Spielfeld - Ballycastle Bats
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Spielfeld - Ballycastle Bats
von Roger am 27.06.2017 02:38Das Spielfeld der Ballycastle Bats.
GEBURTSDATUM
01.06.1978
TRIKOTNUMMER
21
TREFFERQUOTE
78.8%
HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
263km/h
GESPIELTE LIGASPIELE
22
GEWONNENE LIGASPIELE
16
Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.


Freya
Gelöschter Benutzer
Re: Spielfeld - Ballycastle Bats
von Freya am 26.07.2017 15:42Mit meinem Besen bewaffnet und in Quidditch Montur trat ich aus der Umkleidekabine der Damen raus auf das Spielfeld, mein Herz pochte mir bis zum Hals.
Es war noch sehr ungewohnt für mich den schwarzen Umhang zu tragen, war ich doch jetzt jahrelang in hellblau gekleidet gewesen, als ich noch für die Appleby Arrows gespielt hatte. Tja, nun würde ein neuer Abschnitt in meinem Leben beginnen, es war noch nicht lange her, als ich den Vertrag unterzeichnet hatte und heute stand nun das erste Treffen mit dem Kapitän der Bats an. Eigentlich wäre dies nur bedingt ein Grund für meine Nervosität, immerhin war ich solche Treffen ja gewohnt. Allerdings handelte es sich bei eben diesem Kapitän um niemand geringeren als Dimitri Koslow; meinen Ex. Mittlerweile waren ca. 8 Jahre vergangen seit unserer Trennung.
Wir waren damals sehr verliebt gewesen, alles schien perfekt und deutete schon auf ein 'happily ever after' hin, doch dann kam uns Dimitris Karriere und den somit kommenden Rum in die Quere. Immer mehr Mädels schrien seinen Namen, er bekam zu hauf Post von Fans (da waren teilweise echt merkwürdige Dinge dabei!) und irgendwann kam ich mit all dem Druck nicht mehr klar. Ständig hatte ich Angst, er würde sich von einer der Fans verführen lassen und könnte mir früher oder später untreu würden. Ob das wirklich je passiert war, oder wäre wusste ich nicht. Vermutlich war das auch besser so, ich war damals mit 17 Jahren eh noch jung und dumm und malte den schwarzen Kater an die Wand.
Unsere Beziehung war noch zu frisch, um solch einer Belastungsprobe stand zu halten und somit hatte er Schluss gemacht. Für mich war damals eine Welt zerbrochen; er war meine erste große Liebe und in vielen Dingen mein Erster.
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen ihm nicht hinterher zu trauern, doch dumm wie ich war sammelte ich jeden Zeitungsbericht in dem sein Name erwähnt wurde in einer kleinen Kiste, welche sich in meinem Schrank befand. Nun, fast 8 Jahre nach unserer Trennung hatte ich wegen meiner Karriere mich dafür entschieden den Vertrag bei den Bats zu unterschreiben, irgendwie würden wir beide schon miteinander klar kommen und die Vergangenheit hinter uns lassen.
Ich strich mir eine blonde Haarsträhne aus dem Gesicht und versuchte meine Gedanken wieder aus der Vergangenheit zurück ins Hier und Jetzt zu kriegen. Was gar nicht so einfach war, denn mein Herz pochte nicht nur wegen der 'Angst' ihn wieder zu sehen so schnell, insgeheim hegte ich noch immer Gefühle für ihn. Auch wenn ich mir das nicht eingestehen wollte musste ich der Wahrheit doch irgendwann ins Gesicht blicken!
