Cafeteria der Ballycastle Bats

1  |  2  |  3  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Älteste Beiträge zuerst ]


Dimitri
Gelöschter Benutzer

Re: Cafeteria der Ballycastle Bats

von Dimitri am 22.02.2018 20:27

Mochten wir beide lange Zeit zusammen gewesen sein, so war unsere Beziehung doch seit einigen Jahren vorbei. Doch deswegen hatte ich sie dennoch nie aufgehört zu lieben. Hatte es einfach nicht gekonnt, hatte mich ja, wenn ich ehrlich war nicht mal trennen wollen. Nur was ich noch weniger konnte war sie leiden sehen. Und nun jedes Mal, wenn ich sie sah, wusste ich, dass es vielleicht nie wieder so wurde. Sicher, sie war vielleicht noch single, aber wer sagte, dass sie mich immer noch wollen würde? Das sie all das nochmal mitmachen würde? Wir hatten uns beide weiterentwickelt und waren älter geworden und inzwischen kannte sie den Trubel mit den Zeitungen und all den Fans auch besser, aber man konnte sich wohl niemals darauf vorbereiten. Selbst wenn man es wohl schon kannte. Es würde immerhin nicht besser werden. Aber eine gute Beziehung hielt auch das. Damit wollte ich nicht sagen, dass unsere Beziehung schlecht gewesen war, nein, nur hatte ich ihr das Leid damals ersparen wollen. Ob es ein Fehler war oder am Ende doch das Richtige, hatte ich mich immer wieder gefragt und wenn ich ehrlich war, dann glaubte ich, dass beide Antworten richtig waren. Nur war genau dass das Problem. Doch hier in ihrer Nähe zu sein, spendete mir etwas Trost und zeigte mir doch das, was ich vielleicht nie wieder haben konnte, auch wenn ich es tatsächlich immer wieder wollen würde. Sie. "Richtig, aber manchmal lohnte etwas zu wagen.",stimmte ich zu als sie mich aus den Gedanken riss und erwiderte dann ihr leichtes Lächeln, dass dennoch traurig wirkte. Ja, auch meine Augen zeigten in dieser Hinsicht etwas von dem Schmerz, den ich trotzdem versuchte zu verstecken, aber darin war ich selten gut gewesen. Zumindest verrieten mich meine Augen wie meine Schwester immer meinte.

 

Ihr Lachen jedoch war wie Musik in meinen Augen, zwar verstand ich nicht wieso, aber war es nicht egal wieso sie lachte? Selbst wenn sie mich ausgelacht hätte, was sie wohl nicht tat. Brooklyn glücklich zu sehen, ein ehrliches Lachen auf ihren Lippen, war alles was ich wollte. Hatte ich schon immer. "Ganz toll...",seufzte ich dann innerlich, aber schmunzelte dann dennoch. Was war schon ein bisschen Dreck? Immerhin gab es Zauber die das ganz schnell wieder hinbekamen und solange das so war, war es schon in Ordnung. Daher streichelte ich ihm auch weiter über den Kopf und kraulte Magnus hinter den Ohren. Ja, ich mochte Hunde. Oder zumindest diese Rasse, denn alle mochte ich auch nicht. Trotzdem waren mir Katzen manchmal auch lieber. Das Brooklyn mich zwar beobachtete, war mir klar, aber es störte mich nicht. Wieso sollte es auch?

Schließlich sah ich zu ihr und stand mit Magnus auf dem Arm auf. Immerhin hatten wir noch etwas vor und ich freute mich tatsächlich darauf etwas mit ihr zu unternehmen. Allein. Sicher nur in meinem Apartment war es vielleicht auch keine Unternehmung, aber es war privat und auf jeden Fall entspannend. Da musste ich auch nicht auf irgendjemand anderen achten außer auf sie. Ich nickte und beobachtete dann, wie sie noch einmal zu Theke ging, um ihr Zeug loszuwerden. Magnus sah ihr nach als würde sie gleich verschwinden und wurde unruhig in meinen Armen, aber kaum, dass ich ihn weiter streichelte, wurde er ruhiger. Schien sogar recht zufrieden als Brooke wieder da war. Zögerlich legte sie ihre Hand auf meinen Arm und automatisch breitete sich ein wohliges Gefühl in mir aus, ließ mich insgeheim leicht schmunzeln. "Fertig?",fragte ich, nur um sicher zu gehen, dass sie bereit war, ehe ich schließlich, zu ihr apparierte.

