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Re: Häuser-Anfragen
von Roger am 28.07.2017 03:05Erledigt! Du findest es hier oder im Forum unter Wohnanlagen.
GEBURTSDATUM
01.06.1978
TRIKOTNUMMER
21
TREFFERQUOTE
78.8%
HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
263km/h
GESPIELTE LIGASPIELE
22
GEWONNENE LIGASPIELE
16
Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.


Dimitri
Gelöschter Benutzer
Re: Spielfeld - Ballycastle Bats
von Dimitri am 27.07.2017 23:21Die Tatsache, dass es nicht einfach werden würde, ganz egal was ich tun oder wie ich mich verhalten würde, beruhigte mich nicht wirklich, aber dennoch würde ich mein bestes geben. Ich konnte und würde nie abstreiten, dass ich Freya liebte. Denn ich hatte und würde sie immer lieben. Es hatte damals alles nur so passieren müssen, damit es ihr wieder besser ging. Niemals hätte ich sie so fertig sehen können und ja vielleicht wäre das für unsere Beziehung sowieso nicht gut gewesen, wenn sie weiterhin mit all diesen Sachen hätte leben müssn. Doch inzwischen war sie älter, reifer und würde wohl verstehen wieso ich all dies getan hatte. Es war ja nicht gewesen um sie bloßzustellen oder weil ich was mit jemand anderen hatte. Es war einfach, weil ich sie nicht leiden sehen konnte. Diese wunderschöne junge Frau mit den Augen in denen ich so oft zu versinken drohte. Das sie nun aber wieder bei mir war und das auch noch als Teamkollegin war nicht unbedingt einfach. Es beruhigte mich, weil ich so wusste, dass ich ein Auge auf sie haben konnte, denn beschützen würde ich sie immer, aber ich wusste auch, dass die Presse es sich schnell als neuen Fang suchen würde. Allgemein der Wechsel hatte Aufsehen erregt und wenn dann noch heraus kam wohin sie gewechselt hatte und wer da ganz zufällig der Kaptain war, da konnten die besten Klatschüberschriften entstehen. Von heimlichen Annährungen über Beziehungen die Freya zu mir ausnutzt, um erfolgreicher zu werden und was wusste ich was sich diese Leute noch alles ausdachten. Aber all das war nicht wahr. Sie war her, weil sie gut war. Das konnte ich nicht abstreiten. Man las Artikel und man hörte hier und dort mal was. Wahrscheinlich könnte man gut meinen, dass ich durch den Sieg damals mit den Iren Weltbekannt in der magischen Welt war, aber das hieß nicht, dass ich, der ehemalige Weltmeisterhüter nun meine Kontakte für sie spielen lassen würde. Oder das sie ihre Kontakte zu mir spielen ließ. Sie war hier weil sie hier sein wollte und auch wenn es vielleicht nicht leicht war, weil ich sie eben noch liebte, so musste ich es nehmen wie es kam.
Ihren Herzschlag konnte ich bis hier her hören und als sie vor mir stand, da schlug es noch schneller. Sie stotterte und ich versuchte ihr mit meinem Blick klar zu machen, dass es nichts gab das ihr peinlich oder unangenehm sein musste. Auch wenn ich den Blick nicht unbedingt lange halten konnte. Allein ihr Haar war beinahe ein Reflex einfach zuzugreifen und es ihr aus dem Gesicht zu streichen. Ihre Augen ein Grund darin zu versinken und ihre Lippe eine wahre Sünde, dass man sie küssen wollte. Alles in mir schrie sie wieder in meine Arme zu nehmen, denn egal was da über die Jahre sonst mal zustande gekommen war, so hatte ich sie nie vergessen. Freya war meine große Liebe und sie würde es immer bleiben. So war ich ein halber Vampir war und auf dieser Erde wandelte.
