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Roger
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Tutshill Tornados Quidditchspieler Kapitän Jäger Hogwarts Ravenclaw Abschluss Halbblut Gut

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Re: Lucian's Schlafzimmer {masterbedroom}

from Roger on 02/12/2018 11:14 PM

Eine von Lucian's prominentesten Eigenschaften schien zu sein, dass er sich nahm, was immer er wollte, wann immer er es wollte. Gestern Abend hatte mir das überaus gefallen – offensichtlich genug, um über meinen eigenen Schatten zu springen und dabei mein gesamtes Weltbild umzustoßen, aber darüber beschwerte ich mich gar nicht. Nein, ich ärgerte mich nur, weil genau diese Eigenschaft Lucians gerade begann, mir auf die nerven zu gehen. Ich sah ihn weiterhin an, nur wurde mein Blick immer düsterer. Den Wunsch, mich rauszuschmeißen, konnte ich verstehen, aber das musste er ja nicht wortwörtlich tun – als er erwähnte, dass er auch gut und gerne sich seiner Bettwärmer entledigte, indem er sie buchstäblich von der Bettkannte stieß, schob ich leicht dein Unterkiefer vor, und wollte am liebsten die Augen verdrehen. Wenn es nicht irgendwo... faszinierend wäre? Vielleicht sollte ich mich freuen, dass er mich vor der Bekanntschaft mit seinem Fußboden verschont hatte? Wohl eher nicht. Stattdessen hielt ich seinem Blick stand und antwortete trocken: "Charmant." Wenn er von der Bettseite weg gehen würde, könnte ich vielleicht entspannt aufstehen, und meine Klamotten suchen gehen, die hier irgendwo im Zimmer verstreut herum lagen, aber diesen Plan vereitelte Lucian mit einer urplötzlichen Sinneswandlung. Bevor ich mit einem sarkastischen Kommentar antworten konnte, oder überhaupt die Gelegenheit hatte, mich zu fragen, was er wohl meinte, demonstrierte mir Lucian bereits, was er im Sinn hatte, und ich hatte nicht wirklich eine andere Wahl, als zu folgen.
Selbst wenn ich hätte Nein sagen wollen, war ich mir ziemlich sicher, dass ich es nicht konnte. Nicht zu diesen Lippen, auch wenn sie zu einem selbstgefälligen Grinsen verzogen waren. In dem Augenblick, in dem mir Lucian zu verstehen gab, dass er vielleicht doch ein anderes Motiv hatte, als mich nur zu nerven, fiel meine gesamte Anspannung von mir ab. Ich richtete mich aus meiner halb liegenden Position auf, um Lucian entgegenzukommen, vielleicht ein bisschen zu eifrig, aber das war mir egal. Auch ich wusste, was ich wollte, selbst wenn ich das erst seit kurzem tat, aber dafür war ich mir dessen vollkommen sicher. Nicht warum, warum jetzt, plötzlich, und warum ausgerechnet Lucian, aber innerhalb der Stunden, die wir uns gestern auf nächste Nähe kennengelernt hatten, hätte ich oft genug die Gelegenheit gehabt, es mir anders zu überlegen. Stattdessen war meine Gewissheit nur gewachsen, und mit ihr meine Begierde, und vielleicht sogar mein Fähigkeiten. Zumindest hatte ich eine ganze Menge dazugelernt, unter anderem wusste ich jetzt, was ich mit meinen Händen machen sollte. Ich hakte ein paar Finger in den Bund seiner Jogginghose – vielleicht verfehlte der ein oder ander Finger diesen, und fuhr stattdessen unter den seiner Shorts – und nutzte diese, um ihn auf mich zu ziehen. Meine Lippen presste ich gegen seine mit einer Intensität, als würde ich ihm das mit der Decke noch immer übel nehmen. Was ich nicht tat, aber langsam wurde mir kalt, und wenn ich keine Decke hatte, musste Lucian wohl herhalten.


GEBURTSDATUM

01.06.1978

TRIKOTNUMMER
21

TREFFERQUOTE
78.8%

HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
263km/h

GESPIELTE LIGASPIELE
22

GEWONNENE LIGASPIELE
16

Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.

