Festsaal
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Festsaal
from Roger on 12/09/2017 12:38 AMGEBURTSDATUM
01.06.1978
TRIKOTNUMMER
21
TREFFERQUOTE
78.8%
HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
263km/h
GESPIELTE LIGASPIELE
22
GEWONNENE LIGASPIELE
16
Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.


Re: Festsaal
from Roger on 12/17/2017 05:27 PMIch war gemeinsam mit Zoey in die Nähe des Hotels appariert – hier waren die Sicherheitsvorkehrungen mehr als gründlich, der Tagesprophet wollte und durfte sich keinen Skandal in nächster Zeit mehr leisten – und hatte sie über den roten Teppich geleitet. Auch wenn uns die Photographen gebeten hatten, anzuhalten, oder ein Kommentar zur Drake-Affäre abzugeben, hatte ich sie mit einer Hand an ihrem Rücken vorsichtig aber bestimmt an ihnen vorbei geschoben. Zwar hatte ich eine offizielle Entschuldigung erhalten und angenommen, und ein Artikel, der meinen Ruf geraderichten sollte war bereits in Arbeit, aber ich wollte der Welt nicht zu verstehen geben, dass ich keinen Stolz hatte. Ich hatte die Einladung zur Gala zwar nicht abgelehnt, aber mehr würde ich ihnen auch nicht geben.
Nachdem ich meiner Begleitung den Mantel abgenommen und zur Garderobe gebracht hatte, hatte ich mir zwei Gläser Sekt von einem der Tabletts genommen, die im Vorsaal umher schwebten als würden sie von menschlichen Kellnern getragen werden, und sie meiner Begleitung in den Festsaal gebracht. Hier war die Musik bereits in vollem Gange, da ich mir eine elegante Verspätung zugestanden hatte, und ich musste mich in Zoey's Richtung lehnen, um mit ihr zu reden. Na gut, ich musste mich eher gegen sie lehnen, meine Hand erneut auf dem unteren Teil ihres Rückens und mein Gesicht nur Millimeter von ihrem Ohr entfernt. "Na, bist du schon in Tanzstimmung, oder magst du vorher noch etwas trinken?" Über ihre Schulte hinweg sah ich mich in dem Saal um, und lokalisierte die Tische des Buffets, auf denen Getränke Treppen-artig aufgestellt waren. Gut, wir hatten beide noch einen Sekt, der eher golden aussah als die übliche Champagner-Farbe, aber für mich gehörte eben zu einer guten Party auch ausreichend alkoholische Getränke, und diese Sektflöte hatte ich in einem halben Schluck bereits geleert.
GEBURTSDATUM
01.06.1978
TRIKOTNUMMER
21
TREFFERQUOTE
78.8%
HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
263km/h
GESPIELTE LIGASPIELE
22
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16
Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.


Re: Festsaal
from Raphael on 12/18/2017 03:58 PMIch war eigentlich nur auf die Gala gegangen, um mal wieder etwas unter Leute zu gelangen, immerhin verbrachte ich laut meiner Mitbewohner immer mehr und mehr Zeit damit, in der Wohnung zu hocken und rumzugrübeln oder einfach nur wie eine gruselige Statue oder ein sehr komischer Gargoyle auf dem Sofa zu sitzen und an die weiße Wand gegenüber zu starren. Erst am heutigen Morgen hatte mich eine Mitbewohnerin angesprochen und angemerkt, dass sie mich mal rauswerfen müsste. Okay, vielleicht war ich gar nicht hier, weil ich wollte, sondern weil ich nicht wusste, wo ich sonst hinsollte. Ich hatte zwar auch schon vorher überlegt, vielleicht zu dieser Gala zu kommen, aber dann war mir eingefallen, dass Roger Davies vermutlich ebenfalls hier sein würde, nicht nur vermutlich, sondern unvermeidlich, denn wieso sollte sich eine Quidditch-Berühmtheit von Events wie diesen fernhalten? Ich hoffte also einfach darauf, dass er mich wie damals in unserer Schulzeit einfach übersehen oder eher schamlos ignorieren würde, damit ich nicht Zuhause Gargoyle sein musste, sondern hier Gargoyle sein durfte. Ich hatte also an einem der Stehtische Platz genommen, an den sich erstaunlicherweise kein anderer mehr herangetraut hatte, und stand dort, wie versteinert, reglos und unaufällig, oder so unaufällig, wie man sein konnte, wenn man ich war und allein an einem großen Tisch herumstand. Naja, groß war auch anders, aber ich konnte mir vorstellen, dass ich zumindest meine Gabe, einfach in der Menge unterzugehen nicht so gut nutzen konnte, wie sonst, da es um mich herum hier keine Menge gab. Mein Outfit war mehr als improvisiert, oder um genauer zu sein entsprach es exakt meinem Alltagsoutfit, da ich mir nicht wirklich die Mühe gemacht hatte und hatte machen wollen, mich irgendwie "aufzubrezeln". Das stand mit einfach nicht gut.
