Lucians Schlafzimmer {Masterbedroom}

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Lucian

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Lucians Schlafzimmer {Masterbedroom}

von Lucian am 10.02.2018 01:39

Um das Master bedroom betreten zu können, muss man zuerst durch eine Art Vorraum, welcher nicht nur diverse Sitzgelegenheiten bietet, sondern auch eine gesamte Front besitzt, welche ein einziger Schrank ist – der, durch Luc's Interesse an Mode und dem Wunsch permanent neue Kleidung zu tragen, nicht nur randvoll ist, sondern auch regelmäßig aussortiert werden muss.
Eine eher dezent gehaltene Flügeltür führt in das größte der Schlafzimmer, welches, für Lucians Verhältnisse, eher schlicht gestaltet ist. Die Wände sind in einem dunklen Ton gefliest, während die Decke weiß gehalten ist. Durch die komplette Fensterfront an der linken Seite, die so verzaubert ist, dass man einen herrlichen Ausblick auf London hat, wird das dunkle Design des Zimmers deutlich aufgelockert und lässt dieses nicht düster, sondern recht hell wirken. Das Bett befindet sich gegenüber der Fensterfront, damit man, so fern gewünscht, den schönen Ausblick (welchen Lucian jederzeit verändern kann), genießen kann. Das Bett ist deutlich größer als ein gewöhnliches Ehebett, und besitzt eine angenehm weiche (aber nicht zu weiche!) Matraze, die extra an das Schlafbefinden ihres Besitzers angepasst ist. In dem Bett befinden sich zahlreiche himmelweiche Kissen. Das Bettzeug ist meist dunkelgrün und aus hochwertigen Stoffen. Das Gestell besteht aus dunklem schweren Holz und bietet einen mit Drachenleder überzogenes Kopfteil. Direkt hinter dem Bett an der Wand befindet sich ein Spiegel, der genauso breit ist wie das Bett und sich bis an die Decke erstreckt, bevor ein zweiter Spiegel genau über dem Bett an der Decke entlang läuft. An der gegenüberliegenden Seite der Tür befindet sich ein Kamin, welcher nicht ans Flohnetzwerk angeschlossen ist, und zwei aus Drachenleder angefertigte Sessel. Auf dem Kaminsims befinden sich diverse Bilder von Lucian, auf dem auch seine engsten Freunde zu sehen sind. Darüber, in einer Halterung, befindet sich Lucians erster Besen. Erhellt wird der komplette Raum, sollten die Fenster mal verdunkelt werden, durch diverse Lampen, welche in der Decke zu erkennen sind. Wenn man von der Tür aus direkt nach rechts schaut, erkennt man eine schwarze Tür, welche sich kaum von den Fliesen abzuheben scheint.
Dahinter befindet sich das Badezimmer, welches nicht nur zwei Waschbecken, sondern auch eine Dusche und eine große Badewanne bereit hält. Das Badezimmer ist schwarz/weiß gehalten und spiegelt den Luxus wieder, welchen Lucian genießt.



Inspiration: http://deavita.com/wp-content/uploads/2012/09/Luxus-Schlafzimmer-schwarzer-Kronleuchter.jpg


Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.09.2018 00:54.

Roger
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Re: Lucian's Schlafzimmer {masterbedroom}

