Friendship lasts forever | Phil &' Milo

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Milo
Gelöschter Benutzer

Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Milo am 17.09.2017 21:34



Phillip "Phil" Eric Jones &' Milo James





Wechselnde Orte
über Jahre hinweg, zu unterschiedlichen Gegebenheiten


Wie aus Fremden Brüder wurden.
Dies ist die Geschichte von Phil und Milo.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.09.2017 21:35.

Phil
Gelöschter Benutzer

Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Phil am 19.09.2017 15:19

Nervös stand ich am Gleis 9 3/4. Heute war der 1. September und ich würde heute das erste Mal nach Hogwarts fahren. Mein Vater stand hinter mir und sah mich aufmunternd an. Es war 10:55 Uhr in 5 Minuten würde es losgehen. Ich war so nervös, ich hatte sonst immer alles unter Kontrolle aber ich hatte keine Ahnung was mich erwarten würde. Bis vor kurzer Zeit hatte ich keine Anzeichen von Magie gezeigt aber dann war mein Hogwartsbrief gekommen und mein Dad hatte mich aufgeklärt. Er ist ein Zauberer und meine Mom ist ein Muggel, deshalb wusste er nicht ob ich auch ein Zauberer bin. Aber dann kam mein Brief. Ich weiß auch das mein Dad sehr stolz auf mich ist deswegen. Aber trotzdem hatte ich ein ganz kleines bisschen Angst. Ich drehte mich noch ein letztes Mal zu meinem Dad um und umarmte ihn. ,,Tschüss Dad und grüß Mom ganz lieb von mir.", verabschiedete ich ihn. ,,Bis bald, Phil. Pass gut auf dich auf und mach nicht so viel Mist." Er lächelte ein letztes Mal dann drehte ich mich um und stieg in den Zug rein. Ich suchte ein leeres Abteil aber es waren alle voll bis auf eines. Da saß nur ein Junge er sah ziemlich einsam aus und deshalb ging ich zu ihm. Ich schob die Tür auf.
,,Hallo. Die anderen Anteile sind voll. Darf ich mich zu dir setzten?" Ich sah den Jungen an. ,,Ich bin überging Phillip, Phillip Jones. Aber mir wäre es lieber wenn du mich Phil nennen würdest." Ich lächelte ihn freundlich und sah mich im Abteil um. Es war wirklich komplett leer bis auf dem Jungen. Es sah so aus als hätte er nicht mal ein Haustier. Nur in der Gepäckablage lag sein Koffer. Aus den anderen Abteilen hörte ich lachen und fröhliche Unterhaltungsfetzten. Schließlich hörte ich den Zug pfeifen und spürte wie er Anfuhr. Ich sah kurz an dem Jungen vorbei zu meinem Dad und lächelte und winkte noch einmal kurz. Dann wandte ich mich wieder dem Jungen zu.