Als mein fast starrer Blick also doch so die eine oder andere Runde durch die Halle wanderte, entdeckte ich jemanden, den ich definitiv hier erwartet hatte (wie ja auch bereits erwähnt) und von dem ich gleichzeitig am meisten gehofft hatte, er würde einfach nicht erscheinen. Meine Körperhaltung wurde fast reflexartig etwas angespannter, als ich beobachtete, wie er gemeinsam mit der jungen Dame, die ich damals interviewt hatte, den Saal betrat und ich bemühte mich, so unaufällig wie möglich zu sein, was mir an sich nicht schwer fiel und wodurch die beiden auch erst einmal praktisch an mir vorbeirauschten und ich aufatmen konnte. Das war knapp...







He might be there but you'd never notice got a lot to say but he's soft spoken. He's a book that just isn't open a tiny ripple in a stormy ocean cause theres way too many things going on in his head and he's always in his head thinking too far ahead could've gone to prom but instead he lays in bed thinkin' of all the things that he left unsaid till hes red.
Sorry Mister Glass the world has a way but now im sure you're heard many people say you miss every opportunity you dont take
Mister Glassman! he's really soft spoken you never notice glass unless its broken.
Zoey
Deleted user
Re: Festsaal
from Zoey on 12/19/2017 03:51 PMMerlin, war ich nervös. Solche Galas waren eigentlich überhaupt nicht mein Ding. Eigentlich hatte ich kein Problem mit Aufmerksamkeit und schüchtern war ich auch nicht, aber diese offiziellen Anlässe, die nur der Selbstdarstellung dienten, hatten mir noch nie gelegen. Ich war eher der informelle Typ. Ich fegte gerne mit meinem Team über den Platz oder hing zu Hause mit Freunden ab. Dort gefiel es mir auch, ab und zu im Mittelpunkt zu stehen, aber das hier... Dementsprechend hibbelig zupfte ich an meinem Kleid herum, während Roger mich über den roten Teppich geschoben hatte. Ich hatte das Gefühl, alle würden mich anstarren und sich über uns das Maul zerreißen. Dass ich ein Kleid trug, irritierte mich nur zusätzlich. Ich mochte es zwar, mich mal schick zu machen und lief auch in meiner Freiheit nicht zwangsweise nur in Trainingsklamotten rum, aber wenn ich zwischen einem Kleid und Jeans mit Pulli wählen müsste, würde meine Wahl ganz klar auf die Jeans und den Pulli fallen. Besonders auf die Jeans. Deshalb hatte ich mir von einer Schulfreundin Hilfe geholt, um mich fertigzumachen. Wir waren in Gryffindor in einem Jahrgang gewesen und hatten uns schnell angefreundet. Sie arbeitete inzwischen in einem Laden in der Winkelgasse und war total begeistert, als ich von Rogers Einladung erzählt hatte. "Oh mein Gott!", hatte sie gequietscht. "Bei Merlins Vollbart, Du gehst auf eine offizielle Gala des Propheten. Du bist jetzt offiziell berühmt! Und Roger Davies ist Deine Begleitung." Nur mit Mühe hatte ich erreichen können, dass sie sich ein wenig beruhigte. Allerdings hatte das die Situation nur verschlimmert, da sie plötzlich innegehalten, den Kopf schiefgelegt und mich gefragt hatte: "Sag mal, als was hat er Dich eigentlich eingeladen? Als eine gute Kollegin... oder als sein Date?" Ich hatte nicht mehr tun können, als sie ratlos anzugucken und mit den Schultern zu zucken. Und ich hatte es auch nicht besser gewusst, als sie heute Nachmittag bei mir aufgetaucht war, um mir bei den Vorbereitungen zu helfen. Sie hatte viel mehr Ahnung von Mode und Co als ich. Aber es hatte Spaß gemacht... Wir hatten getratscht, uns Masken gemacht, viel gelacht, meine Nägel lackiert.... Etwa eine Stunde, bevor Roger mich abholen wollte, waren die Basics erledigt. Ich hatte geduscht, meine Beine rasiert, mich eingecremt, besonders wichtige Hautstellen gepeelt, mein Gesicht mit einer Maske erfrischt und meine Nägel und Haare auf Vordermann gebracht. Jetzt war ich bereit, das Kleid anzuziehen, das meine Freundin und ich ausgesucht hatten. Eine Woche vorher waren wir shoppen gegangen und sie hatte in einem Schaufenster "das perfekte Kleid (aufgeregtes Quietschen)" entdeckt. Es war ein dunkelblauer Zweiteiler, der meinen sportlich schlanken Bauch betonte. Dazu hatte ich auf ihr Anraten hin silberne Schuhe sowie zarten Silberschmuck kombiniert. Meine Haare trug ich ausnahmsweise offen. Sie waren mit Seidenglatts Haargel in einer langwierigen und aufwendigen Prozedur zu hübschen Wellen frisiert worden, die wie Seide über meine Schultern flossen. Als mich meine Schulfreundin, nachdem sie mit mir fertig gewesen war, vor den Spiegel geschoben hatte, hatte ich selbst nicht glauben können, was sie aus meinem jungen, legeren Ich gezaubert hatte. Ich sah aus wie eine elegante junge Dame von Welt. Ich hatte sie umarmt und ihr tausendfach gedankt. Ihre einzige Antwort war gewesen: "Wofür hat man denn Freunde? Und jetzt hör auf, wenn Dir die Wimperntusche verläuft, mache ich Dir die Hölle heiß."