von Roger am 11.02.2018 00:26

E L E V E N   H O U R S   B A R ⇢

War Lucian bewusst, wie unerfahren ich in der ganzen Angelegenheit war? Ich hatte zwar nie geäußert, dass ich mich nie zu Männern hingezogen gefühlt hatte — bis jetzt —, ich hatte zwar sogar zurück geflirtet, aber als jemand äußerst Erfahrenes konnte er sicher mühelos durch mich hindurch sehen. Ich machte mir selbst nichts aus meiner Unerfahrenheit, ich konnte ehrlich zugeben, dass ich keine Ahnung hatte, was ich eigentlich tat, aber dass ich es trotzdem tun wollte. Wenn Lucian jemanden wollte, der ihm sagte, wo es lang ging, hatte er sich mit mir vielleicht den Falschen ausgesucht. Wusste er, worauf er sich einließ? Ich selbst wusste es nämlich nicht, doch das war Teil des Reizes. Es war mir ein absolutes Mysterium, was als nächstes geschehen würde, Lucian hatte mir zwar schon einen Vorgeschmack gegeben, aber so ganz konnte ich mir nicht denken, wie es dazu kommen sollte, oder wie es überhaupt funktionieren sollte. Ich war ihm komplett ausgeliefert, und obwohl es ein seltsames Gefühl war, die Zügel komplett aus den Händen zu geben, war ich definitiv nicht abgeneigt. Nein, ich war sogar echt gespannt darauf. Meine Neugierde hatte ja bisher schon die ganze Zeit überhand gehabt, doch nun, dass ich auch meine ganzen Zweifel von Bord geworfen hatte — beziehungsweise sie einfach komplett vergessen hatte, es war nicht einmal eine bewusste Entscheidung nötig gewesen — konnte ich mich ihr ganz hingeben. Was bedeutet, dass ich mich Lucian ganz hingab, und vertraute, dass er die Erfahrung, die er mir versprochen hatte, so angenehm gestaltete, wie ich hoffte. Bereits in der Sekunde, in der ich ihm auf dem Gang gegenüber getreten war, und mir klar geworden war, was ich bis zu diesem Punkt verspürt hatte und nun so klar verspürte, hatte ich aufgegeben, mich noch dagegen zu wehren. Jetzt wollte ich nur eins, auch wenn ich in diesem Moment keine Erklärung fand für warum und vor allem wie. Zum Beispiel waren meine Hände an seiner Hüfte ein kompletter Schuss ins Blaue, aber ich nutzte sie trotzdem, um unsere Körper näher aneinander zu bringen. Ich hatte keinen Angriffsplan, sonst hätte ich bereits mehr Land erobert, sozusagen, aber ich konnte auch nicht nichts tun. Ich musste ihn berühren, die Hitze seiner Haut unter meinen Fingerspitzen fühlen. Das Verlangen, das ich verspürte, war nicht vergleichbar mit vielen One Night Stands, die ich gehabt hatte, um die Zeit zu vertreiben, oder die sich ergeben hatten, wie das jetzt. Was daran liegen konnte, dass es doch ein anderes Gefühl war, all dies für einen Mann zu verspüren, oder einfach daran, dass Lucian sehr viel attraktiver war als der Durchschnitt, egal ob männlich oder weiblich. 
Mit jeder Sekunde, die ich ihn küsste, wurde mein Hunger nach mehr größer, den ich nur zu stillen wusste, indem ich ihn weiter küsste. So überkam mich ungewollt eine Art Frustration, als Lucian den Kuss löste. Ich war außer Atem, ich wusste nicht, wie lange wir hier gestanden hatten, nur, dass es nicht genug war. Meine Augen, die ich bis jetzt geschlossen gehalten hatte, und die jetzt suchend in seine sahen, waren dunkel vor Verlangen, von dem ich nicht wusste, wie ich es ausdrücken sollte. Im nächsten Moment jedoch spürte ich die harte Wand im Rücken, und Luc's harte Muskeln gegen meine Brust. Ich wusste, was von beiden ich vorzog. Ich erwartete halb, dass er mich erneut küsste, und hoffte gänzlich darauf, doch was stattdessen geschah könnte mir nicht besser gefallen. Zugegeben, dieser Gang war Teil des Reizes gewesen, die mysteriöse Atmosphäre und das Risiko, dass ihn jede Sekunde jemand betreten könnte fügten dem ganzen noch eine ganz andere Art von Rausch hinzu, aber Lucian's Worte waren noch sehr viel reizvoller. Die Party wohin verschieben? Ich hatte nicht die Gelegenheit, überhaupt einen Gedanken zum Zauberstab in seiner Hand zu fassen, als wir uns bereits in seinem Schlafzimmer befanden.
Zumindest ließ mich die Sicherheit, mit der er sich hier bewegte darauf schließen, dass es sich hierbei um sein Haus handelte, und der Fakt, dass er hier so einfach hineinapparieren konnte. Die Innenausstattung konnte ich auch nur kurz bestaunen, doch auch sie bestätigte meine Vermutung; wenn ich irgendwie den Style hätte beschreiben müssen, dann wäre Lucian-haft wohl als erstes in den Sinn gekommen. Ich wandte meine volle Aufmerksamkeit nach einem Moment des Schwindels jedoch wieder voll und ganz diesem zu, obwohl ich jetzt, ohne die stützende Wand in meinem Rücken, und kurz nach einem unerwarteten Seit-an-seit-Apparieren, das noch immer bei weitem meine unliebsamste Transportweise war, eher wackelig auf den Beinen war. Aber dem schaffte Lucian Abhilfe, als er mich erneut küsste und dann bestimmt in die Richtung seines Betts bugsierte. Ich verlor meine Kleidung schneller, als ich Britische und Irische Quidditchliga sagen konnte, und dann war da nur noch Lucian, mit seinen Zauberhänden und Feuerwhiskeyküssen.

