge zu postieren. Klar, ich wusste nicht genau was ihr gerade durch den Kopf ging und vorstellen wie sie sich fühlte konnte ich mir es auch nicht genau, aber ich kannte meine Beste Freundin jetzt schon mein halbes Leben und da hatte ich das ein oder andere über ihre Mimiken und Verhaltensweisen gelernt um zu wissen, dass sie am liebsten orgendwo anders sein würde und nicht hier. "Oh, ich hoffe wir können die Leute hinter das Licht führen und in dem Glauben lassen wir hätten tatsächlich Spaß, aber du weißt doch, wenn wir zusammen sind haben wir eigentlich immer eine gute Zeit!" mit diesen Worten versuchte ich sie ein wenig aufzubauen.
Ich wollte sie gerade fragen, ob alles in Ordnung war, da wurden wir von einem jungen Mann unterbrochen. Als ich sein Gesicht sah, war mir klar um wen es sich hier handelte. Immerhin war er als Sportreporter des Magazins auf dessen Party wir uns hier befanden kein unbekanntes Gesicht. 
Bevor ich rigendetwas sagen konnte, hatte Caoimhe schon eingewilligt ihm ein paar Fragen zu beantworten und ich nickte ihn daraufhin einfach nur an, um ihm auch meine Zustimmung zu geben. Nebenbei drückte ich kurz die Hand meiner Besten Freundin, ehe ich sie ansah und leicht lächelte, um ihr dadurch zu zeigen, dass ich mich darum kümmern würde, wenn er anfing fragen zu stellen die bei ihr Unbehagen auslösen könnten. Das würde sie immerhin auch für mich tun. Ich blickte wieder zu unseren neuen Freund und lächelte auch ihn an. "Welche Fragen brennen ihnen denn auf der Zunge?"

vhserig.png

There's something about sitting alone in the dark that reminds you how big the world really is, and how far apart we all are.
The stars look like they're so close, you could reach out and touch them. But you can't. Sometimes things look a lot closer than they are.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.08.2018 13:46.

Caoimhe

30, Weiblich

  Anfänger

Appleby Arrows Quidditchspieler Jäger Hogwarts Gryffindor Abschluss Muggelstämmig Gut Werwolf

