Für ein einheitliches Canon der Seite sind hier Begriffe aufgelistet, die für Plays, Zeitungsartikel und Hintergrundgeschichten ausgedacht wurden und für das gesamte Quidditch League Universum gelten. Somit wird die Harry Potter Welt, die sich J. K. Rowling ausgedacht hat, erweitert, und hier gibt es eine Art Wiki, in dem all diese neuen Begriffe, die mehr oder weniger zum Allgemeinwissen aller Charaktere gehören, definiert sind. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, Einträge einzusenden, Hinweise und Richtlinien dazu findest du hier.
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Brevis Birch war der Kapitän der Tutshill Tornados von 1991-2000. Er spielte auf der Position des Jägers und hatte dem Team lange Jahre die Treue gehalten, nach der Saison 1999/2000 zog er sich jedoch vom Sport zurück. Er wurde abgelöst von seinem Teamkollegen Roger Davies.
Elijah Bulwer gab in der Saison 2000/2001 noch vor dem Spiel gegen die Appleby Arrows bekannt, dass er aufgrund wiederholter Rückenbeschwerden seinen Treiberschläger in den Schrank stellen wird – ein massiver Verlust für das Management, das Team und auch die Fans, war er doch stets einer der Fanlieblinge. Neben seiner unglaublichen Loyalität den Falcons gegenüber, für seine Karriere beendete er sogar seine Schullaufbahn nach dem 6. Schuljahr und spielte sagenhafte 15 Jahre für das Team, war er auch stets für sein Engagement bekannt, welches er, jetzt wo er nicht mehr den nervenaufreibenden und zeitfressenden Druck einer Profikarriere ausgesetzt ist, laut eigener Aussage erweitern wird. Man munkelt, dass der muggelgeborene Zauberer eine Lehrtätigkeit in Miss Campbell's Magische Kindertagesstätte annehmen wird.
Antonia Campbell ist eine muggelgeborene Hexe, die im Jahre 1948 geboren wurde. Aufgrund ihrer eigenen Geschichte, in der sie sich stets alleine mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten unter Muggeln gefühlt hat, engagiert sie sich sehr für die Rechte von Muggelgeborenen. Sie war passiv am Widerstand gegen Du-weißt-schon-wen beteiligt und half vielen verfolgten Hexen und Zauberern bei der Flucht ins Ausland. Ende Januar 2001 veröffentlichte sie den Ratgeber „Zurechtfinden in der magischen Welt" und eröffnete schließlich im März des gleichen Jahres „Miss Campbell's Magische Kindertagesstätte".
Maisie Cattermole ist eine halbblütige Hexe und Tochter von Mary und Reg Cattermole. Sie hat außerdem zwei Geschwister, Alfred und Ellie. Bekanntheit erlangte sie im Jahre 2000 dadurch, dass sie Senioren und andere Pfleger aus dem brennenden St.-Oswald-Altenheim rettete. Ein Jahr danach wurde ihr dafür der Orden des Merlin, 2. Klasse verliehen. Sie arbeitet weiterhin als Betreuerin in dem neuaufgebauten Heim.
Die schwarzhaarige Hexe Bethany Clarkson, frönt, wenn sie nicht als Kellnerin im Crystalhouse Café in Bristol arbeitet, einem eher ungewöhnlichen Hobby, das manch einer vielleicht eher als ungesunde Obsession bezeichnen würde: Sie ist die Vorsitzende des größten (und einzigen) Roger Davies-Fanclubs, den Roupies. Tatsächlich schwärmt sie so sehr für den walisischen Quidditchspieler, dass sie für ihn sogar ihre Lieblingsquidditchmannschaft gewechselt hat, von den Wimbourne Wasps zu den Tutshill Tornados. Außerdem plant sie, finanziellen Nutzen aus ihrer Leidenschaft zu ziehen. Obwohl andere Roupies dieses Vorhaben mit kritischen Augen sehen und sogar überlegen, ihren Posten neu zu besetzen, arbeitet sie gegenwärtig daran, ihr Wissen über Davies zu einer Biografie zusammenzufassen.
