Friendship lasts forever | Phil &' Milo

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Milo
Gelöschter Benutzer

Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Milo am 29.01.2018 21:42

Diese ganzen Mädchen machte mich unglaublich nervös, ich zog meinen Umhang so weit wie nur möglich um mich und versuchte, mich unter der Kapuze bestmöglich zu verstecken. Ob es mir egal, wusste ich gar nicht so genau, aber wenigstens sprach mich keiner an - das reichte mir ja schon. Phil schien das Gejammere ziemlich auf die Nerven zu gehen, denn er rügte sie dafür. Die geschockten Blicke der Mädchen waren Gold wert und ich konnte mir ein leises Lachen einfach nicht verknaufen. Es war einfach zu amüsant. da versuchte jede von ihnen, ganz offensichtlich seine Aufmerksamekit zu erhaschen und er bestrafte sie so. Na, so hatten sie sich das bestimmt auch nicht vorgestellt. Mir sollte es gleich sien, ich fand es nur unglaublich witzig, wie verdroschen sie dreinblickten.
Irgendwann erreichten wir - endlich - das andere Ufer und betraten nur kurze Zeit später das schloss. Darin war es trocken und warm. Ich schb mir die Kapuze vom Kopf und ließ die Augen bewundernd umher wandern. Es war so unfassbar schön, ich fühlte mich vom ersten Augenblick an total wohl hier. Ich war so eingenommen, dass ich gar nicht bemerkte, wie meine Kleidung getrocknet wurde. Das realisierte ich erst, als ich längst in der großen Halle stand und mich wie alle anderen in der Reihe einordnete. Eigentlich sollten wir das ja dem Alphabet nach mchen, trotzdem schienen sie mich übergangen zu haben. Sollte ich vielleicht gar nicht hier sein? Oder weshalb fiel mein Name nicht? Unsicher trat ich von einem Bein auf das andere, versuchte die neugierigen Blicke der anderen bestmöglich zu ignorieren. Phil war gerade an der Reihe und wie er erwartet hatte, kam er zu den Hufflepuff. Er schien glücklich darüber zu sein, jedenfalls verriet das sein Grinsen. Lange hatte cih jedoch nicht Zeit, um darüber nachzudenken, denn mein Name fiel just in diesem Augenblick. Zittrig ging ich nach vorne, setzte mich auf den Schemel und den Hut auf meinen Kopf. "Oh, was haben wir hier. Ein kluges Köpfchen, das macht es mir leicht." Sprach er in meinem Kopf oder war er nur so dicht an meinen Ohren, dass es mir lediglich so vor kam? Eigentlich war es auch egal, denn der Hut verkündete sein Urteil. "RAVENCLAW!" Also war ich tatsächlich intelligent genug für die klügsten schüler. Ein leichtes Lächeln umspielte meine Lippen, während ich zu dem jubelnden Tisch hinüber ging und mir einen freien Platz. Dann suchte ich nach Phil, der ja bei Hufflepuff saß. Ob wir von nun an überhaupt noch etwas miteinander zu tun hatten? Ich hoffte es - auch wenn ich nicht daran glaubte.

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Phil
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Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Phil am 03.12.2017 12:48