Cut
--> Weiter bei Brooklyns Zuhause

Antworten

Brooklyn
Gelöschter Benutzer

Re: Cafeteria der Ballycastle Bats

von Brooklyn am 22.02.2018 17:32

Unsere Beziehung war seit Jahren vorbei, ich hoffte für mich selbst, dass das was ich gerade im Moment fühlte, einfach nur so etwas wie melancholie war. Erinnerungen, die wie echte Gefühle wirkten. Er wollte mich vermutlich nicht zurück und was mich betraf.. Es war zwar schön mit ihm gewesen, jedoch hatte ich immer diesen Stress mit seinen Fans gehabt. Es hatte mich eben sehr gestört und wenn ich so darüber nachdachte, tat es das noch immer.  Verletztend war es, genau das, denn grundlos gesagt bekommen wie schlampig man war, war definitiv nicht das, was bei mir Begeisterung auslöste. "Wenn man darauf achtet, sich keine Probleme ein zu handeln.", meinte ich dann nach kurzen überlegen. So hart wie es war, es war Realität. Ich lächelte eine Weile etwas traurig und beobachtete seine Mimik nun ganz genau.

Nun musste ich etwas lachen, der Blick von Magnus eben war genial. Er sah mich an als würde er auf einem Trohn sitzen. "Ich sehe schon kommen das er dich komplett dreckig macht..", meinte ich dann aber etwas beschämt. Jedoch brachte es mich zum lächeln wie liebevoll er ihm über den Kopf strich. Seine Hand bedeckte schon den ganzen Kopf von Magnus. Bei Dimitri  sah der Crup so klein aus. Eben wie ein Jack Russel Terrier. Eine Weile genoss ich diesen Anblick. Dann sah ich zu  ihm und lächelte. 

"Ja, lass uns los.", lächelte ich dann. Ich stand auf und trug meine leere Tasse und den Rest des Kuchens zur Theke zurück. Eigentlich musste das ja nicht sein, aber ich wollte keinen Ort so verlassen, das noch mein Zeug herumstand. Daraufhiin ging ich zu Dimitri zurück und legte meine Hand etwas zögernd, aber sanft auf seinen arm, da ich davon ausging, das er appartierte.

Antworten

Dimitri
Gelöschter Benutzer

Re: Cafeteria der Ballycastle Bats

von Dimitri am 17.02.2018 21:02

Das ich auf sie abweisend wirkte bemerkte ich kaum, denn wenn ich ehrlich war, dann war ich das oft. Einfach weil ich sowieso mehr der stille Typ war und das wussten die Menschen in meiner Umgebung auch. Doch selten war ich so sehr in Gedanken wie in diesem Moment. Aber ich hatte auch einen guten Grund dazu, denn ihre Worte hatten eindeutig ihre Spuren bei mir hinterlassen ob sie das nun bemerkte oder aber auch nicht. Es spielte in diesem Fall keine Rolle. Oder sollte es zumindest nicht. "Wann hat man das mal nicht?",fragte ich dann eher für mich, aber im Grunde hatte sie ja recht. Ja, wir hatten etwas, dass im Weg stand und das war einzig und allein die Presse, wenn man mal von eifersüchtigen Fans absah. Aber man kannte das, nur war genau daran unsere letzte Beziehung in die Brüche gegangen oder viel mehr ich hatte ich sie deswegen beendet. Nicht um Brooklyn zu ärgern, sondern um sie zu beschützen. Ich wusste damals nicht und auch heute immer noch nicht ob es gut so war oder ob es ein Fehler war. Immerhin sollte man sich nicht auseinander bringen lassen. Zumindest nicht von so etwas. Aber es war meine Entscheidung gewesen und damit musste ich jetzt auch leben. Wir beide mussten sehen wohin all das führte, selbst wenn sie nun hier war und das sah ich nicht mal als negativ an. Im Gegensatz. Manchmal war ich auch nur abwesend wegen ihr. Jedenfalls gedanklich, was ich natürlich bei Spielen und auch im Training zu vermeiden versuchte.

