Wiese

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Lucian

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Falmouth Falcons Quidditchspieler Kapitän Treiber Hogwarts Slytherin Abschluss Reinblut Neutral

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Re: Wiese

from Lucian on 08/13/2018 12:57 PM

Eigentlich hatte ich relativ wenig Lust auf dieses Event. Die Saison war vorbei, die Falcons hatten nicht einmal bis zum Ende gespielt, und die Quidditch League richtete ein Fest aus. Zwar wurde jenes offiziell als Saison-Abschlussfest bezeichnet, aber eigentlich konnte man es schon als Tutshill Tornados erweiterte Siegesfeier sehen. Eigentlich hatte sich meine Laune diesbezüglich wieder längst eingependelt und eigentlich hatte ich schon damit begonnen mich auf die nächste Saison zu konzentrieren, in der wir nicht nur unter die ersten Drei kommen würden, sondern auf den ersten Platz – damit ich .. ich meine natürlich wir den wohlverdienten Pokal in den Händen halten konnten. Und ich diesen Roger Davies' Fingern entreißen konnte. Obwohl ich ihm und den Tornados den Sieg so viel mehr gönnte als den Arrows, weswegen ich am Ende froh über den Ausgang des Finalspiels war. Es war nicht mal aus dem Grund, dass ich Roger mehr mochte als Aurora und deutlich mehr Zeit mit ihm verbrachte, immerhin trafen wir uns regelmäßig, sondern allein aus dem Grund, dass gleich zwei Niederlagen gegen die Appleby Arrows in einer Saison echt hart zu verdauen sind. Mag sein, dass sie in der Tabellenplatzierung über uns standen, doch wenigstens blieb mir die Genugtuung ihre enttäuschten Gesichter zu sehen, nachdem die Tornados den Schnatz gefangen und zu jubeln begonnen hatten.
Vielleicht war es hier auch gar nicht so furchtbar, wie ich es möglicherweise fast schon gewollt hatte. Das Wetter spielte mit, das Angebot an Getränken und Speisen war üppig, die Musik nicht schlecht und ich hatte mal wieder die Zeit und Gelegenheit mit ein paar Leuten zu sprechen, die ich nicht regelmäßig sah. Allgemein konnte man die Stimmung und Atmosphäre als ziemlich gut beschreiben. An der Bar unterhielt ich mich, während ich mir einen Whiskey hatte geben lassen, mit einem Teamkameraden, als mir eine blonde Journalistin vom Daily Prophet ins Auge fiel, die mit einem Glas alleine an einem der Stehtische stand – allerdings handelte es sich hierbei nicht um Lexi, welche meine erste Assoziation bei blond, Journalistin und Daily Prophet war, sondern um Theresa Willow. Damit konnte ich arbeiten.
„Ist schon etwas Artikel-würdiges auf der Feier geschehen, das mir entgangen ist?", fragte ich schließlich ohne umschweife, während ich mich neben sie stellte. Wie man es fast von mir gewohnt war ohne zu grüßen und direkt auf den Punkt kommend. Dafür schenkte ich Tessa allerdings ein freundliches Lächeln und ließ meinen Blick über die Leute schweifen, in der Hoffnung etwas interessantes zu Gesicht zu bekommen, bevor ich mich wieder an meine Gesellschaft wandte.