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Milo
Gelöschter Benutzer

Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Milo am 19.09.2017 16:00

Meine Freiheit nahte. So wie Mom von Hogwarts sprach, war es für mich wie ein Paradies. Ich musste niemals hungrig ins Bett, ich lernte unglaublich viel interessantes Zeug und vor allem: ich entkam meinem dauerbesoffenen Vater. Das war über die Jahre so schlimmgeworden, dass ich als Elfjähriger schon meine eigene Mutter vor ihm schützen musste. Wie sie nun allein überleben sollte, das wusste ich nicht. Trotzdem hatte sie mir tausen Mal versichert, dass es okay war, wenn ich fuhr. Immerhin würde ich nun Zauber lernen, mit denen ich ihn ruhig stellen musste. Dad war auch nicht mit zum Bahnhof gekommen, er lag sturztrunken im Bett und schnarchte. Also hatte Mom mich hergebracht, war aber schnell wieder verschwunden. Sie wollte nicht, dass Dad bemerkte, dass sie einfach verschuwnden war - das duldete er nämlich auch nicht. Jetzt saß ich also allein in einem Abteil und beobachtete gedankenverloren die anderen Familien. Viele drückten sich und einige Mütter oder Kinder weinten auch. Es war herzzerreißend, besonders weil Mom mich nicht so verabschiedet hatte. Zu wenig Zeit, hatte sie gesagt. Ich seufzte und wandte den Blick auf den Boden. So etwas ertrug ich gerade nicht. Außerdem wurde ich sowieso abgelenkt; jemand betrat mein Abteil. Mit großen Augen blickte ich den fremden Jungen an. Er schien auch neu zu sein, sonst hätte er ja wohl entweder Freunde im Schlepptau oder er wäre gar nicht erst hereingekommen. Aber wollte ich Gesellschaft? "Setz dich, Phil. Ich erwarte niemanden", sagte ich also, obwohl sich alles in mir dagegen sträubte. Im Umgang mit anderen Menschen war ich nicht gut, viel eher bezeichneten mich die Leute als Authist. Aber dem war nicht so. Ich hatte nur keine guten Fähigkeiten, auf andere zuzugehen und mit ihnen zu reden. Sensibel reagierte ich dennoch auf meine Umwelt und mit Worten konnte ich auch bestens umgehen. Mom sagte immer, ich hätte eine Mauer um mich herum aufgebaut, die die meisten einfach nicht durchdringen konnten. Phil bekam von meinen trüben Gedanken nichts mit, er war damit beschäftigt, seiner Familie zuzuwinken. Der hatte es gut, seine Eltern unterstützten ihn. Beinahe sofort kam der Gedanke in mir auf, dass er mich doch erbärmlich finden musste. Er trug ja nicht nur einen Koffer mit sich herum, sondern auch noch einen Käfig und anscheinend trug er neue Klamotten. Mein Blick richtete sich wieder aus dem Fenster, immerhin fuhren wir los. Los, in ein neues, besseres Leben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.09.2017 16:03.

Phil
Gelöschter Benutzer

Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Phil am 23.09.2017 10:19

Ich sah den Jungen noch etwas an. Er tat mir irgendwie leid, er saß hier so verloren und irgendwie lag in seinem Blick eine Art grimmige Entschlossenheit jedoch musste er ein 1. Klässler sein genau wie ich, denn er sah gerade mal aus wie 11 höchstens 12. Ich lächelte ich könnte ihm sicher Gesellschaft leisten.
Als der Zug los fuhr winkte ich noch kurz meinem Dad und ging dann ins Abteil natürlich erst nach der Zustimmung des Jungen der dort saß. Ich schob die Tür hinter mir zu und mit einiger Anstrengung schaffte ich es auch meinen Koffer in die Gepäckwagen zu wuchten. Meine Eule -Luna- stellte ich auf dem Sitz neben mir ab. Dann ließ ich mich selber auf einen Sitz plumsen.
,,Und wie heißt du?", fragte ich ihn neugierig. ,,Und was denkst du in welches Haus du kommt? Ich hoffe ja das ich nach Gryffindor komme aber ich glaube ich bin nicht mutig genug und ich glaube Ravenclaw ist auch nicht für mich. Aber vielleicht komme ich ja nach Hufflepuff, warum immer alle sagen das seien Flaschen verstehe ich auch nicht. Die sind doch alle ganz nett." Mein Redeschwall war kaum zu unterbrechen. Ich redete die ganze Zeit weiter. Ich glaube nicht das der Junge sehr angetan von mir war aber das interessierte mich doch nicht. Nachdem ich doch endlich mal aufgehört hatte zu reden, drehte ich mich zum Fenster und beobachtete die Natur. Die hatte mich schon immer sehr fasziniert. Warum weiß ich selbst nicht genau.
Ich drehte mich wieder zu dem Jungen, ich wollte gerade den Mund öffnen um wieder mit ihm zu reden da kam die Imbisshexe und sie stoppte bei uns. Sie fragte ob wir etwas zu essen haben wollte.
,,Ja. Ja, von allem etwas bitte!" Ich grinste, Dad hatte es mir erlaubt so viel davon zu kaufen wie ich wollte. Seit ich mal etwas davon in der Winkelgasse gesehen hatte wollte ich gar nichts anderes mehr an Süßigkeiten. Ich holte also meinen Geldbeutel heraus und legte ihr ein paar Galleonen hin. Im Gegenzug bekam ich meine Süßigkeiten und verteilte sie auf meiner Seite des Tisches.
,,Nimm dir auch gerne etwas.", sagte ich zu dem Jungen während ich mir einen Schokofrosch nahm. 

