Dimitri & Samuel | After all, you’re his number one fan | Freeplay

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Samuel
Gelöschter Benutzer

Re: Dimitri & Samuel | After all, you’re his number one fan | Freeplay

von Samuel am 10.03.2018 22:43

Eine Karriere als Quidditchspieler hatte mich auch gereizt, aber schlussendlich hatte ich mich doch für den Beruf des Auroren entschieden. Einfacher wäre es definitiv für mich gewesen, wenn ich mich für eine Ausbildung im französischen Ministerium entschieden hätte, aber was wäre das Leben, ohne eine kleine Herausforderung? Durch meine Ausbildung in englischen hatte ich zumindest mein Englisch aufbessern können. Zuvor war das ja eher nicht vorhanden gewesen.
Spiele sah ich mir aber doch immer wieder gerne an, auch wenn ich zu Anfang keine wirkliche Lieblingsmannschaft gehabt hatte. Das hatte sich aber doch durch eine bestimmte Person geändert. Dimitri Koslow hatte schon immer einen besonderen Platz in meinem Herzen gehabt, auch wenn ich es ihm nie gesagt hatte. Gewisse Dinge blieben eben doch selbst unter Freunden lieber unausgesprochen. Seine Karriere hatte ich doch verfolgt und so kam es, dass ich öfters Mal bei einem Spiel der Ballycastle Bats in den Zuschauerreihen sass.
Im Gegensatz zu seinem Leben war meines doch eher 'langweilig'. Ich hatte keinen Schwarm an Fans, die mich verfolgten. Worüber ich doch ganz froh war. Es würde mich doch ziemlich nerven, wenn Fremde das Gefühl hätten, sie hätten etwas in meinem Leben zu sagen. Der Tagesprophet liebte es ja, Dinge über Dimitri zu veröffentlichen. Er war ein ausgezeichneter Spieler, aber es lag sicher auch daran, dass er ein Halbvampir war. Wohl definitiv eine Faszination für viele. Wobei es definitiv sein Aussehen war, dass die meisten weiblichen Fans anlockte. Es war kein Geheimnis, dass es keine Frau in seinem Leben gab zurzeit. Daher rechneten sich wohl viele eine Chance aus. Verrückt. Vor allem, weil viele ihn doch gar nicht persönlich kannten.
Zumindest hatte ich es durchgeknallten Fans zu verdanken, dass Dimitri und ich nach längerer Zeit wieder ins Gespräch gekommen waren. Wir waren beide mit unseren eigenen Leben beschäftigt gewesen. Zudem lag mir nicht Briefe zu schreiben, daher hatte ich ihm auch nie eine Eule geschickt. Wir hatten uns für heute verabredet und nachdem ich mich entschlossen hatte was ich anziehen sollte, hatte ich mich auf den Weg zu diesem Pub gemacht. Der Pub in Muggellondon war doch eher wenig besucht, aber so würden wir uns zumindest in Ruhe unterhalten können. Auf Touristen konnte ich doch gut verzichten.
Ich hatte mich an die Bar gesetzt, wo ich auf ihn wartete. Untätig sass ich aber nicht wirklich da, da ich mich doch mit dem Barkeeper unterhielt. Dieser hatte ein Bier vor mich gestellt. Mich mit ihm zu unterhalten half mir doch auch, meine Nervosität in den Griff zu kriegen. Dimitri und ich waren zwei Freunde, die sich trafen um doch über alte Zeiten zu reden und vielleicht doch auch um zu hören was der andere in den letzten Jahren alles erlebt hatte. Mehr nicht. Kein Grund um nervös zu sein! Oder? Ich wandte meinen Blick von ihm ab, als sich Dimitri auf den Barhocker neben mir fallen liess. "Hey", erwiderte ich doch mit einem Lächeln auf den Lippen. Gross verändert hatten wir uns beide nicht – zumindest was das Äussere anging. "Hast du gut hergefunden?" Ich wusste ja nicht, wie gut er sich in London auskannte und als ich den Pub genannt hatte, war er zuerst nicht wirklich begeistert gewesen. Es lag aber in einem Teil der Stadt, der eben doch zumindest etwas weiter weg der Touristenorte war. Ich selbst hatte ihn nur zufällig entdeckt.

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Dimitri
Gelöschter Benutzer

Re: Dimitri & Samuel | After all, you’re his number one fan | Freeplay

von Dimitri am 10.03.2018 21:33

Die Tage in Paris verstrichen stets viel zu schnell. Die Zeit mit meiner Familie war knapp, auch wenn Jekaterina mir oft überall hin folgte und inzwischen auch eine Wohnung in London hatte, so sah ich meine jüngere Adoptivschwester immer seltener. Sinclair war natürlich ebenfalls ein wichtiger Mensch in meinem Leben, genau wie die Magier, die mich adoptiert hatten. Meine Schwester Jekaterina und mich. Doch ich hatte wohl das beste aus meinem Leben gemacht, dass ich hätte tun können. Ich hatte die Schule erfolgreich abgeschlossen und war Quidditchspieler geworden. Nicht nur einer, nein. Bereits 1994 war ich der Weltmeisterhüter in der irischen Nationalmannschaft, nachdem ich zuvor in einem französischen Quidditchverein gespielt hatte. Inzwischen aber spielte ich für die Bats und natürlich dennoch für die Iren. Wie könnte ich auch nicht? Ich liebte Irland und ich liebte meinen Beruf und vor allem die beiden Mannschaften. Vielleicht war ich als Halbvampir eine kleine Attraktion, was auch so mancher Tagesprophetartikel wohl besonders gern hervor hob, aber das war mir egal. Ich war immer noch der Mann, den meine Eltern, ja meine Adoptioveltern, aber für mich würden sie immer meine Eltern bleiben, groß gezogen hatten. Und so hatte ich eindeutig nicht die Leute vergessen mit denen ich mal befreundet war bevor all das los gegangen war. Der ganze Wirbel um meine Persönlichkeit und ehrlich gesagt wünschte ich manchmal einfach normal leben zu können. Selbst meine Beziehung zu Brooklyn hatte all das kaputt gemacht. Nun gut es war im Grunde der Tratsch und der Klatsch der Zeitungen, aber ich hatte einfach nicht mehr zusehen können wie sie litt. Und so war ich nun schon eine ganze Weile allein. Meine Zwillingsschwester meinte immer, dass ich seit dem noch stiller wäre als sonst, aber dennoch hatte sich ansonsten eher wenig verändert. Eines der guten Sachen jedoch war, dass ich Samuel wieder getroffen hatte. Auch wenn das eigentlich nur ein Zufall gewesen war. Und irgendwie hatten wir uns auch kurzerhand entschieden etwas zusammen zu unternehmen und genau deswegen nahm ich mir einen Tag Auszeit von Dublin und dem Training und ließ mich stattdessen in Muggellondon nieder. Nun gut, nieder war wohl das falsche Wort. Ich würde mich dort in einem Pub mit Samuel treffen, wie wir es aus gemacht hatten, denn ich wollte, wenn ich schon mit meinem alten Freunde etwas unternahm nicht dauernd erkannt werden, was für mich inzwischen bereits Routine, manchmal aber dennoch recht nervig war. Ich betrat den Pub und suchte mit meinen guten Augen, dank der Vampirseite, den Laden nach Samuel ab, den ich an der Bar über einige Menschen hinweg entdeckte. Nun gut, meine Größe half mir dabei natürlich auch. In Ruhe ging ich auf ihn zu, aber dennoch mit schnellen Schritten. Meinem normalen schnellen Schritt, den ich eben immer drauf hatte und über den sich so manch einer hin und wieder beschwerte. Nicht allem voran meine Schwestern. Schließlich ließ ich mich auf dem Barhocker neben Samuel nieder. "Hey.",sagte ich einfach und sah zu ihm rüber. Er hatte sich kaum verändert. Trug die Haare zwar etwas anders als früher, zumindest etwas, aber ansonsten war nicht viel anders. Naja gut und er war erwachsener geworden seit der Schulzeit, aber das waren wir alle, wenn gleich ich auch langsamer altern würde und wohl irgendwann völlig damit aufhörte, wenn ich es nicht schon getan hatte.