Ich sprach es nicht an, dass es für uns beide nicht einfach war, denn das würde sie wissen, aber wir mussten Privates und Berufliches einfach trennen, wenn es auch noch so schwer war. Sie weckte einfach diese Seite in mir, die ich nur bei ihr kannte. Alles in mir wollte sie vor Unheil bewahren und vielleicht gab es einen Teil des Vampirs in mir, der sie als sein ansah. Nicht das ich sei je gebissen hätte. Das hätte ich selbst nie mit mir ausmachen können. "Wann immer du soweit bist.",sprach ich mit ruhiger Stimme und doch fiel es mir dieses Mal schwerer als sonst. Auch wenn man mir das vielleicht nicht ansah. "Heute wird voerst das Training nur zwischen uns beiden laufen. Ich arbeite dich etwas ein. Schaue was du kannst. Morgen trainieren wir alle zusammen.",erklärte ich dann, um einfach über natürliche Sachen zu sprechen, ehe ich dann meine Besen bereit machte und ihr den Quaffel übergab, der unter meiner linken Achselhöhle geklemmt hatte, damit ich die Hände soweit es ging frei gehabt hatte. Dann erhob ich mich in die Luft und flog vorerst eine Runde, um etwas warm zu werden und dann vor meine heißgeliebten Ringe. Diese Position liebte ich einfach und ich lebte sie vollkommen aus. "Versuch es.",sagte ich dann einfach, versuchte mich zu konzentrieren, was mir bei ihr gar nicht immer so einfach fiel. Bei ihr war vieles anders. War es immer gewesen und ich glaubte, dass sie irgendwann einmal mein Untergang war, aber wenn dem so wäre, dann wäre das okay.
Heathcote
Gelöschter Benutzer
Re: Häuser-Anfragen
von Heathcote am 27.07.2017 22:33Heath würde gerne sein Loft beziehen. 
Kleine Beschreibung: Der Gitarrist bewohnt eine aufwendig renovierte und modernisierte Loftwohnung, die sich in der belebt und beliebten Fußgängerzone Leicester Square befindet. Hier ist immer irgendwas los.
Lexi
Gelöschter Benutzer
Re: Die Arbeitsplätze
von Lexi am 27.07.2017 18:11"Ein paar Spinner gibt es immer. Dank des Quibblers haben sie wenigstens einen Sammelplatz und gehen uns nicht auf die Nerven." So ungern ich es auch zugab, in den dunkelsten Stunden meines heiß geliebten Prophetens hatte Quibbler auch mal eine gute Phase gehabt und hatte für mutige und wahrheitsgetreue Recherche gestanden. Das hatte der Auflage vor etwa vier Jahren extrem gut getan. Doch inzwischen waren diese Zeiten vorbei und die Zeitschrift war zu ihrem alten Ruf zurückgekehrt. Allerdings nicht nur bei der Leserschaft, sondern auch bei uns Journalisten. Ich persönlich würde lieber meinen Zauberstab verkaufen, als einen Artikel von mir im Quibbler zu veröffentlichen und damit meine Würde und Glaubwürdigkeit für immer zu begraben.
Als Gabriel einwilligte, um eine Galleone zu wetten, verzogen sich meine Lippen zu einem zufriedenen Lächeln. Das war leicht verdientes Geld. Die Geschichte beinhaltete eine im ganzen Zauberervolk angesehene Person, seltene Tierwesen und zwischenmenschliche Probleme. Hundertprozentig würde Lovegood das auf die Titelseite setzen. Und es war wohl kaum möglich, dass jemand in der kurzen Zeit noch eine Geschichte hervorzog, die diese übertrumpfte. "Dann schon mal vielen Dank im Voraus. Ich werde die Galleone bestimmt gebrauchen können, wenn ich einen deiner Informanten besteche", sagte ich zwinkernd, um Gabriel zu ärgern. Ich stieß mich mit dem Ellenbogen von der Trennwand ab, an der ich gelehnt hatte und drehte mich um. Bevor ich aber Gabriels Abteil ganz verlassen hatte, sah ich noch einmal zurück. "Nochmal vielen Dank für die Info mit den Weird Sisters. Ich werde mich dann mal an den Artikel setzen", verabschiedete ich mich und lächelte ihm dankbar zu, ehe ich mich auf den Weg zu meinem Schreibtisch machte. Dort angekommen versank ich ziemlich schnell in meiner Arbeit.