Beiträge: 148

Re: Buffetzelt

von Caoimhe am 18.08.2018 12:55

Es war definitiv die falsche Entscheidung gewesen, hierherzukommen. Nicht, dass ich als festes Teammitglied der zweitplatzierten Mannschaft und Spielerin im Finale dieser Saison wirklich eine andere Wahl gehabt hatte. Ich musste mich in der Öffentlichkeit zeigen, wenn ich wollte, dass niemand Verdacht zu schöpfen begann. Ich musste lächeln, mich beglückwünschen lassen und so tun, als würde ich Spass haben. Und trotzdem. Wenn es nach mir ginge, läge ich jetzt zuhause in meinem abgedunkelten Schlafzimmer. Weit weg von solchen dichten Menschenmengen. Weit weg von gefühlt tausend gleichzeitig und meiner Meinung nach viel zu laut sprechenden Stimmen, die meine gereizten Sinne total überforderten. Weit weg von billigen und nicht ganz so billigen Parfums, deren Düfte in der Luft zusammenflossen und ein, wenn man einen so guten Geruchsinn wie ich hatte, alles andere als gutes Gemisch abgaben. Ich war ja normalerweise wirklich kein Mensch, der ein Problem damit hatte, unter Menschen zu gehen, aber zwei Tage nach Vollmond hätte ich wirklich die Einsamkeit bevorzugt.
Nun. Wenigstens hatte ich meine beste Freundin an meiner Seite, was mir Kraft gab – nicht viel, aber immerhin musste ich das nicht alleine durchstehen. Dinah würde keine Fragen stellen, wenn ich heute Abend nicht in Beststimmung sein würde. Ich hatte mich schon beim Herankommen bei ihr eingehakt, damit sie mich weiterziehen würde, falls ich doch noch auf die Idee kam, wieder umzukehren. Und seither hatte ich sie nicht mehr losgelassen. Wahrscheinlich wäre ich, wenn ich dies nicht getan hätte, schon lange umgekippt.
Schlussendlich wusste nicht mal mehr, woher ich das Glas in meiner Hand, dieser Ort war definitiv zu laut und zu voll, als dass ich mich richtig konzentrieren konnte. Aber der Champagner tat mir definitiv gut, selbst wenn das Glas meiner Meinung nach viel zu klein war. Ich konnte definitiv mehr davon gebrauchen, denn noch hatte der Alkohol all meine Kopfschmerzen, Bedenken und innere Panik nicht verschwinden lassen - doch viele Gläser mehr durfte ich mir auch nicht mehr leisten, wenn ich verhindern wollte, dass ich mich auf irgendwelche Art und Weise verriet. Also musste ich mir wohl besonders Mühe geben, langsam zu trinken.
Ich nahm einen weiteren Schluck, ehe ich mich zu meiner besten Freundin drehte und sie anlächelte, auch wenn mir alles andere als nach Lächeln war. „Wir sollten wenigstens versuchen, so auszusehen, als ob wir Spass hätten", meinte ich und strich mir eine widerspenstige Haarsträhne aus dem Gesicht. Ich hatte von uns beiden gesprochen, und dabei hatte ich nicht die geringste Ahnung, ob sie Spass hatte. Vielleicht hätte sie ihn, wenn sie nicht mit mir hier wäre. Ich war wohl derzeit nicht gerade die unterhaltsamste Begleitung für solche Anlässe.
Ich schreckte hoch, als ich von einer anderen Person als Dinah angesprochen wurde, ich musste erwartet oder zumindest gehofft haben, dass wir beide noch ein bisschen länger für uns bleiben würden. Ich brauchte einige Sekunden, bis ich verstand, was der Mann von uns wollte, und... Es gefiel mir nicht, dass er sich ausgerechnet uns ausgesucht hatte. Ich kannte seinen Namen, natürlich tat ich das, immerhin hatte ich in den letzten Monaten alle Zeitungsartikel gelesen, in denen mein Name vorkam. Derzeit wollte ich eigentlich nicht mit Reportern sprechen, aber eine andere Wahl hatte ich wohl nicht – Weglaufen war nicht wirklich eine gute Option...
„Ich weiss, ich..." ...Habe Ihre Stellen über mich nur etwa hundertmal gelesen und mich mindestens doppelt so oft gefragt, ob jemand deswegen eine Werwolf-Theorie aufstellen könnte, habe ich schon erwähnt, dass ich ein Werwolf bin? Nein. Merlin, hoffentlich war mein Stocken nicht allzu auffällig gewesen. „... Habe schon von Ihnen gehört. Ihr Magazin scheint ja immer bedeutender zu werden." Ich lächelte ihn an, ehe ich einen Blick auf Dinah neben mir warf – ich wusste, dass dieser Blick ihr reichen würde, um zu wissen, wie ich mich gerade fühlte. „Natürlich haben wir einen Moment Zeit. Was wollen Sie denn wissen?" Meine Stimme klang fröhlich, nur sehr wenige Menschen wie, die mich wirklich gut kannten und zu denen er nicht gehören sollte, würden mein Unwohlsein heraushören können. Dinah gehörte zu diesen Menschen, und ich hoffte wirklich, dass sie meinen Hilferuf verstehen würde. Ich war panisch, selbst wenn man mir das nicht anmerken mochte, und bisher waren nie gute Dinge aus meinem Mund gekommen, wenn ich panisch gewesen war. Ich würde ihre Hilfe brauche, wenn ich nichts Dummes sagen wollte.

kevina.png

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Lucian

32, Männlich

  Anfänger

Falmouth Falcons Quidditchspieler Kapitän Treiber Hogwarts Slytherin Abschluss Reinblut Neutral