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Samuel
Gelöschter Benutzer

Re: Dimitri & Samuel | After all, you’re his number one fan | Freeplay

von Samuel am 10.03.2018 20:38

London war jetzt schon seit ein paar Jahren meine Heimat, aber ich hielt mich doch auch öfters mal in Nordirland auf. Zwar hatte ich mich nach meiner Schulzeit gegen eine Quidditchkarriere entschieden, aber ich war unglaublich gerne als Zuschauer anwesend. Manchmal war ich bei solchen Spielen aber doch auch als 'Aufseher' eingeteilt. Nicht jeder verhielt sich ruhig, wenn er getrunken hatte und so kam es doch auch bei Quidditchspielen manchmal zu Auseinandersetzungen zwischen den Fans. Oder Fans kamen auf die Idee, sich bei den Spielern rein zu schleichen. Wie beim letzten Mal, als ich ein paar davon dabei erwischt hatte, wie sie sich bei den Ballycastle Bats hatten reinschleichen wollen. Dabei war ich dann doch Dimitri über den Weg gelaufen. Er und ich, wir waren doch Freunde gewesen. Vergangenheit, weil wir eigentlich nicht mehr wirklich in Kontakt zueinander waren. Was nicht hiess, dass ich nicht wusste, was in seinem Leben so los gewesen war. Als Quidditchspieler stand er immerhin doch in der Öffentlichkeit und der Tagesprophet berichtete öfters Mal über solche Spiele. Und nein es lag nicht daran, dass ich mal für ihn geschwärmt hatte. Gut, vielleicht tat ich das immer noch etwas, aber ich hatte nicht vor es ihm zu sagen. Dennoch bezeichnete ich mich natürlich als Fan. Wie auch nicht? Es hatte mich aber dennoch etwas überrascht, dass er meinem Vorschlag mal etwas zusammen zu unternehmen zugestimmt hatte. Wir hatten uns auf Beauxbatons gut verstanden und hatten auch immer eine gute Zeit zusammen, aber seitdem war doch viel Zeit vergangen.
Trotzdem sass ich jetzt in diesem Pub in Muggellondon. Hier würde er nicht gleich erkannt werden und wir könnten uns in Ruhe unterhalten. Ich war doch etwas zu früh dran, aber das lag auch nur daran, dass ich viel zu nervös gewesen war. Konnte man mir das übelnehmen? Man ging nicht jeden Tag mit seinem Lieblingsspieler etwas trinken.

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Samuel
Gelöschter Benutzer

Dimitri & Samuel | After all, you’re his number one fan | Freeplay

von Samuel am 10.03.2018 19:59

A f t e r  a l l, y o u' r e  h i s  n u m b e r  o n e  f a n 

 

Dimitri & Samuel

Dimitri und Samuel sind zusammen in Beauxbatons zur Schule. Ihre Wege haben sich durch ihre verschiednen Berufswege nach dem Abschluss getrennt. Zwar war Samuel oft bei Spielen als Zuschauer dabei, aber ansonsten haben sie sich kaum gesehen. Durch einen Vorfall bei einem Spiel, an dem Samuel doch als Auror tätig ist, kommen die beiden wieder ins Gespräch. Sie beschliessen doch ihrer Freundschaft eine neue Chance zu geben und ja vielleicht sind da doch ein paar mehr Gefühle vorhanden. Samuel hat zu ihrer Schulzeit doch für Dimitri geschwärmt, nur war dieser damals nicht interessiert. Heute vielleicht schon? Zumindest gehört Samuel definitiv zu seinen Fans.

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