Tribüne der Tutshill Tornados

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Roger
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Tutshill Tornados Quidditchspieler Kapitän Jäger Hogwarts Ravenclaw Abschluss Halbblut Gut

Beiträge: 565

Tribüne der Tutshill Tornados

von Roger am 27.06.2017 02:22

Die riesige Tribüne der Tutshill Tornados.


GEBURTSDATUM

01.06.1978

TRIKOTNUMMER
21

TREFFERQUOTE
78.8%

HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
263km/h

GESPIELTE LIGASPIELE
22

GEWONNENE LIGASPIELE
16

Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.

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Zoey
Gelöschter Benutzer

Re: Tribüne der Tutshill Tornados

von Zoey am 15.10.2017 02:08

Ein wenig geknickt saß ich auf der Tribüne des Tornd... unseres Stadions und knetete meine Finger. Am Morgen hatte ich kurz die Hoffnung gehabt, heute vielleicht spielen zu dürfen, da eine Jägerin der ersten Mannschaft über Bauchschmerzen geklagt hatte. Doch sie hatte sich schnell wieder erholt. Und dann hatte der Trainer klargemacht, dass ich, wenn überhaupt, die letzte Jägerin war, die heute zum Einsatz kommen würde. Das läge nicht daran, dass ich die Schlechteste sei, aber ich wäre erst so kurz in der Mannschaft und es war das erste wichtige Spiel der Saison und so weiter und so fort. Ich konnte es ja verstehen, aber leicht enttäuscht war ich schon. Die zwei anderen Ersatzjäger saßen jetzt mit dem Rest der Ersatzmannschaft unten auf den Bänken. Ich hatte es da nicht mehr ausgehalten, mit einem Schwung meines Zauberstabs meine Quidditchausrüstung gegen Alltagskleidung getauscht und mich nach oben auf die Tribüne verzogen. Ich sollte mich ja sowieso nur "innerhalb des Stadions aufhalten; wenn der Notfall eintritt, lassen wir Dich dann ausrufen." Schon klar. Hier oben fühlte ich mich wohler, als dort unten mit der Aussicht, heute ohnehin nicht spielen zu dürfen, neben den ganzen anderen aufgeregten Spielern. Hier war ich nur ein Fan unter Hunderten. Den Zauberstab bloß in den Ärmel zurückgeschoben, um blitzschnell reagieren zu können, sollte man mich doch noch brauchen, nippte ich an einer Flasche Wasser und beobachtete das Treiben auf dem Spielfeld. Die Spieler machten sich gerade warm; gleich würde der Anpfiff ertönen. Ich erkannte Roger, der seinen Job als Kapitän wahrnahm und den Spielern vermutlich ein paar letzte, motivierende Worte zumurmelte. Auch Azra und Alec konnte ich auf dem Spielfeld ausmachen. Letzterem wünschte ich fast, dass er sich heute verletzte. Sofort taten mir meine Gedanken leid. Dennoch kam ich nicht umhin, mir verschiedene Szenarien auszumalen, die dazu führen würden, dass ich heute noch aufs Feld konnte. Für die Jäger gingen die meist weniger gut aus. So versunken in meine Gedanken und das Geschehen unten auf dem Quidditchfeld hätte ich vermutlich nicht einmal reagiert, wenn neben mir ein Duell losgegangen wäre.

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Raphael

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Ballycastle Bats Daily Prophet Journalist Hogwarts Hufflepuff Abschluss Muggelstämmig Neutral Okklumentik Legilimentik

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Re: Tribüne der Tutshill Tornados