Beiträge: 306

Re: Wiese

von Lucian am 17.08.2018 22:53

Ich schüttelte bei ihrer Frage leicht den Kopf. „Nein, aber ich bin auch allgemein betrachtet kein übertrieben emotionaler Mensch und neige dazu unangenehm ehrlich zu sein. Es wäre mir viel zu anstrengend meine Gefühle zu unterdrücken." Eine Aussage, die wohl nicht ganz an die Wahrheit ran kam. Mag sein, dass ich Wut auch gerne mal zeigte, insbesondere auf dem Quidditchfeld, aber andere Sachen? Niemals. Obwohl ich zugegeben wirklich nicht das Gefühl hatte ein sonderlich emotionsgeladener Mensch zu sein.
„Ich stimme dir in den Punkten durchaus zu. Hat einen gewissen Charakter von der Jugendmentalität. Selbst wenn die Party vollkommen langweilig war und man nichts verpasst hat, war man noch langweiliger, wenn man nicht dort war – unabhängig ob man selber keine Lust hatte hin zu gehen oder man eben nicht eingeladen wurde." Bei dem Gedanken musste ich für einen Augenblick schmunzeln. Ich kannte diverse Leute, die sich ihre unbeschwerte Jugendzeit zurück wünschten. (Obwohl ich mich durchaus schon gefragt hatte in welcher Welt sie gelebt hatten, dass die Zeit unbeschwert war.) Ich für meinen Teil wünschte mir diesen Augenblick nicht zurück. Dafür fand ich mein Leben, genau so wie es jetzt gerade war, einfach viel zu gut. „Sicherlich ist das nur die Ruhe vor dem Sturm." War auch schon vorgekommen, dass ein Event anfänglich langweilig erschien und es später schließlich doch ziemlich gut wurde. Ob dies jedoch tatsächlich daran lag, dass noch etwas passiert war oder ich mir den Abend nur schön getrunken hatte, konnte ich jetzt im nachhinein nicht mehr so genau sagen.
„Exzellenter Geschmack.", teilte ich ihr schließlich meine Meinung mit und ließ ihr ein Zwinkern zu kommen. Auch wenn die Ansicht vielleicht mittlerweile ein wenig überholt war, verband ich Whiskey eher mit Männern. Bei Frauen hingegen war meine Assoziation Sekt oder irgendein Cocktail mit Schirmchen und Glitzerfirlefanz. „Ich bin gleich zurück." Mit den Worten wandte ich mich von Theresa ab und machte mich auf den Weg zur Bar, die nicht weit von unserem Stehtisch entfernt war. Allerdings hatte sich inzwischen eine kleine Traube um die Getränkeausgabe gebildet, jedoch war dies nichts, was mich je von irgendetwas abhielt. Mir nichts, dir nichts schob ich einfach eine mir nicht sonderlich vertraute Person, ich glaube es war die nervige Meaghan McCormack von Pride of Portree, oder wie die Quidditch League, genauer genommen Roy Willisburgh mal meinte, Shame of Portree, zur Seite. „Zwei Whiskeys.", wandte ich mich schließlich an den Barkeeper und ignorierte die empörten Laute eben jener Quidditchspielerin, die es vermutlich nur so weit in der Liga geschafft hatte, weil ihre Mutter zu den erfolgreichsten Spielerinnen gehörte, die die Pride's je unter Vertrag hatten.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.08.2018 12:04.

Tessa
Gelöschter Benutzer

Re: Wiese

von Tessa am 17.08.2018 20:55

Dass er nichts weiteres dazu sagte nahm ich einfach hin. Ich würde ihn so oder so nicht darauf ansprechen und wenn doch.. dann musste ich entweder betrunken sein oder wirklich viel Mut haben. So persönliche Fragen oder Anschuldigungen waren einfach nicht mein Ding.
Aber für den Job würde ich es dennoch machen, wenn es keinen anderen Ausweg gab oder keine andere Story, aber das drängte sich nun immer mehr in den Hintergrund da Lucian und ich uns anfingen über andere Dinge zu unterhalten und eigentlich war es auch ganz interessant ein wenig über ihn kennenzulernen und vielleicht Dinger herauszufinden die ich vorher noch nicht wusste. Für gewöhnlich sprachen wir über andere Dinge wie die Arbeit auch nicht.
"Bist du so ein Mensch?", fragte ich ihn dann und grinste ihn neugierig an. "Der seine Gefühle gut überspielen kann?" Es machte mich tatsächlich neugierig, aber auf der anderen Seite würde er mir sicherlich nicht die Wahrheit sagen wenn er gerade seine Gefühle überspielte.
Auf sein weiteres Kommentar hin zuckte ich mit den Schultern. "Ich denke die meisten die von der Zeitung kommen sind nur hier weil sie sonst nicht hier wären. Es wird vielleicht ein Artikel kommen... so spannend ist es leider nun mal wirklich nicht.. außer es wird noch etwas passieren. Der Abend hat ja gerade erst begonnen", sagte ich dann schließlich und blickte mich kurz um, aber noch immer waren alle hauptsächlich in Gesprächen vertieft.
"Whiskey klingt gut", sagte ich und  schenkte ihm ein Lächeln, da ich die Höflichkeit zu schätzen wusste. Er war wie es schien nicht der Typ der sich viel um andere scherte und sich Gedanken über alles machte. Da war ich nun mal ganz anders, aber nun gut.. jeder hatte seine Macken. Viele sahen meinen Perfektionismus als Macke an. Jeder wie er wollte.

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Roy

28, Männlich

  Erstflieger

Appleby Arrows Quidditch League Journalist Hogwarts Hufflepuff Abschluss Halbblut Gut