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Roger
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Re: Lucian's Schlafzimmer {masterbedroom}

from Roger on 02/11/2018 10:36 PM

Normalerweise blieb ich nie so lang in einem fremden Bett liegen, egal, was in der Nacht passiert war. Nein, eigentlich blieb ich nie bis zum nächsten Morgen, nicht bei etwas so flüchtigem wie einem One-Night-Stand. Der letzte Abend jedoch war alles andere als gewöhnlich gewesen, zumal es sehr viel länger gedauert hatte, als nur den Abend, und ich dann, leider, mehrere Stunden später, nicht anders konnte, als erschöpft einzuschlafen. Und anscheinend war ich so erschöpft gewesen, dass ich bis jetzt nicht aufgewacht war, obwohl ich eigentlich selten so tief schlief. Lucian hatte jedoch gestern Nacht mehr getan, als nur seine Versprechungen wahr zu machen – etwas, das ich trotz des Rausches so schnell nicht wieder vergessen würde –, und mich Muskeln spüren lassen, von denen ich nicht einmal wusste, dass ich sie hatte. Und das sagte bei mir, als jemand mit mehreren Physiotherapeuten, schon etwas aus. Das war der Grund, weshalb ich eigentlich mein eigenes Bett vorzog, wenn es darum ging, sich zurück zu ziehen. Kein Druck, zu fliehen, keine Unbehaglichkeit, wenn ich es doch nicht tat. Obwohl jetzt auch von Unbehaglichkeit nicht die rede sein konnte, Lucian's Bett war mehr als nur gemütlich.
Zumindest war es das, bis Lucian seine Bettdecke komplett weg zog, und ich mit einem Mal wach wurde. Mit zusammengezogenen Augenbrauen blinzelte ich ins Licht, eher angenervt als verwirrt, obwohl es einen Moment brauchte, bis ich mich daran erinnerte, wo ich war. Ich drehte mich zu Lucian und stützte mich auf meine Unterarme. Ich war komplett entblößt, was mich jedoch nur störte, weil es plötzlich nicht mehr warm und behaglich war. Ich sah Lucian aus zusammengekniffenen Augen an, verschlafen, verwirrt, verärgert, während ich versuchte, die Ereignisse der letzten Nacht zusammenzupuzzeln. Was, nach ein paar Sekunden, schockierend schnell geschah. Vielleicht war ich doch nicht so betrunken gewesen, für wie ich mich gehalten hatte. Das erklärte auch, weshalb ich keinen Kater verspürte – nur eine überaus trockene Kehle, aber ich hatte die leise Ahnung, dass das mit etwas anderem zu tun hatte. Lucian schien, im Vergleich zu mir, putzmunter zu sein, und hatte anscheinend Spaß daran, mir auf den Sack zu gehen, ganz anders, als er es gestern Abend getan hatte. Ich starrte ihn also nur an, mit einem Ausdruck, der ihm hoffentlich zeigte, dass ich absolut keine Ahnung hatte, was er von mir wollte. Was zur Hölle hätte mir genau so gut in schwarzen Druckbuchstaben auf der Stirn geschrieben sein können, aber für Lucian, dem Anstand wohl ein Fremdwort zu sein schien, sprach ich es nochmal aus.
"Was?" Meine Stimme war rau, und zwar nicht nur vom Schlaf, trug jedoch genau so viel Verständnislosigkeit in sich, wie nötig war, um Lucian klar zu machen, dass ich sein Verhalten weder verstand noch wirklich wertschätzte. Gut, ich hatte es mir selbst ausgesucht, immerhin war ich bis jetzt in seinem Bett geblieben, aber Merlin, wer zog denn anderen Leuten die Bettdecke weg? Ich atmete einmal tief durch, zum einen, um meine Gedanken klar zu bekommen, die vom Schlaf noch ein wenig langsam waren, wobei Lucian's Oberteillosigkeit nicht gerade förderlich war, und zum anderen, um meine Geduld zu sammeln. Ich war bereits in einer eher schamvollen Position, entblößt im Bett eines Mannes, von dem ich mich nicht hatte verführen lassen wollen, jetzt musste ich seine Kommentare einfach über mich ergehen lassen. "Was willst du, Bole?"


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Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.

Reply Edited on 02/11/2018 10:44 PM.