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Milo
Gelöschter Benutzer

Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Milo am 29.09.2017 18:50

Er beschäftigte sich damit, sich häuslich einzurichten. Wieso setzte er sich eigentlich genau hier hin? Ich hatte mich schließlich nicht umsonst abseits von allen niedergelassen. Aber dafür schien er kein Verständnis zu haben. Nun ja, oder es interessierte ihn schlichtweg nicht oder er bemerkte es nicht einmal. War ja beides auch möglich. Auf jeden Fall plapperte er munter weiter, als störte es ihn nicht, dass ich eigentlich keine Lust hatte, ein Gespräch zu führen. Allerings besaß ich noch genug Höflichkeit, um ihm zu antworten. "Ich bin Milo", stellte ich mich also vor, blickte in mit verschlossener Miene an. Mit Menschen hatte ich eben nicht die besten Erfahrungen gemacht, ich konnte nicht mal besonders gut mit ihnen interagieren. Wo das herkam, das war mir klar, auch wenn niemand davon wusste. Und ich würde den Teuel tun und mich jemandem anvertrauen. Meine Familiensituation ging nun wirklich niemanden etwas an.
Phil redete währenddessen munter weiter und spekulierte wild, in welches Haus er kam. Also Huflepuff würde definitiv zu ihm passen, jedenfalls erlebte ich ihn so. "Sie sind keine Flaschen, sie sind die loyalsten und hilfsbereitesten Menschen, die es gbt. Wird nur oftmals übersehen, weil sie nicht immer sonderlich leistungsstark sind", antwortete ich ihm und zuckte die Achseln. Das waren Fakten, die jedem bekannt sein dürften - oder auch nicht, denn wahrscheinlich beschäftigten sich nur die wenigsten so intensiv mit allem möglichen, wie es nunmal tat. Aber so war ich halt. Und ich hatte für mein Alter auch weit mehr Verständnis für logische Zusammenhänge, als mir guttat.
Die Imbisshexe kam vorbei und Phil stürzte sich auf die Süßigkeit. Ich beobachtete ihn neidisch, ehe ich den Blick abwandte. Für so etwas hatte ich kein Geld, also konnte ich mir auch nichts kaufen. Leise seufzte ich, ehe ich aus dem Fenster sah und wartete, bis er sich wieder hinsetzte, was er auch ziemlich bald tat. Und dann erlaubte er mir doch tatsächlich, mich an seinen Süßigkeiten zu bedienen. "Wirklich?", fragte ich und blickte ihn erstaunt an. Ein kleines Lächeln huschte über mein Gesicht, Süßigkeiten hatte ich schon immer geliebt. Vielleicht war es doch gar nicht schlimm, dass er nun hier war.

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Phil
Gelöschter Benutzer

Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Phil am 29.09.2017 21:12

Warum ich mich gerade hier hin gesetzt hatte? Keine Ahnung? Ich brauchte einfach auch ein bisschen Ruhe und irgendwie war mir der Junge der hier saß auch sympathisch, so ablehnend er sich such mir gegenüber verhielt. Er schien ziemlich verschlossen und zurück gezogen zu sein. Aber ich würde so schnell nicht aufgeben. 
Er hatte sich inzwischen als Milo vorgestellt. Milo ist ein schöner Name, finde ich. Zumindest nicht so schrecklich wie Phillip. Aber es War schließlich jeder Name besser als Phillip. Ich wusste nicht wie man ein Kind so nennen konnte aber ich konnte mich ja auch nicht beschweren.
,,Was denkst du in welches Haus wirst du kommen? Ich sehe das mit den Hufflepuff's überings genauso wie du. Vielleicht wird die Hilfsbereitschaft zu teilweise fast jedem auch als Naivität eingeschätzt." Ich dachte darüber nach, ich würde wirklich gerne nach Hufflepuff kommen, ich fand das immer noch besser als Slytherin. Ich sah nochmal zu Milo und versuchte ihn einzuschätzen. Er würde sicherlich nach Ravenclaw kommen. Er wirkte auf mich wie ein Stiller Beobachter der ziemlich schnell 1 und 1 zusammen zählen konnte. Ich war noch nie einer von seiner Art gewesen. Zwar wusste ich wann ich lieber denn Mund halten sollte, aber ich teile trotzdem gerne meine Meinung mit - auch wenn die mal nicht gefragt ist.
Als die Imbisshexe kam und ich mir von allem etwas kaufte spürte ich leicht neidische Blicke von Milo. Natürlich würde ich mit ihm teilen. Er schien Süßigkeiten genauso gerne zu essen wie ich.
,,Natürlich, darfst du dir auch was nehmen!", beantwortete ich seine erstaunte Frage. War doch klar, alleine konnte ich das ja niemals auf essen. Ich öffnete die Packung von meinem Schokofrosch und schob mir diesen in den Mund. Dann sah ich mir die Karte an. Dumbledore schon wieder... Menno! Ich sah zu Milo.
,,Hier willst du die Karte haben, ich hab die schon gefühlt tausend mal." Ich lächelte freundlich und reichte ihm die Karte. 