Die „Dying Montmorencys" sind eine Band bestehend aus den vier Mitgliedern Alfonso Gambol, Hephaestus Warbeck, Callidora Spencer-Moon und Calliope Spencer-Moon. Bekanntheit erlangten sie Ende der 70er durch Lieder wie „Love Potion" und „Lonely Hag". In den 90er verschwanden sie allmählich von der Bildfläche um im Jahre 2000 ihr neues Album „Train to Hogwarts" zu veröffentlichen, welches durch Lieder wie „Godric's Hollow Graveyard" und der kontroversen Thematik über Du-weißt-schon-wem ein Flopp wurde. Die Platte verkaufte sich nur achtundneunzig mal. Das offizielle Ende der Band wurde Ende Oktober 2000 in einem Interview mit dem Tagespropheten bekannt gegeben.
Alfonso Gambol war der Leadsänger der einst bekannten Band „Dying Montmorencys". Er wurde nach wiederholtem Besitz und Konsum illegaler Substanzen, Ruhestörung, Vandalismus und schwerer Körperverletzung zu einer Geld- und Haftstrafe verurteilt. Bevor er letztere jedoch antreten konnte, wurde er zuvor im St. Mungo Hospital eingewiesen um sein Drogenproblem in den Griff zu bekommen.
Garry Goodman ist ein ehemaliger Ravenclaw und Besitzer bzw. Geschäftsführer des Freizeitparks Muggleventure in der Nähe von London. Die Lebensweise sowie die Technologien der Muggel interessieren ihn schon, seitdem er in Hogwarts zum ersten Mal muggelstämmigen Mitschülern begegnet ist, die ihm davon erzählen konnten. Er hat es sich zum Ziel gemacht, für mehr Toleranz und Verständnis für Muggel in der magischen Gemeinschaft zu sorgen. Zu diesem Zweck hat er mit seinem Team am 16. Juni 2001 den Muggel-Erlebnispark Muggleventure eröffnet.
Die Band „Gross" erlangte im Jahre 1957 größere Bekanntheit dadurch, dass ihr viertes Album lediglich zweihundertsiebenundvierzig mal verkauft wurde, was die geringste Anzahl an verkauften Platten in der Geschichte der britischen Musikszene darstellte. Abgelöst wurde dieser Rekord im Jahre 2000 mit dem Album „Train to Hogwarts" von der Band „Dying Montmorencys".
Die Hex Pistols sind eine britische Punk Rock Band, bestehend aus sechs muggelstämmigen Mitgliedern. Der Name ist eine Anspielung auf und Hommage an die Muggelband Sex Pistols, die Mischung aus dem magischen Wort Hex und dem Muggelwort Pistol (eine Pistole ist eine Muggelwaffe, eine Art metallener Zauberstab, der ebenfalls metallene Kugeln schießen kann, mit denen sich Muggel gegenseitig verletzen und umbringen). Die Musiker haben oftmals erklärt, dass ihre Musik dafür gedacht ist, den kulturellen Spalt zwischen Zauberer- und Muggelwelt zu verschmälern und Hexen und Zauberern Konzepte der Muggelwelt näher zu bringen sowie Mythen aus der Welt zu schaffen. Deshalb sind viele ihrer Songs wie eine Anleitung oder Aufklärungslektion aufgebaut.
Die McCaw sind eine reinblütige Zaubererfamilie, bestehend aus den Eltern Peter und Caitlin McCaw, ihren drei jüngeren Kindern Jack, Alicia und Myron und ihrer ältesten und wohl berühmtesten Tochter Scarlett McCaw. Bekannheit erlangte die Familie, als einige Zeit nach der Geburt ihrer Tochter Scarlett im Jahr 1977 festgestellt wurde, dass diese keinerlei magische Kräfte besitzt. Für die stolze Familie, die dank ihres Reichtums, ihres Einflusses im Ministerium und vor allem ihrer weit zurückverfolgbaren Reinblütigkeit ein hohes Ansehen in der Oberschicht der Zaubererwelt genossen hat, war die Geburt einer Squib-Tochter eine große Schande. Da man die Geburt der ersten Tochter aber im Vorfeld groß gefeiert und öffentlich gemacht hatte, war jetzt jeder Versuch der Geheimhaltung zwecklos und so verbreiteten sich die Geschichte und die daraus entstehenden Gerüchte wie ein Lauffeuer in der Zaubererwelt. Aus dem "McCaw-Baby" wurde ein kleiner Skandal, was u.a. zur Entfremdung zwischen Scarlett und ihren Eltern führte. Das Mädchen besuchte ganz gewöhnliche Muggelschulen und war der Außenseiter in ihrer eigenen Familie, bis sie von zu Hause weglief, um sich alleine in der Muggelwelt durchzuschlagen. Caitlin und Peter McCaw bekamen drei weitere Kinder mit ausgeprägten magischen Kräften und leugnen inzwischen Scarletts Existenz mehr oder weniger. Die Geschichte des "McCaw-Babys" erzählt man sich jedoch immer noch hin und wieder hinter vorgehaltener Hand.