Das Boot war eindeutig überladen von Mädchen. Ganz geheuer War mir das nicht, leider wusste ich das sich das wohl in den nächsten Jahren nicht verbessern sondern eher verschlimmern würde. Was Wie ich aus eigen Erfahrungen wusste ziemlich anstrengend werden würde.
Aber egal. Ich genoß die Aussicht einfach viel zu sehr als mich um die Mädchen zu kümmern. Leider bekam meine gute Laune und Aufgeregtheit einen kleinen Dämpfer als es anfing wie in Strömen zu Regnen. Jetzt zog sich da Fahrt leider und die Mädchen jammerte ohne Ende. ,,Jetzt haltet doch mal den Mund.", sagte ich zu ihnen. Das nervte echt. Sie sahen mich mit großen Augen an aber wenigstens jammerte sie danach nicht mehr so viel.
Als wir endlich am Schloss angekommen waren, seufzte ich leise auf. Ich hatte zwar trotzdem noch gute Laune aber es war nicht gerade angenehm.
Die Lehrerin die uns abgeholt hatte blieb vor der besagten Großen Halle und zückte ihren Zauberstab und murmelte etwas. Ich spürte wie meine Kleidung trocknete. Woow, das war ja krass.
Jedenfalls gingen jetzt die Türen auf und wir konnten reingehen.
Mit glänzenden Augen sah ich mich um. Es sah einfach wunderschön aus. Der Himmel sah aus wie draußen, heute zwar dementsprechend Wolkenverhangen und dunkle aber es sah trotzdem toll aus.
In der Luft hingen tausende von Kerzen die die Halle in ein angenehmes Licht tauchte. Ich sah jetzt wieder nach vorne.
Ich war begeistert. Naja bis jetzt den plötzlich hörte ich einen schiefen Ton, der Rest der 1. Klässler sah sich ebenso verwirrt um wie ich.
Vorne war so ein Hut der sang. Obwohl ob es singen oder gejaule war, wusste ich nicht so ganz.
Als das Ließ endlich zu Ende war, atmete ich erleichtert auf. Und applaudierten höflich, wie die anderen.
Dann erklärte die Professorin von vorhin -Professor McGonagall hieß sie- wie es nun ablaufen würde. Aufgeregt sah ich nach vorne nach und nach wurden wir immer weniger.
,,Jones, Phillip"
Ohhh nee, die hatten meinen richtigen Namen genannt. Schließlich lief ich aber nach vorne. Ich lächelte nervös und setzte mich auf den Stuhl.
,,Ohhh ganz eindeutig. HUFFLEPUFF"
Die Stimme musste vom Hut stammen. Der Hut wurde hoch genommen und ich ging grinsend zum jubelnden Tisch.
Ich setzte mich neben einen anderen Erstklässer. Dann blickte ich wieder nach vorne. Professor McGonagall rief gerade Milo auf.
Hoffentlich, würde er auch Hufflepuff kommen! 

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Milo
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Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Milo am 13.11.2017 09:15

Ehrlich gesagt, diese Masse an Mädchen war mir nicht geheuer. Und wie sie alle versuchten, irgendwie an Phils Aufmerksamkeit zu kommen, war schon beinahe lächerlich. Diese ganze Situation war mehr als peinlich und ich hielt meinen Blick angestrengt auf den Boden gerichtet, als wäre das interessanteste, das ich jemals in meinem Leben erblickt hatte. War es aber natürlich nicht, ich hatte nur eben schlichtweg keine Ahnung, wohin ich mit mir sollte, so unangenehm war mir das alles. Am liebsten hätte ich ein Bott für mich allein gehabt, dann wäre es zumindest nicht so aufgefallen, wie unterentwickelt meine sozialen Fähigkeiten waren.
Wenigstens hatte ich Phil neben mir, er beruhigte mich aus irgendeinem Grund. Vielleicht lag es daran, dass er die Aufmerksamkeit auf sich zog und ich mich somit in den Schatten drücken und nahezu verschwinden konnte. Darin war ich auch recht gut, mich unauffällig im Hintergrund herumzudrücken hatte ich die letzten Jahre meines Lebens perfekt trainiert. „Ich hoffe es, auf noch so eine Fahrt habe ich nämlich keine Lust", brummte ich. Es war nicht unbedingt so, dass ich schnell seekrank wurde, ich hatte nur eben einfach lieber festen Boden unter den Füßen, wo keine Gefahr bestand, nach unten zu sinken und keine Luft mehr zu bekommen. Seit ich mir eine Dokumentation im Fernsehen darüber angesehen hatte, scheute ich das Wasser so gut wie möglich. Dass es dann auch noch anfing zu regnen besserte meine Laune nicht wirklich. Gab es nicht einen Zauber um Regen abzuweisen? Gerade könnte ich ihn bestens brauchen.
Es dauerte noch eine gefühlte Ewigkeit, bis wir diesen verdammten See überquert hatten und ich endlich wieder auf festem Grund stand. Nass bis auf die Haut und vollkommen durchgefroren stapfte ich mies gelaunt allen anderen hinterher, viel zu mürrisch um auch nur ein Wort zu sagen. Mummy würde mich dafür rügen, immerhin mochte sie es nicht, wenn ich schon wieder das Gesicht verzog, als würde ich die ganze Welt verachten. Auch, wenn das meine Laune gerade ziemlich gut beschrieb. Irgendwann erreichten wir das Schloss und wurden schnurstracks in eine riesige Halle gebracht. Allerdings hatte ich kaum Zeit, mich umzusehen, da gab es bereits die nächsten Anweisungen. Erst mussten wir uns in einer Reihe vor einem langen Tisch aufstellen, sodass wir in eine Masse an Gesichtern blickten. Oh Gott, wie viele waren denn das? Vier noch längere Tische als der, vor dem wir standen, und es waren kaum Plätze frei. Unter meinem Umhang ballte ich die Hände zu Fäusten und machte mir selbst Mut, suchte die Reihe nach Phil ab. Glücklicherweise stand er nicht allzu weit von mir entfernt. Ich richtete meinen Blick wieder nach vorn, zu einem dreibeinigen Hocker mit einem Hut darauf. Der sah schon ziemlich alt und abgenutzt aus, trotzdem schien er ziemlich wichtig zu sein.
Plötzlich erklang ein Gesang, bei dem ich nicht einordnen konnte, ob ich nun abscheulich oder schön finden sollte. Es dauerte auch einen Moment, ehe ich erkannte, dass es der Hut war, der dort sein Lied zum Besten gab. Laut war er dabei auf jeden Fall. Danach erst durften wir einer nach dem anderen uns auf den Hocker setzen und diesen Hut auf dem Kopf stülpen. Ein bisschen nervös war ich deswegen schon, immerhin würde er uns in die Häuser einteilen, so viel wusste ich bereits.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.11.2017 09:16.

Phil
Gelöschter Benutzer

Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Phil am 07.11.2017 16:15

Es war schon wirklich voll hier. Die ganzen Erstklässler plapperten fröhlich miteinander und ich konnte nur ahnen das das sicherlich nicht so Milo's Ding war. Diese ganze Situation einfach, er schien lieber für sich selbst zu bleiben. Während ich schon jetzt im Mittelpunkt der ganzen Mädchen stand, was mich ziemlich nervte ich meine die kennen mich ja nicht mal. Aber anschmachten tun sie mich trotzdem das nervte mich tierisch. Aber ich wollte mir das nicht anmerken lassen. Und denn Platz neben mir hatte ich extra freigehalten damit sich Milo zu mir setzen konnte. Ich weiß noch wie enttäuscht das Mädchen geguckt hatte als ich mir erklärt hatte das sie sich da bloß nicht hinsetzen soll, auch den anderen Mädchen ist das leise kichern kurz vergangen aber leider nur kurz.
Ich seufzte während sich Milo neben mir beschwerte. ,,Ich glaube nächstes Jahr fahren wir mit den Kutschen und die neuen Erstklässler fahren mit den Booten.", erläuterte ich kurz meine Vermutung und sah gespannt auf die Boote welche sich nun da das Ufer leer war an gleich in bewegen setzen müssten. Und tatsächlich mit einem sanften Schwung fuhren die Boote los über den See. Als ich mich so umsah bemerkte ich das die Wolken ziemlich dunkel waren es sah so aus als würde es gleich anfangen zu regnen.
Leider bestätigte sich meine Vermutung als wir den See zu Hälfte überquert hatten, es fing in Strömen an zu Regnen und ich selbst war innerhalb von Sekunden komplett durchnässt. ,,Wunderbar, ganz wunderbar." Hörte ich die Stimme vom Boot ganz vorne in dem wohl der Mann von vorhin saß.
Als wir schließlich am Schloss ankamen waren alle nass und so ziemlich jede gute Laune verpufft, alles starrten genervt vor sich hin aber ich freute mich trotzdem noch auf die Einteilung und alles was danach kommen würde. 

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Milo
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Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Milo am 03.11.2017 23:21

{Huuuups... ich wusste doch, irgendwas war da mit den Erstklässlern xD}

Phil kletterte dicht hinter mir aus dem Zug. Anscheinend war aber nicht nur ich überfordert mit der Menge an Schülern, die sich hier tummelten, so einige ratlose Gesichter schienen sich in der Menge auffinden zu lassen. Kurzerhand beschloss ich, dass ich ja auch einfach mit der Masse mitgehen konnte - allerdings hatte ich mich da geirrt. Irgendwer rief, dass die Erstklässler zu ihm sollten. Phil hatte ich zum Glück noch nicht verloren und so musste ich mich nicht allein in diese Richtung kämpfen. Meine Güte, lebten die echt alle in dem Schloss? Das waren doch viel zu viele.
Mittlerweile hatten wir es geschafft, den Sammelpunkt zu erreichen. Während ich erst einmal durchschnaufte, füllten sich die Boote schon. Große Menschenmengen waren einfach nichts für mich, ich wusste wieder, weshalb ich mich lieber an ruhige, einsame Orte zurückzog. Dort wurde man zumindest nicht halb zerquetscht. Von irgendwo rief Phil mich zu sich und ich reckte den Hals um ihn zu finden. Er saß bereits in einem der Boote und hielt mir einen Platz frei. Am liebsten würe ich ablehnen, bei den ganzen Mädchen, die da noch so saßen aber was hatte Mom mir gesagt? Ich brauchte Freunde, zumindest sollte ich mir Mühe geben, welche zu finden. Also würde ich eben auch diesen Haufen an Mädchen ertragen. Also setzte ich mich in Bewegung und belegte nur wenige Minuten später den Platz neben Phil. Mit einem erleichtertem "Uff" ließ ich mich nieder und blies angestrengt die Luft aus. "Wenn das jedes Mal so anstrengend wird, dann bleibe ich auch im Sommer hier", teilte ich ihm mit. Jedenfalls würde ich es mir dann ersparen, meinen Erzeuger sehen zu müssen.

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Phil
Gelöschter Benutzer

Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Phil am 29.10.2017 21:08

Ich verstand mich wirklich gut mit Milo. Also zumindest kommt es mir so vor. Auch wenn er noch so schweigsam ist, ich schätze mal das machte ich mit meiner Plauderlaune wett. Aber Plauderlaune hatte ich sowieso immer. Und meistens auch ein fettes Grinsen oder Lächeln. Er war ziemlich verschlossen das merkte ich auch so. Aber vielleicht ganz, vielleicht schaffte ich es ja seine Schlösser zu knacken. Und irgendwie war er ja auch ganz nett.  
So wie ich Mio bisher einschätzen konnte, würde ich nicht mal in Traum abstreiten das er nach Ravenclaw kommt. Er schien mir eher der ruhige Beobachter zu sein, der sich ziemlich gut mit Menschen auskannte. Außerdem schien er eine dunkle Vergangenheit gehabt zu haben. Aber darauf ansprechen will ich nun auch nicht.
Nach einer Weile des Schweigens und des Süßigkeiten essen hielt der Zug schließlich mit einem Ruck an. Schnell packte ich meine Süßigkeiten zusammen und zerrte meinen Koffer von der Ablage und schnappte mir zuletzt noch meinem Koffer. Dann stolperte ich Milo hinterher.
Ich kannte mich hier wohl genauso wenig aus, wie Milo jedoch war ich mir sicher, dass ich genau in der Entgegengesetzten Richtung jemanden rufen hören habe. ,,Erstklässler hierher" Schon wieder. Ich lief noch einen Schritt schneller und zerrte an Milo's Jacke.
,,He, Milo wir müssen in die andere Richtung.", rief ich und lief auch schon in die Richtung los. Es war ziemlich schwierig mich durch das ganzen Haufen von Schülern zu drängen. Aber schließlich war es geschafft, zumindest ich hatte den Ursprung der Stimme gefunden. Und als ich mich umdrehte konnte ich zum Glück feststellen das Milo direkt hinter mir war. 
Schließlich führte uns der Mann, der wirklich riesig schien und sehr wirklich sehr behaart war, zu einem See und auf der anderen Seite musste Hogwarts sein. Wow es war wirklich ein wunderschöner Anblick. Dann sah ich erst die Boote und schnell sicherte ich mir in einen Boot den Platz mit dem besten Ausblick. Und lächelte durch das meine Augen wohl regelrecht leuchten mussten. Denn schnell waren die Plätze bis auf den, den ich für Milo frei gehalten von Mädchen besetzte. Ohhhh neeee. ,,Hey Milo, komm hier ist noch frei!", rief ich zu Milo und winkte ihm zu. 