Roger
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Re: Lucian's Schlafzimmer {masterbedroom}

from Roger on 02/11/2018 12:26 AM

E L E V E N   H O U R S   B A R ⇢

War Lucian bewusst, wie unerfahren ich in der ganzen Angelegenheit war? Ich hatte zwar nie geäußert, dass ich mich nie zu Männern hingezogen gefühlt hatte — bis jetzt —, ich hatte zwar sogar zurück geflirtet, aber als jemand äußerst Erfahrenes konnte er sicher mühelos durch mich hindurch sehen. Ich machte mir selbst nichts aus meiner Unerfahrenheit, ich konnte ehrlich zugeben, dass ich keine Ahnung hatte, was ich eigentlich tat, aber dass ich es trotzdem tun wollte. Wenn Lucian jemanden wollte, der ihm sagte, wo es lang ging, hatte er sich mit mir vielleicht den Falschen ausgesucht. Wusste er, worauf er sich einließ? Ich selbst wusste es nämlich nicht, doch das war Teil des Reizes. Es war mir ein absolutes Mysterium, was als nächstes geschehen würde, Lucian hatte mir zwar schon einen Vorgeschmack gegeben, aber so ganz konnte ich mir nicht denken, wie es dazu kommen sollte, oder wie es überhaupt funktionieren sollte. Ich war ihm komplett ausgeliefert, und obwohl es ein seltsames Gefühl war, die Zügel komplett aus den Händen zu geben, war ich definitiv nicht abgeneigt. Nein, ich war sogar echt gespannt darauf. Meine Neugierde hatte ja bisher schon die ganze Zeit überhand gehabt, doch nun, dass ich auch meine ganzen Zweifel von Bord geworfen hatte — beziehungsweise sie einfach komplett vergessen hatte, es war nicht einmal eine bewusste Entscheidung nötig gewesen — konnte ich mich ihr ganz hingeben. Was bedeutet, dass ich mich Lucian ganz hingab, und vertraute, dass er die Erfahrung, die er mir versprochen hatte, so angenehm gestaltete, wie ich hoffte. Bereits in der Sekunde, in der ich ihm auf dem Gang gegenüber getreten war, und mir klar geworden war, was ich bis zu diesem Punkt verspürt hatte und nun so klar verspürte, hatte ich aufgegeben, mich noch dagegen zu wehren. Jetzt wollte ich nur eins, auch wenn ich in diesem Moment keine Erklärung fand für warum und vor allem wie. Zum Beispiel waren meine Hände an seiner Hüfte ein kompletter Schuss ins Blaue, aber ich nutzte sie trotzdem, um unsere Körper näher aneinander zu bringen. Ich hatte keinen Angriffsplan, sonst hätte ich bereits mehr Land erobert, sozusagen, aber ich konnte auch nicht nichts tun. Ich musste ihn berühren, die Hitze seiner Haut unter meinen Fingerspitzen fühlen. Das Verlangen, das ich verspürte, war nicht vergleichbar mit vielen One Night Stands, die ich gehabt hatte, um die Zeit zu vertreiben, oder die sich ergeben hatten, wie das jetzt. Was daran liegen konnte, dass es doch ein anderes Gefühl war, all dies für einen Mann zu verspüren, oder einfach daran, dass Lucian sehr viel attraktiver war als der Durchschnitt, egal ob männlich oder weiblich. 
Mit jeder Sekunde, die ich ihn küsste, wurde mein Hunger nach mehr größer, den ich nur zu stillen wusste, indem ich ihn weiter küsste. So überkam mich ungewollt eine Art Frustration, als Lucian den Kuss löste. Ich war außer Atem, ich wusste nicht, wie lange wir hier gestanden hatten, nur, dass es nicht genug war. Meine Augen, die ich bis jetzt geschlossen gehalten hatte, und die jetzt suchend in seine sahen, waren dunkel vor Verlangen, von dem ich nicht wusste, wie ich es ausdrücken sollte. Im nächsten Moment jedoch spürte ich die harte Wand im Rücken, und Luc's harte Muskeln gegen meine Brust. Ich wusste, was von beiden ich vorzog. Ich erwartete halb, dass er mich erneut küsste, und hoffte gänzlich darauf, doch was stattdessen geschah könnte mir nicht besser gefallen. Zugegeben, dieser Gang war Teil des Reizes gewesen, die mysteriöse Atmosphäre und das Risiko, dass ihn jede Sekunde jemand betreten könnte fügten dem ganzen noch eine ganz andere Art von Rausch hinzu, aber Lucian's Worte waren noch sehr viel reizvoller. Die Party wohin verschieben? Ich hatte nicht die Gelegenheit, überhaupt einen Gedanken zum Zauberstab in seiner Hand zu fassen, als wir uns bereits in seinem Schlafzimmer befanden.
Zumindest ließ mich die Sicherheit, mit der er sich hier bewegte darauf schließen, dass es sich hierbei um sein Haus handelte, und der Fakt, dass er hier so einfach hineinapparieren konnte. Die Innenausstattung konnte ich auch nur kurz bestaunen, doch auch sie bestätigte meine Vermutung; wenn ich irgendwie den Style hätte beschreiben müssen, dann wäre Lucian-haft wohl als erstes in den Sinn gekommen. Ich wandte meine volle Aufmerksamkeit nach einem Moment des Schwindels jedoch wieder voll und ganz diesem zu, obwohl ich jetzt, ohne die stützende Wand in meinem Rücken, und kurz nach einem unerwarteten Seit-an-seit-Apparieren, das noch immer bei weitem meine unliebsamste Transportweise war, eher wackelig auf den Beinen war. Aber dem schaffte Lucian Abhilfe, als er mich erneut küsste und dann bestimmt in die Richtung seines Betts bugsierte. Ich verlor meine Kleidung schneller, als ich Britische und Irische Quidditchliga sagen konnte, und dann war da nur noch Lucian, mit seinen Zauberhänden und Feuerwhiskeyküssen.

                   F A D E   T O   B L A C K                  


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GEBURTSDATUM

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Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.

Reply Edited on 06/02/2018 03:34 PM.

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Re: Häuser-Anfragen

from Roger on 01/15/2018 08:59 PM

Erstellt! Du findest es hier oder im Forum unter Wohnanlagen. Die Beschreibung passt leider nicht ganz rein, wenn du magst, kann ich sie kürzen, oder du überlegst dir etwas Neues :)


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Re: Eigene Änderungen

from Roger on 12/27/2017 06:17 PM

Alles klar, wurde eingetragen!


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Re: Festsaal

from Roger on 12/23/2017 11:27 PM

Wir hatten uns einen Drink geholt, und, nachdem ich feststellen musste, dass sie nicht besonders stark waren, noch ein paar mehr. Ich wich Zoey nicht von der Seite, nicht, weil ich unsicher war, irgendwo allein hinzugehen, sondern eher, weil ich vermutete, dass es andersrum war. Außerem hatte ich sowieso keine besseren Pläne für den Abend, ich hatte sie nicht gebeten, mich zu begleiten, um sie dann auf der Tanzfläche stehen zu lassen. Würde ich ihre Gesellschaft nicht genießen, hätte ich sie auch nicht eingeladen, selbst wenn es wichtig war, eine Beziehung mit seinen Teamkameraden aufzubauen, konte das auch überall sonst geschehen als auf der Weihnachtsgala des Tagespropheten. Während wir unsere Getränke tranken und das eine oder andere Horsd'œuvre verspeisten, ergab sich die Gelegenheit, sich ein wenig zu unterhalten. Ich hatte strategisch einen Tisch gewählt, der Abseits genug von dem ganzen Trubel war, dass man nicht gestört wurde und den größten Teil davon überblicken konnte. Die Musik war trotz allem so laut, dass wir nah aneinander stehen mussten, um einander zu verstehen. Diese Nähe nutzte ich aufs vollste für meine Zwecke aus: Wenn ich mit ihr sprach, berührte ich entweder ihren Rücken, zufällig an den Stellen, die das Kleid frei ließ, oder legte eine Hand vorsichtig auf ihren Oberarm. Wenn ich mit dem einen Arm gegen den Stehtisch gestützt stand, dann spielte ich mit der anderen Hand mit ihren Händen, eher abwesend als absichtlich, doch kalkuliert genug, um ihr das Gefühl zu geben, dass diese spielerischen, leichten Berührungen genau das bedeuteten, was sie sich wünschte, dass sie bedeuteten. Wie schon in unseren bisherigen Konversationen hörte ich ihr aufmerksam zu, und ließ die Anekdoten, die ich ihr erzählte, so klingen, als hätte sie niemand zuvor je gehört. Mir war bewusst, dass sie manipulierte. Wir hätten auch ein gutes Verhältnis aufbauen können, wenn ich ihr nicht andeutete, Interesse an ihr zu haben. Für eine professionelle Beziehung hätte das mehr als ausgereicht. Aber ich wusste, wie ich mein Charisma einsetzen konnte, und was die Frauen, die an mir Interesse zeigten, um den Verstand brachte, und zu allem, um was ich sie bat. Ich war mir sicher, die unausgesprochenen Wünsche hinter ihren Augen zu sehen, die ich ihr hiermit erfüllen könnte. Wenn meine Aufmerksamkeit die Motivation und der Ansporn war, die sie brauchte, dann würde ich nichts lieber tun. Ich plante nicht, es so ausufern zu lassen, dass es unsere Arbeit beeinträchtigen könnte, aber so könnten wir beide vielleicht ein wenig Spaß haben, ohne dass irgendwer zu Schaden kam.
Auf dieser Gala ließ sich jedoch nicht allzu viel Spaß haben, das hatte ich bald entschieden. Das lag teilweise daran, dass ich mich noch immer nicht bereit sah, dem Tagespropheten alles zu vergeben und vergessen, aber hauptsächlich war ich kein Fan von Parties, auf denen Journalisten waren. Wenn ich feierte schaltete ich ab, aber wenn mich zu jeder Zeit Mitarbeiter des gnadenlosesten Klatschblattes beobachteten, war Abschalten kaum denkbar. Ich bot Zoey noch den einen oder anderen Tanz an, bis ich mir sicher war, dass genügend Zeit vergangen war, dass es akzeptabel war zu gehen. Die Konversation war gerade in diesem Moment im Zuge einer Rede einer der Chefredakteure angehalten, weshalb wir nur nebeneinander standen und uns umsahen, beziehungsweise den Worten lauschten, als ich mich erneut zu ihr hinüber beugte und fragte "Was hältst du davon, wenn wir gehen? Wir können noch woanders hingehen, nur wir beide?" Natürlich wollte ich nicht die Gala verlassen, wenn sie noch gerne hier geblieben wäre, doch wenn ich ihr ein unschlagbares Angebot machte, anstatt sie zu fragen, was sie lieber tun würde, standen meine Chancen besser. Es war ja nicht so, als würde ich hier vor Langeweile sterben, ich konnte mir nur wirklich eine ganze Menge anderer Dinge vorstellen, die diesen Abend definitiv noch genießbarer machen würden.