Kingsley Shacklebolt war Widerstandskämpfer im Orden des Phönix, einer Organisation, die sich gegen die Herrschaftsübernahme Lord Voldemorts zur Wehr gesetzt hat. Parallel dazu war er u.a. als Auror im Zaubereiministerium tätig. Nach den Ereignissen um die Hogwarts-Schlacht wurde er erst zum temporären Nachfolger von Pius Thicknesse bestimmt, kurz darauf aber offiziell zum Zaubereiminister ernannt. Derzeitig arbeitet er an einer Reformation des Ministeriums.
Die Nichte von Pazifist und Sachbuchautor Wilbert Slinkhard, u.a. bekannt für Theorie der magischen Verteidigung, Wendy Slinkhard (geb. am 28.09.1965) war bereits zu Schulzeiten eine hochgeschätzte Schülerin des Hauses Hufflepuff und Mitglied im Slug-Club. Nach ihrem Schulabschluss machte sie ihre Leidenschaft für kreatives Schreiben und herzzerreißende Liebesgeschichten zum Beruf und schreibt seitdem erfolgreich Liebes- und Erotikromane für einsame Herzen/Hexen jungen bis mittleren Alters. Bekannte Werke von ihr sind unter anderem Funkenschlag mit Zauberstab, Im Schatten des Ministers und Sleepless in Tutsmill.
Callidora Spencer-Moon ist die ältere Zwillingsschwester von Calliope Spencer-Moon und war Gitarristin der Band „Dying Montmorencys". Laut eigener Aussage hat sie die Lyrics zu dem Hitsong „Love Potion" verfasst. Sie hat sich komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
Calliope Spencer-Moon ist die jüngere Zwillingsschwester von Callidora Spencer-Moon und war Bassistin der „Dying Montmorencys". Sie hat sich inzwischen komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
Randolph Spudmore ist der Sohn von Able Spudmore, der die Besenfirma Ellerby and Spudmore gegründet hat, und ebenso wie sein Vater Besenmacher. Er ist Entwickler des Firebolt, der 1993 erschienen ist, und des Firebolt Thunders, erschienen Juni 2001.
Lydia Summerfield ist eine junge, aufstrebende Hexe, die als Reporterin für die Hexenwoche arbeitet. Magische Celebritys sind dort ihr Spezialgebiet. Dank ihres Jobs und der Vielzahl an Interviews, die sie bereits führen durfte, konnte sie sich eine gute Kontaktbasis und eine große Leserschaft unter den 25- bis 55-jährigen Hexen aufbauen. Von sich selbst sagt sie, "einfach einen Riecher dafür [zu haben], was Hexen in meinem Alter lesen und wissen wollen." Derzeit arbeitet sie daran, neben ihrer Tätigkeit bei der Hexenwoche auch noch ein Talkshow-Format im Programm des MRF aufzubauen, in dem sie regelmäßig berühmte Hexen und Zauberer zum Gespräch über aktuelle Themen auffordern will.
Hephaestus Warbeck war der Schlagzeuger der Band „Dying Montmorencys". Er gab das Ende der Band im Tagespropheten bekannt.
Im April 2000 brach nachts ein mysteriöses Feuer im St.-Oswald-Altenheim aus, welches sich nicht einfach löschen ließ. Das Gebäude brannte bis auf seine Grundmauern nieder. Auch ein Jahr danach sind die Umstände noch immer ungeklärt, doch das Pflege- und Seniorenheim wurde wieder aufgebaut und eröffnet.