Beiträge: 21

Re: Buffetzelt

von Roy am 17.08.2018 18:31

Dies war ein soziales Event, aber trotzdem war ich am Arbeiten. Ich war gewissermaßen Gastgeber, zumindest mitunter, und gleichzeitig war dies die perfekte Gelegenheit, meinem Job nachzukommen und so gut und viel wie möglich über die geladenen Gäste zu schreiben. Es war wie eine Art Handel, sie bekamen eine angenehme Party mit Musik, Speisen und Getränken, und wir hatten alle relevanten Figuren der Quidditchwelt versammelt und für unser Magazin zur Verfügung. Ich versuchte, nicht allzu penetrant zu sein, immerhin war dies eine Party, auf der die Leute auch Spaß haben sollten. Allerdings war ich bis jetzt nur umher gerannt, mit meinem Notizblock und Bleistift in der Brusttasche meines Hemdes, und hatte eine Liste an für mich relevanten Personen und Informationen abgearbeitet. Ich konnte natürlich theoretisch auch entspannen – niemand zwang mich dazu, zu arbeiten, ich konnte auch zurücklehnen und den Abend mit meinen Freunden genießen, von denen viele eh bereits als Teil der Quidditchliga eingeladen worden waren. Aber das entsprach nun, um ehrlich zu sein, wirklich nicht meinem Stil. Möglicherweise, wenn ich meine kleine Checkliste abgearbeitet hatte, würde ich Zeit finden, mich an den Rand zu stellen und ein Getränk zu genießen, aber das wahr dann doch wohl eher unwahrscheinlich. Bei so vielen Quidditchsternen auf einem Haufen konnte einem das Material nie ausgehen, gerade heute war eine einmalige Gelegenheit, den Artikel zu schreiben. Das war meine Definition von Spaß. In meiner Arbeit ging ich auf, es war das, was mir lag und das, was ich tun wollte.
Ich hatte nach verschiedenen Leuten ausschau gehalten, die mir weiter helfen konnten oder von denen ich gern ein Statement hätte, und ich entdeckte gleich zwei davon am Rande des Buffetzelts stehen, mit jeweils einem Getränk in der Hand. Ich lief zu Dinah Holloway und Caoimhe Coughlin, Starspielerinnen der Montrose Magpies und Appleby Arrows, und bekanntermaßen gute Freundinnen, und stellte mich vor. "Hallo, ich bin Roy Willisburgh vom Quidditch League Magazin, ich hoffe ich störe nicht. Hätten Sie einen kurzen Augenblick für mich?" Sie sahen nicht aus, als würde ich sie bei irgendwas unterbrechen, zumindest nichts wichtigem. Vielleicht hatten sie Lust auf eine kleine... Unterhaltung.

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 Roy                     
 Willisburgh 









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BE LOYAL TO YOUR DREAMS,
CHOOSE YOURSELF.



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Lucian

32, Männlich

  Anfänger

Falmouth Falcons Quidditchspieler Kapitän Treiber Hogwarts Slytherin Abschluss Reinblut Neutral

Beiträge: 306

Re: Wiese

von Lucian am 17.08.2018 00:27

„Tu dir keinen Zwang an.", unterstützte ich sie in ihrer Aussage, dass sie ihn später möglicherweise drauf ansprechen würde. Natürlich wäre es jetzt merkwürdig, wenn ich sie davon abhalten wollen würde, allerdings hoffte ich dann doch, dass sie dies nicht würde. Auch wenn ich aktuell nicht gut auf ihn zu sprechen war, hieß es nicht, dass ich provozieren wollte, dass er nicht gut auf mich zu sprechen war. Obwohl .. so besonders gut konnte es ja nicht sein, wenn er es als notwendig sah meine alleinige Existenz zu verschweigen. Wäre ich nicht so von mir selber überzeugt, und vor allem davon, dass ich jemand bin, wäre vielleicht der Gedanke in mir aufgekommen, dass ich tatsächlich ein niemand für ihn war. Jemand mit dem man Zeit verbringen konnte, wenn es einem gerade passte, der aber abgeschoben wurde sobald sich etwas besseres ergab oder deren Existenz man ansonsten vor anderen leugnete. Und wieso bei Salazar dachte ich immer noch darüber nach?
Die Tatsache, dass sie mich mit angehobenen Augenbrauen ansah, als würe sie ein wenig verwundert, ignorierte ich gekonnt. Schließlich wusste ich selber, dass dies normalerweise nicht zu unseren normalen Gesprächsthemen gehörte. „Man weiß nie wie es jemandem geht, es gibt erstaunlich viele Menschen, die das gut überspielen können.", warf ich schließlich ein und konnte mir ein leichtes Lachen nicht verkneifen, weil ich es selber gerade etwas absurd fand das zu sagen, während ich selber meine Wut – ausschließlich Wut! – unterdrückte. „Es freut mich dennoch zu hören, dass es dir gut geht." Ich nickte schließlich leicht zustimmend bei ihren Worten. „Ehrlich gesagt ich auch. Ich meine,.. Es ist nicht schlecht besucht, die Musik ist auch nicht übel, das Catering soweit okay; nicht ganz mein Geschmack, aber das ist ja eine persönliche Präferenz und es hätte durchaus Potenzial. Vielleicht sollte man das mal den Mitarbeitern der Quidditch League mitteilen, immerhin schafft der Daily Prophet es ja auch, dass immer ein wenig Action ist." Möglicherweise lag dies auch an der Unterschiedlichkeit der beiden Zeitungen. Zwar bemühte sich der Daily Prophet zur Seriösität, was er während des Krieges ja eher nicht getan hatte, aber ein Hauch von Kimmkorns Vermächtnis blieb dennoch in diversen Artikeln haften. „Was trinkst du denn gerne? Champagner, Whiskey etwas ganz anderes oder alkoholfreies?" Immerhin wollte ich ihr auch keinen Drink holen, den sie am Ende abstoßend fand – was immerhin einen gewissen Grad an Höflichkeit mit sich brachte. Oder auch das größte, das ich an „Fürsorge" aufbringen konnte (oder wollte).


Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.08.2018 00:29.

Tessa
Gelöschter Benutzer

Re: Wiese

von Tessa am 16.08.2018 16:30

Ich sah sein Zwinkern und konnte  nicht anders als leicht zu lachen. Charmant war er ja und vielleicht auch ein wenig selbstverliebt. Zu seinem Kommentar hin gab ich jedoch keine weitere Antwort, jedoch schien es mir fast so als hatte er den Drang mir beweisen zu müssen dass sein Tratsch stimmte. 
"Vielleicht spreche ich ihn ja später einfach mal darauf an", sagte ich und grinste leicht dabei. Natürlich würde ich das nicht machen. Das war einfach nicht meine Art. Ich würde jedoch einen Weg finden um die Wahrheit oder etwas in der Richtung heraus zu finden. Ich war einfach nicht eine Person die Gerüchte in die Welt stellte und die Person dann am Ende mit verletzte oder ihr Leben auf den Kopf stellte. Deswegen schrieb ich auch selten über Tratsch. Aber ich würde schon noch herausfinden ob Lucian da Recht behielt oder ob etwas anderes dahinter steckte.
Als er dann jedoch das Themna wechselte blickte ich ihn mit erhobenen Augenbrauen an. Smaltalk war bisher noch nicht wirklich unser Ding gewesen, da wir meist nur über Artikel oder solche Dinge wie gerade sprachen. Aber warum auch nicht? Er sah gut aus und konnte auch ganz nett sein. Er entschuldigte sich sogar. Das hatte ich wirklich nicht wartet.
"Wie du siehst geht es mir gut und über die Arbeit kann ich mich auch nicht beschweren... aber auf der anderen Seite hatte ich mir das hier ein wenig spannender vorgestellt", antwortete ich auf seine Frage und blickte mich erneut um. Es passierte wirklich kaum etwas hier auf diesem Event. Ich hatte mehr erwartet. Ein paar Dramen oder sonstiges. "Wie gefällt es dir denn bisher?", fragte ich ihn dann und sah zu wie er seinen Drink auf einen Zug hinunterkippte und mich fragte ob ich noch etwas haben wollte. Ich blickte auf mein Glas. Viel war ja nicht mehr darin. "Gerne. Warum nicht", antwortete ich dann und trank mein Glas leer. Das bisschen Alkohol schadete mir nicht. Vielleicht würde ich die Dinge hier dann auch interessanter finden. Ich schenkte ihm ein leichtes Grinsen. 

Antworten

Lucian

32, Männlich

  Anfänger

Falmouth Falcons Quidditchspieler Kapitän Treiber Hogwarts Slytherin Abschluss Reinblut Neutral

Beiträge: 306

Re: Wiese

von Lucian am 15.08.2018 23:58

„Ich bitte dich, Liebes. Ich bin Lucian Bole. Ich weiß eine ganze menge Dinge." Ich konnte es mir nicht verkneifen ihr ein Zwinkern zu schenken. Ich drehte das Glas, welches sich noch in meiner Hand befand, ein wenig, weswegen die dunkle Füssigkeit hin und her schwappte. „Obendrein hat er es mir gesagt. Frauen haben das Konzept des ‚sich miteinander unterhalten' nicht für sich allein gepachtet." Mir war durchaus bewusst wie viel Frauen über ihre Männerbekanntschaften (und anderen Kram) reden konnten. Tabitha und Nerissa waren insbesondere zu Beginn des vierten Schuljahres wirklich schwer zu ignorieren, wenn sie erst einmal angefangen hatten. Aber wie ich es bereits gesagt hatte: Männer konnten das auch gut. Zwar auf andere Art und Weise und viel weniger Details, aber das war ja irrelevant. Mich würde es aber, ohne dieses mal zu lügen, kaum überraschen, wenn Dinah und Roger was miteinander hätten. Was den Gedanken aber auch nicht weniger nervig machte.
Mir war klar, dass sie nicht einfach irgendetwas aufgreifen würde, nur weil ich es gesagt hatte. Aber wer weiß wen ich finden konnte, der bei der ganzen Sache mitmachte – unabhängig ob nun bewusst oder unbewusst. Immerhin gab es mehr als eine handvoll Leute die sich regelrecht danach sehnten, dass ein Gerücht aufkam, mit dem sie sich beschäftigen konnten.
„Ich erkundige mich nachher mal bei Kollegen, vielleicht weiß jemand was tatsächlich mit Holloway ist und, was noch interessanter wäre, wer die Unbekannte ist." Mit den Worten trank ich meinen Whiskey aus und stellte das leere Glas vor mir auf dem Tisch ab. Es interessierte mich in der Tat um wen es sich bei der Göre handelte, denn nach meinem Geschmack standen die beiden nicht nur viel zu nah beieinander, sondern sie blickte ihn mir auch eindeutig zu gespannt an, zu glücklich. Ich würde viel zu gerne wissen worüber sie sprachen, obwohl deren viel zu glückliche Gesichtsausdrücke mir doch deutlich vermittelten, dass ich es eben nicht wollte – oder wollen sollte. Wieso bei Merlin beschäftigte ich mich damit überhaupt? Innerlich schüttelte ich den Kopf, gut, dass ich wusste wie man seine Gefühle für sich behielt.
„Nun gut,.. Genug von anderen und Verzeihung für meine erneute Unhöflichkeit: Wie geht es dir eigentlich? Wie läuft die Arbeit?", erkundigte ich mich schließlich bei ihr. Man konnte uns beide vielleicht nicht unbedingt als Freunde bezeichnen, doch konnte ich auch nicht sagen, dass sie mir gänzlich unsympathisch war. Tatsächlich erschien sie mir sogar recht umgänglich, allerdings hatte sich bisher nie mehr ergeben als gelegentliche Gespräche, bei denen es jedoch mehr um die Arbeit ging, als um das Persönliche. Obwohl hin und wieder ein flirtender Unterton vorhanden war. Zwar hatte sie, im Gegensatz zu mir, noch etwas zu trinken doch würde dies vermutlich auch nicht mehr allzu lange halten. Zumindest ging ich davon aus. Es bestand natürlich auch die Möglichkeit, dass sie wirklich langsam trank. „Möchtest du noch etwas zu trinken?", stellte ich schließlich eine weitere Frage in den Raum und schenkte ihr einen freundlichen Gesichtsausdruck, hinter dem ich die aufkochende Wut versteckte und unterdrückte. Nein, ich würde mir diesen absolut fantastischen Tag jetzt nicht versauen lassen. Von niemandem.