Aber nun würden wir erst einmal gemeinsam Zeit verbringen und daher stimmte ich auch zu als sie fragte ob wir dann starten wollten. Naja eigentlich hätten wir das auch, wenn da nicht der kleine Magnus gewesen wäre, der uns da einen leichten Strich durch die Rechnung machte. Dieser kam auf mich zu und ließ sich nun von mir streicheln als wären wir schon immer die dicksten Freunde gewesen. Aber es war auch ganz gut, dass ihr Hund nicht anfing mich zu hassen oder zumindest nicht auf Dauer. Immerhin würden wir, so hoffte ich, immer mal Zeit miteinander verbringen. Da wäre so etwas leicht kontraproduktiv. Im nächsten Moment sprang mir Magnus auf den Schoß und noch bevor dessen Besitzerin etwas sagen konnte, hielt ich das kleine Hündchen auch schon davon ab mir direkt über den Schoß zu rutschen, um auf der anderen Seite des Bodens wieder aufzuschlagen. Tja, Vampir eben. Aber das war wohl nicht alles wovor sie mich warnen wollte. Doch da saß der Hund schon auf meinem Schoß und es gab schlimmeres als das bisschen Dreck. "Ist schon in Ordnung.",beruhigte ich sie und streichelte den kleinen Magnus einfach weiter, der sich auf meinem Schoß zusammen rollte und nicht mehr weg zu wollen schien. Schließlich aber stand ich auf und nahm Magnus einfach auf die Arme, der sich das gefallen ließ, während ich ihn leicht weiter streichelte und er so tat als wäre gar nichts. "Können wir?",fragte ich dann in Richtung der Blondine.

Antworten

Brooklyn
Gelöschter Benutzer

Re: Cafeteria der Ballycastle Bats

von Brooklyn am 17.02.2018 18:36

Er wirkte wieder so abwesend. Als hätte ich was besonderes gesagt.. Hatte ich ja eigentlich auch, es sogar gemeint aber es war einfach nicht möglich. Deshalb antwortete ich nur kurz darauf. "Aber leider haben... wir etwas das im Weg ist.", meinte ich. Ein sehr kurzes Statement. Aber in diesen weinigen Worten steckte nun die volle Wahrheit.  Meine kleine Lüge zur Berichtigung würde er mir schon verzeihen, wenn er sie erkannt hatte. So wie es war war es wohl das beste für uns beide.  Jeder sollte seinen eingenen Weg gehen und diesen zuvor finden. Er war im Gegensatz zu mir ziemlich schnell gewesen was dies anging. Er sollte nun auch auf dem Weg bleiben, den er war eindeutig dafür gemacht. Ich hingegen.. Ich würde einfach nur versuchen ihm nichts kaputt zu machen. 
"Dann würde ich mal sagen wir starten oder?", fragte ich ihn, weil ich davon aus ging das er apparieren würde.  Genauso ging ich davon aus das er noch wusste wo ich wohnte, damit wir Magnus weg bringen konnten. Diesem wurde beim apparieren zwar immer übel, aber dafür schlief er dann die nächsten Stunden sehr gut.  Bei Dirmitri würden wir ganz unteruns sein und es würde keine Schlagzeilen geben. Aber bei einer Sache wurde ich mir zu nehmend unsicherer. War das ein normales Treffen oder ein Date? Ich beobachtete Magnus und Dimitri nachdenklich und hoffte einfach das sich Magnus nun gut benahm. Dieser Genoss gerade die streicheleinheit und sehr und sprang nun voller Elan auf Dimitirs Schoß, so fest das er beinahe auf der anderen Seite wieder herunter gefallen wäre. "Pass auf er hat...", konnte ich nur noch sagen und war froh das Dimitirs Reflexe gut waren. Aber auf eines sollte ich ihn noch hinweißen. "Seine Pfoten könnten dreckig sein..", sagte ich um ihn vor meinem kleinen Krümelmonster zu wahnen. 
Gespannt wartete ich jetzt um seinen Plan zu hören. 