Am 2. November 2000 veröffentlichte der Journalist Raphael Drake den Artikel "Das Geheimnis der Tutshill Tornados – Ist Kapitän Roger Davies wirklich der Held, für den ihn alle halten?" im Tagespropheten, und löste einen landesweiten Aufruhr aus. In dem Artikel warf Drake mit wilden Anschuldigungen gegen Davies um sich, die den Tornados-Kapitän in einem sehr schlechten Licht dastehen ließen. Der Tagesprophet entschuldigte sich umgehend bei den Lesern und Davies selbst, und löste den Skandal in einem weiteren Zeitungsartikel ("Was wirklich dahinter steckt: Roger Davies & Co äußern sich zu den Anschuldigungen") auf.
Gundel ist mein Hund...
Ein Zauberspruch, der unter Heilern weltweit bekannt ist. Humero leitet sich vom Lateinischen für Schulter ab, Emendo bedeutet korrigieren. Er richtet die Knochen der Schulter, sodass sie in der richtigen Position sind, um wieder zusammengefügt werden zu können. Humero Emendo ist eine Variation des Spruches Emendo, der mit allen Knochen klappt solange der lateinische Name vor dem Emendo benutzt wird. Ein Emendo alleine hat nur eine sehr schwache Wirkung!
Seit dem 16. Juni 2001 kann man den etwa 63 acre großen Erlebnispark Muggleventure besuchen. Der Park liegt etwas außerhalb von London und ist weiträumig mit Schutzzaubern versehen, sodass die Muggel ihn lediglich als große Waldfläche wahrnehmen. Die Themen des Freizeitparks sind, wie der Name schon vermuten lässt, die Lebensweise und Gewohnheiten der Muggel in Großbritannien. Unter den zahlreichen Attraktionen sind u.a. ein Kino, mehrere Telefonzellen und ein Autoscooter, der eine Art Autofahrsimulator darstellen soll. Geschäftsführer und Erfinder von Muggleventure ist Garry Goodman.
Das St.-Oswald-Altenheim befindet sich in Upper Flagley, Yorkshire. Dort können alte Hexen und Zauberer in einer idyllischen Umgebung ihren Lebensabend verbringen, wobei sie von Pflegern betreut werden. Diese, werden auch gelegentlich so verzaubert, dass sie Tango tanzen. Den Patienten ist es möglich, wenn nötig, auf verzauberten Rollatoren durchs Haus zu fahren.
Im April 2000 brach ein Feuer aus (s. Brand im St.-Oswald-Altenheim), das das Gebäude bis auf die Grundmauern niederbrennen ließ. Es wurden ein paar Verletzte im St. Mungo Hospital versorgt, doch konnte schlimmeres durch die Pflegerin Maisie Cattermole verhindert werden, die die Behörden benachrichtigte und selbst unentwegt in das brennende Haus stürmte. Das Gebäude wurde wieder aufgebaut und eröffnet.
Im Jahre 1543 begann Albert McGann, ein schottischer Hirte, in seiner Freizeit mit Gerste und verschiedenen Braumethoden herum zu experimentieren. Sein Ale, das er herstellte, wurde zunächst in dem kleinen magischen Dorf, in dem er wohnte, beliebt, und als Albert damit genügend Profit gemacht hatte, dass er seine Schafe verkaufen und all seine Zeit dem Brauen zuwenden konnte, perfektionierte er sein Rezept und eröffnete eine Brauerei in den West Highlands. Sein Getränk gewann schnell an Beliebtheit, auch nach Albert's Tod führte die McGann-Familie das Unternehmen weiter und machte Albert's Best Ale zu einem Namen, der weltweit bekannt und beliebt war. Noch heute ist die Firma im Familienbesitz, es gibt drei große Brauereien in Schottland, die Albert's Best Ale produzieren – nach eigener Aussage noch immer nach Originalrezept. Die bekannten Zutaten des dunkelbraunen Ales sind, neben Wasser und Gerste, Muskatblüte, Salbei, Nelkenwurz, Schafgarbe und Gagelstrauch. Besonders die letzten beiden Zutaten geben dem Ale einen gewissen muntermachenden Effekt, Schafgarbe macht bekanntlich angenehm schwindelig, und Gagelstrauch wurde bereits von Vikingern genutzt, um Halluzinationen hervorzurufen und zu Berserkern zu werden. Neben dem starken Kräutergeschmack lässt sich eine recht malzige, fast Toffee-artige Note herausschmecken, sowie eine fruchtige, vollmundige Süße.
