Loungezelt

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Roger
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Tutshill Tornados Quidditchspieler Kapitän Jäger Hogwarts Ravenclaw Abschluss Halbblut Gut

Beiträge: 565

Loungezelt

von Roger am 06.08.2018 13:43

Ein wenig abseits vom ganzen Trubel steht das Loungezelt, das von allen Seiten geschlossen ist und nur durch einen Schlitz in der Plane betreten werden kann. Von außen sieht es sehr klein aus, innen befinden sich jedoch drei große Räume mit leiser Musik, gedimmtem Licht und zahllosen Ledersofas und Sesseln. Ein Team aus Securityhexen und -zauberern achtet darauf, dass es hier ruhig zu geht, Fans und Journalisten sollen die Gäste hier drin nicht stören. 


GEBURTSDATUM

01.06.1978

TRIKOTNUMMER
21

TREFFERQUOTE
78.8%

HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
263km/h

GESPIELTE LIGASPIELE
22

GEWONNENE LIGASPIELE
16

Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.

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Vika

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Beiträge: 39

Re: Loungezelt

von Vika am 21.08.2018 13:57

Schon die ganze Saison hatte ich mich auf das Abschlussfest der Saison gefreut, welches freundlicherweise vom Quidditch League Magazin geschmissen wurde. Auf solchen Festen hatte ich immer besonders viel Spaß, immerhin gab es hier so viel Essen und Trinken und das auch noch alles umsonst, man konnte in Ruhe mit seinen Kollegen und Freunden der anderen Teams feiern und da hier nicht nur Quidditchspieler - sondern auch einige Reporter - umherrannten, die ein oder andere fälschliche Anschuldigung wieder ins richtige Licht rücken.
Nachdem ich meine Teamkollegen begrüßt hatte und auch den ein oder anderen Willkommensdrink zu mir genommen hatte, machte ich mich auf den Weg in das Loungezelt. Dort hatte man immer seine Ruhe und konnte dem ganzen Trubel mal für eine kurze Zeit entkommen. Hier waren wir Stars meist ganz unter uns, auch wenn ich mich selbst nicht als ein solcher bezeichnen würde. Klar, ich war gut in dem was ich tat und ich liebte es auch, aber so ziemlich jeder unserer Spieler stand im Schatten von Lucian Bole. Die Leute himmelten ihn an wie einen Gott, obwohl es auch den ein oder anderen gab, der nicht sonderlich gut auf ihn zu sprechen war. Ich war zum Glück keiner dieser Leute. Lucian war mehr als nur ein Kollege, er war auch außerhalb des Spielfeldes ein sehr guter Freund, manchmal auch mehr als nur das.
Als ich mich ein wenig innerhalb des Zeltes umsah, erspähten meine Augen Gwenog Jones. Sie weiteten sich für eine Sekunde, ehe ich mich wieder ein wenig zusammenriss. Irgendwie musste ich gestehen, ich war ein kleiner Fan von ihr. Ich holte zwei Gläser Holunderblütenwein und bahnte mir meinen Weg zu ihr hinüber auf eines der Sofas. "Hi. Uh.. ich bin Vika Arnell." ich war ein wenig nervös und wusste nicht genau wieso ich mich jetzt vorstellte, vermutlich weil ich damit gerechnet hatte das sie nicht wusste wer ich war, obwohl sie das vermutlich tat. "Ich wollte fragen ob sie nicht vielleicht Lust hätten mit mir auf den Abschluss der Saison anzustoßen, Miss Jones?" fragte ich dann und hob nervös lächelnd die zwei Gläser hoch. Wenn sie mich jetzt abweisen würde, wäre es natürlich peinlich, doch wenigstens würde mich dabei keiner sehen, immerhin waren hier Journalisten und Paparazzis nicht erlaubt.

You wake up every morning to fight
the same demons that left you so tired the night before and that, my love, is bravery.
  
Like wings she wore a troubled past. She had been through hell, though no one
could see her demons. They could see the face that conquered them all. Don't Allow their poison
 to replace the kindness in your heart.