                   F A D E   T O   B L A C K                  


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GEBURTSDATUM

01.06.1978

TRIKOTNUMMER
21

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78.8%

HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
263km/h

GESPIELTE LIGASPIELE
22

GEWONNENE LIGASPIELE
16

Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.06.2018 15:34.

Lucian

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Re: Lucian's Schlafzimmer {masterbedroom}

von Lucian am 11.02.2018 20:28

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A M    N Ä C H S T E N   M O R G E N

Es war eine Bewegung neben mir, die mich auf der Stelle aus meinem traumlosen Schlaf hochschrecken ließ. Doch erkannte ich mit schwerklopfendem Herzen, dass es nur die Person neben mir gewesen war, die sich umgedreht hatte. Ich rieb mir über die Augen, während ich versuchte mich an das helle Licht zu gewöhnen, welches durch die Fensterfront in das Zimmer fiel. Scheinbar war ich gestern Abend nicht mehr dazu gekommen die Fenster, wie ich es sonst immer tat, komplett zu verdunkeln. Moment. Augenblicklich wandte ich meinen Kopf zu meiner linken Seite, wo mir sofort ein nackter Rücken entgegenstrahlte (auch ein Rücken kann entzücken) und ich schließlich eine dunkle Kurzhaarfrisur erblickte. Roger Davies. Er war noch hier? Ich runzelte kurz die Stirn. Für gewöhnlich verschwand man aus dem Haus des .. nennen wir es mal Gastgeber, bevor die Person wach wurde. Gut, vielleicht war das auch nur meine Angewohnheit, weil ich zumindest in meinem Haus zeitgleich mit der anderen Person wach wurde und bei anderen eben früher. Doch Roger schien seelenruhig weiterzuschlafen. Ich gähnte leise, ehe ich meine Decke zurückschlug und völlig unbekümmert in mein Badezimmer ging.
Frisch geduscht und mit geputzten Zähnen (und lediglich mit einer Jogginghose, die den Bund meiner dunklen Boxershort preisgab, bekleidet) trat ich schließlich wieder in mein Schlafzimmer. Wo Roger immer noch schlief. Merlin, hatte der einen tiefen Schlafen. Jedoch nicht mehr lange. Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen griff ich nach der Decke, die Rogers unbekleideten Körper nur noch zur Hälfte verdeckte, und zog einmal kräftig daran. „Guten Morgen.", meinte ich schließlich lachend als ich in das fast schon schockiert aussehende Gesicht meines nächtlichen Betthäschens schaute. Ehe mein Blick wieder auf ein anderes Körperteil gelenkt wurde. „Ich muss zugeben, dass ich bei dir eher davon ausgegangen bin, dass du neidisch statt interessiert bist.", sinnierte ich schließlich direkt los ohne mir überhaupt sicher zu sein, dass er mir folgen konnte – war er schließlich erst wach geworden. Die Decke ließ ich schließlich achtlos auf den Boden fallen.