Albert's Best Ale wird in 0,3l und 1l Flaschen aus schwarzem Glas verkauft, das Ovale, hellgrüne Etikett zeigt ein Bild von der Landschaft bei dem Dorf, in dem Albert McGann sein erstes Ale gebraut haben soll, den Namen in großen dunkelgrünen Lettern, und die Brauerei, aus der sie stammen (Cadderlie bei Loch Etive, Barcaldine bei Loch Creran, und Glenlonan bei Loch Nell). Seit dem Jahr 1898 lautet der Werbeslogan "100% Geschmack, 100% Genuss, 100% mehr Alkohol, als du erwarten würdest.", was zu einiger Verwirrung gesorgt hat, das Ale hat jedoch mit 27.5% vol sehr viel mehr Alkoholgehalt, als von einem gewöhnlichen Ale (3-5% vol) oder sogenanntem Strong Ale (7-11% vol) zu erwarten ist.
Der Falcon ist ein magisches und stark alkoholisches Getränk, welches ausschließlich in der Eleven Hours Bar erhältlich ist. Die Flüssigkeit hat eine satte rötliche Färbung und knistert leise, was man jedoch nur hört wenn man sich konzentriert und die Umgebung leise genug ist. Sobald man das Getränk zu sich nimmt spürt man ein prickeln im Mund, welches bis runter in den Magen erhalten bleibt. Dennoch wird von einem übermäßigem Konsum abgeraten, da zum einen der Geschmack des Alkohols nicht stark rauskommt und zum anderen das Prickeln von Mal zu Mal stärker wird und unangenehme Ausmaße annehmen kann. Außerdem sorgen diverse Zutaten dafür, dass der Alkoholgehalt darin verstärkt wird und schneller vom Körper aufgenommen wird – was, insbesondere bei ungeübten Trinkern, dazu führen kann, dass sie wie von einem Schlag getroffen betrunken sind. Entwickelt und benannt wurde es von Lucian Bole.
Ein Getränk aus Holunderblütennektar, Champanger, essbaren Goldglitzer, Sprudel und einem Schuss Feuerwhisky. Er wird meist mit Eis in einem Champanger Glas serviert wo der Rand des Glases mit weiterem Gold glitzer verziert wird!
Der Nebelsee ist ein magisches, hochprozentig alkoholisches Getränk, das aussieht wie Nebelschwaden. In Flaschen und Gläsern sieht das Getränk gasförmig aus, der Boden des jeweiligen Gefäßes schillert jedoch silbrig wie die spiegelartige Oberfläche eines Sees. Wider Erwarten fühlt sich ein Schluck Nebelsee an, wie jede andere Flüssigkeit, und hat keinen nennenswerten Geschmack, außer dass es überaus brennt. Zusätzlich zu der normalen Wirkung des Alkohols, hat Nebelsee ein Gefühl der Euphorie zu folge, das zwar schnell wieder abklingt, jedoch kein Tief zur Folge hat. Wenn es mit anderen Getränken gemischt wird, bekommt die Oberfläche des Mischgetränks die seenartige Reflektion und Nebelschwaden steigen davon auf, verdampfen jedoch schnell.