von Raphael am 15.10.2017 07:46

Ich war gerade erst eingetroffen, was mich tierisch ärgerte, denn als ich die Tribühnen betrat und von oben auf das Spielfeld hinabsah, stellte ich fest, dass die Spieler bereits mit dem Aufwärmen angefangen hatten. Das heißt ich war zu spät. Die Frage wäre hier: Zu spät für was? Immerhin hatte ich keine Verabredung mit niemandem, ich war allein hier und aus reinem Interesse an dem Spiel und eher nebensächlich aufgrund meiner Arbeit als Journalist.Trotzdem. Das Gefühl, möglicherweise etwas verpasst zu haben, nagte an meiner Laune und mein sowieso schon sehr monotoner Ausdruck verdüsterte sich.
Nicht nur, dass ich womöglich etwas verpasst hatte, nein. Ich würde mich nun auch nicht wie sonst unaufällig an meinen Sitzplatz begeben können, zumindest ging ich davon aus, sondern musste mich durchfragen, denn die Tribühnen waren bereits ziemlich voll. Ich drückte den kleinen Schreibblock, den ich unter den Arm geklemmt hatte, etwas enger an mich und atmete einmal durch. Dann machte ich einige Schritte die Treppen hinab und auf die Sitzreihe zu, in der ich noch einen freien Platz vermutete. Dort war auch einer, sogar fast ganz am Rand. Nur eine frustriert aussehende junge Dame saß zwischen mir und dem Platz, sie schien konzentriert auf das Quidditchfeld zu sein. Unscheinbar, wie ich war, war ich sicher, dass sie mich definitiv nicht bemerkt hatte, also beschloss ich, etwas zu sagen. "Verzeihung...dürfte ich vielleicht vorbei?", fragte ich deshalb, mit bemüht erhobener Stimme. Ich sprach eigentlich immer recht leise, aber in diesem Stadion hier war es eindeutig zu laut, weshalb ich meine gewohnte Sprachlautstärke anpassen musste. 

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He might be there but you'd never notice got a lot to say but he's soft spoken. He's a book that just isn't open a tiny ripple in a stormy ocean cause theres way too many things going on in his head and he's always in his head thinking too far ahead could've gone to prom but instead he lays in bed thinkin' of all the things that he left unsaid till hes red.
Sorry Mister Glass the world has a way but now im sure you're heard many people say you miss every opportunity you dont take
Mister Glassman! he's really soft spoken you never notice glass unless its broken.

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Zoey
Gelöschter Benutzer

Re: Tribüne der Tutshill Tornados

von Zoey am 17.10.2017 17:02

Um mich herum wurde die Tribüne voller, Menschen drängelten sich mit ihren Snacks durch die Sitzreihen und die Laustärke im Stadion schwoll immer mehr an. Boah, die werden so untergehen, ich schwör's Dir. Warte mal eben, ich glaube, ich hole mir doch noch eine Portion Kürbissaft. Schau mal, da hinten sind noch zwei gemeinsame Sitzplätze! Bei dem Stimmengewusel um mich herum schaltete ich einfach ab und konzentrierte mich auf das Geschehen am Spielfeld. Deshalb brauchte ich ein paar Sekunden, bis das "Verzeihung...dürfte ich vielleicht vorbei?" des jungen Mannes, der plötzlich neben meiner Sitzreihe aufgetaucht war, zu mir durchgedrungen war und noch ein paar mehr, bis ich verstanden hatte, dass er mich damit meinte. Schuldbewusst sprang ich auf. "Sicher. Tut mir leid, ich war wohl in Gedanken nicht ganz bei mir." Ich drückte mich gegen meinen hochgeklappten Sitz, um ihn vorbeizulassen. Neugierig musterte ich ihn, während er sich an mir vorbeischob. Wir befanden uns in den Rängen, die für Gäste der Spieler, Journalisten und andere, sozusagen geladene Gäste reserviert waren, weshalb er zu irgendeiner dieser Gruppen gehören musste. Ich konnte keine Ähnlichkeit zu einem der Tornado-Spieler ausmachen und für einen Coach oder Talentsucher war er zu jung. So, wie er den Notizblock unter seinem Arm festklammerte, tippte ich auf einen Journalisten... Einen, der neu in dem Gewerbe war. Die meisten von denen traten sehr selbstbewusst auf, was man von ihm nicht gerade behaupten konnte.