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Gwenog
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Re: Loungezelt

von Gwenog am 21.08.2018 14:17

Das Saison-Abschlussfest war etwas, das ich stets mit Freude entgegen sah. Normalerweise waren solche Festlichkeiten nicht ganz nach meinem Geschmack, da die überall herumwuselnden Reporter meistens nur auf eine gute und möglichst skandalöse Story scharf waren, mit der sie sich selbst nach oben pushen konnten, aber heute war jeder gut gelaunt und ich machte mir keine Sorgen über irgendwelche Dreckwühler. Ich war gerade im Loungezelt angekommen, hatte mich von einigen Reportern losgeeist und mischte mich jetzt unter die anderen bekannteren Gäste, Quidditchspieler aus allen erdenklichen Ecken Großbritanniens. Ich war schon vergleichsweise lange dabei und mir waren viele der Gesichter vertraut, hier und da blieb ich stehen um einen alten Freund zu begrüßen oder Smalltalk zu führen. Dank der vielen Jahre als Kapitänin der Holyhead Harpies, einen Posten, den ich erst vor kurzem zugunsten von jüngeren Spielerinnen wieder abgab, schienen mich die allermeisten zumindest vom Sehen zu kennen, also lief ich mit einem Lächeln auf den Lippen herum und nickte hier und da jemandem zu. Selten bot sich eine solche Gelegenheit, Kontakte mit anderen Spielerin zu knüpfen, die man noch nicht kannte. Vor allem an den Jüngeren, die noch nicht gar so lange Profi-Quidditch spielten, war ich interessiert. Es war immer faszinierend zu sehen, wer alles eines Tages ganz oben stehen könnte, schließlich waren sie die Zukunft dieses Sportes. Ich redete noch kurz mit einigen meiner Teamkolleginnen, bevor diese selbst loszogen um sich in Gespräche zu stürtzen und ich mich auf eines der Sofas setzte, aber lange blieb ich nicht alleine. Ich sah auf, als eine junge Frau vor mir stand und mir ein getränk anbot, das verdächtig nach Holundrblütenwein aussah. Lächelnd nahm ich eines der Gläser entgegen und hielt ihr die Hand hin. "Freut mich sehr, Vika Arnell", sagte ich. "Aber bitte, nenn mich doch Gwenog. Und ja, das würde ich tatsächlich sehr gerne", schmunzelte ich. Ich erkannte ihren Namen und auch kam mir ihr Gesicht bekannt vor. "Falmouth Falcons, nicht wahr? Als Sucherin, wenn mich nicht alles täuscht", fragte ich und betete inständig, dass ich mich nicht vertan hatte. Ich hatte ein Gedächtnis für Namen und Gesichter, aber ich wollte auch nicht riskieren, dass es falsch lag und damit jemanden vor den Kopf stoßen.

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Vika

31, Weiblich

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Falmouth Falcons Quidditchspieler Sucher Hogwarts Gryffindor Abschluss Muggelstämmig Neutral

Beiträge: 39

Re: Loungezelt

von Vika am 21.08.2018 19:11

Wow. Sie wusste nicht nur wer ich war, sie wusste auch in welchem Team und auf welcher Position ich spielte. Naja, irgendwie lag das bestimmt daran, dass wir uns auf dem Spielfeld schon das ein oder andere mal begegnet waren, jedoch hatte ich nicht damit gerechnet das jemand wie Gwenog Jones mich auf einer Veranstaltung wie dieser wiedererkennen würde. Im Gegensatz zu ihr war ich ein Niemand. "Ja genau, das ist richtig! Uh.. ich hätte nicht damit gerechnet dass du das weißt.." antwortete ich ihr dann etwas verlegen auf ihre Frage. Naja, eine richtige Frage war das ja nicht unbedingt, immerhin kannte sie ja schon die richtige Antwort darauf. "Ich bin ein großer Fan wenn ich das so sagen darf!" fügte ich dann ein wenig aufgeregt hinzu.
Als sie meinte, sie würde gerne darauf anstoßen, nickte ich kurz und reichte ihr das Glas, dann hob ich mein eigenes in die Luft. "Dann.. auf eine gelungene Saison." meinte ich lächelnd und hob ihr mein Glas entgegen, damit wir anstoßen konnten. Irgendwie war ds Gefühl der Nervosität noch immer nicht verflogen, schließlich war sie eine große Nummer und ich wollte sie nicht mit irgendetwas belanglosem langweilen. "Genießt du den Abend bisher, Gwenog?" fragte ich dann, um ein wenig Konversation zu betreiben. Ich für meinen Teil war darin eigentlich immer irgendwie schlecht gewesen, da ich mich für eine eher langweilige Person hielt. Deshalb war ich auch meist mehr daran interessiert mein Gegenüber kennenzulernen, anstatt etwas über mich selbst Preis zu geben. Obwohl ich ihr gegenüber bestimmt die eine oder andere Frage beantworten würde, wenn es denn dazu kommen sollte, dass sie etwas über mich wissen wollen würde. Ich blickte kurt durch den Raum, ehe ich sie wieder ansah und mir einen Schluck von meinem Wein genehmigte.

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