Die Zaubergaumen-Schokolade ist eine sehr hochwertige Edelschokolade, welche in der gleichnamigen Firma hergestellt wird. Es gibt sie in vier Sorten: Edelweiß, Edelvollmilch, Edelzartbitter und Edelbitter, wobei die Rezeptur jedoch von der Firma selbst entwickelt wird und sich von der gewöhnlichen Schokoladenrezeptur, die etwa durch die Muggel oder andere Zaubererschokoladen bekannt ist, unterscheidet. Dabei ist auch nicht bekannt, inwiefern die Zutaten oder die Art der Zubereitung abweichen, es handelt sich dabei um ein Betriebsgeheimnis. Man sagt jedoch, dass die Schokolade so zart sei, dass sie auf der Zunge zerschmelze, wie eine sanfte Wolke im Sonnenaufgang am Morgen. Natürlich ist die Schokolade auch dementsprechend teuer, man kann je nach Kaufort bis zu 20 Galleonen die Tafel bezahlen. Zu kaufen ist die Schokolade in diversen firmeneigenen Läden innerhalb Englands. Es gibt insgesamt fünf Filialen, darunter auch eine in London und eine weitere in Bristol. Beworben wird sie jedoch überall auf der Welt unter dem Spruch „Schokolade die ihren Geschmackssinn sprengt", wobei der Werbespruch ausnahmsweise Mal nicht ernst zu nehmen ist, auch ist sie in alle Teile der Welt bestell-und lieferbar.
Broomer's Beste ist ein kleines Geschäft in der Innenstadt von Bristol, welches selbst hergestellte Besen verkauft und auch gebrauchte Besen repariert oder ankauft und Utensilien zur besenpflege anbietet. Das Gebäude ist für Muggel als eine leerstehende Tischlerei sichtbar und demnach nur für Zauberer auffindbar, welche den Laden durch eine schmale, blaue Tür mit einer Klingel betreten können. Dahinter wartet der vordere Teil des Ladens, welcher magisch erweitert ist und alle möglichen kaufbaren Besen enthält, welche galerieartig ausgelegt sind. Auf der linken Seite erreicht man einen kleinen Tresen mit einer Kasse, dahinter führt eine Tür in die Werkstatt und das Lager, wo die Materialien und die nicht ausgestellten Besen aufbewahrt werden. Hinter dem Gebäude kann man ein Trainingsgelände betreten, welches zum Testfliegen gedacht und mit einem Schutzzauber vor Muggeln belegt ist. Der Laden wird seit 1923 von der Familie Broomer geleitet, welche das Familiengeheimnis zur unglaublichen Qualität der Besen durch die Generationen an die jeweiligen Kinder, welche stets den Laden übernahmen, weitervererbt und so den Laden am Leben hält. Man munkelt jedoch, dass es sich bei diesem Geheimnis um etwas handelt, das jenseits der legalen Grenzen liegt.
Ein beliebtes Café in der Winkelgasse. Wo sich früher Florean Fortescues Eissalon befunden hat, findet man heute ein modern eingerichtetes Café, das zwar im Sommer auch Eis verkauft, aber viel mehr für seine ausgezeichneten Kaffee-Spezialitäten bekannt ist.
Die Firma, welche im Schwarzwald Besen herstellt, wurde von Mr. Ellerby und Able Spudmore gegründet. Geführt wird sie zur Zeit von Mr. Spudmore's Sohn Randolph Spudmore. Auf den Markt kamen bisher vier Besen: Der Tinderblast (1940), der Swiftstick (1952), der Firebolt (1993) und der Firebolt Thunder (2001). Während die ersten beiden Modelle technische Probleme hatten, ging die Beliebtheit des dritten Besens förmlich durch die Decke, auch bei dem vierten Modell wurde ein hoher Gewinn und eine große Beliebtheit prognostiziert.
Miss Campbells's Magische Kindertagesstätte, auch nur Miss Campbell's genannt, wurde im März 2001 eröffnet und bietet vor allem Kindern aus nicht-magischen Familien Unterstützung bei der Integration in die magische Gesellschaft. Muggel-Eltern erhalten dort eine ausführliche Beratung, in welcher sie über die magischen Fähigkeiten ihrer Kinder informiert und über die magische Welt aufgeklärt werden. Jedoch sind auch Kinder aus magischen Familien herzlich Willkommen an einem Ort, der den Abbau von Vorurteilen unterstützen wollen.
Die British and Irish Quidditch League Trading and Collecting Cards ist eine Reihe an Sammelkarten, ähnlich der Schokofroschkarten, die die Spieler der Britischen und Irischen Quidditchliga zeigt. Jede der 13 Mannschaften hat ein eigenes, passendes Farbschema und Design, und jedes Mitglied ist auf einer individuellen Karte vertreten. Die Besonderheit dieser Karten ist, dass sie, obwohl sie aus einem einfachen, rechteckigen Stück Karton besteht, so verzaubert ist, dass sie drei Seiten hat. Auf der ersten Seite sieht man ein Porträtfoto des Spielers, das sich bewegt, wie jedes normale magische Foto. Wenn man die Karte umwendet, sieht man eine Liste mit den Spielerstatistiken, die sich in Echtzeit mit den Errungenschaften des Spielers aktualisieren, und eine kurze Beschreibung von dessen Karriere. Wendet man die Karte erneut um, ist auf der dritten Seite, wo zuvor die erste war, ein weiteres Foto, diesmal vom Spieler in voller Montur auf seinem Besen. Legt man die dritten Seiten mehrerer Sammelkarten neben einander, können die Spieler in die Karten der anderen fliegen, und sogar zu spielen beginnen. Allerdings haben sie nicht sehr viel mehr als zwei oder drei Manöver ihrer menschlichen Gegenstücke auf Lager, weshalb die Spiele nicht sonderlich lebensgetreu sind. Allerdings erfreuen sich das Sammeln, Tauschen und sogar Karten-Spiele Beobachten großer Beliebtheit unter jüngeren Hexen und Zauberern. Die Karten der einzelnen Spieler werden so lang produziert, wie dieser Teil der ersten Mannschaft ist. Aus diesem Grund haben die Karten älterer Spieler einen sehr hohen Sammelwert unter leidenschaftlichen Sammlern – sind jedoch unter Kindern und Jugendlichen nicht sonderlich populär.
Der Firebolt Thunder ist das Nachfolgermodell (erschienen Juni 2001) des Firebolt von der Firma „Ellerby and Spudmore". Entwickler der zweiten Generation ist Randolph Spudmore, der Sohn des Gründers. Erhältlich ist der Rennbesen nur auf Bestellung, wobei angemerkt werden muss, dass die Warteliste lange ist – Großkunden, beispielsweise Vereine, werden bevorzugt beliefert. Allerdings hat Mr. Spudmore die ersten Besen als Werbegeschenk an ausgewählte Personen der britischen und irischen Topliga geschickt, bei den glücklichen Beschenkten handelt es sich um die Kapitäne sämtlicher Mannschaften. Der Preis ist nur auf Anfrage zu erfahren, doch mit Sicherheit nicht gerade ein Schnäppchen.
Der Ratgeber wurde von Antonia Campbell verfasst und Ende Januar 2001 veröffentlicht. Er ist für 4 Galleonen beim Tagespropheten käuflich zu erwerben. Enthalten sind eine Umrechnungstabelle von Pfund in Galleonen, Sickel und Knut, ein Lageplan für die Winkelgasse, Informationen über die wichtigen Eckdaten der magischen Geschichte und weitere hilfreiche Tipps und Tricks für Muggel-Eltern und muggelgeborene Kinder.
Something Wicked ist das zweite Album der britischen Zaubererband The Weird Sisters. Die LP erschien im Dezember 1996 und genoss große internationale Beliebtheit. Unter den vierzehn Titeln befinden sich unter anderem "Mephistopheles" und die Rockballade "A Gargoyle's Dream", die sich über Nacht zum Radiohit entwickelte. Das Album verkaufte sich etwa 4 000 000 Male, was der Band einen Platz unter den Top Musikern der Zaubererwelt in der modernen Zeit verschafft. Außerdem nahm die Band eine Deluxe-Version des Albums auf, von der genau 150 Kopien existieren und aufgrund ihres limitierten Statuses einen hohen Sammlerwert haben, demnach die Preise dafür auch ein Vielfaches des Originalpreises annehmen können – wenn man es überhaupt schaffen sollte, eins in die Finger zu bekommen. Die Deluxe-Version des Albums beinhaltet eine Studioversion des Songs "Defective Spell", ein Lied, das die Band bisher nur Live gespielt hat, und ein Cover der Debütsingle "Creep" der Muggelband Radiohead. Es ist das erste und bisher einzige Cover einer Muggelband, das die Weird Sisters aufgenommen haben. Der Schallplatte liegt außerdem ein signiertes Poster der Band bei.