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Milo
Gelöschter Benutzer

Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Milo am 08.10.2017 19:12

Phil schien ein ziemlich redefreudiger Mensch zu sein, jedenfalls quasselte er ohne Pause weiter. Es schien ihn nicht einmal zu kümmern, ob ich überhaupt mit ihm reden wollte, er tat es einfach. Normalerweise nervte mich so etwas ziemlich, deshalb hatte ic auch keine Freunde. Ich hatte nie welche gehabt. In der Schule hatten sie mich immer gehänselt, da war keiner daran interessiert gewesen, mich zu mögen. Also hatte ich beschlossen, überhaupt niemanden zu mögen. Und nun kam dieser Junge und brachte mit seinem Wortschwall diese Entschluss einfach zum Fallen. Trotzdem war er mir irgendwie sympathisch; vielleicht weil er sich nicht darum kümmerte, dass ich keine gute Kleidung trug oder kein Haustier hatte. Er redete über vollkommen andere Dinge.
"Vielleicht. Aber ich halte dich nicht für naiv", entgegnete ich. Allerdings lächelte cih dabei nicht, weil es kein Kompliment gewesen war. Ich hatte es festgestellt, weil das mein Eindruck war. Tatsachen konnte man nicht schön oder hässlich reden, sie waren eben einfach so und man brauchte nur den Mut, um sie auszusprechn - der fehlte jedoch den meisten. Mir nicht, ich war ehrlich. Lügen verabscheute ich zutiefst. Lag wohl daran, dass ich sie mein Leben lang überall gesehen hatte, quasi damit aufgewachsen war.
Phil besorgte sich Süßigkeiten und erklärte nur kurze Zeit später, dass ich mich auch bedienen sollte. Dieser Junge war wirklich cool, er würde keine Probleme damit haben, Freunde zu finden. Er war der typische Sonnenschein, dem niemand etwas übel nehmen konnte. Sobald wir in Hogwarts waren, würde er mich ganz schnell wieder vergessen; die wenigsten gaben sich die Mühe zu mir durchzudringen, wenn es andere gab, die weniger zurückgezogen waren. "Danke", sagte ich und strahlte ihn an. Vorsichtig griff ich nach einem dieser Frösche und inspizierte diesen genau. Dabei wure ich jedoch von Phil unterbrochen, der mir eine Karte hinhielt. Stirnrunzeln nahm ich sie entgegen, musterte den Mann darauf. "Was ist das?", fragte ich und blickte von der Karte zu ihm. Sollte ich diese Karten sammeln? Wozu denn überhaupt?

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Phil
Gelöschter Benutzer

Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Phil am 14.10.2017 12:33

Ich hatte schon immer viele Freunde gehabt, wobei Freunde konnte man es nicht nennen. Ich war einfach nur beliebt vorallem bei Mädchen aber ob das nun unbedingt ein Vorteil war ist wohl eine Ansichtssache. Ich fand es immer nervig. Ständig kamen Mädchen zu mir und dann immer dieses dümmliche gekicher. Schrecklich! Und entgegen aller Erwartungen hatte ich noch keine Einzige Beziehung, ich wollte mir meine ganze Liebe einfach für DAS Mädchen aufheben. Ich meine klar mal flirten oder so. Vielleicht. Aber mehr nicht. Aber ich mochte es auch nicht sonderlich das ich Veelagene in mir hatte. Das würde sicher sehr nervig werden. Und erzählen würde ich es erst recht niemandem. sonst dachten die noch ich würde mich für was besseres halten oder eingebildet und das wollte ich wirklich nicht Einfach ein Neuanfang.
Und dieser Junge vor mir, schien das genauso zu sehen. Eine art Neuanfang. Und er war mir symphatisch. Ich wusste nicht wieso, aber ich wollte ihm gesellschaft leisten auch wenn er eigentlich keine wollte. Das sah ich genau. Aber ich hatte mich wirklich noch nie um das gekümmert was andere von mir hielten. Nur die Meinung meiner Freunde war mir wichtig, deshalb wollte ich auch das mit den Veelagenen nicht überall herumposaunen.
Ich reagierte nicht darauf was er sagte ich ließ es einfach so stehen denn ich hatte schon verstanden das es kein Kompliment sondern ein Eindruck gewesen. Aber ich lächelte. ,,Was denkst du in welches Haus kommst du?" Es interessierte mich wirklich. Ich wollte diesen Jungen besser kennen lernen. Auch wenn er ruhig und verschlossenen war. Ich würde schon zu ihm durchdringen. Und wenn ich mirbetwas vornahm funktionierte das immer!
Ich wusste schon wie ich auf ihn wirkte. Er sah mich als typischer Sonnenschein auf den niemand jemals böse sein konnte und er schnell von Scharen von Freunden umgeben war. Vielleicht würde es auch wirklich so sein aber ich fand gerade die Leute die man im Hogwartsexpress kennenlernte würden seine späteren Freunde werden. So war es damals auch bei Dad gewesen. Das hatte er mir persönlich erzhlt und sein bester Freund der auch ein Zauberer ist hat es mir bestätigt. Und ich war überzeugt davon mich mit diesem Jungen anzufreunden.
Als ich ihm schließlich was von meinen Süßigkeiten angerboten hatte und ihm bestätigte er dürfe sich wirklich etwas nehmen strahlte er und sagte "danke". Ich lächelte nur und nahm mir einen Schokofrosch. Als ich diesen auspackte inspizierte Milo seinen noch. Ich packte den Frosch aus und sah mir die Karte an die ich schon gefühlt tausendmal hatte. Und gab sie ihm während ich mir den frosch in den Mund steckte. Als er fragte was das ei war ich ein bisschen überrascht zeigte das aber nicht. ,,Das sind Schokofroschkarten, die sind bei jedem Schokofrosch dabei und darauf sind berühmte Zauberer und Hexen wie Merlin oder so. Auf der, sagte ich und deutet auf die Karte die Milo sich gerade ansah, ist Dumbledore der Schulleiter von Hogwarts. Er ist der einzige vor dem Du-weißt-schon-wer Angst hat., erklärte ich ihm freundlich. Und hoffte er wisse zuminmdest wer Du-weißt-schon-wer ist. ich hatte zwar keine Angst vor diesem Mann aber dad hatte mir deutlich eingeschärft niemals seinen Namen zu sagen, aber es war ja nur ein Name. Und trotzdem hörte ich auf meinen Dad, weil ich keinen Ärger wollte.

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Milo
Gelöschter Benutzer

Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Milo am 16.10.2017 11:16

Anfangs war ich absolut dagegen, dass jemand bei mir saß. Ich wollte allein sein, mit niemandem reden und einfach meine Ruhe haben. Zumindest würde mich dann niemand ärgern können, die meisten wollten ja doch nichts mit mir zu tun haben. So viel hatte ich in der Schule bereits gelernt. Wenn man intelligent war, dann wurde man schnell zum Opfer der anderen, die nicht auf demselben Niveau waren, dafür allerdings deutlich mehr Ahnung von Sozialverhalten hatten. Nun ja, weitesgehend zumindest. Mittlerweile hatte ich jedoch erkannt, dass Phil keineswegs böse Absichten hegte. Er war nur eben aufgeschlossen und freundlich. Warum auch immer er geradehier bei mir saß, irgendwie machte es mich doch glücklich. Es hieß nämlich, dass es doch noch Leute gab, die tatsächlich etwas mit mir zu tun haben wollten.
Er schien von meinen Gedanken nicht allzu viel mitzubekommen, war aber wohl auch besser so. Schließlich musste er ja nicht gleich alles wissen. Ein bisschen was konnte ich ihm aber wohl doch erzählen, immerhin sprach er auch über sich. Und wenn ich nicht als Loser enden wollte, dann stellte ich mich besser gut mit ihm. "Ravenclaw, schätze ich. Etwas anderes ist gar nicht möglich", antwortete ich ihm also. Ein kleines Lächeln huschte dabei über mein Gesicht. Die Tatsache, dass ich genug Grips besaß, um zu den schlauen Leuten zu gehören, munterte mich auf. Vielleicht würde ich dort Leute treffen, die mir ähnlich waren und mit denen ich mich verstand, weil sie wussten, wie es war, wenn niemand den eigenen Gedankengängen folgen konnte. Es wäre schön, endlich mal Anschluss zu finden.
Ich war ihm dankbar, dass er nicht so tat, als wäre ich zu ungebildet, weil mir diese Karten nichts sagten. Stattdessen nahm er sich die paar Minuten und erklärte mir, worum es eigentlich ging. Anscheinend sollte ich dieser Dinger tatsächlich sammeln. Tja, dann würde ich das eben machen, auch wenn ich da keinen Sinn drin sah. Exzessiv diese Schokofrösche zu kaufen konnte ich mir eh nicht leisten. "Der Mann ohne Nase, ich weiß schon", bestätigte ich und nickte dabei heftig. Mommy hatte öfter mal von ihm erzählt, aber sie mochte diesen Kerl nicht. Sie hatte mir aber gesagt, niemanden zu verurteilen, der ihn auf irgendeine Art sympathisch fand. Diese Kinder waren so aufgewachsen, sie mussten nur verstehen, dass es falsch war. Wobei ich mich fragte, was denn daran falsch war. Meinen Vater dürfen sie liebend gern ins Jenseits befördern, der war eh nur betrunken. "Und was mache ich mit denen? Einfach nur sammeln oder sind die auch zu was gut?" Etwas genauer wollte ich das dann doch schon noch wissen. Könnte ja sein, dass es interessanter war, als ich gerade vermutete.