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Roger
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Re: Lucian's Schlafzimmer {masterbedroom}

von Roger am 11.02.2018 22:36

Normalerweise blieb ich nie so lang in einem fremden Bett liegen, egal, was in der Nacht passiert war. Nein, eigentlich blieb ich nie bis zum nächsten Morgen, nicht bei etwas so flüchtigem wie einem One-Night-Stand. Der letzte Abend jedoch war alles andere als gewöhnlich gewesen, zumal es sehr viel länger gedauert hatte, als nur den Abend, und ich dann, leider, mehrere Stunden später, nicht anders konnte, als erschöpft einzuschlafen. Und anscheinend war ich so erschöpft gewesen, dass ich bis jetzt nicht aufgewacht war, obwohl ich eigentlich selten so tief schlief. Lucian hatte jedoch gestern Nacht mehr getan, als nur seine Versprechungen wahr zu machen – etwas, das ich trotz des Rausches so schnell nicht wieder vergessen würde –, und mich Muskeln spüren lassen, von denen ich nicht einmal wusste, dass ich sie hatte. Und das sagte bei mir, als jemand mit mehreren Physiotherapeuten, schon etwas aus. Das war der Grund, weshalb ich eigentlich mein eigenes Bett vorzog, wenn es darum ging, sich zurück zu ziehen. Kein Druck, zu fliehen, keine Unbehaglichkeit, wenn ich es doch nicht tat. Obwohl jetzt auch von Unbehaglichkeit nicht die rede sein konnte, Lucian's Bett war mehr als nur gemütlich.
Zumindest war es das, bis Lucian seine Bettdecke komplett weg zog, und ich mit einem Mal wach wurde. Mit zusammengezogenen Augenbrauen blinzelte ich ins Licht, eher angenervt als verwirrt, obwohl es einen Moment brauchte, bis ich mich daran erinnerte, wo ich war. Ich drehte mich zu Lucian und stützte mich auf meine Unterarme. Ich war komplett entblößt, was mich jedoch nur störte, weil es plötzlich nicht mehr warm und behaglich war. Ich sah Lucian aus zusammengekniffenen Augen an, verschlafen, verwirrt, verärgert, während ich versuchte, die Ereignisse der letzten Nacht zusammenzupuzzeln. Was, nach ein paar Sekunden, schockierend schnell geschah. Vielleicht war ich doch nicht so betrunken gewesen, für wie ich mich gehalten hatte. Das erklärte auch, weshalb ich keinen Kater verspürte – nur eine überaus trockene Kehle, aber ich hatte die leise Ahnung, dass das mit etwas anderem zu tun hatte. Lucian schien, im Vergleich zu mir, putzmunter zu sein, und hatte anscheinend Spaß daran, mir auf den Sack zu gehen, ganz anders, als er es gestern Abend getan hatte. Ich starrte ihn also nur an, mit einem Ausdruck, der ihm hoffentlich zeigte, dass ich absolut keine Ahnung hatte, was er von mir wollte. Was zur Hölle hätte mir genau so gut in schwarzen Druckbuchstaben auf der Stirn geschrieben sein können, aber für Lucian, dem Anstand wohl ein Fremdwort zu sein schien, sprach ich es nochmal aus.
"Was?" Meine Stimme war rau, und zwar nicht nur vom Schlaf, trug jedoch genau so viel Verständnislosigkeit in sich, wie nötig war, um Lucian klar zu machen, dass ich sein Verhalten weder verstand noch wirklich wertschätzte. Gut, ich hatte es mir selbst ausgesucht, immerhin war ich bis jetzt in seinem Bett geblieben, aber Merlin, wer zog denn anderen Leuten die Bettdecke weg? Ich atmete einmal tief durch, zum einen, um meine Gedanken klar zu bekommen, die vom Schlaf noch ein wenig langsam waren, wobei Lucian's Oberteillosigkeit nicht gerade förderlich war, und zum anderen, um meine Geduld zu sammeln. Ich war bereits in einer eher schamvollen Position, entblößt im Bett eines Mannes, von dem ich mich nicht hatte verführen lassen wollen, jetzt musste ich seine Kommentare einfach über mich ergehen lassen. "Was willst du, Bole?"


GEBURTSDATUM

01.06.1978

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Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.02.2018 22:44.

Lucian

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Re: Lucian's Schlafzimmer {masterbedroom}

von Lucian am 12.02.2018 02:58

Der Anblick vom unbekleideten Roger Davies, der sich auf seine Unterarme stützte war nun wirklich ein Bild für die Götter. Nun gut, optisch gesehen war ich von uns beiden eher ein Gott. Und im Bett würde ich mir auch mehr Punkte geben – eigentlich in jeder Kategorie, aber um solche Details ging es ja gerade nicht. Es gab sicherlich mehr als eine handvoll von den sogenannten Roupies, die mich, wenn sie davon wüssten, nicht nur unglaublich beneiden sondern gar hassen würden. Oder eine menge Galleonen für ein Bild bieten würden. Gut für Roger, dass selbst ich so etwas wie Anstand haben konnte (oder einfach wusste was in einem legalen Rahmen war) und sowieso mehr als genug Besitz vorweisen konnte. Doch allein um seinen Blick einzufangen hätte ich jetzt gerne eine Kamera zur Hand.
Da ich alles hatte was ich wollte, brauchte ich mir auch nicht mehr die Mühe zu machen und charmant zu sein – oder auf eine scheinbar anziehende Art und Weise unverschämt. Jetzt konnte ich einfach nur noch unverschämt sein, wenn mir danach war. Theoretisch könnte ich ihn auch einfach hochkant rausschmeißen, was mir wohl kaum jemand verübeln würde. Immerhin war dies nur ein One-Night-Stand. Und wie der Name so schön sagte blieb die anderen Person nur eine Nacht und nicht noch zusätzlich einen morgen. Fehlte nur noch, dass er zum Frühstück blieb. Doch warf ich augenblicklich sämtliche Gedankengänge in diese Richtung über Bord, als ich sein raues „Was" vernahm, was gerade wirklich unglaublich heiß klang. Ich mochte raue Stimmen. Am liebsten, wenn sie meinen Namen stöhnten. „Bis eben wollte ich dich eigentlich rausschmeißen. Sei froh, dass ich dir nur die Decke weggezogen und nicht dich aus dem Bett geschubst habe. Laut .. Recherchen finden die aus dem Bett gestoßenen Personen das nämlich noch viel unangenehmer." Ich zuckte kurz mit den Schultern, während ich es so sagte, als wäre es das normalste Verhalten auf der Erde. Zu meiner Verteidigung musste man sagen, dass dies noch gar nicht so oft passiert war. Vielleicht zwei .. drei mal? Oder vier mal? Jedoch musste ich wohl oder übel zugeben, dass ich mich einmal ziemlich erschreckt hatte, weil ich mich an dem Abend so betrunken hatte, dass ich absolut nichts mehr wusste und dementsprechend auch nicht, dass ich jemanden mit zu mir genommen hatte. „Aber irgendwie habe ich gerade eine bessere Idee.", gab ich schließlich Roger über meine neue Intention bekannt, ehe ich den Abstand zwischen uns beiden verringerte, in dem ich zwei Finger unter Rogers Kinn legte um ihm zu deuten, dass er mir etwas entgegenzukommen hat, bevor ich mich schließlich selbst ein Stück runterlehnte um meine Lippen auf seine zu legen.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.02.2018 00:33.

Roger
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Re: Lucian's Schlafzimmer {masterbedroom}

von Roger am 12.02.2018 23:14

Eine von Lucian's prominentesten Eigenschaften schien zu sein, dass er sich nahm, was immer er wollte, wann immer er es wollte. Gestern Abend hatte mir das überaus gefallen – offensichtlich genug, um über meinen eigenen Schatten zu springen und dabei mein gesamtes Weltbild umzustoßen, aber darüber beschwerte ich mich gar nicht. Nein, ich ärgerte mich nur, weil genau diese Eigenschaft Lucians gerade begann, mir auf die nerven zu gehen. Ich sah ihn weiterhin an, nur wurde mein Blick immer düsterer. Den Wunsch, mich rauszuschmeißen, konnte ich verstehen, aber das musste er ja nicht wortwörtlich tun – als er erwähnte, dass er auch gut und gerne sich seiner Bettwärmer entledigte, indem er sie buchstäblich von der Bettkannte stieß, schob ich leicht dein Unterkiefer vor, und wollte am liebsten die Augen verdrehen. Wenn es nicht irgendwo... faszinierend wäre? Vielleicht sollte ich mich freuen, dass er mich vor der Bekanntschaft mit seinem Fußboden verschont hatte? Wohl eher nicht. Stattdessen hielt ich seinem Blick stand und antwortete trocken: "Charmant." Wenn er von der Bettseite weg gehen würde, könnte ich vielleicht entspannt aufstehen, und meine Klamotten suchen gehen, die hier irgendwo im Zimmer verstreut herum lagen, aber diesen Plan vereitelte Lucian mit einer urplötzlichen Sinneswandlung. Bevor ich mit einem sarkastischen Kommentar antworten konnte, oder überhaupt die Gelegenheit hatte, mich zu fragen, was er wohl meinte, demonstrierte mir Lucian bereits, was er im Sinn hatte, und ich hatte nicht wirklich eine andere Wahl, als zu folgen.
Selbst wenn ich hätte Nein sagen wollen, war ich mir ziemlich sicher, dass ich es nicht konnte. Nicht zu diesen Lippen, auch wenn sie zu einem selbstgefälligen Grinsen verzogen waren. In dem Augenblick, in dem mir Lucian zu verstehen gab, dass er vielleicht doch ein anderes Motiv hatte, als mich nur zu nerven, fiel meine gesamte Anspannung von mir ab. Ich richtete mich aus meiner halb liegenden Position auf, um Lucian entgegenzukommen, vielleicht ein bisschen zu eifrig, aber das war mir egal. Auch ich wusste, was ich wollte, selbst wenn ich das erst seit kurzem tat, aber dafür war ich mir dessen vollkommen sicher. Nicht warum, warum jetzt, plötzlich, und warum ausgerechnet Lucian, aber innerhalb der Stunden, die wir uns gestern auf nächste Nähe kennengelernt hatten, hätte ich oft genug die Gelegenheit gehabt, es mir anders zu überlegen. Stattdessen war meine Gewissheit nur gewachsen, und mit ihr meine Begierde, und vielleicht sogar mein Fähigkeiten. Zumindest hatte ich eine ganze Menge dazugelernt, unter anderem wusste ich jetzt, was ich mit meinen Händen machen sollte. Ich hakte ein paar Finger in den Bund seiner Jogginghose – vielleicht verfehlte der ein oder ander Finger diesen, und fuhr stattdessen unter den seiner Shorts – und nutzte diese, um ihn auf mich zu ziehen. Meine Lippen presste ich gegen seine mit einer Intensität, als würde ich ihm das mit der Decke noch immer übel nehmen. Was ich nicht tat, aber langsam wurde mir kalt, und wenn ich keine Decke hatte, musste Lucian wohl herhalten.


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Lucian

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Re: Lucian's Schlafzimmer {masterbedroom}

von Lucian am 13.02.2018 17:36

Zu gerne hätte ich auf seine Aussage noch ein Ich weiß von mir gegeben, auch wenn ein simples Charmant nicht gerade dazu einlud irgendetwas zu antworten und Roger mit Sicherheit keine Antwort erwartete. Doch hatte ich einfach gerne das letzte Wort. Obwohl ich auch damit leben konnte, dass Roger sich bereitwillig aufrichtete, nachdem ich nur simpel angedeutet hatte was ich wollte. Ein schöner Effekt bei unerfahrenen Personen. Sie wusste nocht nicht genau was sie wollte, aber sie wussten bereits, dass sie etwas wollten. Ein Umstand, der einem, in diesem Fall mir, in die Hände spielte, in dem ich die Personen, in diesem Fall Roger, in eine Richtung schieben konnte, die am besten zu meinen Bedürfnissen passte.
Ich ließ es zu, dass Roger mich auf sich zog, doch ließ ich es mir nicht nehmen während des Kusses nach seinen Händen zu greifen und sie vom Bund meiner Jogginghose und auch dem meiner Boxershorts zu lösen. Ich löste für einen Moment den intensiven Kuss, damit ich seine Arme über seinem Kopf in das Kissen drücken konnte. Unsere Gesichter waren sich noch immer unglaublich nah. „Na na.", tadelte ich ihn schließlich wie ein ungehöriges Kind, ehe ich meine Lippen kurz auf seine drückte. Die Lippen von Männern waren selten so zart wie die von Frauen und auch Rogers bildeten darin keine Ausnahme, doch fühlten sie sich dennoch gut an; schließlich konnte er sich nicht über schmale Lippen beschweren. „Ich entscheide.", hauchte ich ihm schließlich förmlich ins Ohr, bevor ich mich aufrichtete und seine Hände, unter halten von Blickkontakt, losließ. Als er mit diesen nicht sofort wieder in meine Richtung griffelte (es gab immer Leute die es nicht verstanden), schenkte ich Roger einen zufriedenen Gesichtsausdruck, bevor ich mich von ihm aufrichtete um eine passendere Position zu finden ihm eine orale Freude zubereiten. Natürlich ließ ich es mir dabei nicht nehmen ihn ein wenig zappeln zu lassen, um ihn dann wieder anzuheizen, nur um ihn dann wieder "Leiden" zu lassen.