Re: Die Arbeitsplätze
von Gabriel am 27.07.2017 00:01„Stimmt. Wie konnte ich je etwas anderes von dir erwarten?", antwortete ich ihr schmunzelnd und stützte mein Kinn auf meiner rechten Hand ab, während ich Lexi betrachtete. Auf jedenfall würde ich mir die nächste Ausgabe des Quibblers besorgen – allein um diese fantastische Geschichte zu lesen, die in ein Licht geschrieben werden würde, als sei sie tatsächlich war und der Journalist vollkommen davon überzeugt. Dennoch würde ich für das Blättchen nicht einmal einen müden Knut ausgeben; dafür war mir mein Geld viel zu schade und bekanntlich war es auch ein leichtes die Zeitschrift einfach in die Tasche zu stecken. Möglicherweise würde ich auch mein Glück in meiner Animagusgestalt versuchen. Die wenigstens würden auf die Idee kommen beim Ministerium das Verzeichnis der Animagi durchgehen zu wollen .. Innerlich grinsend wurde mir mal wieder bewusst wie wenig ich mich doch tatsächlich für Regeln, Gesetze oder moralische Grenzen interessierte, was viele wohl eher als Eigenschaft von (ehemaligen) Slytherins oder Gryffindors sahen. Was mich jedes Mal mehr amüsierte.
„Das Traurige ist ja eigentlich, dass sie es tatsächlich für die Wahrheit halten." Inbesondere Lovegood, der Besitzer, war der festen Überzeugung, dass ausschließlich seine Zeitung die wirkliche Wahrheit druckte und verkaufte. Und zu meinem gelegentlichen entsetzen, war er offenbar nicht der einzige der diesem Schwachsinn glauben schenkte. „Ich wette dagegen.", antwortete ich und erwiderte ihren herausfordernden Blick. Verdammt! Jetzt müsste ich irgendeine bescheuerte Story finden, die ihre noch übertraf, damit diese nicht auf der Titelseite erschien! Und das am besten sofort.
Freya
Gelöschter Benutzer
Re: Spielfeld - Ballycastle Bats
von Freya am 26.07.2017 21:38Wie sollte ich das nur überstehen? War es die richtige Entscheidung gewesen zu den Bats zu gehen? Sicherlich müsste mir meine Karriere wichtiger sein, als mein Privatleben - aber es war nicht so einfach beides voneinander zu trennen. Schon gar nicht, wenn beides so eng miteinander verbunden ist wie jetzt eben mit Dimitri.
Er würde mein Kapitän werden und gleichzeitig blieb er mein Ex. Eigentlich jemanden, den man nicht wieder treffen wollte und schon gar keiner, von dem man Befehle bzw Ratschläge bezüglich der Spieltechnik annehmen wollte.
Nach unserer Trennung hatte ich versucht mein Leben neu zu ordnen, vielleicht etwas anderes zu finden was mir Spaß macht, doch Quidditch war nunmal das, wofür mein Herz schlug. Es blieb also gar keine andere Wahl als nun auf ihn zu treffen - wollte ich meine Karriere pushen so müsste ich für die Bats spielen, so einfach war das.
Ich drehte meinen Kopf um, als ich ein Geräusch vernahm und schaute dann direkt zu Dimitri. Er sah noch immer unfassbar gut aus. Lediglich sein Gesicht und die Statur hatten sich verändert, die jungenhaften Züge in seinem Gesicht waren markanten Knochen gewichen und an seinem Kinn war ein Bartschatten zu sehen. Seine Statur war damals schon nicht schmächtig gewesen, doch nun sah sein Körper gestählt aus - die Muskeln saßen an den richtigen Stellen und waren gut trainiert.
Ich musste schlucken und versuchte durch ein leichtes Kopfschütteln meine Gedanken zu sortieren. Leider gelang mir das quasi gar nicht, da er in dem schwarz einfach richtig gut aussah. Ein wenig sarkastisch vielleicht, dass ausgerechnet er eine Fledermaus auf dem Umhang trug - immerhin war er selbst ein halber Vampir. Somit konnte er sicherlich meinen schnellen Herzschlag wahrnehmen. Tja, verstecken ging vor Dimitri eh immer schlecht, damals konnte er mich lesen wie ein offenes Buch.