Antworten

Dimitri
Gelöschter Benutzer

Re: Cafeteria der Ballycastle Bats

von Dimitri am 16.02.2018 12:22

Noch hatten sie nichts zur Grundlage. Da musste ich zustimmen, aber die Betonung lag hier nun einmal auf noch, aber damit wollte ich Brooklyn jetzt nicht beunruhigen. Aber es waren ihre Worte, die mich mehr faszinierten oder mich zumindest berührten. Sie wollte mit mir in Ruhe zusammen sein? Ein schöner Gedanke, aber ich glaubte nicht, dass sie sich bewusst war, was genau sie da gerade von sich gegeben hatte. "Das könnten wir.",stimmte ich dann zu und meine Stimme klang dabei leise und etwas abwesend. Aber wenn ich ehrlich war, dann gingen mir gerade einige Gedanken durch den Kopf. Ich konnte einfach nichts dagegen machen, dass ich sie noch liebte. Das hatte ich immer und ich hatte sie einfach nicht leiden sehen können. Es war nicht nur für sie schwer gewesen, nur hatte ich ihr nie wirklich gesagt, dass dem noch so war. Aber nur so konnte sie mich gehen lassen. "Sicher.",fügte ich genau so hinzu wie auch sie, auch wenn ich ihr Lächeln sah, aber dennoch hörte, dass sie mich gerade anlog. Und ich wusste nicht ob ihr das klar war. Zumindest in diesem Moment. Immerhin konnte ich ihr Herz eindeutig schlagen hören. Es gab mir Hoffnung, aber ich sollte mir davon wohl nicht zu viel machen. Immerhin log sie mich hier gerade mehr oder weniger an und ich konnte nicht sagen wieso. Mochte ich vielleicht hören, was ich wollte, aber ich konnte nun einmal keine Gedanken lesen. Trotz all dem würde ich gern mehr Zeit mit ihr verbringen und es freute mich, dass sie bereit war mit mir etwas zu machen. Ganz egal was es war, ich würde eindeutig ja sagen. Nur um bei ihr zu sein und wieder etwas ihre Nähe zu fühlen. Zu wissen, dass sie es genoss. Was auch immer wir tun würden. Aber sie machte mir auch schon ein paar Vorschläge und zumindest, dass ihr Kaffeetrinken vorschwebte, wurde mir klar als sie auf ihren Kaffee sah. Ich grinste leicht in mich hinein. Dann aber hörte ich ihr wieder genau zu. "Okay, dann gehen wir zu mir.",stimmte ich ihr zu und es machte mich glücklich, dass sie von sich aus zu mir wollte. Immerhin war das sehr privat, aber wohl auch der einzige wirkliche Ort an dem wir ungestört waren. Bei ihr oder bei mir. Jedenfalls ohne gleich die nächste Schlagzeile hervor zu rufen. Blieb nur zu klären was wir in der Zeit mit ihrem kleinen Hund machen würden. Meinetwegen konnte der gern zu mir in mein Apartment, denn immerhin lebte meine Familie in Frankreich, aber da waren wir ziemlich weit weg von. Ich pendelte oft von Dublin nach London und Paris. Es war nicht immer einfach, aber es funktionierte. Vor allem, da ich als Teilvampir weniger bis kein Schlaf brauchte. "Wenn du das sagst.",sagte ich daher, denn sie würde wohl wissen müssen, was für den Kleinen am besten war und am Ende war es mir tatsächlich egal. Besagtes kleines Hündchen erhob sich nun und kam erneut auf mich zu. Er schnüffelte an mir und ich glaubte schon fast, dass er mich wieder ankläffen würde, aber das tat er nicht. Im Gegenteil. Er schien sich damit abgefunden zu haben und war nun sogar recht zutraulich. Jedenfalls wenn man mal bemerkte, dass er sich nun auf die Hinterbeine stellte und die Pfoten an meinen Oberschenkel legte. Er bellte freundlich und wedelte mit dem Schwanz als hätte er mich schon immer gemocht. Etwas irritiert sah ich zu dem kleinen Hund hinunter. Ich lächelte leicht belustigt als Brooke mir offen legte, dass er wohl gestreichelt werden wollte und dem kam ich nun nach. Ich streichelte ihm über den Kopf und kraulte ihn hinter den Ohren. Er schien das wirklich zu genießen und drückte sich gegen meine Hand. Ja, zugegeben ich hatte ein Händchen für Tiere, wenn sie mich erst einmal nicht mehr als ihren Feind sahen und das schien gerade der Fall zu sein. Zumindest bei Magnus.