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Raphael

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Re: Tribüne der Tutshill Tornados

von Raphael am 17.10.2017 17:21

Ich bedankte mich lediglich mit einem knappen Nicken und einem angedeuteten Lächeln, was eher einem aufeinanderpressen der Lippen glich, bevor ich mich an ihr vorbei zu meinem Sitzplatz begab, welcher direkt neben ihr war. Also zum Glück nicht so ein weiter Weg an Leuten vorbei, denen ich auf die Nerven gehen würde, da ich im Weg war oder sie zum Aufstehen "zwang". Nachdem ich mich gesetzt hatte, nahm ich meinen Block nach vorn auf den Schoß. Kurz beobachtete ich die Menschen um mich herum, dabei mied ich bemüht die junge Frau neben mir. Ich entdeckte einige andere Journalisten, Leute die redeten, Leute die nicht redeten. Einen groben Überblick konnte ich mir so verschaffen, das musste fürs erste reichen. Ich drehte also schließlich meinen Kopf doch zu ihr. Ich überlegte, ob ich etwas sagen sollte, vor allem da sie mich ebenso fragend zu mustern schien, wie ich gerade. Gut, vielleicht fasste ich das auch falsch auf, aber daran zweifelte ich stark. Ich überlegte, wieso sie hier sein könnte, als mir einfiel, dass ja nicht jeder Zutritt in diesem Block bekam. Egal, wieso, sie würde sicher etwas spannendes zu erzählen haben. Naja, zumindest konnte man es drauf ankommen lassen, und mit Leuten sprechen war für mich zwar eine neue, aber eine oft sehr beliebte Methode der Informationsbeschaffung. Ich könnte es ja mal versuchen...
"Verzeihung, gehören sie zu einem der Teams?", mutmaßte ich deshalb einfach mal los, natürlich nicht ohne den höflichen Tonfall zu unterlassen. Ich war sicher, dass ich mit einem Lächeln noch freundlicher gewirkt hätte, aber das hier war nicht der Moment, um mein Lächeln zu üben...ich wollte ja niemanden verschrecken...

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Zoey
Gelöschter Benutzer

Re: Tribüne der Tutshill Tornados

von Zoey am 17.10.2017 19:02

Er wirkte wirklich ein wenig zurückhaltend. Nicht direkt schüchtern, eher irgendwie... still. Sein Lächeln war nicht unfreundlich, aber sehr knapp. Er wirkte interessant, zumindest traf ich nicht auf auf Menschen mit einer ähnlichen Ausstrahlung. Die Vermutung, er sei Journalist, verdichtete sich, als er sich erst einmal einen gründlichen Überblick verschaffte. Ich glaubte fast, er würde mich nun absichtlich ignorieren, da er mich dabei nicht einmal mit seinem Blick striff, als er mich überraschend den Kopf zuwandte und mich letztendlich auch ansprach. Als ich hörte, dass er mich siezte, konnte ich nicht anders und begann zu lachen. Es war ein ehrliches, überraschtes Lachen, kein Auslachen. "Oh Gott, bitte siezen Sie mich nicht!" So lange war mein siebzehnter Geburtstag nun auch nicht her. Normalerweise siezte man mich nicht und auch ich siezte nur wenige Leute, was zum einen an meiner Art, zum anderen auch an der Mannschaft und dem ganzen Quidditchumfeld lag. Immerhin erfuhr ich durch seine Frage, dass er, sofern er Journalist war, wie ich inzwischen stark vermutete, nicht für die Quidditch League arbeitete. Dort war zum Saisonbeginn ein Bericht über alle Mannschaftsaufstellungen und alle neuen Spieler, auch die der Ersatzmannschaften, erschienen. Ich hatte zwar keinen eigenen Artikel oder so gehabt, aber mein Bild, mein Alter und mein Name waren darin veröffentlicht worden, samt Mannschaft und Position. Mein Vater hatte sich die Seite zu Hause eingerahmt und im Wohnzimmer aufgehängt. Also, die Quidditch League schloss ich aus. "Ich bin Ersatzjägerin bei den Tornados", antwortete ich endlich, nicht ohne eine Spur Stolz in der Stimme, und lächelte.