"Ha..hallo Dimitri" antwortete ich auf seine Begrüßung und ärgerte mich, über mich Stottern. Reiß dich am Riemen Freya! Es ist nur Dimitri.. nur dein Ex. "Wie.. also es.." ich begann einen Satz, doch sinnvoll war dieser Satzanfang nicht also stoppte ich bevor etwas peinliches raus rutschen konnte. "Wollen wir beginnen?" sicherlich wäre es das beste, wenn wir einfach professionell an die Sache ran gehen würden. Auch wenn ich ihn eigentlich lieber weiter angesehen hätte.
Dimitri
Gelöschter Benutzer
Re: Spielfeld - Ballycastle Bats
von Dimitri am 26.07.2017 20:36Die letzte Meisterschaft war schon eine ganze Weile her und wir hatten unser bestes gegeben. Dieses Jahr hatten wir natürlich das selbe Ziel vor Augen wie letztes Jahr. Wobei ich mich manchmal zerteilen musste, jedenfalls schien es mir so. Immerhin spielte ich auch in der irischen Nationalmannschaft als Hüter. Mit der irischen Mannschaft hatten wir damals den Weltmeistertitel erkämpft. Aber das war natürlich was richtg wichtiges gewesen. Damit hatte meine Karriere auch begonnen. Aber ich spielte inzwischen auch schon länger in einem Verein. Parallel sozusagen. Aber das machten die meisten. Anders ging es auch gar nicht. Die Bats waren neben der irischen Nationalmannschaft meine Mannschaft und hier war ich auch irgendwie zum Kaptain geworden. Seit dem der letzte seinen Posten abgegeben hatte, hatte es neue Spieler gegeben und es gab nur noch einige, die schon viel länger dabei waren als ein Jahr. Ich hatte auch mal für einen Verein in Frankreich gespielt, dem Ort an dem ich aufgewachsen war, aber inzwischen mochte ich diesen Verein hier mehr. Vor allem aber, da ich nicht immer per Portschlüssel das Land wechseln musste. Und so lebte ich inzwischen in Irland, England und auch Frankreich. Je nachdem ob ich bei meiner Familie war, in London oder hier bei meinen Mannschaften. Aber das war okay.
Schwerer war es jedoch nun zum Quidditchfeld der Bats zu gehen. Heute würden wir unsere neue Jägerin bekommen und ein Gespräch fand statt. Nur war das eigentlich kein Problem. Naja außer das es dieses Mal jemand war den ich kannte. Freya. Die Liebe meines Lebens. Das war sie schon immer gewesen, aber dann war da die Tatsache gewesen, dass sie eifersüchtig war und sich Sorgen gemacht hatte als wir zusammen gewesen waren als meine Karriere startete. Zeitungsartikel und viele Fanbriefe und Frauen waren da natürlich mit drin gewesen. Aber Freya hatte das alles stark belastet, so das ich schluss gemacht hatte, damit es ihr wieder besser ging, auch wenn es mir das Herz gebrochen hatte. Ich liebte sie noch immer, hatte nie damit aufgehört. Und nun würde ich sie nach acht Jahren wiedersehen.
Aber ich war bereit und nahm meinen Besen, während der schwarze Umhang meine Schultern zierte. Ich liebte die Position als Hüter und allgemein diese Mannschaft. Ich betrat das Feld und hörte schon von weiten ein Herz schnell schlagen. Es gehörte nicht mir. Es war ihres. Automatisch sah ich zu ihr. Für einen Moment hielt ich die Luft an. "Hallo Freya.",begrüßte ich sie dann doch als ich vor ihr stand. Sie war noch immer so wunderschön wie früher und als der Wind durch ihre Haare fuhr und eine Haarsträhne löste, da hatte ich das Bedürfns ihr jene aus dem Gesicht zu streichen.
Freya
Gelöschter Benutzer
Re: Spielfeld - Ballycastle Bats
von Freya am 26.07.2017 15:42Mit meinem Besen bewaffnet und in Quidditch Montur trat ich aus der Umkleidekabine der Damen raus auf das Spielfeld, mein Herz pochte mir bis zum Hals.
Es war noch sehr ungewohnt für mich den schwarzen Umhang zu tragen, war ich doch jetzt jahrelang in hellblau gekleidet gewesen, als ich noch für die Appleby Arrows gespielt hatte. Tja, nun würde ein neuer Abschnitt in meinem Leben beginnen, es war noch nicht lange her, als ich den Vertrag unterzeichnet hatte und heute stand nun das erste Treffen mit dem Kapitän der Bats an. Eigentlich wäre dies nur bedingt ein Grund für meine Nervosität, immerhin war ich solche Treffen ja gewohnt. Allerdings handelte es sich bei eben diesem Kapitän um niemand geringeren als Dimitri Koslow; meinen Ex. Mittlerweile waren ca. 8 Jahre vergangen seit unserer Trennung.
Wir waren damals sehr verliebt gewesen, alles schien perfekt und deutete schon auf ein 'happily ever after' hin, doch dann kam uns Dimitris Karriere und den somit kommenden Rum in die Quere. Immer mehr Mädels schrien seinen Namen, er bekam zu hauf Post von Fans (da waren teilweise echt merkwürdige Dinge dabei!) und irgendwann kam ich mit all dem Druck nicht mehr klar. Ständig hatte ich Angst, er würde sich von einer der Fans verführen lassen und könnte mir früher oder später untreu würden. Ob das wirklich je passiert war, oder wäre wusste ich nicht. Vermutlich war das auch besser so, ich war damals mit 17 Jahren eh noch jung und dumm und malte den schwarzen Kater an die Wand.
Unsere Beziehung war noch zu frisch, um solch einer Belastungsprobe stand zu halten und somit hatte er Schluss gemacht. Für mich war damals eine Welt zerbrochen; er war meine erste große Liebe und in vielen Dingen mein Erster.
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen ihm nicht hinterher zu trauern, doch dumm wie ich war sammelte ich jeden Zeitungsbericht in dem sein Name erwähnt wurde in einer kleinen Kiste, welche sich in meinem Schrank befand. Nun, fast 8 Jahre nach unserer Trennung hatte ich wegen meiner Karriere mich dafür entschieden den Vertrag bei den Bats zu unterschreiben, irgendwie würden wir beide schon miteinander klar kommen und die Vergangenheit hinter uns lassen.
Ich strich mir eine blonde Haarsträhne aus dem Gesicht und versuchte meine Gedanken wieder aus der Vergangenheit zurück ins Hier und Jetzt zu kriegen. Was gar nicht so einfach war, denn mein Herz pochte nicht nur wegen der 'Angst' ihn wieder zu sehen so schnell, insgeheim hegte ich noch immer Gefühle für ihn. Auch wenn ich mir das nicht eingestehen wollte musste ich der Wahrheit doch irgendwann ins Gesicht blicken!
Re: Quibbler, erste Ausgabe (Juli)
von Quibbler am 26.07.2017 13:40verschwörungstheorien
jocunda sykes — eine skrupellose betrügerin

Jahrelang wurde die Hexe Jocunda Sykes als Volksheldin gefeiert. Im Jahre 1935 gelang ihr im zarten Alter von nur 20 Jahren, was bis dahin noch keinem Zauberer gelungen war: Sie überquerte den Atlantik - auf einem Besen. Für diese beachtliche Leistung wurde sie sogar in die Schokofrosch-Sammelkartenreihe berühmter Hexen und Zauberer aufgenommen. Doch Jocunda hat uns all die Jahre nur am Zauberstab herumgeführt, wie jetzt Reporter des Quibblers herausfanden.