A Gargoyle's Dream ist ein Lied der britischen Zaubererband The Weird Sisters, erschienen im Jahr 1996, zunächst als Single und später auf dem Album Something Wicked. Es handelt sich hierbei um einen der eher wenigen langsamen Songs der Band, und wurde von Leadgitarrist Kirley Duke als eine "gefühlvolle Rockballade" beschrieben. Der Text handelt von einem Wasserspeier, der über Jahrhunderte hinweg, als Teil der Fassade eines alten Gebäudes, das Treiben der Menschen beobachtet hat, sich jedoch nun in eine junge Frau verliebt hat. Da er jedoch nicht nur aus Stein ist, sondern bereits von vielen Passanten als die hässlichste Statue, die sie je gesehen hatten, beschrieben wurde, leidet er im Stillen und versucht, seine eigenen Hoffnungen und Gefühle zu ersticken. Sinnträchtige Zeilen wie "stone eyes cry stone tears" bewegen Fans weltweit, was den Song trotz des uncharakteristischen Tempos und der eher melancholischen Melodie zu einem Hit machte, und auch von den Radiosendern wurde "A Gargoyle's Dream" monatelang täglich gespielt.
Der größte, aber auch der einzige Fanclub des walisischen Quidditchspielers Roger Davies. Naheliegenderweise sind fast all seine Mitglieder auch Tutshill Tornados-Fans, nur wenige favorisieren andere Quidditchmannschaften oder haben überhaupt keine Verbindung zu der Sportart. Die Roupies, übrigens eine Abkürzung für „Rogers Groupies", bestehen nahezu ausschließlich aus Hexen jungen bis mittleren Alters und sind überall zugegen, wo es den Tornados-Kapitän aus der Ferne zu bewundern, zu umschwärmen oder zu verteidigen gilt. Der Fanclub existiert seit 1999 und hält monatliche Gruppentreffen in Gloucester ab. Die aktuelle Vorsitzende der Roupies ist Bethany Clarkson.
Bei diesem höchst riskanten Manöver kooperieren zwei Treiber und zwei, manchmal auch nur ein Jäger miteinander. Dafür muss ein Jäger einen weiten Pass machen, und der Treiber, der gerade Kontrolle über einen Klatscher hat, schmettert den Klatscher so, dass er gegen den Quaffel prallt und ihn in seiner Bahn mit nimmt, also quasi vor sich her schiebt. Der andere Jäger muss dann den Quaffel aus der Luft fangen, ohne vom Klatscher berührt zu werden, was höchstes Geschick verlangt. Der zweite Treiber muss hinter dem Jäger platziert sein, um den Klatscher anzufangen; nur so gilt das Manöver als ein Pass des Klatschers von einem Treiber zum anderen und wird nicht als Foul gepfiffen. Es ist nämlich nicht erlaubt, den Klatscher gezielt auf den Quaffel zu lenken, doch wenn der Klatscher ein anderes Ziel findet, nämlich den anderen Treiber, kann der Quaffel, den der eine Jäger eigentlich gezielt in die Bahn des Klatschers wirft, als versehentlich im Weg angesehen werden und das Manöver als geltend. Es braucht allerdings genauste Absprache zwischen allen Parteien und Präzision und Schnelligkeit der Jäger.
Der 'Sexiest Witch Alive' oder ggf. auch 'Sexiest Wizard Alive' ist ein Award, der seit 1943 jedes Jahr vom Tagespropheten an den attraktivsten Hexer und die attraktivste Hexe verliehen wird, über die im jeweiligen Jahr berichtet wurde. Aufgrund der ähnlichen Thematik konkurriert der Preis heftig mit dem "Charmantestes Lächeln"-Preis der Hexenwoche. Bisherige Gewinner sind unter anderem Kirley Duke (Leadgitarrist der Weird Sisters), Lucian Bole (Kapitän und Treiber bei den Falmouth Falcons), Celestina Warbeck (Schlagersängerin) und Catherine Zabini (Siebenfache Witwe und Wohltäterin).