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Milo
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Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Milo am 29.10.2017 16:24

Phil schien wirklich keinerlei böse Absichten zu hegen. Mittlerweile wusste ich ja, wie man die Fieslinge entlarven konnte, schließlich war ich mit Haufen von denen aufgewachsen und hatte ein ganz gutes Gespür dafür entwickelt. Aber mein Gegenüber war die ganze Zeit über voller guter Laune, redete quasi ununterbrochen und machte sich nichts daraus, dass ich sehr viel schweigsamer war. Es war das erste Mal, das ich auf jemanden traf, der sich tatsächlich die Mühe machte, die Schlösser zu knacken, die ich mit den Jahren so angelegt hatte.
Dass ich nach Ravenclaw kommen würde, daran zweifelte ich eigentlich nicht. Ich war nicht mutig genug für Gryffindor, nicht aufgeweckt genug für Hufflepuff und nicht ehrgeizig genug für Slytherin. Nein, es blieb nur dieses eine Haus, aber damit war ich auch sehr zufrieden. Trotzdem blieb es abzuwarten, was der Hut nachher sagte. Der hatte ja schließlich das letzte Wort und gegen seine Entscheidung konnte man nichts machen. Zögerlich spiegelte ich Phils Lächeln. Er war eine gute Seele, so viel stand für mcih schon mal fest.
Tja, wahrhaftig gesehen hatte ich den Mann auch noch nie. Fest stand nur, dass er sehr gefürchtet wurde. Nicht einmal seinen Namen durfte man aussprechen, ohne dafür böse Blicke zu ernten. "Ich denke nicht, dass er riechen kann. Aber.. wie hat er seine Nase überhaupt verloren? Sowas kann man doch fast gar nicht überleben", sagte ich und verzog nachdenklich das Gesicht. Wer wusste schon, wie er tatsächlich war? Ich hatte keine Ahnung, aber so fürchterlichwie die Geschichten waren, verspürte ich auch nicht das Bedürfnis, daran etwas zu ändern.
Anscheinend ging es tatsächlich nur um das Sammeln dieser Karten. Nun ja, war ja auch in Ordnung, würde nur eben nicht so richtig mein Hobby werden. Dafür war es mir viel zu langweilig. Bevor ich jedoch antworten konnte, durchzog ein Ruck den Zug und wir blieben stehen. Neugierig blickte ich aus dem Fenster. Die Aussicht war gigantisch, allerdings hielt ich mich nicht lange damit auf, sondern folgte den Massen an Schülern nach draußen. hievte mcih samt Gepäck in eine der Kutschen und warete dann gespannt darauf, wie es weiterging. Voller neugieriger Freude sog ich all die neuen Eindrücke in mich auf und ich hatte noch gar nicht alles verarbeitet, da standen wir in einer riesigen Halle mit langen Tischen und unendlich vielen Menschen. Gingen die etwa alle hier zur Schule? Etwas unwohl war mir schon. Unruhig suchte ich nach Phil, villeicht würde er mich beruhigen können.