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Raphael

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Re: Tribüne der Tutshill Tornados

von Raphael am 17.10.2017 19:24

Als sie mich bat, sie nicht zu siezen, zog ich nur leicht die Augenbrauen zusammen und nickte verstehend. So jemand also, meine Einschätzung dass sie noch recht jung war, bestätigte sich damit. Ich persönlich hatte nicht lange gebraucht, mich daran zu gewöhnen, gesiezt zu werden. Es war eher eine Erleichterung gewesen, denn so bekam man das Gefühl, zumindest ansatzweise ernst genommen zu werden. Und das war in meinem Fall eine echte Errungenschaft, da mich die meisten aufgrund meiner Körpergröße automatisch unter sich anordneten, und das nicht nur in Bezug auf die Körpergröße.
Ich hob leicht meine Augenbrauen, um meine Anerkennung über ihre nächste Aussage auszudrücken, doch es wirkte wohl eher antrainiert und falsch, selbst wenn es nicht so gemeint war. "Tatsächlich, was für ein Glück", ich runzelte dann leicht die Stirn. Ich hatte spontan das Gefühl, sie doch irgendwo schonmal gesehen zu haben, aber wenn man als Journalist viel mit den Medien zu tun hatte, konnte man sich ja eigentlich sicher sein, jeden Spieler und auch jeden Ersatzspieler in der Tat schonmal irgendwo gesehen zu haben. "Ich muss zugeben, jetzt wo du es sagst...bin ich mir sicher, dich schonmal gesehen zu haben", aufgrund ihrer Bitte duzte ich sie natürlich sofort, bevor ich sie direkt ansah. "Mein Name ist Raphael Drake, und da wir deinerseits schon beim "du" sind, nenn mich ruhig Raphael", ich hielt diesen Moment nun doch passend für ein Lächeln, also lächelte ich. Ich wusste jedoch, dass mein Lächeln oft entweder leicht genervt oder einfach absolut creepy aussah. Glücklicherweise gelang mit am heutigen Tage mein eher gelangweiltes Lächeln, das würde sie zumindest nicht komplett abschrecken.

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Zoey
Gelöschter Benutzer

Re: Tribüne der Tutshill Tornados

von Zoey am 17.10.2017 22:00

"Und wie!", gab ich strahlend zurück. Je öfter ich sagen konnte, dass ich bei den Tornados spielte, desto besser fühlte es sich an. Dabei meinte ich das weder arrogant, noch versuchte ich, meinen Erfolg anderen unter die Nase zu reiben. Ich freute mich nur einfach selbst unglaublich. Auf die Freude konzentrierte ich mich jetzt auch... Ich fühlte mich so viel besser, als wenn ich bloß enttäuscht auf das Spielfeld starren und den Spielern dabei zusehen würde, wie sie durch die Lüfte jagten, während ich mir wünschte, an ihrer Stelle zu sein. "Vielleicht in der letzten Ausgabe der Quidditch League", schlug ich vor. "Da wurden die neuen Mannschaftsaufstellungen für die Saison bekannt gegeben. Ich bin ja auch erst seit Kurzem dabei." Dass er mich nun duzte, quittierte ich mit einem Lächeln. "Schön, Dich kennenzulernen, Raphael", antwortete ich und betonte das "Dich" dabei besonders. "Ich bin Zoey. Zoey Shepherd." Ich lächelte freundlich. Raphael lächelte zwar auch, doch das schien er nicht oft zu tun... Zumindest verschwand dieser nachdenkliche Ausdruck keine Sekunde aus seinen Augen. "Was treibt Dich eigentlich hierher?", fragte ich neugierig und deutete auf die Ränge, damit deutlich wurde, dass ich genau diesen Bereich der Tribüne meinte. "Du bist doch nicht nur hier, um Dir das Spiel anzusehen, oder?"

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Raphael

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Re: Tribüne der Tutshill Tornados

von Raphael am 17.10.2017 22:27

Ihre Begeisterung rührte mich innerlich kein bisschen, so wie es vermutlich jeden anderen gerührt hatte. Ich blieb neutral, auch wenn ich bemüht freundlich lächelte. "Das mag wohl wirklich sein, immerhin lese ich die Zeitung regelmäßig...Inspiration und so", merkte ich noch an und warf kurz einen Blick auf meinen Notizblock, was eher eine Art Angewohnheit meinerseits war, als dass es wirklich aus einem spezifischen Grund heraus geschah. Als sie mir ihren Namen mitteilte, reagierte ich nur mit einem verstehenden Nicken - nun war ich mir sicher, sie in der Zeitung gesehen zu haben. Der Name im Zusammenhang mit ihrem Gesichtsausdruck, das war unverkennbar. Womöglich würde sie für mich eine gute Informationsquelle darstellen...zumindest schien sie sehr offen zu sein und gern über Themen zu sprechen, über die ich sie ausfragen könnte.
Ihre Frage ließ mich kurz zögern. Der eigentliche Grund für mich, herzukommen, war der Fakt gewesen, dass Roger Davies an diesem Spiel teilnehmen würde und ich einfach immer auf eine Gelegneheit wartete, ihn bluten zu sehen. Und wenn ich das herbeiführen musste, oder Infos die mir gegeben wurde, verdrehen musste...wozu war ich schließlich Journalist, nicht wahr?
Im Anbetracht der Tatsache, dass sie jedoch offenbar begeistert war, dass ich sie als Mitglied der Tutshill Tornados erkannt hatte, beschloss ich, ihr auch nicht meinen wahren Grund zu nennen. "Um ehrlich zu sein", begann ich deshalb in ruhigem und gewöhnlichem Tonfall, "hatte ich eigentlich auf genau so etwas gehofft, ich bin hier um mit einigen der Spieler oder Mitglieder des Favoritenteams zu sprechen und vielleicht ein oder zwei Artikel zu schreiben. Und dass ich genau dich hier treffe ist natürlich wirklich mehr als ich mir erhofft hatte, das sind dann Informationen aus erster Hand, sofern du natürlich bereit wärst, mir einige Fragen zu beantworten", ich hatte mein Kinn leicht gehoben und meine rechte Hand umklammerte fest meinen Schreibblock, den ich noch immer auf meinem Schoß hatte. Ich war schon immer ein guter Lügner und Trickser gewesen, Psychospielchen lagen mir einfach. Und selbst wenn es nicht klappte, aus der Fassung bringen konnte man mich nicht.

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Zoey
Gelöschter Benutzer

Re: Tribüne der Tutshill Tornados

von Zoey am 19.10.2017 00:07

Er lächelte wirklich nicht häufig. Es schien ihn eine Menge Kraft zu kosten, sein Lächeln aufrechtzuerhalten. Was schade war... Sein Gesicht sah gleich viel sympathischer aus. Ich nickte, als er kurz ergänzte, dass er die Zeitung vielleicht gelesen hatte, um sich Inspiration für seine Artikel zu holen. Allerdings nickte ich lediglich als Höflichkeit. Ich verstand nichts von Journalismus und dieser Berufszweig würde mir immer irgendwie ein Rätsel sein. Durch die Art, wie er professionell auf seine Notizen schaute, fühlte ich mich automatisch ein wenig unwohl. Ich hatte plötzlich das Gefühl, mitten in einem Interview zu stecken und das behagte mir nicht. Andererseits musste ich wohl lernen, mit dieser Situation klarzukommen. Wenn ich eines Tages hoffentlich ein bedeutender Quidditchstar werden sollte, würde ich wahrscheinlich täglich mit Reportern zu tun haben.
Sein Zögern hätte mich vielleicht verunsichern sollen, aber das tat es nicht. Ich schob die kurze Pause auf seine Nachdenklichkeit. Vermutlich war ich zu geschmeichelt von der Tatsache, dass er mich letztendlich doch erkannt hatte, um mir ernsthafte Gedanken über seine Absichten zu machen. Als er sprach, wurde ich vor Stolz ein wenig rot. "Na ja, ich bin ja bloß eine Ersatzspielerin" und sah ein wenig beschämt zu Boden. "Aber ich kann natürlich versuchen, Dir Deine Fragen so gut es geht zu beantworten." Sicher würde er das Übliche fragen, was man immer in den Zeitungen las. Wie schätzte man die Leistung der Mannschaft ein? Wie stand es um den Teamgeist? Welche Prognosen stellten die Spieler für die Saison? Ich konnte das einfach als Training für weitere Zusammentreffen mit Journalisten nehmen. Natürlich kam ich nicht auf die Idee, ich könnte irgendetwas Falsches sagen. Ich würde nie schlecht über die Tornados sprechen. Das würde mir nicht im Traum einfallen.

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