Auch, wenn ich mich wunderschön fühlte, ich freute mich darauf, wieder in meine bequemen Alltagsklamotten schlüpfen zu können. Als Roger mir den weißen Festumhang, den ich als Mantel benutzt hatte, abnahm, ganz der Gentleman, der er nun einmal war, hatte ich mich aber schon ein wenig temperieren können. Im Festsaal war so viel los, dass ich mir sicher sein konnte, die Aufmerksamkeit der Leute los zu sein. Er lehnte sich zu mir herüber, um mit mir zu sprechen und legte seine Hand auf den unteren Teil meines Rückens, Aufgrund des Schnitts meines Kleides berührte er dabei meine nackte Haut, was mir zwar keineswegs unangenehm war, mich aber dennoch kurz zusammenzucken ließ. "Ich würde gerne erst einmal etwas trinken", erwiderte ich und musste die Stimme ein wenig erheben, um über die Saallautstärke hinweg zu sprechen. Die Aufregung hatte meine Kehle ausgetrocknet, weshalb ich kurz das Sektglas an die Lippen hob und es in einem Zug leerte. Es prickelte angenehm im Rachen, aber ein Butterbier wäre mir lieber gewesen. Und geholfen hatte es auch nicht. Von der Vielzahl an Sinneseindrücken überflutet überließ ich Roger weiterhin die Führung, um mir die Zeit nehmen zu können, mich richtig umzusehen und alles zu verarbeiten.
Re: Festsaal
from Roger on 12/23/2017 11:27 PMWir hatten uns einen Drink geholt, und, nachdem ich feststellen musste, dass sie nicht besonders stark waren, noch ein paar mehr. Ich wich Zoey nicht von der Seite, nicht, weil ich unsicher war, irgendwo allein hinzugehen, sondern eher, weil ich vermutete, dass es andersrum war. Außerem hatte ich sowieso keine besseren Pläne für den Abend, ich hatte sie nicht gebeten, mich zu begleiten, um sie dann auf der Tanzfläche stehen zu lassen. Würde ich ihre Gesellschaft nicht genießen, hätte ich sie auch nicht eingeladen, selbst wenn es wichtig war, eine Beziehung mit seinen Teamkameraden aufzubauen, konte das auch überall sonst geschehen als auf der Weihnachtsgala des Tagespropheten. Während wir unsere Getränke tranken und das eine oder andere Horsd'œuvre verspeisten, ergab sich die Gelegenheit, sich ein wenig zu unterhalten. Ich hatte strategisch einen Tisch gewählt, der Abseits genug von dem ganzen Trubel war, dass man nicht gestört wurde und den größten Teil davon überblicken konnte. Die Musik war trotz allem so laut, dass wir nah aneinander stehen mussten, um einander zu verstehen. Diese Nähe nutzte ich aufs vollste für meine Zwecke aus: Wenn ich mit ihr sprach, berührte ich entweder ihren Rücken, zufällig an den Stellen, die das Kleid frei ließ, oder legte eine Hand vorsichtig auf ihren Oberarm. Wenn ich mit dem einen Arm gegen den Stehtisch gestützt stand, dann spielte ich mit der anderen Hand mit ihren Händen, eher abwesend als absichtlich, doch kalkuliert genug, um ihr das Gefühl zu geben, dass diese spielerischen, leichten Berührungen genau das bedeuteten, was sie sich wünschte, dass sie bedeuteten. Wie schon in unseren bisherigen Konversationen hörte ich ihr aufmerksam zu, und ließ die Anekdoten, die ich ihr erzählte, so klingen, als hätte sie niemand zuvor je gehört. Mir war bewusst, dass sie manipulierte. Wir hätten auch ein gutes Verhältnis aufbauen können, wenn ich ihr nicht andeutete, Interesse an ihr zu haben. Für eine professionelle Beziehung hätte das mehr als ausgereicht. Aber ich wusste, wie ich mein Charisma einsetzen konnte, und was die Frauen, die an mir Interesse zeigten, um den Verstand brachte, und zu allem, um was ich sie bat. Ich war mir sicher, die unausgesprochenen Wünsche hinter ihren Augen zu sehen, die ich ihr hiermit erfüllen könnte. Wenn meine Aufmerksamkeit die Motivation und der Ansporn war, die sie brauchte, dann würde ich nichts lieber tun. Ich plante nicht, es so ausufern zu lassen, dass es unsere Arbeit beeinträchtigen könnte, aber so könnten wir beide vielleicht ein wenig Spaß haben, ohne dass irgendwer zu Schaden kam.