Reply

Zoey
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Re: Wiese

from Zoey on 08/12/2018 11:59 PM

Seit dem grandiosen Finalspiel war ich nicht mehr aus dem Siegestaumel herausgekommen. Obwohl ich "nur" eine Ersatzspielerin der Tutshill Tornados war, freute ich mich so, als wäre ich mit meiner Mannschaft Meister geworden. War ich ja auch, irgendwie. Das Team, das ich von Kindesbeinen an gefeiert und geliebt, dessen Entwicklung ich verfolgt hatte und von dem ich nun stolz behaupten konnte, ihm anzugehören, hatte die Saison gewonnen. Ich hätte glücklicher nicht sein können. Die letzten Tage hatte ich damit verbracht, mich für die harte Arbeit, die ich in dieser Saison geleistet hatte, zu belohnen und mit den anderen Teammitgliedern zu feiern. Ich hatte gejubelt, gelacht, Siegeshymnen mitgesungen, geschlemmt, getrunken und getanzt. Und noch war kein Ende dieses Glücksrausches in Sicht. Das Wetter war perfekt und ich befand mich als geladener (!) Gast auf der Saison-Abschlussfeier des Magazins, das ich schon als Kind mit leuchtenden Augen gelesen hatte. Ich fühlte mich großartig.
Vor etwa einer halben Stunde war ich mit meinem Anhang auf der Festwiese aufgeschlagen und hatte meine Freunde beinahe im selben Moment aus den Augen verloren. Jacob und seine Freundin hatten sich direkt zur Bar verabschiedet, der Rest war einfach irgendwie in der Menge aus gut gelaunten Hexen und Zauberern untergegangen. So viele bekannte Gesichter hatten begrüßt werden wollen, ein paar berühmte Gesichter kennengelernt und zu meiner eigenen Überraschung waren sogar einige wenige auf mich zugekommen, um mich kennenzulernen. Ein tolles Gefühl. Ich war jedenfalls ständig mit irgendjemanden im Gespräch oder von Menschen umgeben gewesen und währenddessen waren meine Freunde in der Menge verschwunden. Mir machte das jedoch nichts aus; ich war mir sicher, dass ich sie spätestens im Buffetzelt wiederfinden würde.
Ich hatte gerade beschlossen, die kurze Gesprächspause zu nutzen, um mich auf den Weg zur Bar zu machen, da ich noch nicht dazu gekommen war, die kostenlosen Getränke auszunutzen, da sah ich Roger auf mich zukommen und lächelte ihm entgegen. Er sah ebenso ausgelassen aus, wie ich mich fühlte, und er hatte auch allen Grund dazu. Die eigene Mannschaft gleich im ersten Jahr als Kapitän zur Ligameisterschaft zu führen, war eine beachtliche Leistung. Er hatte bestimmt schon zig Angebote von anderen Mannschaften für die nächsten Saisonen. Die mussten sich doch jetzt um ihn reißen. Wenn ich nicht wüsste, wie treu er den Tornados gegenüber war, hätte ich mir ernsthafte Sorgen gemacht. Er war ein toller Kapitän und es wäre mir eine Ehre, unter seiner Führung für die erste Mannschaft fliegen zu dürfen. Was wäre, wenn er mich für die kommende Saison empfehlen würde, schoss es mir durch den Kopf. Vielleicht könnte ich schon vor dem nächsten Spiel aufsteigen... Meine Träumereien wurden jäh davon unterbrochen, dass Roger bei mir angekommen war und mir grinsend ein Glas Champagner überreichte. Der Gang zur Bar hatte sich damit erledigt. Sein Grinsen vergnügt erwidernd nahm ich es entgegen, kam aber nicht umhin, einen Blick in seine blauen Augen zu werfen, die heute noch intensiver funkelten als sonst. Ich freute mich ehrlich für ihn und seinen Erfolg. Das würde ich selbst, wenn es nicht um die Tornados gehen würde, und ich nicht selbst involviert wäre. "Hey", grüßte ich fröhlich zurück, ignorierend, dass mein ohnehin vor Freude und Aufregung schneller klopfendes Herz seit seiner Ankunft noch ein wenig schneller schlug, "natürlich! Wie könnte man den Trubel nicht genießen? Du hoffentlich auch?" Eine leise Stimme in meinem Hinterkopf kam dabei nicht umhin, sich zu fragen, warum er ausgerechnet zu mir gekommen war. Schließlich mussten die anderen Teammitglieder auch hier irgendwo über das Festgelände verstreut sein. Ich gebot der Stimme zu schweigen, Roger würde heute sicher jeden TT-Spieler mal aufsuchen, um mit ihm auf die tolle Saison anzustoßen. Aber die Stimme blieb. Er hätte ja auch zuerst zu den anderen gehen können. Und ich war sowieso nur aus der zweiten Mannschaft... Meine Gedanken brachten mich zum Lächeln. Es war gerade alles perfekt, das Wetter, der Sieg und die Feierstimmung und ich machte mir trotzdem noch über so einen Schwachsinn Gedanken.

Reply Edited on 12/22/2018 01:01 AM.