Dimitri
Gelöschter Benutzer
Re: Spielfeld - Ballycastle Bats
von Dimitri am 26.07.2017 20:36Die letzte Meisterschaft war schon eine ganze Weile her und wir hatten unser bestes gegeben. Dieses Jahr hatten wir natürlich das selbe Ziel vor Augen wie letztes Jahr. Wobei ich mich manchmal zerteilen musste, jedenfalls schien es mir so. Immerhin spielte ich auch in der irischen Nationalmannschaft als Hüter. Mit der irischen Mannschaft hatten wir damals den Weltmeistertitel erkämpft. Aber das war natürlich was richtg wichtiges gewesen. Damit hatte meine Karriere auch begonnen. Aber ich spielte inzwischen auch schon länger in einem Verein. Parallel sozusagen. Aber das machten die meisten. Anders ging es auch gar nicht. Die Bats waren neben der irischen Nationalmannschaft meine Mannschaft und hier war ich auch irgendwie zum Kaptain geworden. Seit dem der letzte seinen Posten abgegeben hatte, hatte es neue Spieler gegeben und es gab nur noch einige, die schon viel länger dabei waren als ein Jahr. Ich hatte auch mal für einen Verein in Frankreich gespielt, dem Ort an dem ich aufgewachsen war, aber inzwischen mochte ich diesen Verein hier mehr. Vor allem aber, da ich nicht immer per Portschlüssel das Land wechseln musste. Und so lebte ich inzwischen in Irland, England und auch Frankreich. Je nachdem ob ich bei meiner Familie war, in London oder hier bei meinen Mannschaften. Aber das war okay.
Schwerer war es jedoch nun zum Quidditchfeld der Bats zu gehen. Heute würden wir unsere neue Jägerin bekommen und ein Gespräch fand statt. Nur war das eigentlich kein Problem. Naja außer das es dieses Mal jemand war den ich kannte. Freya. Die Liebe meines Lebens. Das war sie schon immer gewesen, aber dann war da die Tatsache gewesen, dass sie eifersüchtig war und sich Sorgen gemacht hatte als wir zusammen gewesen waren als meine Karriere startete. Zeitungsartikel und viele Fanbriefe und Frauen waren da natürlich mit drin gewesen. Aber Freya hatte das alles stark belastet, so das ich schluss gemacht hatte, damit es ihr wieder besser ging, auch wenn es mir das Herz gebrochen hatte. Ich liebte sie noch immer, hatte nie damit aufgehört. Und nun würde ich sie nach acht Jahren wiedersehen.
Aber ich war bereit und nahm meinen Besen, während der schwarze Umhang meine Schultern zierte. Ich liebte die Position als Hüter und allgemein diese Mannschaft. Ich betrat das Feld und hörte schon von weiten ein Herz schnell schlagen. Es gehörte nicht mir. Es war ihres. Automatisch sah ich zu ihr. Für einen Moment hielt ich die Luft an. "Hallo Freya.",begrüßte ich sie dann doch als ich vor ihr stand. Sie war noch immer so wunderschön wie früher und als der Wind durch ihre Haare fuhr und eine Haarsträhne löste, da hatte ich das Bedürfns ihr jene aus dem Gesicht zu streichen.
Freya
Gelöschter Benutzer
Re: Spielfeld - Ballycastle Bats
von Freya am 26.07.2017 21:38Wie sollte ich das nur überstehen? War es die richtige Entscheidung gewesen zu den Bats zu gehen? Sicherlich müsste mir meine Karriere wichtiger sein, als mein Privatleben - aber es war nicht so einfach beides voneinander zu trennen. Schon gar nicht, wenn beides so eng miteinander verbunden ist wie jetzt eben mit Dimitri.
Er würde mein Kapitän werden und gleichzeitig blieb er mein Ex. Eigentlich jemanden, den man nicht wieder treffen wollte und schon gar keiner, von dem man Befehle bzw Ratschläge bezüglich der Spieltechnik annehmen wollte.
Nach unserer Trennung hatte ich versucht mein Leben neu zu ordnen, vielleicht etwas anderes zu finden was mir Spaß macht, doch Quidditch war nunmal das, wofür mein Herz schlug. Es blieb also gar keine andere Wahl als nun auf ihn zu treffen - wollte ich meine Karriere pushen so müsste ich für die Bats spielen, so einfach war das.
Ich drehte meinen Kopf um, als ich ein Geräusch vernahm und schaute dann direkt zu Dimitri. Er sah noch immer unfassbar gut aus. Lediglich sein Gesicht und die Statur hatten sich verändert, die jungenhaften Züge in seinem Gesicht waren markanten Knochen gewichen und an seinem Kinn war ein Bartschatten zu sehen. Seine Statur war damals schon nicht schmächtig gewesen, doch nun sah sein Körper gestählt aus - die Muskeln saßen an den richtigen Stellen und waren gut trainiert.