Antworten

Brooklyn
Gelöschter Benutzer

Re: Cafeteria der Ballycastle Bats

von Brooklyn am 14.02.2018 22:14

"Ich weiß, aber wenn sie nichts zur Grundlage haben, dann können wir in Ruhe zusammen sein.", sagte ich dann einfach ohne irgenwie groß darüber nach zu denken, die Gedanken kamen wie so oft erst danach. Was hatte ich gesagt? Zusammen sein? Also das lies wieder zu viel Interpretationsspielraum. Ich wollte nicht das er dachte das ich ihn immer noch liebte, was ich tat, weshalb es nicht falsch war, aber er war derjenige gewesen der es beendet hatte. Folglich war ich gezwungen mich zu verbessern. "Ich meine etwas unternehmen, freundschaftlich.", fügte ich dann hinzu und lächelte einfach den Schmerz weg, den es mir berreitete das zu sagen. Ich wusste das er nur auf rein freundschaftlicher und vielleicht noch schlechter-Gewissens-Basis handelte. So kam es mir vor und so erklärte ich mir auch seine Frage, ob ich mit ihm etwas unternehmen würde. 
Auf die Frage wonach mir wäre, wusste ich eigentlich nicht auf anhieb nichts. Ich blieb eine weile Still und überlegte was wir unternehmen könnten. "Ich weiß es nicht.. Vielleicht könnten wir ja..", gerade als ich Caffee trinken sagen wollte bemerkte ich wieder die Tasse in meiner Hand. Das war also schon mal raus..  "entweder.. ein Spaziergang oder einen Film ansehen.. bei dir.", setzte ich etwas leiser wieder an. Ins Kino wollte ich nicht unbedingt, es bestandt wieder die Gefahr von irgendjemandem erkannt zu werden. Ich war lieber unerkannt, in der magischen Welt war das kaum möglich, ich war immer die  ´Ex von Dimitri ` oder irgendwas der gleichen. In der Welt der Nicht-Magier jedoch, hatte ich noch eine gewisse Annonymität. Aber bei jemandem von uns zu Hause, war die Gefahr einfach nicht gegeben.  "Danke sehr lieb von dir.. Aber ich glaube das war heute genug Aufregung für Magnus.", sagte ich mit Blick zu dem Crup. Nach London konnte er ohnehin nicht mit. Dazu wirkte er auch noch ziemlich geschafft. Jedenfalls in meinen Augen.  In diesem Moment erhob sich Magnus und begann prüfend an Dimitirs Bein zu schnüffeln. Ich rechnte schon mit dem Schlimmsten.. Aber dann.. Magnus stellte sich auf die Hinterbeine und legte die Pfoten auf Dimitris Oberschenkel und bellte ihn mit Wedelndem Schwanz an. "Ich denke er möchte gerstreichelt werden..", meinte ich leicht angespannt und versuchte in der Zeit mein eingeschlafenes Bein wieder auf zu wecken. 

Antworten

Dimitri
Gelöschter Benutzer

Re: Cafeteria der Ballycastle Bats

von Dimitri am 13.02.2018 12:16

Die leisen und doch ernst gemeinten Worte Brooklyns trafen mich ein bisschen. Auch wenn ich wusste, dass es wohl am besten so war. Nicht, weil sie mich nicht in der Öffentlichkeit umarmen wollte, sondern es war die Tatsache, dass sie es wohl mehr oder minder komplett ablehnte. Nicht, dass ich zwingend dafür gewesen wäre, dass sie mir um den Hals fiel oder so etwas, aber ich konnte und wollte nun einmal nicht unbedingt leugnen, dass ich diese Frau auf lange Sicht immer noch liebte. Doch ihre Worte, dass sie es dennoch gern hatte und es auch genoss, gab mir etwas Hoffnung. Auch wenn ich nie wirklich egoistisch gewesen war oder es je sein würde, so gab es dennoch diesen inneren Drang, diesen inneren Wunsch, dass sie einfach wieder die Frau an meiner Seite sein würde. Aber laut aussprechen würde ich das wohl nicht. Eben weil ich ihrem Glück nicht im Weg stehen wollte, was auch immer das in ihren Augen war. Es war allein ihre Entscheidung. Doch bevor ich ihr etwas hätte erwidern können oder sie ihre Gedanken ausgesprochen hatte, da  wurden wir von Magnus unterbrochen. Einen Moment lang beobachtete ich, etwa belustigt, die beiden und blieb dennoch vollkommen still. Dann wandte sich Brooke wieder an mich. "Die Presse ist scharf auf Sensationen und interpretiert vieles für sich wie es passt.",erinnerte ich sie nebenbei, wobei das wohl sowieso schon immer so gewesen war. Ja, auch ich vermisste ihre Nähe. Sicher ich hatte ihr oft nicht die Wärme spenden können, die ich gern gewollt hätte, einfach weil mein Teilvampir das nicht unbeding mitmachte, aber sie hatte dennoch immer gern in meinen Armen gelegen und ich hatte es genossen sie bei mir zu wissen. Scheinbar aber fehlte ihr all das hier auch. Zumindest legt sie es offen, wenn gleich auch nicht auf diesen Bezug gemeint. Trotzdem war ich froh, dass sie wieder da war. Da ich aber unbedingt wieder ein bisschen Zeit mit ihr verbringen wollte, da fragte ich sie kurzerhand nach einer gemeinsamen Aktivität. Ein leichtes Lächeln legte sich auf meine Lippen als sie zustimmte, dass sie etwas mit mir unternehmen wollte. Zumindest ließen ihre Worte darauf schließen. Ich zuckte leicht die Schultern. "Wonach wäre dir denn?",fragte ich dann, denn im Grunde war es mir total egal. Hauptsache sie war wieder bei mir und wir konnten ein bisschen Zeit zusammen verbringen. "Wir könnten ihn im schlimmsten Fall auch mitnehmen.",stellte ich fest und deutete mit dem Kopf leicht auf Magnus, der noch immer auf ihrem Fuß lag. Wirklich was dagegen hatte ich nicht, es musste am Ende eben nur passen. Immerhin war ein Kino oder eben andere Sachen nicht unbedingt für einen Hund geeignet. Es war ein Vorschlag, kein muss, aber ich kam ihr eindeutig damit entgegen. Auch wenn Hunde mich nicht unbedingt so mochten, was eben wohl an dem bedrohlichen Teil tief in mir lag, der den Tieren viel schneller klar wurde als den Menschen und Magiern, so war ich dennoch bereit dazu. Denn ob man es glaubte oder nicht, ich war vielleicht nicht der größte Tierfreund und doch mochten Tiere mich zum Teil sogar recht gern. Naja, wenn sie dann mal ihren inneren Drang beiseite legten vor mir davon zu rennen oder mich als ihren Feind anzusehen. Aber es gab eben für alles Ausnahmen oder nicht?