Roger
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Re: Wiese

from Roger on 08/06/2018 08:32 PM

Es war Sommer, die Sonne prallte gnadenlos auf Großbritannien, die Saison war vorbei, und die Tornados waren Meister. Ich war wahrscheinlich noch nie glücklicher gewesen als in diesen letzten Tagen, ich wachte auf, erinnerte mich daran, dass ich es geschafft hatte, in meinem ersten Jahr als Kapitän meine Mannschaft zum Sieg zu führen, und ich war für den Rest des Tages gut gelaunt. In manchen Momenten kam es so über mich, dass ich nicht aufhören konnte zu grinsen, aber niemand versuchte, mich davon abzuhalten. Ich hatte hart gearbeitet, ich verdiente es, mich über die Früchte dieser Arbeit zu freuen. Außerdem gab es jetzt umso mehr Grund, zu feiern. Fast jeden Tag, ob Wochentag oder nicht, hatte es irgendeine Feier gegeben, entweder von uns, zu unseren Ehren oder einfach mit uns. Ich hatte viel und ausgelassen gefeiert und mit meinen Freunden und Teamkollegen getrunken, und heute war nur eine weitere Gelegenheit, das gleiche zu tun. Ich war vor einigen Minuten gekommen, meine Freunde, die ich mitgebracht hatte, hatten sich bereits direkt zum Buffet aufgemacht; es war ein Sommerfest, und viele Gäste hatten ihre Familien mitgebracht, doch meine Eltern waren beide arbeiten und mein Cousin hatte nicht auf meine Eule geantwortet, sodass ich mir einfach eine handvoll meiner Freunde geschnappt hatte, die nicht schon eh eingeladen worden waren, und hatte sie zur Feier geschleppt. Ich hatte sie noch dazu überreden können, mich wenigstens zur Bar zu begleiten, bevor sie das Buffet abräumen gingen, und so hatten wir bereits ein Glas Champagner getrunken, und ich hatte mir ein zweites mit hier raus auf die Wiese gebracht. Es war aber egal, dass ich "nur" ein Glas getrunken hatte, ich fühlte mich ausgelassen und aufgeregt, als hätte ich sehr viel mehr intus. Ich hatte noch keinen Plan, ob ich meine Freunde wieder finden oder andere Gesprächspartner finden sollte; ich wusste, dass Lucian irgendwo hier war, und meine Teammitglieder sollten auch irgendwo anzufinden sein. Auf der anderen Seite der Wiese entdeckte ich Zoey. Ich schnappte mir von einem der Tabletts, die kellnerlos durch die Gegend schwebten, ein zweites Glas Champagner und lief ihr entgegen. Wir hatten in den letzten Tagen sicherlich irgendwann mal zusammen gefeiert, zumindest nahm ich an, dass sie hätte dabei sein müssen, aber so zu zweit, auf einer Party in einem Meer von mehr oder weniger Fremden, waren wir seit der Weihnachtsgala nicht gewesen. Ich hielt ihr mit einem breiten Grinsen das zweite Glas hin, und begrüßte sie mit einem "Na? Genießt du die Party?" 


GEBURTSDATUM

01.06.1978

TRIKOTNUMMER
21

TREFFERQUOTE
78.8%

HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
263km/h

GESPIELTE LIGASPIELE
22

GEWONNENE LIGASPIELE
16

Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.

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Roger
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Wiese

from Roger on 08/06/2018 01:38 PM

Die große Wiese ist der Hauptschauplatz des Festes, hier sind Bierbänke und -tische aufgebaut, sowie einige Stehtischeen. Niedrige Strandstühle, Sitzbänke und sogar ein paar  zwischen ein paar Bäumen aufgespannte Hängematten sind ein wenig abseits anzufinden, der Platz dazwischen kann aber ebenfalls von stehenden und im Gras sitzenden Gästen eingenommen werden.
Sobald die Nacht einbricht, beginnen über den Köpfen der Gäste tausende kleine Lichter zu schweben und zur Musik zu tanzen, und die Szene in warmes Licht zu tauchen.


GEBURTSDATUM

01.06.1978

TRIKOTNUMMER
21

TREFFERQUOTE
78.8%

HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
263km/h

GESPIELTE LIGASPIELE
22

GEWONNENE LIGASPIELE
16

Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.

Reply Edited on 08/06/2018 01:52 PM.
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