Ich musste schlucken und versuchte durch ein leichtes Kopfschütteln meine Gedanken zu sortieren. Leider gelang mir das quasi gar nicht, da er in dem schwarz einfach richtig gut aussah. Ein wenig sarkastisch vielleicht, dass ausgerechnet er eine Fledermaus auf dem Umhang trug - immerhin war er selbst ein halber Vampir. Somit konnte er sicherlich meinen schnellen Herzschlag wahrnehmen. Tja, verstecken ging vor Dimitri eh immer schlecht, damals konnte er mich lesen wie ein offenes Buch.
"Ha..hallo Dimitri" antwortete ich auf seine Begrüßung und ärgerte mich, über mich Stottern. Reiß dich am Riemen Freya! Es ist nur Dimitri.. nur dein Ex. "Wie.. also es.." ich begann einen Satz, doch sinnvoll war dieser Satzanfang nicht also stoppte ich bevor etwas peinliches raus rutschen konnte. "Wollen wir beginnen?" sicherlich wäre es das beste, wenn wir einfach professionell an die Sache ran gehen würden. Auch wenn ich ihn eigentlich lieber weiter angesehen hätte.
Dimitri
Gelöschter Benutzer
Re: Spielfeld - Ballycastle Bats
von Dimitri am 27.07.2017 23:21Die Tatsache, dass es nicht einfach werden würde, ganz egal was ich tun oder wie ich mich verhalten würde, beruhigte mich nicht wirklich, aber dennoch würde ich mein bestes geben. Ich konnte und würde nie abstreiten, dass ich Freya liebte. Denn ich hatte und würde sie immer lieben. Es hatte damals alles nur so passieren müssen, damit es ihr wieder besser ging. Niemals hätte ich sie so fertig sehen können und ja vielleicht wäre das für unsere Beziehung sowieso nicht gut gewesen, wenn sie weiterhin mit all diesen Sachen hätte leben müssn. Doch inzwischen war sie älter, reifer und würde wohl verstehen wieso ich all dies getan hatte. Es war ja nicht gewesen um sie bloßzustellen oder weil ich was mit jemand anderen hatte. Es war einfach, weil ich sie nicht leiden sehen konnte. Diese wunderschöne junge Frau mit den Augen in denen ich so oft zu versinken drohte. Das sie nun aber wieder bei mir war und das auch noch als Teamkollegin war nicht unbedingt einfach. Es beruhigte mich, weil ich so wusste, dass ich ein Auge auf sie haben konnte, denn beschützen würde ich sie immer, aber ich wusste auch, dass die Presse es sich schnell als neuen Fang suchen würde. Allgemein der Wechsel hatte Aufsehen erregt und wenn dann noch heraus kam wohin sie gewechselt hatte und wer da ganz zufällig der Kaptain war, da konnten die besten Klatschüberschriften entstehen. Von heimlichen Annährungen über Beziehungen die Freya zu mir ausnutzt, um erfolgreicher zu werden und was wusste ich was sich diese Leute noch alles ausdachten. Aber all das war nicht wahr. Sie war her, weil sie gut war. Das konnte ich nicht abstreiten. Man las Artikel und man hörte hier und dort mal was. Wahrscheinlich könnte man gut meinen, dass ich durch den Sieg damals mit den Iren Weltbekannt in der magischen Welt war, aber das hieß nicht, dass ich, der ehemalige Weltmeisterhüter nun meine Kontakte für sie spielen lassen würde. Oder das sie ihre Kontakte zu mir spielen ließ. Sie war hier weil sie hier sein wollte und auch wenn es vielleicht nicht leicht war, weil ich sie eben noch liebte, so musste ich es nehmen wie es kam.
Ihren Herzschlag konnte ich bis hier her hören und als sie vor mir stand, da schlug es noch schneller. Sie stotterte und ich versuchte ihr mit meinem Blick klar zu machen, dass es nichts gab das ihr peinlich oder unangenehm sein musste. Auch wenn ich den Blick nicht unbedingt lange halten konnte. Allein ihr Haar war beinahe ein Reflex einfach zuzugreifen und es ihr aus dem Gesicht zu streichen. Ihre Augen ein Grund darin zu versinken und ihre Lippe eine wahre Sünde, dass man sie küssen wollte. Alles in mir schrie sie wieder in meine Arme zu nehmen, denn egal was da über die Jahre sonst mal zustande gekommen war, so hatte ich sie nie vergessen. Freya war meine große Liebe und sie würde es immer bleiben. So war ich ein halber Vampir war und auf dieser Erde wandelte.
Ich sprach es nicht an, dass es für uns beide nicht einfach war, denn das würde sie wissen, aber wir mussten Privates und Berufliches einfach trennen, wenn es auch noch so schwer war. Sie weckte einfach diese Seite in mir, die ich nur bei ihr kannte. Alles in mir wollte sie vor Unheil bewahren und vielleicht gab es einen Teil des Vampirs in mir, der sie als sein ansah. Nicht das ich sei je gebissen hätte. Das hätte ich selbst nie mit mir ausmachen können. "Wann immer du soweit bist.",sprach ich mit ruhiger Stimme und doch fiel es mir dieses Mal schwerer als sonst. Auch wenn man mir das vielleicht nicht ansah. "Heute wird voerst das Training nur zwischen uns beiden laufen. Ich arbeite dich etwas ein. Schaue was du kannst. Morgen trainieren wir alle zusammen.",erklärte ich dann, um einfach über natürliche Sachen zu sprechen, ehe ich dann meine Besen bereit machte und ihr den Quaffel übergab, der unter meiner linken Achselhöhle geklemmt hatte, damit ich die Hände soweit es ging frei gehabt hatte. Dann erhob ich mich in die Luft und flog vorerst eine Runde, um etwas warm zu werden und dann vor meine heißgeliebten Ringe. Diese Position liebte ich einfach und ich lebte sie vollkommen aus. "Versuch es.",sagte ich dann einfach, versuchte mich zu konzentrieren, was mir bei ihr gar nicht immer so einfach fiel. Bei ihr war vieles anders. War es immer gewesen und ich glaubte, dass sie irgendwann einmal mein Untergang war, aber wenn dem so wäre, dann wäre das okay.
Freya
Gelöschter Benutzer
Re: Spielfeld - Ballycastle Bats
von Freya am 28.07.2017 07:53Die erste Zeit damals nach unserer Trennung hatte ich das Gefühl, nie wieder Helligkeit oder Freude in meinem Leben zu empfinden. Ich fühlte mich so, als hätte mir jemand ein lebensnotwendiges Organ entfernt und ich musste lernen ohne dieses weiter zu leben.
Wenn ich an den Abend zurück dachte, an dem Dimitri sich von mir trennte zog sich noch immer meine Brust schmerzhaft zusammen und ich brauchte einen Augenblick, bis ich wieder normal atmen konnte. Es war an einem relativ kühlen Abend im Herbst gewesen, ich war bei ihm in der Wohnung und wir hatten mal wieder gestritten. Draußen peitschte der Regen aufgewirbelt durch den Wind gegen die Fensterscheiben und auch bei uns drinnen flogen die Fetzen. Sicherlich war ich nicht unschuldig an seinem Entschluss mich zu verlassen, immerhin war es - meiner Meinung nach - meine Schuld gewesen. Oft schon hatte er mir gesagt ich solle nicht eifersüchtig sein, dafür gäbe es keinen Grund. Das war in etwa so, wenn man einem Fisch sagte er solle nicht mehr unter sondern über Wasser schwimmen - schier unmöglich.
Doch jedes Mal, wenn er mit einem weiblichen Fan redete oder wieder mal Fanpost bekam ging mir die Galle hoch, sie umlagerten ihn und schrien alle sie wollen ein Kind von ihm. Insgeheim wusste ich natürlich, dass es nur dummes Hergerede war und er mich wohl niemals betrügen würde, doch alleine die Vorstellung, dass irgendwann eine junge Frau vor seiner Wohnung auftauchen könnte und ihm stolz ihren schwangeren Bauch präsentierte ließ mich würgen. Durch seinen Sieg mit der irischen Nationalmannschaft bei der WM war er überalll bekannt und jedes Kind kannte seinen Namen, so abwegig war der Gedanke also gar nicht. Ein Liebestrank hatte man schließlich schnell untergejubelt und es gab ja nicht gerade wenig Quidditchspieler die Vater waren, eben genau wegen solch einer Geschichte.
Ich hatte mich damals zu sehr in die ganze Geschichte reingesteigert, dass ich kaum mehr richtig schlafen konnte. Nachts wenn ich beim ihm gelegen hatte flehte ich ihn an mich zu halten und meinen Namen immer wieder zu wiederholen, während mir die Tränen runterliefen vor lauter Verlustängsten. Das ihm all das irgendwann zu viel geworden war, war doch absolut logisch. Seine eigentlichen Beweggründe für die Trennung wusste ich nicht, er hatte es damals relativ kurz gemacht
- ein klarer Schnitt -, seiner Meinung nach, um mir den Schmerz zu ersparen.
Ihn nun hier wieder vor mir zu sehen, in der wohl besten Zeit seines Lebens und genau zu wissen, nie wieder über seine markanten Gesichtszüge zu fahren oder nie wieder seine starken Arme um mich zu fühlen riss die Wunde in meiner Brust wieder auf. Ich vermisste ihn noch immmer, mein dummes Herz konnte nicht anders und malte sich aus, wie er seine Lippen auf meine lag und mir sagte, dass es ein riesen Fehler war damals.
Nur leider würde das sicherlich nie passieren, in all den von mir gesammelten Artikeln stand vieles drinnen, unter anderem eben auch, dass er kein Kind von Traurigkeit war und die ein oder andere Liaison hatte. Davor hatte ich ein wenig Angst und vorallem Respekt, was die Klatschspalten über meinen Transfer zu den Bats berichten könnte. Sie würden sicherlich nicht mit Worten geizen und ihre eigene Wahrheit erzählen, so wie sie es immer taten. Auch unsere Trennung wurde damals in den Zeitungen zerrissen wie ein Blatt Papier.
Dimitri's Stimme nun zu hören nach all den Jahren versetzte meinen Körper in Spannung, seine ruhige Stimme rief Erinnerungen hervor und zu gerne hätte ich die Augen geschlossen, um in ihnen zu schwelgen doch ich drängte sie tief zurück und versuchte mich auf das Geschehen hier zu fokussieren. Was? Beim heutigen Training wären wir nur zu zweit?! überrascht schaute ich ihn an, damit hatte ich nicht gerechnet. Wie sollte ich das überstehen? Ich konnte nicht mit ihm alleine sein, ich hatte damit gerechnet immer von irgendwem noch begleitet zu werden, doch ihm jetzt völlig alleine 'ausgeliefert' zu sein versetzte mich in eine gewisse Panik. "Äh..ich.. ich bin bereit." das war wohl glatt gelogen denn ich ließ beinahe den Quaffel fallen, als er ihn mir übergab - und wir befanden uns noch nicht einmal in der Luft!
Hastig griff ich nach und so gelang es mir, das Herunterfalllen gerade noch zu verhindern, hoffentlich hatte er das nicht bemerkt! Ich selbst stieg nun schnell auf meinen Besen und stieß mich kräftig von der Erde ab. Es dauerte nicht lang, bis wir beide Spielhöhe erreicht hatten und er vor den Ringen seinen Platz einnahm. Ich selbst flog auch ein paar Runden um mich zurecht zu finden und begann dann das erste Mannöver, klar war es einfach ohne andere Mitspieler, und doch war ich mit den Gedanken bei etwas ganz anderem weswegen es ihm ein Leichtes war die ersten Bälle abzuwehren. Verdammt nochmal Freya! Jetzt konzentriere dich, sonst zerreißt er deinen Vertrag und setzt dich vor die Tür. schalte ich mich selbst und atmete einmal tief durch, nun gelang es mir und der Quaffel sauste mit voller Wucht an ihm vorbei durch den ganz linken Ring. Sofort fühlte ich, wie der Triumpf in mir überhand nahm und das Erfolgserlebnis beflügelte mich soweit, dass ich es noch ein paar Mal schaffte den Quaffel durch die Ringe fliegen zu lassen.