Antworten

Brooklyn
Gelöschter Benutzer

Re: Cafeteria der Ballycastle Bats

von Brooklyn am 12.02.2018 23:17

Auf alte Aussagen also.. Sprich er hatte mich bei der Trennung noch immer geliebt. Irgenwie machte mich das glücklich. Trotzdem war er so stark gewesen es auf eine einfache Freundschaft zurück zu setzten. Er war echt ein beeindruckend starker Typ. Irgenwie hatte ich Angst vordem was ich jetzt sagte. "Vielleicht sollten sie uns nicht unbedingt oft beim Umarmen sehen, sonst interpretieren sie da wieder so viel hinein. Ich meine ich fühle mich wirklich geborgen wenn du das machst... Aber du kennst die Presse die...", ich brauch meinen Satz auf als Magnus eine Taube anbellte. "Magnus hier her..!", rief ich und er tapste zu mir und legte sich auf meinen linken Fuß. Typisch Hund, aber ich war es ja schon gewohnt. "Ähm wo war ich.. gerade..?", fragte ich etwas beschämt. Das hatte mich gerade so sehr abgelenkt, das ich den Faden verloren hatte.
Dimitri wirkte etwas verwundert als ich im das über meite Mutter sagte. "Das schätze ich auch.", lächelte ich sanft. Aber ich kannte ihn schon so gut, das ich wusste, dass er nicht so viel damit anfangen konnte. Meine Mutter hatte eben eine sehr spezielle Art. Egal welchen Mann sie wollte, ein paar Tage später lief er ihr nach. Sie war eine klassische Viertel-Veela die ihre Kärfte bewusst einsetzte.
Als ich so seine Hände hielt, kam in mir ein beklemmendes Gefühl auf. Ich wollte ihn wieder an meiner Seite haben. So wie dahmals. Ich dachte an die Nächte in denen er in meinem Bett gelegen hatte oder ich in seinem. Er hatte zwar nicht so viel Körperwärme, aber seine Anweseneheit hatte schon Wärme geschenkt. Wärme und vorallem Geborgenheit. Seine Augen erzählten irgendwie immer eine kleine Geschichte, oft hatte ich an ihnen lesen können was er fühlte. Aber jetzt? Sie waren einfach nur tief, so als würde er nicht wissen was er tun sollte. Durch irgendetwas verunsichert oder... Von irgendetwas belastet oder furstriert. Doch im Bruchteil einer Sekunde änderte sich das. "Ich bin auch froh, es hat mir gefehlt..", meinte ich mit Blick nach draußen in das Stadion. Das war nicht die ganze Wahrheit. Er hatte mir auch gefehlt.
Auf siene Frage hin war ich etwas überrascht. "Ich denke schon das ich jetzt etwas vorhabe..", lächelte ich dann. "Was würdest du denn gerne unternehmen...?", fragte ich ihn auch etwas verunsichert. Da erinenrte ich mich an das Gewicht auf meinem Fuß. "Ich müsste davor nur Magnus nach Hause bringen..", sagte ich leise.