Sykes ehemalige Schulkameradin Wilhelmina Willoughby erklärte uns exklusiv im Interview, wie ihre damalige beste Freundin die ganze Zaubererwelt hintergangen hat. "Tatsache ist, dass sie gar nicht die ganze Strecke geflogen ist", erklärte die alte, aufgelöste Dame. In Wahrheit wurde Jocunda auf der Atlantikreise von ihrem dressierten Hippocampus begleitet, der sie auf seinem Rücken hat weiterreiten lassen, wenn das Fliegen zu anstrengend wurde. Obwohl auch unsere Reporterin von der Leistung, einen Hippocampus zu zähmen, beeindruckt war, so ist es doch schockierend, dass Jocunda jahrzehntelang ihren Betrug aufrechterhielt. "Sie war schon in Hogwarts so. Wann immer man eine spannende Geschichte erzählen konnte, log Jocunda das Blaue vom Himmel hinab, um diese Geschichte zu übertreffen." Schockierend. Doch warum rückt Wilhelmina Willoughby erst jetzt mit der Wahrheit heraus? "Jahrelang wollte ich es selbst nicht glauben", gestand die inzwischen vierundachtzigjährige Hexe. "Aber als ich es nicht mehr aushielt und der Öffentlichkeit die Wahrheit preisgeben wollte, da bedrohte Jocunda mich. Sie wollte nicht, dass ihre ruhmreichen Tage zu Ende gingen. Sie liebte die Aufmerksamkeit... Jocunda schwor, meine Familie zu zerstören, wenn ich reden würde. Also blieb ich stumm." Erst nachdem ihre Kinder erwachsen geworden und ihr Ehemann gestorben war, traute sich die arme Frau, zu uns Kontakt aufzunehmen. Eine tragische Geschichte. Doch damit nicht genug. Wer war denn nun die erste Hexe oder der erste Zauberer, der den Atlantik auf einem Besen überquerte? Jocunda Sykes weiß es selber nicht und Wilhelmina glaubt, dass das der einzige Grund ist, warum sie heute noch am Leben ist. Denn sie ist es gewesen, die direkt nach Sykes über den Ozean flog. Sie habe ihrer Freundin hinterher reisen wollen. "Ich wollte gemeinsam mit Jocunda den Triumph feiern - damals wusste ich selbst noch nicht von ihrem Betrug - und eine Lizenz für einen Portschlüssel hatte ich nicht... Also bin ich ihr hinterher geflogen." Doch im Gegensatz zu Jocunda hat sie tatsächlich die gesamte Flugstrecke auf dem Besen verbracht.
Es ist die tragische Geschichte einer echten Heldin, die viel zu lange im Schatten ihrer betrügerischen Freundin stand. Aber die Wahrheit über Jocunda Sykes ist nun endlich ans Licht gekommen. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen diese Wendung der Ereignisse für die fälschlicherweise als Volksheldin gefeierte Hexe nach sich zieht.
26.07.2000, conan corn
Lexi
Gelöschter Benutzer
Re: Die Arbeitsplätze
von Lexi am 26.07.2017 00:58Manchmal war ich verblüfft, wie ähnlich unsere Gedankengänge waren. "Natürlich, was denkst Du denn von mir? So eine journalistische Perle lasse ich doch nicht verkommen", erwiderte ich lachend. Sollten die Knallerbsen vom Klitterer sich doch um die alte Sabberhexe kümmern.
Ich musterte Gabriel, während er sprach. Es wurmte mich immer noch, dass er mir das bereits sorgfältig geplante Interview mit Wagtail vor der Nase weggeschnappt hatte. Die Details hatte er mir selbstverständlich nie verraten. Jeder hatte seine eigenen Tricks... Natürlich kannte ich die Gerüchte um den Leadsänger. Allerdings war nie offiziell bestätigt worden, dass er tatsächlich homosexuell war. Letztendlich war das auch besser so, denn so eine Nachricht könnte seiner Beliebtheit bei den Teeniehexen einen ganz schönen Knacks verpassen. Ein kurzes Grinsen huschte über meine Lippen, während ich mir eine gedankliche Notiz machte, mich doch mal näher mit dem Thema zu befassen. Jedoch nicht mehr heute Abend. Jetzt stand erst einmal Smith auf meiner Liste der zu ruinierenden Karrieren. Mitleid mit ihm hatte ich aber nicht besonders... Ganz offensichtlich war er nicht dafür geeignet, hier zu arbeiten. Selbst Schuld.
Ich schmunzelte, während ich von meinem Nachmittag erzählte. Im Nachhinein wusste ich selbst nicht mehr, warum ich der Frau anfangs geglaubt hatte. "Im Vergleich zum Klitterer? Auf keinen Fall. Mal sehen... Was denkst Du? Eine Galleone, dass es die Geschichte in der nächsten Ausgabe auf das Cover schafft?" Ich grinste Gabriel herausfordernd an.










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