Dimitri
Gelöschter Benutzer
Re: Spielfeld - Ballycastle Bats
von Dimitri am 28.07.2017 19:12Freya in Sicherheit zu wissen und damals war es mir wichtig gewesen, dass es sie nicht weiter belastete. Aber diese Beziehung hätte alles immer komplizierter gemacht. Ich hätte niemals mit jemand anderen etwas angefangen, wenn ich doch sie liebte. Es gab niemanden, den ich mehr liebte als Freya. Es gab für mich immer nur sie. Aber ich hatte sie verstehen können. Diese Fans waren nach der WM echt verrückt geworden. Ich konnte mich vor Briefen und auch vor Anträgen kaum retten. Am verrücktesten waren manchmal die Frauen die mir zuschrien, dass sie ein Baby von mir wollten. Die wussten doch gar nicht was sie sagten. Außerdem war Freya die einzige mit der ich mir das hätte vorstellen können. Damals natürlich nicht, waren wir ja beide noch sehr jung gewesen und waren es auch jetzt noch, aber wir waren heute älter. Wussten, dass es damals schwer war und auch dass es heute nicht einfacher sein würde. Die Zeitschriften würden sich das Maul zerreißen, wenn Freya wieder anfangen würde hier zu spielen, aber wir mussten damit umgehen. Sie kannte das doch inzwischen selbst, wenn man ihr alle möglichen Angebote über Fanbriefe machte. Bei dem Gedanken, dass sie etwas mit anderen Männern hatte, da knurrte mein Vampir innerlich auf. Auch wenn ich keinen Anspruch auf sie legen sollte, so liebte ich sie noch immer. Hatte nie damit aufgehört, aber damals war Beziehung und Karriere schwer gewesen, vor allem wenn sie auch noch so eifersüchtig war. Wenn ich des Abends bei ihr lag und sie im Arm hielt, da bat sie mich zu bleiben, ihren Namen zu sagen und ich wusste, dass es nicht einfach gewesen war. Ich musste das einfach beenden, weil ich sie nicht mehr leiden sehen konnte. Es war nie leicht gewesen, auch die Zeit danach nicht. Es gab keinen Tag an dem ich nicht an sie dachte. Immerhin war sie meine große Liebe. Die Frau, der ich wirkich alles anvertrauen konnte und die mir immer alles bedeuten würde. Doch heute musste ich all das was war zurückhalten. Auch wenn ich sie liebte. Aber es war nicht einfach bei ihr zu sein. Allein.
"Na dann fangen wir an.",sagte ich und stieß mich ab, flog einige Runden und flog dann vor meine Ringe. Eine ganze Weile wehrte ich dann ihre Quaffel ab und doch irgendwie schien sie nicht wirklich zu treffen. Sie war doch früher nicht so schlecht. Auch wenn ich gut war, so versuchte ich dennoch mal hier und da langsamer zu reagieren. "Jetzt atme mal durch und streng dich an!",meinte ich in ruhigen aber doch lauteren Ton über den Wind hinweg. Dann aber schien sie sich zusammenzureißen und schaffte es sogar zu treffen. "Gut!",sagte ich und war dann doch zufrieden, legte mich wieder mehr ins Zeug und sie traf dennoch hin und wieder. "Ich wusste, dass es doch eine gute Entscheidung war, dass man dich genommen hat.",stellte ich fest und hielt den Quaffel dann fest, ehe ich zu ihr sah. Sie in den Arm zu nehmen war ein Reflex und doch unterdrückte ich ihn. Innerlich seufzte ich, während ich ihr Blut unter dem Hals pulsieren sah. Aber gebissen hatte ich sie nie. Wollte ich auch nicht. So viel Kontrolle hatte ich immer. Man lernte mit der Zeit eben dazu.
Freya
Gelöschter Benutzer
Re: Spielfeld - Ballycastle Bats
von Freya am 28.07.2017 19:28Meine Wangen wurden rot, als er mir zurrief das ich mich anstrengen sollte. Klar! Er hatte leichtes Spiel immerhin schien er keinerlei Probleme zu haben mich wieder zu sehen.
Ein wenig ärgerte ich mich über seinen Ton, wobei er nicht grob oder so war, einfach nur bestimmt. Daran müsste ich mich wohl gewöhnen, denn er würde jetzt mein Kapitän sein und würde mir Befehle und Tips zur besseren Spielfähigkeit geben. Es war für mich nichts neues diese Befehle auch mal in einem härteren Ton gesagt zu bekommen, aber Dimitri hatte damals nie so mit mir gesprochen von daher war ich von ihm diesen Tonfall nicht gewohnt.