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Roger
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Re: Lucian's Schlafzimmer {masterbedroom}

von Roger am 15.02.2018 00:52

Zugegeben war ich minimal geschockt, als Lucian meine Hände festpinnte, aber ich wehrte mich nicht, selbst wenn ein solch anmaßender Ton mir normalerweise nicht wirklich gefallen hatte. Lucian hingegen ließ es spielerisch klingen, und auf jeden Fall wie jemanden, den ich gerne entscheiden ließ. Mir wäre, selbst wenn ich irgendwie selber Initiative ergriffen hätte, nicht ganz schlüssig gewesen, wie ich hätte fortfahren sollen, und auch so war es eigentlich echt erfrischend, dass Lucian das Steuer in die Hand nahm. Auch nach einem ganzen Abend davon war es mir nicht genug gewesen, im Gegenteil, ich wollte gerade davon mehr. Vielleicht sollte ich mir das mal für die Zukunft merken. Es gab generell einiges, das ich nach diesem Abend anders sehen oder gar machen würde. Noch war ich jedoch nicht aus Lucians Bett, also konnte noch einiges geschehen. Und einiges geschah. Ich konnte, als ich mich in dieser doch sehr wehrlosen Position, Lucian ausgeliefert und komplett von seiner Gnade abhängig, wiederfand, nicht umhin zu bemerken, dass sich diese Erfahrung von allen bisherigen unterschied. Nicht nur, weil er ein Typ war; selbst wenn ich jetzt die Augen schloss und versuchte, ihn mir wegzudenken, war es noch immer Lucian. Und Lucian, das war nicht zu leugnen, war nun mal echt gut.
Auch wenn ich stolz auf meine Ausdauer sein konnte, hielt ich nicht lang durch, zumindest nicht so lang wie ich es vielleicht gewollt hätte. Ich vermied Lucians Blick absichtlich, als ich meine Beine aus dem Bett schwang und begann, mich anzukleiden. Nicht, weil ich mich schämte, oder sein Urteil fürchtete – eher weil ich das vermeiden wollte, was sein Blick mit mir machte. Ich war schon viel zu lange geblieben, was allein schon nicht gerade den besten Eindruck machte, und ich verzog mich lieber, solang die Stimmung noch gut war. Wenigstens hatte ich das Glück gehabt, nicht aus dem Bett geworfen zu sein. Minimal wacklig auf den Beinen, was aber auch daran liegen konnte, dass ich noch nichts gegessen hatte, machte ich mich auf den Weg, und verabschiedete mich von Lucian mit einem schiefen Grinsen und einem "Man sieht sich", bevor ich in den Kamin trat. Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung was ich tun würde, wenn ich ihn wirklich wiedersehen würde. Ich bezweifelte, dass sich das hier, so gut es auch gewesen war, wiederholen würde, oder dass wir jetzt noch ungezwungen gemeinsam irgendwelche Parties besuchen könnten. Zumindest nicht allzu bald. Aber ich würde ihn ja spätestens auf dem Spielfeld sehen. Vorausgesetzt die Falcons schafften es so weit.

                     C U T                     


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Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.02.2018 00:53.

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