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Phil
Gelöschter Benutzer

Re: Friendship lasts forever | Phil &' Milo

von Phil am 25.10.2017 19:56

Milo war ziemlich verschlossen und ruhig aber ich denke das er nach einiger Zeit anders wird. Zumindest war es so immer auch bei den ruhigeren Kindern in unserem Dörfchen. Aber es hat sich auch nie jemand außer mir die Mühe gemacht diese Kinder besser kennenzulernen. Und da gab es auch noch die typischen Anführer, aber mit denen hatte ich auch nie was am Hut gehabt. Wieso auch? Sie möchten mich nicht und ich sie sowieso nicht.
Ich hoffte Milo würde nicht mitbekommen was ich so dachte. Ich wusste schließlich selber nicht ob ich mich eher unauffällig verhielt. Denn manchmal hatten meine Gedanken schon komische Zusammenhänge die ich teilweise selber nicht ganz verstand.
,,Ravenclaw, das ist auch ein cooles Haus." Ich lächelte ihn an, froh darüber nicht nur die ganze Zeit über mich erzählen zu müssen sondern auch mal etwas über ihn zu hören. Die Tatsache das er zu den schlauen Leuten gehören würde, schien ihm zu gefallen ja ein kleines Lächeln huschte über sein Gesicht.
Ich fing an zu überlegen. Wie es dort wohl werden würde, ob der Unterricht schwierig war oder eher einfach. Aber dennoch freute ich mich neue Dinge zu lernen. Denn interessant war es in jedem Fall bestimmt. Es war mal etwas neues, und meiner Meinung nach nützliches.
Ein wenig verwundert war ich schließlich doch, als er nicht wusste was Schokofroschkarten sind, ließ mir aber nichts anmerken und nahm mir fünf Minuten Zeit um es ihm zu erklären. Es wäre immerhin ziemlich gemein so zu tun als wäre er dumm, nur weil er das nicht weiß. "Ich überlege immer wie dieser Mann aussehen muss, ich meine hat er wirklich gar keine Nase, oder sieht seine Nase einfach anders aus. Und wenn er gar keine Nase hat dann kann er doch gar nicht riechen oder? Außerdem muss das doch eigentlich total lustig aussehen?!" Meinte ich als er mir bestätigte 'der Mann ohne Nase'. Ich hatte es mir nie richtig vorstellen können. Aber Dad hatte mir gesagt ich solle mir das einfach aus dem Kopf schlagen, aber so einfach ist das nicht.
Auf Milo's Frage hin musste ich selber erstmal überlegen. ,,Hmmm, ich denke besonders nicht, aber ich finde es macht Spaß sie zu sammeln und man kann leicht Kontakt mit anderen knüpfen, wenn man will." So sah ich das zumindest. ,,Aber ich schätze das sieht jeder anders." Ich lächelte, so ganz war ich selber nicht mit der Antwort zufrieden, aber egal. 

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