Ich nah mir seine Forderung zu Herzen und spielte mit vollem Engagement weiter, es gelang mir immer öfters nun den Quaffel durch die Ringe zu befördern und fühlte mich sehr wohl auf meinem Besen. Das Dimitri der Hüter war konnte ich ziemlich gut ausblenden.
Später dann landeten wir wieder auf dem Boden und er hielt den Quaffel in seinen Händen fest, ich selbst war sehr froh, dass ich meinen Besen hatte an dem ich mich festhalten konnte. "Es war deine Idee gewesen mich zu nehmen..?" überrascht schaute ich den dunkelhaarigen jungen Mann vor mir an. Ich konnte einfach den Blick nicht lange von ihm abwenden und hätte zu gerne mehr über ihn erfahren. Was er in den letzten 8 Jahren alles so erlebt hatte, natürlich berichteten die Zeitungen sehr viel aber eben nicht alles, bzw entsprach nicht alles auch der Wahrheit.
Auch ich selbst wurde natürlich nicht verschont von den Fanbriefen und teilweise äußerst merkwürdigen Angeboten, doch war ich längst nicht so berühmt wie Dimitri es war und ich hatte ja auch noch keine WM gespielt. Mir hatte zum Beispiel noch keiner angeboten ein Kind mit ihm zu bekommen.
"Wie geht es denn nun weiter?" ich strich mir eine Haarsträhne hinter das Ohr, welche aus meinem Pferdeschwanz gerutscht war und schaute Dimitri dann an. Das es ihm eventuell nach meinem Blut dürsten könnte kam mir nicht in den Sinn, schon damals hatte Dimitri immer darauf geachtet mich nicht merken zu lassen, wenn er durstig war und er hatte mich nie gebissen oder anderweitig irgendas vampirisches mit mir angestellt.
"Ha..hast du eine Freundin.?" diese Frage war schneller über meine Lippen gerutscht wie ich 'Quidditch' sagen konnte und geschockt riss ich die Augen auf. "Das geht mich nichts an.. entschudlige bitte!" noch immer mit aufgerissenen Augen sah ich ihn an und senkte dann beschämt den Blick zu Boden.
Dimitri
Gelöschter Benutzer
Re: Spielfeld - Ballycastle Bats
von Dimitri am 28.07.2017 23:04Natürlich war es auch für mich nicht leicht so in ihrer Nähe zu sein und doch musste ich versuchen mir nichts anmerken zu lassen. Immer ruhig zu bleiben und die Gefühle verstecken war genau das was ich immer gut konnte. Aber das heß nicht, dass es mir bei ihr genau so einfach fiel. Nun da wir aber auch noch Quidditch spielten und es hier ums Berufleben. Es ging darum, dass wir zusammen gut arbeiten konnten. Quidditch war immerhin ein Teamspiel und wenn ich mich den Gefühlen für sie hingeben würde, dann könnte ich mich nicht mehr richtig konzentrieren und das konnte für das Spiel fatale Folgen haben. Also musste ich auch beim Training versuchen mich nicht ablenken zu lassen. Sie sich auch nicht und darauf wies ich sie auch hin. Schließlich war ich dann aber doch mit ihren Leistungen zufrieden als sie begann mehr Quaffel durch meine Reifen zu schießen. Sie war sehr gut, dass musste ich zugeben, auch wenn ich im Spiel natürlich noch mehr gab, um nichts durchzulassen. Was nicht hieß, dass ich sie hiermit beleidigen wollte. Ganz sicher nicht. Es war eben nur Training, auch wenn ich das sehr ernst nahm.
Schließlich landeten wir wieder am Boden und es wunderte mich nicht, dass sie überrascht war als ich ihr mehr oder weniger sagte, dass ich auch meine Hände im Spiel gehabt hatte. "Der Trainer hat entschieden und die Mannschaft. Ich wusste, dass du gut bist. So wie einige andere auch. Du hast von allein herausgestochen. Man wollte dich. Dazu brauchtest du mich nicht.",gab ich zu und so war es ja auch. Was aber nicht hieß, dass ich nicht ein Wort für sie eingelegt hatte. Aber auch nicht um ihr zu schaden. Klar war es nicht einfach für mich, aber ich wollte sie sehen und ja vielleicht war das auch egoitisch, aber sie wollte ja auch hier hin. Daher hatte ich sogesehen nichts falsch gemacht. Nur ein bisschen geholfen, damit sie weiter kam. Mir war es egal was andee sagen würden. Sie war gut, auch ohne mich und das hatte sie bewiesen, würde sie noch beweisen können in den folgenden Spielen.