Auf dieser Gala ließ sich jedoch nicht allzu viel Spaß haben, das hatte ich bald entschieden. Das lag teilweise daran, dass ich mich noch immer nicht bereit sah, dem Tagespropheten alles zu vergeben und vergessen, aber hauptsächlich war ich kein Fan von Parties, auf denen Journalisten waren. Wenn ich feierte schaltete ich ab, aber wenn mich zu jeder Zeit Mitarbeiter des gnadenlosesten Klatschblattes beobachteten, war Abschalten kaum denkbar. Ich bot Zoey noch den einen oder anderen Tanz an, bis ich mir sicher war, dass genügend Zeit vergangen war, dass es akzeptabel war zu gehen. Die Konversation war gerade in diesem Moment im Zuge einer Rede einer der Chefredakteure angehalten, weshalb wir nur nebeneinander standen und uns umsahen, beziehungsweise den Worten lauschten, als ich mich erneut zu ihr hinüber beugte und fragte "Was hältst du davon, wenn wir gehen? Wir können noch woanders hingehen, nur wir beide?" Natürlich wollte ich nicht die Gala verlassen, wenn sie noch gerne hier geblieben wäre, doch wenn ich ihr ein unschlagbares Angebot machte, anstatt sie zu fragen, was sie lieber tun würde, standen meine Chancen besser. Es war ja nicht so, als würde ich hier vor Langeweile sterben, ich konnte mir nur wirklich eine ganze Menge anderer Dinge vorstellen, die diesen Abend definitiv noch genießbarer machen würden.
GEBURTSDATUM
01.06.1978
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21
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Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.


Re: Festsaal
from Raphael on 12/25/2017 09:57 PMIch mochte die Tatsache gar nicht, dass die beiden an einer Position waren, an der sie mich leicht hätten bemerken können, wären sie sich der Tatsache bedacht, dass ich überhauot auf dem Ball anwesend war. So war ich noch halbwegs sicher, doch als im Laufe des Abends die ersten Stehtische allmählich geräumt wurden und der Tanzfläche Platz gemacht wurde, wurde ich umso unruhiger. Ich hatte nun nicht mehr wirklich eine Position, an der ich mich unbeobachtete genug fühlte, um mich wohl zu fühlen, doch wenigstens konnte ich die beiden...ähm..."Turteltäubchen" trotzdem beobachten. Ich beobachtete, wie Roger Zoey absichtlich zu umgarnen schien, was mich zunächst die Stin runzeln ließ, bevor sich ein beinahe diabolisches Lächeln auf meine Züge schlich. Das war doch das Material, nach dem ich gesucht hatte...wenn ich davon nur irgendwie Aufnahmen machen könnte...mein Blick ging erneut durch den Raum, auf der Suche nach Kameraleuten, die die Szenarien auf dem Ball womöglich mitschnitten und entdeckte natürlich auch einige, von verschiedenen Zeitungen. Natürlich, das hier war ja auch eine Gala der Tagespropheten, da musste es Kameras geben. Ich machte einige Schritte durch den Raum, um meine Position zu ändern. So blieb man unentdeckter, sollte jemand mich an der vorigen Position gesehen haben, jetzt würde er mich dort nicht mehr finden und ewig brauchen, um mich erneut zu finden. Ich wusste, was mir lag. Aus dem Augenwinkel beobachtete ich weiterhin Roger und Zoey, auch während der Rede, zu der sich nicht alle an ihre Sitzplätze begaben, weshalb es für mich keinen Grund gab, mich an einen anderen Ort zu begeben. Ich konnte also getrost dort bleiben, wo ich war und das Geschehen beobachten. Ich fragte mich, was Roger hier überhaupt mit Zoey machte, hielt er es tatsächlich für klug, auf dieser Gala mit dem Mädchen zu erscheinen, die das Interview für meinen Artikel geliefert hatte und diese dann gleichzeitig noch so sehr zu umwerben? Jedoch konnte mir das ja egal sein, für mich war das ja eher gut als schlecht, denn so bekam ich einfach mehr Material und Beweise für das, was ich gesagt und geschrieben hatte und was die Veröffentlichung betraf...das würde kein Problem werden, ich würde schon einen Weg finden. Ich fand immer einen Weg. Das wusste ich.