Antworten

Dimitri
Gelöschter Benutzer

Re: Cafeteria der Ballycastle Bats

von Dimitri am 09.02.2018 15:53

Mir entging natürlich nicht, dass sie sich die Hand rieb und gewisse Wunden auf jener hatte. Wie sollte es auch? Meinen Augen entging selten etwas, denn auch wenn ich eher ein Mann der wenigen Worte war, so war ich doch ein recht guter Beobachter, dass konnte man eindeutig von mir behaupten. Tatsächlich wurde ich auch mal gefragt wieso ich nicht Sucher geworden wäre, aber ich war viel mehr der beschützerische Typ. Vielleicht war deswegen der Posten des Hüters für mich besser geeignet, so hatte ich es mir selbst zumindest immer irgendwie erklärt. Auch wenn ich sicher keine Erklärung dafür brauchte, denn immerhin kam man von allein eher weniger auf diese Frage. Die meisten spielten eben da, wo es ihnen am besten gelang ihre Fähigkeiten auszuleben. Und eben weil ich eindeutig ein beschützerischer Mann war lag es mir fern mich in einem Interview zu Brooklyns Nachteil zu äußern. Das würde ich nie tun, auch wenn die Redakteure der Zeitungen am Ende sowieso alles mögliche hinein interpretierten, ob es am Ende nun stimmte oder eben auch nicht. "Bezügliche des Interviews Textes beziehen sie sich zumindest auf alte Aussagen.",meinte ich dann zu ihr. Das kam ihnen nun, nachdem Brooklyn zu den Bats wechselte wohl auch gerade recht, denn der Artikel passte eindeutig in ihren Kram. Letztendlich schrieben sie aber sowieso das was sie wollten und wir konnten nichts daran ändern und das wusste meine Gegenüber auch von allein, was sie mir mit ihrer Bestätigung auch offen legte. Da wir daran sowieso nichts ändern konnten konzentrierten wir uns lieber auf das was wirklich wichtig war. Familie. Nur hätte ich sicher nicht gedacht, dass ich mit meiner Trennung von Brooklyn so viel bei ihrer Familie oder viel mehr bei ihrer Mutter ausgelöst hatte. Sicher war das eindeutig nicht meine Absicht gewesen. Ich hob leicht die Augenbraue als die schöne Blondine mir offen legte, dass ihre Mutter mich wohl, wäre sie ein paar Jahre jünger, gern geheiratet hätte. "Ähm...ein ziemlich nettes Kompliment schätze ich.",brachte ich hervor, denn das hier war eindeutig eines der Themen zu denen ich nicht unbedingt viel zu sagen hatte oder auch nicht unbedingt wusste wie ich damit umgehen sollte. Es war ja schon merkwürdig genug, wenn man Fans kreischen hörten, dass sie einen liebten, ihn heiraten wollten oder sogar ein Kind von einem wollten. Absolut krank, wenn man mich fragte. Das war eindeutig zu viel in solchen Situationen. Was jedoch Brooklyns Mutter anging, konnte ich zumindest sagen, dass ich sie auch mochte. Natürlich nicht auf diese andere Weise, aber das wussten wir alle und es war wohl auch mehr ein Scherz seitens Brooklyn gewesen. Außerdem hätte ich auch nicht wirklich Interesse an einer anderen Frau. Egal was andere wohl gern gewollt hätten. Für mich hatte es seit Jahren nur die Ferox gegeben und das war auch heute noch so, genau deswegen würde ich auch auf sie acht geben. Sanft hielt sie inzwischen meine Hände und streichelte darüber. Ich nickte auf ihre Worte hin. Das würde ich. Eindeutig und ich glaubte zu wissen, dass sie das auch wusste, zumindest schienen genau das ihre Worte auszusagen. Ihr warmes und sanftes Lächeln, ließ mich ebenfalls etwas lächeln und das schaffen eher nur wenige. Schließlich war ich derjenige, der seine Hand auf ihre Hand legte. Sie war um einiges größer als die ihre, was aber nur normal war und wollte ihr damit ein Gefühl von Sicherheit vermitteln und zum anderen genoss ich es sie zu berühren. Wie gesagt ich hätte nie wirklich aufgehört sie zu lieben, sondern lediglich angefangen sie gehen zu lassen, weil ich das gemusst hatte, damit sie nicht am Ende komplett unglücklich war. Auch wenn ich ihr damals ungern weh getan hatte. Freiwillig würde ich das wohl sowieso nie tun, aber damals hatte ich keine Wahl. Nicht wirklich. Wer würde auch schon seine große Liebe, und ja ich glaubte zu wissen, dass sie es war, gehen lassen? Eine Weile lang sah ich ihr in die Augen als sie das auch bei mir tat. Sie wirkten so unschuldig und ich liebte die Wärme, die sie mit ihnen ausstrahlte. Mochte es, wenn sie sich freute und jene leuchteten und fand es auch faszinierend, wenn sie wütend war und sie böse funkelten. Aber tatsächlich liebte ich es einfach wenn sie glücklich oder verlegen war. Denn dann war sie meist besonders anziehend für mich. "Ich bin wirklich froh, dass du wieder hier bist.",erklärte ich. Hier bei mir und ich wollte unbedingt wieder Zeit mit ihr verbringen, nur würde ich ihr die Entscheidung überlassen. "Hast du heute Abend schon was vor?",fragte ich daher etwas leiser und ließ ihr damit die Möglichkeit offen zu verneinen. Brooklyn war nicht dumm, manchmal vielleicht leicht naiv, das aber auch eher selten, wenn man das überhaupt so nennen konnte, aber dumm sicher nicht. Blieb nur abzuwarten ob sie sich darauf einließ oder nicht mit mir etwas zu unternehmen.