"Nun ich denke wir schauen mal wie Fit du körperlich bist und ich übe noch ein paar Strategien mit dir, aber das wichtigste machen wir wohl morgen mit dem Team.",meinte ich, da das hier nur eine Einführung sein sollte. Eine Haarsträhne löste sich und ich griff aus Reflex dahin und strich ihr jene hinter das Ohr. Da wir allein waren, war das wenigstens weitestgehend ungesehen. Sie war schon immer eine kleine Verführung für mich gewesen ob nun vom Aussehen her als auch vom Blut. Wobei ich meine Vampirseite immer zurückgehalten hatte. Dann aber ließ ich wieder von ihr ab und zog die Hand zurück.
Sie fragte mich nach einer Freundin was mich leicht belustigt lächeln ließ. Eifersüchtig? Auf jedenfall Neugierig, aber das war ich auch. "Laut Klatschzeitung sicher. Offiziell aber nein.",antwortete ich dann. Es war ja kein Geheimnis, wenn man single war.
Freya
Gelöschter Benutzer
Re: Spielfeld - Ballycastle Bats
von Freya am 29.07.2017 09:42Es war also nicht alleine seine Entscheidung gewesen mich zu nehmen. Irgendwie wusste ich nicht, was ich von dem ganzen halten sollte. Es könnte so rüber kommen, dass ich nur wegen ihm und seinerm Zuspruch den Job hier bekommen hatte. Was natürlich quatsch war, denn bei den Testspielen waren alle von mir begeistern gewesen und ich hatte sie sicherlich mit meinem Talent beeindruckt. Doch irgendwie war da eben dieser fahle Beigeschmack, wobei ich mich natürlich freute, dass Dimitri seine Stimme für und nicht gegen mich benutzt hatte.
"Okay.. das wusste ich gar nicht.." bisher dachte ich, dass alleine der Vorstand und Trainer die Entscheidung getroffen hatten, aber jetzt stellte sich heraus das Dimitri wusste das ich ins Team kommen wollte. Was ihm wohl durch den Kopf ging als er meinen Namen gelesen hatte? Augenblicklich stellte ich mir die Frage, ob er darüber froh war oder nicht. Seine Reaktionen ließen keinen Raum für Spekulationen da er seine Emotionen wie meistens sehr gut im Griff hatte.
Meine Wangen wurden ein wenig rot, als er meinte wir würden schauen wie fit ich körperlich sei, natürlich meinte er es rein auf Qudditch bezogen, doch es hörte sich eben ein wenig komisch an, aus dem Mund von dem Mann, mit dem man mal eine sexuelle Beziehung hatte. Herr Gott Freya, hör auf mit diesen Gedanken. "Sollen wir dann in den Kraftraum gehen... oder wie willst du das testen?" meine Frage ließ wohl ein wenig Raum für Interpretation doch wirklich bewusst hatte ich es nicht so gesagt, mein Körper reagierte einfach nach all der Zeit immer noch auf diese Art auf ihn und somit flirtete ich auch wie automatisch mit ihm.
Ich versuchte alles, um mir nicht anmerken zu lassen, dass ich mich freute das er offiziell single war, auch wenn die Klatschzeitungen etwas anderes berichteten. Mein Herz machte dabei einen gewaltigen Satz und spätestens jetzt würde er wohl merken, wie sehr mich diese Nachricht freute. Augenblicklich schloss ich die Augen, als er mir mit der Hand eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich, seine Finger berührten dabei meine Wange und ich fühlte mich 8 Jahre in die Vergangenheit versetzt, wo diese Berührung an der Tagesordnung gestanden hatte. Erst ein paar Augenblicke später wurde mir bewusst, dass er das wohl eigentlich nicht tun sollte doch ich wehrte ihn nicht ab sondern lächelte ihn einfach nur an. Es hatte mir gefallen, aber genauso sehr hatte es mich aufgewühlt und hinterließ jetzt ein komisches leeres Gefühl auf meiner Haut.










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