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Phil
Gelöschter Benutzer

Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Phil am 25.10.2017 19:56

Milo war ziemlich verschlossen und ruhig aber ich denke das er nach einiger Zeit anders wird. Zumindest war es so immer auch bei den ruhigeren Kindern in unserem Dörfchen. Aber es hat sich auch nie jemand außer mir die Mühe gemacht diese Kinder besser kennenzulernen. Und da gab es auch noch die typischen Anführer, aber mit denen hatte ich auch nie was am Hut gehabt. Wieso auch? Sie möchten mich nicht und ich sie sowieso nicht.
Ich hoffte Milo würde nicht mitbekommen was ich so dachte. Ich wusste schließlich selber nicht ob ich mich eher unauffällig verhielt. Denn manchmal hatten meine Gedanken schon komische Zusammenhänge die ich teilweise selber nicht ganz verstand.
,,Ravenclaw, das ist auch ein cooles Haus." Ich lächelte ihn an, froh darüber nicht nur die ganze Zeit über mich erzählen zu müssen sondern auch mal etwas über ihn zu hören. Die Tatsache das er zu den schlauen Leuten gehören würde, schien ihm zu gefallen ja ein kleines Lächeln huschte über sein Gesicht.
Ich fing an zu überlegen. Wie es dort wohl werden würde, ob der Unterricht schwierig war oder eher einfach. Aber dennoch freute ich mich neue Dinge zu lernen. Denn interessant war es in jedem Fall bestimmt. Es war mal etwas neues, und meiner Meinung nach nützliches.
Ein wenig verwundert war ich schließlich doch, als er nicht wusste was Schokofroschkarten sind, ließ mir aber nichts anmerken und nahm mir fünf Minuten Zeit um es ihm zu erklären. Es wäre immerhin ziemlich gemein so zu tun als wäre er dumm, nur weil er das nicht weiß. "Ich überlege immer wie dieser Mann aussehen muss, ich meine hat er wirklich gar keine Nase, oder sieht seine Nase einfach anders aus. Und wenn er gar keine Nase hat dann kann er doch gar nicht riechen oder? Außerdem muss das doch eigentlich total lustig aussehen?!" Meinte ich als er mir bestätigte 'der Mann ohne Nase'. Ich hatte es mir nie richtig vorstellen können. Aber Dad hatte mir gesagt ich solle mir das einfach aus dem Kopf schlagen, aber so einfach ist das nicht.
Auf Milo's Frage hin musste ich selber erstmal überlegen. ,,Hmmm, ich denke besonders nicht, aber ich finde es macht Spaß sie zu sammeln und man kann leicht Kontakt mit anderen knüpfen, wenn man will." So sah ich das zumindest. ,,Aber ich schätze das sieht jeder anders." Ich lächelte, so ganz war ich selber nicht mit der Antwort zufrieden, aber egal. 

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Milo
Gelöschter Benutzer

Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Milo am 16.10.2017 11:16

Anfangs war ich absolut dagegen, dass jemand bei mir saß. Ich wollte allein sein, mit niemandem reden und einfach meine Ruhe haben. Zumindest würde mich dann niemand ärgern können, die meisten wollten ja doch nichts mit mir zu tun haben. So viel hatte ich in der Schule bereits gelernt. Wenn man intelligent war, dann wurde man schnell zum Opfer der anderen, die nicht auf demselben Niveau waren, dafür allerdings deutlich mehr Ahnung von Sozialverhalten hatten. Nun ja, weitesgehend zumindest. Mittlerweile hatte ich jedoch erkannt, dass Phil keineswegs böse Absichten hegte. Er war nur eben aufgeschlossen und freundlich. Warum auch immer er geradehier bei mir saß, irgendwie machte es mich doch glücklich. Es hieß nämlich, dass es doch noch Leute gab, die tatsächlich etwas mit mir zu tun haben wollten.
Er schien von meinen Gedanken nicht allzu viel mitzubekommen, war aber wohl auch besser so. Schließlich musste er ja nicht gleich alles wissen. Ein bisschen was konnte ich ihm aber wohl doch erzählen, immerhin sprach er auch über sich. Und wenn ich nicht als Loser enden wollte, dann stellte ich mich besser gut mit ihm. "Ravenclaw, schätze ich. Etwas anderes ist gar nicht möglich", antwortete ich ihm also. Ein kleines Lächeln huschte dabei über mein Gesicht. Die Tatsache, dass ich genug Grips besaß, um zu den schlauen Leuten zu gehören, munterte mich auf. Vielleicht würde ich dort Leute treffen, die mir ähnlich waren und mit denen ich mich verstand, weil sie wussten, wie es war, wenn niemand den eigenen Gedankengängen folgen konnte. Es wäre schön, endlich mal Anschluss zu finden.
Ich war ihm dankbar, dass er nicht so tat, als wäre ich zu ungebildet, weil mir diese Karten nichts sagten. Stattdessen nahm er sich die paar Minuten und erklärte mir, worum es eigentlich ging. Anscheinend sollte ich dieser Dinger tatsächlich sammeln. Tja, dann würde ich das eben machen, auch wenn ich da keinen Sinn drin sah. Exzessiv diese Schokofrösche zu kaufen konnte ich mir eh nicht leisten. "Der Mann ohne Nase, ich weiß schon", bestätigte ich und nickte dabei heftig. Mommy hatte öfter mal von ihm erzählt, aber sie mochte diesen Kerl nicht. Sie hatte mir aber gesagt, niemanden zu verurteilen, der ihn auf irgendeine Art sympathisch fand. Diese Kinder waren so aufgewachsen, sie mussten nur verstehen, dass es falsch war. Wobei ich mich fragte, was denn daran falsch war. Meinen Vater dürfen sie liebend gern ins Jenseits befördern, der war eh nur betrunken. "Und was mache ich mit denen? Einfach nur sammeln oder sind die auch zu was gut?" Etwas genauer wollte ich das dann doch schon noch wissen. Könnte ja sein, dass es interessanter war, als ich gerade vermutete.