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Zoey
Gelöschter Benutzer

Re: Wiese

von Zoey am 15.08.2018 03:35

Rogers Nähe, die ich mehr unterbewusst als bewusst bemerkte, aber die mich trotzdem ein klein wenig nervös machte, zwang mich dazu, zu ihm aufzublicken, wenn ich ihm ins Gesicht schauen wollte. In dem ungewohnten Blickwinkel blendete mich die helle Nachmittagssonne etwas, weshalb ich ein paar Mal blinzeln musste, ehe meine Augen sich an das Sonnenlicht gewöhnen konnten. Dabei realisierte ich, dass Roger und ich uns seit der Weihnachtsgala vom Tagespropheten nicht mehr so nah gegenüber gestanden hatten. Und seit unserem Beinahe-Kuss. Ich schluckte. Falls es denn überhaupt ein Beinahe-Kuss gewesen war. Ich hatte nicht verhindern können, mir einige, okay, um ehrlich zu sein, viel zu viele Gedanken darüber zu machen. Hatte ich mich blamiert? Hatte ich etwas falsch gemacht? Oder falsch gedeutet? Aber Roger hatte diesbezüglich nie das Gespräch mit mir gesucht oder das, was zwischen uns vorgefallen bzw. nicht vorgefallen war, am Rande erwähnt. Auch in seinem Umgangston hatte sich nichts geändert, er war weder herzlicher noch in irgendeiner Form unterkühlter geworden. Deshalb hatte ich irgendwann aufgehört, mir Sorgen zu machen und das Thema war schleichend aus meinen Gedanken verschwunden. Erst seine Nähe zu mir heute hatte die Erinnerungen wieder aufgewirbelt. Aber die Umstände unseres kleinen Treffens auf dieser Feier waren leicht zu erklären. Es war laut, unheimlich viele Menschen liefen und standen um uns herum - dass uns einige davon beobachteten oder weniger erfreute Blicke zuwarfen, bemerkte ich in meiner Achtlosigkeit gar nicht - und ich war einfach nur eins seiner Teammitglieder. Mir war bewusst, dass ihm positive Beziehungen zu seinen Mitspielern wichtig waren und ich sollte definitiv aufhören, in seine Nettigkeiten so viel hineinzuinterpretieren. Ich machte mir einfach zu viele Gedanken. Oder?
Rogers Zwinkern erwiderte ich mit einem glücklichen Grinsen. Ohne es zu wollen oder sogar ohne es so richtig zu bemerken, fasste ich seine Zuwendung und seinen charmanten Umgangston, der, wahrscheinlich aufgrund der anhaltenden Siegestrunkenheit, die auch bei mir vorhielt, noch ein wenig intensiver und freizügiger ausfiel als sonst, als Flirt auf und reagierte darauf dementsprechend. Na gut, vielleicht wollte ich es auch gar nicht bemerken und den Moment stattdessen einfach genießen. Ich strahlte ihn an. "Die Saison hätte wirklich nicht besser laufen können. Hut ab, Davies", neckte ich ihn ein wenig. Mein Mund verzog sich zu einem unbeschwerten Lächeln. Momentan hatte ich wirklich eine Menge zu genießen, Roger sicher auch. Alle Bereiche meines Lebens waren gerade im Gleichgewicht, funktionierten einfach wie von allein und das musste ich ausnutzen und genießen, so lange es ging. Meine aktuelle Sorglosigkeit begünstigte die ausgelassene und glückselige Stimmung, die ich heute verspürte. Wie Roger erhob ich das Glas, das er mir mitgebracht hatte und prostete ihm ebenfalls zu. "Auf uns!" Mit "uns" meinte ich die Tutshill Tornados. Dass man meine Antwort auch anders hätte interpretieren können, kam mir in diesem Moment gar nicht in den Sinn. Ich wollte unser Team feiern, das sich das nach seinem hart erkämpften Erfolg auch verdammt nochmal verdient hatte. Zwar war ich in dieser Saison in keinem der ligarelevanten Spiele für die Tornados geflogen, aber ich hatte wirklich hart an mir gearbeitet und bei unseren Trainings alles gegeben. Ich war stolz auf mich und fand selbst, dass ich es mir verdient hatte zu feiern. Und dazu kam die moralische, mentale und emotionale Unterstützung, die ich auch stets bemüht gewesen war, zu liefern. Ich hatte, seitdem ich bei den Tornados aufgenommen worden war, wirklich alles an Zeit, Energie, Leidenschaft und Herzblut in die Mannschaft gesteckt, was mir zur Verfügung stand. Und ich bereute es nicht, kein bisschen. Im Gegenteil. Ich war immer noch stolz wie Bolle, dass die Tornados mich ausgewählt hatten, für sie zu spielen, wenn auch für's Erste in der zweiten Mannschaft, und war hochmotiviert, weiterhin wie ein Hauself dafür zu schuften. Egal, was sich in der kommenden Saison für mich ändern oder eben nicht ändern würde.
Wieder schaute ich zu Roger hoch und erneut konnte ich erst nach einigen Sekunden heftigsten Blinzelns erkennen, was sich in seinem Gesicht abspielte. Ich bemerkte, dass er mich musterte und das dabei auf seinen Lippen entstehende Lächeln trieb mir das Blut in die Wangen. Bemerken konnte man das allerdings wahrscheinlich nicht, worüber ich ganz froh war, denn meine gute Laune sowie das warme Wetter sorgten ohnehin schon für einen frischen, rötlichen Teint auf meinen Wangen. Als Roger sich dazu entschloss, weiterhin zu schweigen und seinen Blick, der immer verschmitzter und in seiner Wirkung noch durch sein Schmunzeln unterstützt wurde, nicht zu erklären, legte ich den Kopf leicht schief und blickte ihn aus meinen nur ganz dezent geschminkten Augen neugierig an, so als wolle ich herausfinden, was er gerade dachte. Dabei blieb ein amüsierter Ausdruck auf meinen Lippen zurück, was man an meinen Mundwinkeln gerade noch erkennen konnte. Das Champagnerglas, das er während dieser Gesprächspause an seine Lippen hob, lenkte meinen Blick ganz automatisch auf seine Lippen. Und ganz eventuell trat dabei ein leicht sehnsüchtiger Ausdruck in meine Augen, dessen ich mir in diesem Moment keineswegs bewusst war. In den Gedanken bei den Ereignissen der Weihnachtsgala vor etwas über einem halben Jahr verweilend blieb mein Blick an seinen Lippen hängen, bis er das Glas wieder absetzte. Die winzigen Tropfen, die der Champagner auf seiner Unterlippe hinterließ, funkelten golden im Sonnenlicht. Gerade noch konnte ich mich selbst davon abhalten, mir über die Lippen zu lecken. Dafür fuhr Roger mit der Zunge über seine Lippen und biss sich anschließend, nur für den Bruchteil einer Sekunde, auf die Unterlippe, die eben noch mit funkelnden Champagnertropfen besetzt gewesen war. Merlin. Die meisten Männer ahnten wirklich nicht, wie anziehend solche kleine Gesten waren. Bei Roger war ich mir da hingegen nicht so sicher. Immerhin riss mich diese keine Sekunde andauernde Regung aus meinem tranceartigen Zustand. Nun nahm ich wahr, wie mir das Herz bis zum Hals schlug, so laut, dass ich fast glaubte, Roger müsste es hören und wie trocken mein Mund geworden war. Trotz meiner Aufregung zwang ich mich, ruhig zu reagieren und so zu tun, als wäre nichts passiert. Als hätte ich eben nicht wie ein verhungernder Letifold auf seine Lippen gestarrt. Vielleicht hatte er das ja auch gar nicht bemerkt. Oder es war mir intensiver und länger vorgekommen, als es eigentlich gewesen war. Ich hob den Blick, langsam, damit ich nicht wirkte, als sei ich bei etwas ertappt worden, wie ich auch mein eigenes Glas hob und nun meinerseits einen Schluck nahm, um meinen trockenen Mund mit Champagner zu befeuchten, was den angenehmen Nebeneffekt mit sich brachte, dass ich nicht das Gefühl hatte, das immer noch andauernde Schweigen brechen zu müssen. Dabei erwiderte ich Rogers schelmischen Blick, von dem ich nun annehmen musste, dass er die ganze Zeit auf mir gelegen hatte, offen, fast herausfordernd. Ich wollte wissen, woran er dachte, warum er mich so geheimnisvoll ansah. Natürlich war das genau die Wirkung, die er mit seinem kleinen Spielchen hatte erzielen wollen, aber ich konnte mich nicht dagegen wehren. Als ich nach ein, zwei Schlucken Champagner, von denen ich wusste, dass sie mir schnell zu Kopf steigen würden, mein Glas absetzte, blieb ein angenehm prickelnder Film der goldenen Flüssigkeit auf meinen Lippen zurück. Während ich immer noch in seine Augen blickte, brach Roger endlich das Schweigen. Seine Äußerung verschaffte mir allerdings nicht die gewünschte Klarheit im Bezug auf seine Gedanken oder den Grund, warum er mich so lange so intensiv gemustert hatte und deshalb betrachtete ich ihn mit einem fragenden Blick, wie nach einer Erklärung verlangend. Lange musste ich darauf nicht warten und als sie kam, konnte ich ein geschmeicheltes und glückstrahlendes Lächeln auch mit aller Kraft nicht unterdrücken. So, wie er das Kompliment aufgebaut und mich darauf warten lassen hatte, und mit dem ausdrucksstarken Tonfall, in dem er diese Worte ausgesprochen hatte, hätte er damit selbst die härteste und emotionsloseste aller Frauen erweichen können. Ein warmes Gefühl breitete sich in meiner Bauchgegend aus, und ich war ziemlich sicher, dass das nicht nur vom Champagner herrührte. "Ich.. Danke. Vielleicht liegt das daran, dass ich mich auch so fühle", erwiderte ich, viel zu baff, um über die Worte nachzudenken, bevor sie meinen Mund verließen. "Aber Du hast wohl recht, denn der Sieg steht Dir ganz ausgezeichnet." Herrje, hatte ich gerade wirklich einfach ausgesprochen, was mir durch den Kopf gegangen war? Vor Schreck nahm ich noch einen Schluck Champagner, so als könnte ich die Worte damit wieder herunterspülen. Ich schämte mich zwar nicht direkt dafür, doch war ich vorher noch nie so offen ihm gegenüber gewesen. Die Ausgelassenheit und der Champagner taten wohl ihre Wirkung. Aber Roger würde mir das ganz sicher nicht übel nehmen und wenn doch, dann schob ich es auf den Alkohol. Ich war zu unbeschwert, zu glücklich, um mir heute Sorgen darüber zu machen. Mit einem etwas schüchterneren, aber immer noch freudestrahlenden Lächeln blinzelte ich erneut zu ihm hoch. Die Sonne stand nun am Himmel genau hinter ihm, was es mir etwas erschwerte, seine Gesichtszüge zu erkennen und zu deuten, ihn aber noch mehr leuchten ließ, als er es seit dem Sieg im Finale schon von ganz alleine tat. Es war unmöglich, ihn hier und heute zu übersehen.

Antworten

Hector
Gelöschter Benutzer

Re: Abwesenheit

von Hector am 14.08.2018 22:22

Bevor ich wieder auf der Blacklist lande, melde ich mich mal ab. 
Genau absehen kann ich die Dauer zwar nicht, werde aber regelmäßig Updates geben, was denn nun Stand der Dinge ist.
Ein Monat wird's jetzt aber definitiv werden.

Hiermit melde ich
Will Bates und Hector Lorenz
bis zum 13.09.2018
ab.

Eingetragen!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.08.2018 17:04.
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