He might be there but you'd never notice got a lot to say but he's soft spoken. He's a book that just isn't open a tiny ripple in a stormy ocean cause theres way too many things going on in his head and he's always in his head thinking too far ahead could've gone to prom but instead he lays in bed thinkin' of all the things that he left unsaid till hes red.
Sorry Mister Glass the world has a way but now im sure you're heard many people say you miss every opportunity you dont take
Mister Glassman! he's really soft spoken you never notice glass unless its broken.
Zoey
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Re: Festsaal
from Zoey on 12/27/2017 12:52 AMSpätestens nach dem dritten Glas hatte sich meine Nervosität verabschiedet. Meine Stimmung war locker, ich fühlte mich entspannt. Dementsprechend selbstbewusst verhielt ich mich auch wieder. Ob das nun dem Alkohol oder dem Outfit zuzuschreiben war, das zwar ungewohnt, aber alles andere als unvorteilhaft war, wusste ich nicht. Vielleicht begann ich auch endlich, mich wieder von dem schüchternen Nesthäkchen wegzuentwickeln, das ich irgendwann zwischen meinem Schulabschluss und jetzt geworden war. Oder gleich alles zusammen. Jedenfalls genoss ich den Selbstbewusstseinsschub. Ich flirtete, lachte und sonnte mich in Rogers Aufmerksamkeit. Wenn wir tanzten, bewegte ich mich frei und ausgelassen. Ich hatte praktischerweise fast wieder vergessen, dass wir uns inmitten von Presseleuten befanden. Hätte ich mich die ganze Zeit daran erinnert, hätte ich mit Sicherheit weniger Spaß gehabt. Zogen Roger und ich uns hingegen an den Tisch zurück, den er ausgesucht hatte, unterhielten wir uns angeregt. Er gab mir das Gefühl, etwas Besonderes zu sein und dass ich ihm vertrauen könnte. Und mir gefiel das viel zu sehr, um es zu hinterfragen.
Während ich, um ehrlich zu sein, wenig interessiert, den Worten eines Mitarbeiters des Tagespropheten lauschte - um noch ehrlicher zu sein: Ich hatte bereits vergessen, was er hier machte. Er hätte auch der Hausmeister sein können, ich hatte keine Ahnung - beugte sich Roger zu mir hinüber. Sofort wandte ich mich vom Redner ab und drehte mich zu ihm. Ich lächelte. "Sehr gerne." Durch die Rede und die andächtig lauschenden Galabesucher hatte ich gerade begonnen, mich wieder daran zu erinnern, wo ich war und was mich mit dieser Institution verband. Und, was sollte ich sagen, die Sache mit dem Interview steckte mir immer noch tief in den Knochen. Hier abzuhauen konnte mich gerade noch so davor retten, mir den Abend mit unnötigen Sorgen zu versauen. Nach meiner Antwort fackelte Roger nicht lange, nahm mich bei der Hand und zog mich möglichst unauffällig, um die Rede nicht zu stören, aus dem Saal. Ich kicherte dabei fast pausenlos, was die Aktion nicht gerade einfacher machte. Aber ich konnte nichts dagegen tun. Mich hatte das Gefühl gepackt, ich würde mich während einer von McGonagalls Reden aus der Großen Halle schleichen, um in einem verlassenen Klassenzimmer mit dem Quidditchkapitän der Gryffindormannschaft zu knutschen. Und diese Vorstellung machte mir einen Heidenspaß.
- Ortswechsel -










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