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Phil
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Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Phil am 14.10.2017 12:33

Ich hatte schon immer viele Freunde gehabt, wobei Freunde konnte man es nicht nennen. Ich war einfach nur beliebt vorallem bei Mädchen aber ob das nun unbedingt ein Vorteil war ist wohl eine Ansichtssache. Ich fand es immer nervig. Ständig kamen Mädchen zu mir und dann immer dieses dümmliche gekicher. Schrecklich! Und entgegen aller Erwartungen hatte ich noch keine Einzige Beziehung, ich wollte mir meine ganze Liebe einfach für DAS Mädchen aufheben. Ich meine klar mal flirten oder so. Vielleicht. Aber mehr nicht. Aber ich mochte es auch nicht sonderlich das ich Veelagene in mir hatte. Das würde sicher sehr nervig werden. Und erzählen würde ich es erst recht niemandem. sonst dachten die noch ich würde mich für was besseres halten oder eingebildet und das wollte ich wirklich nicht Einfach ein Neuanfang.
Und dieser Junge vor mir, schien das genauso zu sehen. Eine art Neuanfang. Und er war mir symphatisch. Ich wusste nicht wieso, aber ich wollte ihm gesellschaft leisten auch wenn er eigentlich keine wollte. Das sah ich genau. Aber ich hatte mich wirklich noch nie um das gekümmert was andere von mir hielten. Nur die Meinung meiner Freunde war mir wichtig, deshalb wollte ich auch das mit den Veelagenen nicht überall herumposaunen.
Ich reagierte nicht darauf was er sagte ich ließ es einfach so stehen denn ich hatte schon verstanden das es kein Kompliment sondern ein Eindruck gewesen. Aber ich lächelte. ,,Was denkst du in welches Haus kommst du?" Es interessierte mich wirklich. Ich wollte diesen Jungen besser kennen lernen. Auch wenn er ruhig und verschlossenen war. Ich würde schon zu ihm durchdringen. Und wenn ich mirbetwas vornahm funktionierte das immer!
Ich wusste schon wie ich auf ihn wirkte. Er sah mich als typischer Sonnenschein auf den niemand jemals böse sein konnte und er schnell von Scharen von Freunden umgeben war. Vielleicht würde es auch wirklich so sein aber ich fand gerade die Leute die man im Hogwartsexpress kennenlernte würden seine späteren Freunde werden. So war es damals auch bei Dad gewesen. Das hatte er mir persönlich erzhlt und sein bester Freund der auch ein Zauberer ist hat es mir bestätigt. Und ich war überzeugt davon mich mit diesem Jungen anzufreunden.
Als ich ihm schließlich was von meinen Süßigkeiten angerboten hatte und ihm bestätigte er dürfe sich wirklich etwas nehmen strahlte er und sagte "danke". Ich lächelte nur und nahm mir einen Schokofrosch. Als ich diesen auspackte inspizierte Milo seinen noch. Ich packte den Frosch aus und sah mir die Karte an die ich schon gefühlt tausendmal hatte. Und gab sie ihm während ich mir den frosch in den Mund steckte. Als er fragte was das ei war ich ein bisschen überrascht zeigte das aber nicht. ,,Das sind Schokofroschkarten, die sind bei jedem Schokofrosch dabei und darauf sind berühmte Zauberer und Hexen wie Merlin oder so. Auf der, sagte ich und deutet auf die Karte die Milo sich gerade ansah, ist Dumbledore der Schulleiter von Hogwarts. Er ist der einzige vor dem Du-weißt-schon-wer Angst hat., erklärte ich ihm freundlich. Und hoffte er wisse zuminmdest wer Du-weißt-schon-wer ist. ich hatte zwar keine Angst vor diesem Mann aber dad hatte mir deutlich eingeschärft niemals seinen Namen zu sagen, aber es war ja nur ein Name. Und trotzdem hörte ich auf meinen Dad, weil ich keinen Ärger wollte.

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