Antworten

Brooklyn
Gelöschter Benutzer

Re: Cafeteria der Ballycastle Bats

von Brooklyn am 07.02.2018 20:37

Ich rieb mir meine Hand, damit es aufhörte weh zu tun und beobachtete die Veränderung seiner Mimik. Ich versuchte daraus zu lesen was er dachte.Als er mich nach dem Interview frage, wollte ich ihn gerade darauf hinweisen, doch er kam selbst auf die richtige Lösung. Auf seine Aussage hin, wirkte ich sehr überrascht. Ich meine was veranlasste diese Redakteuere nochmals diese alten Stiefel aus zu packen. Denn egal welche Gefühle ich für ihn noch hatte, ich würde ihnen ausweichen. So oft hatte ich gelesen, dass dadurch der Erfolg des Teams gemindert wurde. Das wollte ich nicht. Die Bats sollten dieses Jahr endlich einen Sieg davon tragen. "Dann.. schreiben die jetzt wohl wieder über Vergangenes..", meinte ich zu Dimitri. Man konnte es nicht Ändern, aber selbst wenn.. Selbst wenn ich die Möglichkeit hätte die Vergangenheit zu ändern, ich würde es nicht tuen. Dazu war meine Vergangenheit mit Dimitri zu schön gewesen. Damlas hatte ich ihm alles bedeutet. Ich begann mit meinem Zeigefinger irgendwelche Formenauf den tisch zu zeichnen. "Natürlich werden sie das..", ich seufzte leise und lies die sache dann einfach auf sich beruhen. Aber eher mit einem pessimistischen Blick in die Zukunft. 
Ich schüttelte hell lachend den Kopf. "Das muss es dir nicht. Ich meine ich habe sie verstanden sie hatte dich echt gerne. Wenn sie einige Jahre jünger wäre, hätte sie  dich vermutlich geheiratet.", erklärte ich ihm sanft. Es war also wirklich nichts um das er sich sorgen machen soltle. Er war immer noch jemand der auf mich aufpassen wollte, auch wenn er keine Verpflichtung dazu hatte. Es war aber auch echt schön zu wissen, das man jemanden hatte auf den man zählen konnte. 
Ich hielt seine Hände einfach weiter in meinen und streichelte sie sanft, so gut ich konnte.  "Du hast keine Macht darüber was andere tun, Dimitri.  Es war einfach etwas was nicht in Ordnung war.. aber ich.. komme klar. Vorallem jetzt bin ich bei dir, jetzt kannst du da sein.", lächelte ich dann sanft.  Ich sah auf unsere Hände als er seine Hand auf meine legte. sie war so groß. Sie bedeckte meine komplett. Ich war froh das ich meine Kräfte bei ihm nie eingesetzt hatte, vermutlich hätte es auch keine Wirkung auf ihn. Ich erinntere mich noch an die Worte meiner Mutter: Kind, wenn ein Mann seine wahre Liebe gefunden hat, sind deine Kräfte nutzlos. Diese Kräfte. Ich hatte sie nie wirklich gebraucht. Damals hatte ich auch glaubt, dass ich seine Wahre Liebe gewesen war. Aber... ich war mir mitlerweile nicht mehr so sicher. Daraufhin sah ich in seine Augen um das zu ergründen. 

Antworten
1  |  2  |  3  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum