an interview and a lovestory | Aurora &' Milo
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Milo
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an interview and a lovestory | Aurora &' Milo
von Milo am 10.09.2017 14:41
Aurora Jane Smith &' Milo James
•
Redaktion der Quidditch League, gemütlich eingerichtetes Besucherzimmer
irgendwann in der Vergangenheit
Es sollte ein einfaches Interview werden.
Aber selbst der beste Journalist kann dem Charme einer hübschen Quidditchspielerin nicht widerstehen.
Milo
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Re: an interview and a lovestory | Aurora &' Milo
von Milo am 10.09.2017 15:46Am liebsten würde ich heute im Bett liegen bleiben. Nicht, weil heute Montag war, das störte mich nicht einmal. An irgendeinem Tag begann die Woche ja eh und dass es in London regnete, das war auch nicht neu. Nein, was mich abhielt, rechtzeitig aufzustehen, war die Tatsache, dass ich ein Interview führen musste. Es lag nicht an der Frau, sondern an meiner mangelnden Sozialkompetenz. Ich hasste jegliche Interaktion mit anderen Menschen, darin war ich einfach nicht gut. Aber wenn ich nach oben wollte, dann musste ich da eben durch. Seufzend hatte ich also die Bettdecke weggeschlagen und mich fertig gemacht. In der Küche war Scarlett bereits aktiv; sie hatte mal wieder nächtlichen Besuch gehabt. Aber das juckte mich auch schon nicht mehr. Sie wechselte die Typen häufiger, als ich hinterherkam, ich merkte mir nicht mal ihre Namen. Ohne viele Worte zu verlieren machte ich mich auf den Weg zur Redaktion, um dort den nötigen Rest noch vorzubereiten. Kurz überlegte ich, ob ich mich nicht einfach krank melden sollte. Aber dann würde ich nicht so schnell wieder einen solch wichtigen Artikel schreiben dürfen, also kam das nicht in Frage. Die Zeit verging viel zu schnell und ehe ich mich versah, klingelte bereits das Telefon. Mein Besuch war also da und mit einem schweren Herzen machte ich mich auf den Weg. Was war ich froh, wenn das hier vorbei war und ich einfach wieder in die Tasten hauen konnte. Unten in der Empfangshalle angekommen, erblickte ich außer der Dame, die mir gerade per Telefon bescheid gegeben hatte, auch eine blonde, junge Frau. Ich musste nicht lange hinschauen um zu wissen, dass sie wunderschön war und ich so nur noch mehr Probleme haben würde. Aber was hatte ich erwartet? Sie war ein aufstrebender Stern am Quidditchhimmel, wenn sie nicht längst genau dies war. Gefühlt gab es keine hässlichen Prominenten, also würde darauf geachtet werden. "Aurora Smith?", sprach ich sie an, setzte ein leichtes, freundliches Lächeln und ging sicheren Schrittes auf sie zu. Dann mal auf in den Kampf.
Aurora
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Re: an interview and a lovestory | Aurora &' Milo
von Aurora am 10.09.2017 16:36"Aurora!", riss mich eine Stimme unsanft aus dem Schlaf und mit einem Mal saß ich kerzengerade in meinem Bett, meine Augen allerdings noch halb geschlossen. Etwas unsanft wurde mir die Decke weg gerissen, woraufhin ich etwas gequält aufstöhnte und versuchte sie mir wieder zu hohlen. "Vergiss es meine Liebe. Du bewegst dich jetzt aus dem Bett, in einer halben Stunde musst du in der Redaktion der Quidditch League sein! Weißt du wie wichtig diese Zeitung in deiner Branche ist?" Daraufhin kam nur ein weiteres Mal einkomischer Laut von meinen Lippen, woraufhin ich Keil, meinen Manager, nur aufstöhnen und dann die Tür hinter sich zu schlagen hörte. Allerdings nicht, ohne mir noch ein letztes: "Ich geb dir fünf Minunten!", hinterher zu schreien.
Eine halbe Stunde später, saß ich fertig geschminkt und umgezogen in einem kleinen Zimmer der Redaktion, welche sie uns zur verfügung gestellt hatten. Sherry hinter mir war gerade damit beschäftigt meinen Haaren noch ihren letzten schliff zu geben und mich dann entgültig zu entlassen. Schlussendlich hatte sie es geschafft mich zwar so zu schminken, dass ich nicht aussah als wäre ich gerade erst aus dem Bett gefallen - was ich im übrigen eigentlich war - aber auch nicht so, als würde ich in der nächsten halben Stunde noch auf den roten Teppich gehen. Mit einem Pferdeschwanz nach hinten, einem ziemlich einfachem Make-up und einer einfachen Jeans kombiniert mit einem Top, sah ich aus als würde ich ganz alltägliche Sachen machen wie einkaufen gehen. "Fertig", meinte sie dann, legte ihre Sachen weg und sah mich in dem großen Spiegel an.
Ich lächelte ihr kurz zu, ehe auch schon die Tür aufgeschlagen und ich sogleich ins nächste Zimmer gescheucht wurde. "Jaa", sagte ich dann irgendwann genervt. "Jetzt macht doch nicht gleich so einen Stress." Fast hätte ich die Augen verdreht, konnte mich dann aber noch einmal zurück halten. Immerhin wusste ich, dass Keil soetwas überhaupt nicht ausstehen konnte und ich mir demnach dann auch im Nachhinein noch ewig soetwas nachhalten lassen musste.
Doch auch hier bekam ich keine Antwort sondern fand mich im nächsten Moment vor einem Reporter wieder, der etwas sehr eingeschüchtert aussah und mich dann auch nach meinem Namen fragte und zwar so leise, dass ich ihn beinahe überhört hätte. "Ja die bin ich", meinte ich dann und hielt ihm lächeln meine Hand hin. "Und Sie sind?"
Milo
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Re: an interview and a lovestory | Aurora &' Milo
von Milo am 10.09.2017 17:21Sie war es. Gut, wer sollte da auch sonst herumstehen? Manchmal war ich wirklich so dämlich, dass man nicht so recht glauben konnte, dass ich überhaupt auch nur ansatzweise nach Ravenclaw gepasst hatte. Aber darum ging es ja gerade auch nicht, ich hatte hier zu arbeiten. Je schneller ich durch war, desto eher konnte ich mich Zuhause wieder in Grund und Boden schämen, bis Scarlett mich dazu brachte, bis spät in die Nacht Monopoly zu spielen. Das tat sie jedes Mal, weil ich dann abgelenkt war - und sie außerdem mit mir reden konnte. Schon wieder drifteten meine Gedanken ab. Ich nahm ihre Hand in meine, drückte sie schnell, kurz und doch kräftig, ehe ich ihr die gewünschte Auskunft gab. "Milo James. Der nervige Typ, dem Sie heute Rede und Antwort stehen dürfen", ließ ich verlauten, grinste verschmitzt dabei. Am liebsten würde ich mich gegen die nächste Wand klatschen. So etwas Dämliches hatte ich auch lange nicht mehr von mir gegeben. Aber es war so typisch. Kaum stand eine hübsche Frau vor mir, war ich zu nichts mehr zu gebrauchen. Blieb zu hoffen, dass sie es einfach als Scherz abtat. Um von dieser Peinlichkeit abzulenken, kümmerte ich mich lieber darum, sie in den Raum zu führen, in dem wir uns ein bisschen unterhalten würden. "Wenn Sie mir folgen wollen", sagte ich also und ging dann voraus, die Treppen wieder nach oben, die ich gerade heruntergekommen war. Wir mussten nicht sonderlich weit laufen, die Besucherzimmer lagen im ersten Stock am Anfang des Ganges. War angenehm für unsere Kunden und wir mussten nicht so sehr darauf achten, wie es weiter hinten aussah. Trotzdem musste ich bis dahin eine entspannte Atmosphäre schaffen, damit gleich nicht alles so verkrampft war. "Wie war Ihr Morgen, Aurora? Ich darf Sie so nennen?", begann ich also, blickte zu ihr. Es war immer angenehmer, die Menschen beim Vornamen zu nennen. Natürlich würde ich bei einem höflichen Sie bleiben, da führte kein Weg dran vorbei. Dennoch, das war eine der Regeln, wenn man als verrückter, mundfauler Kerl sympyathisch sein wollte: Immer schön die Leute beim Vornamen ansprechen beziehungsweise fragen, ob das in Ordnung war. Dann kam ich eher aus dem Quark.
Aurora
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Re: an interview and a lovestory | Aurora &' Milo
von Aurora am 10.09.2017 18:34Ich runzelte leicht die Stirn und auch meine Augenbrauen gingen etwas in die Höhe bei seinen Worten. Trotzdem musste ich grinsen. Es war irgendwie niedlich wie nervös er war und es war auch etwas amüsant, vorallem weil es nicht auf meine Kosten ging. Trotzdem tat er mir irgendwie leid, also lächelte ich ihm ein weiteres Mal zu und nickte. Immerhin war Montag, da konnte es uns allen mal so gehen. "Gut zu wissen, Milo James." Mehr konnte ich dann fast auch schon gar nicht mehr sagen, weil er sich schon auf den Weg in das nächste Zimmer machte.
Es war nicht sehr weit entfernt von dem, in dem wir uns gerade noch befunden hatten. Na toll heute wo ich meine bequemen Sneakers an hatte, ging es eine Treppe nach oben und wir waren angekommen. Jedes Mal wenn Sherry es geschafft hatte mich irgendwie in ihre komischen hohen Schuhe zu zwängen, musste ich ganze Wanderungen machen und konnte dazwischen nicht einmal meine Schuhe ausziehen, da es dann gleich hieß: "Aurora! Was machst du denn? Was sollen denn die Leute denken?" Ich war Sportlerin und kein Model. Es war mir doch egal was andere von meinem Äußeren dachten. Solange sie meine Sportlichen Aktivitäten gut fanden, war doch alles in Ordnung.
"Natürlich können Sie das", beantwortete ich seine Frage und lächelte ihm warm zu auch wenn er mich gar nicht ansah. "Sie können mich auch gerne Dutzen. Ich steh sowieso nicht so auf dieses Hochgestochene Zeug. Vorallem nicht, wenn mein Gegenüber ungefähr in meinem Alter ist", lachte ich leicht um so vielleicht auch die angespannte Stimmung etwas aufzulockern. Als er dann jedoch schon indirekt mit der ersten Frage begann, wurde ich wieder vorsichtiger und achtete darauf was ich sagte. Journalisten gegenüber musste man gerade in einem Job wie meinem immer etwas kritischer sein. Auch wenn Milo mir nicht wirklich sehr boshaft oder hinterhältig vor kam konnte man trotzdem nie wissen. "Eigentlich ganz ok. Etwas stressig eben, aber wie soll es denn anders sein an einem Montagmorgen?"
Milo
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Re: an interview and a lovestory | Aurora &' Milo
von Milo am 10.09.2017 20:01Okay, bis hier hin lief es doch gar nicht mal schlecht. Jedenfalls, wenn man von meiner Nervosität und dem peinlichen Spruch vorhin und meiner Wortkargheit und... Wem machte ich eigentlich was vor? Ich war menschlich gesehen eine Niete. Die kühle, unnahbare Maske hatte einen Grund, sonst würde ich sie ja nicht tragen. Aber hier ging es genau genommen nicht um das Zwischenmenschliche, sondern rein um Informationen. Und was das anging, da war ich gut. Wissen in meinen Kopf zu bekommen fiel mir leicht und wortgewandt war ich eigentlich auch. Wie würde Scarlett sagen? Sei nicht immer so pessimistisch! Das Ding hier würde schnell und locker über die Bühne gehen, sodass der Artikel ein Hammer wurde. Jawohl. Wir kamen also bei dem Besprechungsraum an, ich öffnete die Tür und überließ ihr den Vortritt, dann trat ich ebenfalls ein. Die Tür noch verschließen, schließlich hatte ich nicht so gerne Zuschauer oder -hörer. Dutzen? Gut, das ging auch. Und sie hatte ja recht, viel Altersunterschied hatten wir nicht. Also ging ich nahtlos auf ihren Wunsch ein. "Nicht, dass wir uns noch älter vorkommen, als wir sind. Nachher verkaufe ich dich als alte Oma", gab ich sarkastisch von mir. Ja, diese Art des Redens beherrschte ich. Sarkasmus war so ziemlich immer meine Waffe, wenn ich sonst nicht weiterkam. Hatte sogar den netten Nebeneffekt, das es anderen ein Lachen entlocken konnte. War bei mir eher selten, aber das wunderte wohl niemanden. Ob ich erwähnen sollte, dass ihr Lachen atemberaubend klang? Nein, das würde ich für mich behalten. Wenigstens etwas musste es ja geben, das ich nur in meinen Erinnerungen speichern konnte, ohne es mit anderen zu teilen. Aber noch war ich nicht beim Schreiben. Erst musste ich reden, leider. "Ach ja, die herrlichen Montagmorgenen. Man kommt nicht aus dem Bett und wenn London wieder die schönsten Regentropfen nach unten schickt, dann kann man wunderbar liegen bleiben. Bist du Frühaufsteher?", erwiderte ich und ließ mich auf das Sofa sinken. Irgendwer hatte bereits dafür gesorgt, dass Getränke sowie Kekse auf dem kleinen Tisch standen. Ein Hoch auf die Organisatoren, die ständig neue Interviews ins Leben riefen. Nun ja, oder in meinem Fall auch nicht. Aber ohne würde die Redaktion sterben und dann war ich arbeitslos. Auch nicht unbedingt das, was ich wollte.
Aurora
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Re: an interview and a lovestory | Aurora &' Milo
von Aurora am 11.09.2017 21:30Ich runzelte etwas die Stirn bei seinem Vergleich, musste dann aber doch auch wieder lachen. Er hatte vielleicht eine etwas andere Art, als man sie vielleicht gewöhnt war, aber das machte ihn nicht wirklich uninteressanter. Im Gegenteil, er hatte etwas an sich, was mich dazu veranlasst, mehr von ihm erfahren zu wollen. Alleine wegen seiner unnahbaren Ausstrahlung die er mit einem haufen Sarkasmus versuchte zu kaschieren. "Ich hoffe mal nicht, dass es so weit kommt", lachte ich. "Ich bin immerhin noch nicht einmal 20 Jahre alt."
Bei seiner Frage schüttelte ich den Kopf. "Leider nicht, Nein. Auch wenn mir das manchmal sehr viel erleichtern würde." Ich sah aus dem Fenster, auf dem einzelne Regentropfen herunter fielen und ließ mich währenddessen ebenefalls auf einem der Sessel nieder. "Ja das mit dem Wetter ist so eine Sache. Vorallem bei unsere Training. Wobei ich sagen muss, dass es in Irland meist gar nicht so schlimm ist wie hier. Glücklicherweise." Ich lachte ein weiteres Mal und versuchte so, den armen Kerl etwas aufzulockern. Solche Interviews liefen meist viel zu Ernst ab, auch wenn man meist sichtlich versuchte dies zu verhindern. In dem heutigen Fall waren es ein paar Kekse und etwas Tee - typisch für England - mit welchem man anscheinend versucht hatte, die Situation etwas heimischer zu gestalten.
Milo
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Re: an interview and a lovestory | Aurora &' Milo
von Milo am 12.09.2017 21:35Anscheinend empfand sie das alles hier als gar nicht schlimm. Gut, sie war auch offensichtlich besser im Umgang mit Menschen - und hatte wahrscheinlich bereits etliche Interviews hinter sich gebracht. Auf jeden Fall mussten es mehr sein, als ich sie geführt hatte, denn meistens drückte ich mich erfolgreich davor. Und obwohl sie total freundlich zu mir war, ich konnte schlichtweg nicht anders, als mich unter sie zu stellen. Da war er wieder, der Hang zur Schwarzmalerei. Aber was sollte ich auch machen? Pessimismus war neben Sarkasmus mein bester Freund, die beiden Eigenschaften charakterisierten mich halt. Anders als sie. "Ich werde mir größte Mühe geben", erwiderte ich. Natürlich wusste ich ihr Alter, das gehörte einfach zu einer guten Recherche dazu. Darin war ich wenigstens gut.
"Inwiefern? Kommt der böse Manager und hetzt häufiger, dass du aufstehen musst, weil mal wieder Termine anliegen?", hakte ich nach und zog eine Augenbraue noch. Noch etwas, dass ich konnte: Alles genauer wissen wollte, als mir guttat. Wieso, weshalb, warum - das war meine liebsten Fragen. Sie legten offen, wie die Welt funktionierte, wiesen Zusammenhänge auf, brachten voran und erweiterten den Horizont, ließen Raum für weitere Überlegungen. Kurzum, sie stillten meinen Wissensdurst für eine gewisse Zeit. "Du lebst in Irland, nicht wahr?", stellte ich fest und formulierte es doch als Frage. Vielleicht hatte ich ja Glück und sie erzählte freiwillig ein wenig mehr über sich und ihr Leben. Irgendwann würden wir uns schließlich ihrem Beruf widmen und dann wäre für so etwas keine Zeit mehr. Dabei brauchte jeder Star ein Gesicht und einen Hintergrund, um sympathischer zu sein. Dafür gab es uns. Selbst, wenn jeder nervige Fragen hasste, sie waren wichtig für das Image. Ich musste einfach darauf setzen, dass sie das ebenso sah.
Aurora
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Re: an interview and a lovestory | Aurora &' Milo
von Aurora am 17.09.2017 18:50Ich lachte leicht bei seinen Worten und legte mir meine Hand über mein Herz. "Das ist aber wirklich nett von dir. Das beruhigt mich auch sofort." Ich schüttelte leicht den Kopf und versuchte dann wieder etwas ernster zu werden, um ein bisschen professionalität herein zu bekommen. Natürlich mag ich es lieber, wenn alles ganz locker und lustig ist, allerdings muss man auch einen gewissen Grad an Normalität mitbringen, damit wir hier keine Zeit verschwenden. Zeit ist teuer heißt es doch immer, oder nicht?
"Zum Beispiel, ja", meinte ich dann lachend und nickte. Mein Manager konnt ein ziemlicher Arsch sein wenn er wollte, vor allem morgens wenn niemand damit rechnet und jeder seelenruhig in seinem Bett liegt. Seiner Meinung nach ist es auch nicht ausreichend, fünfzehn Minuten vor Abfahrtermin aufzustehen, was ich überhaupt nicht verstehen kann. Das einzige, was ich morgens zuhause machen muss ist aufstehen, Zähneputzen, mich umziehen und Frühstücken. Der Rest ist entweder nicht notwendig oder wird dann für mich gemacht. Außerdem sind wir Zauberer - wir wären in null Komma nichts wo wir sein wollen. "Er ist kein Fan vom Flohen, als muss ich immer ganz Pünktlich aufstehen, obwohl ich meiner Meinung nach noch gut und gerne eine halbe Stunde länger schlafen könnte." Ich verdrehte die Augen, hatte aber immernoch ein Lächeln im Gesicht, ließ aber das Thema fallen.
Auf seine Frage hin nickte ich, hielt dann aber inne und runzelte kurz die nachdenken die Stirn. "Jein", sagte ich dann. "Ich hab eine Wohnung in Limerick und einen Zweitwohnsitz in Appleby, damit ich wegen dem Training und allem nicht immer hin und her reisen muss", erklärte ich ihm kurz meine Wohnverhältnisse. "Das war damals ziemlich knifflig, weil ich einerseits nicht von Zuhause weg wollte - da ich dort ja einige Jahre vorher schon gelebt habe - aber andererseits auch meine Mannschaft - die ja sogar Appleby in ihrem Namen hat - nicht im Stich lassen konnte. Und es ist wirklich anstrengend jeden Tag zu flohen also hab ich mir eine zweite Wohnung angeschafft, was die ganze Situtaion um einiges einfach macht um ehrlich zu sein."
Milo
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Re: an interview and a lovestory | Aurora &' Milo
von Milo am 17.09.2017 20:03Humor hatte diese Frau das musste man ihr lassen. Und trotz ihres rasenden Aufstiegs schien sie recht bodenständig zu bleiben. Aber für eine solche Prognose war es noch zu früh, sowas änderte sich schnell. Trotzdem war jedes Detail von Bedeutung, es gab so vieles, das man bemerken konnte - um es schließlich einzuarbeiten in die Artikel, die man schrieb. Deswegen zählten ja nicht nur meine Fragen oder ihre Antworten, sondern auch alles, was sie sonst tat. Interessant war vor allem, dass ihr Manager sie tatsächlich hoch scheuchte, wenn sie zu lange schlief. Ein persönlicher Wecker, das hatte sicherlich auch Vorteile. "Das klingt ja fast, als wäre er ein Sklaventreiber, der dich zu unmenschlichen Zeiten aus dem Bett scheucht", lachte ich. Ihren Manager hatte ich vorher nur grob gecheckt - etwas, das ich jetzt zutiefst bereute. Ob sie sich gut mit ihm verstand? War er eher wie ein Vater oder blieb es auf der beruflichen Ebene? Fragen, die ich niemals stellen durfte, das wäre eindeutig zu persönlich. Aber da gab es Tricks, wie ich trotzdem mehr erfahren konnte. Sie mussten nur noch Wirkung zeigen. Dann staunte ich jedoch nicht schlecht. Mit neunzehn Jahren schon zwei Wohnungen? Dieses Mädchen musste ja ein ziemlich großes Fach bei Gringotts haben. Sofort kam ich mir wieder schäbig neben ihr vor. Wenn man sich mal ansah, wie ich lebte - das war für sie wohl das reinste Rattenloch. Ich unterdrückte ein Seufzen und konzentrierte mich stattdessen auf das Interview. "Praktisch auf alle Fälle", kommentierte ich, "hast du einen Favouriten, wo du lieber wohnst quasi?" Nicht, dass das in irgendeiner Weise wichtig für den Artikel wäre. Aber ich persönlich wollte mehr über sie wissen. Wann würde ich schon mal die Gelegneheit bekommen, sie nochmals zu treffen?
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