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Re: Festsaal

from Roger on 12/17/2017 05:27 PM

Ich war gemeinsam mit Zoey in die Nähe des Hotels appariert – hier waren die Sicherheitsvorkehrungen mehr als gründlich, der Tagesprophet wollte und durfte sich keinen Skandal in nächster Zeit mehr leisten – und hatte sie über den roten Teppich geleitet. Auch wenn uns die Photographen gebeten hatten, anzuhalten, oder ein Kommentar zur Drake-Affäre abzugeben, hatte ich sie mit einer Hand an ihrem Rücken vorsichtig aber bestimmt an ihnen vorbei geschoben. Zwar hatte ich eine offizielle Entschuldigung erhalten und angenommen, und ein Artikel, der meinen Ruf geraderichten sollte war bereits in Arbeit, aber ich wollte der Welt nicht zu verstehen geben, dass ich keinen Stolz hatte. Ich hatte die Einladung zur Gala zwar nicht abgelehnt, aber mehr würde ich ihnen auch nicht geben.
Nachdem ich meiner Begleitung den Mantel abgenommen und zur Garderobe gebracht hatte, hatte ich mir zwei Gläser Sekt von einem der Tabletts genommen, die im Vorsaal umher schwebten als würden sie von menschlichen Kellnern getragen werden, und sie meiner Begleitung in den Festsaal gebracht. Hier war die Musik bereits in vollem Gange, da ich mir eine elegante Verspätung zugestanden hatte, und ich musste mich in Zoey's Richtung lehnen, um mit ihr zu reden. Na gut, ich musste mich eher gegen sie lehnen, meine Hand erneut auf dem unteren Teil ihres Rückens und mein Gesicht nur Millimeter von ihrem Ohr entfernt. "Na, bist du schon in Tanzstimmung, oder magst du vorher noch etwas trinken?" Über ihre Schulte hinweg sah ich mich in dem Saal um, und lokalisierte die Tische des Buffets, auf denen Getränke Treppen-artig aufgestellt waren. Gut, wir hatten beide noch einen Sekt, der eher golden aussah als die übliche Champagner-Farbe, aber für mich gehörte eben zu einer guten Party auch ausreichend alkoholische Getränke, und diese Sektflöte hatte ich in einem halben Schluck bereits geleert.


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Lounge

from Roger on 12/09/2017 12:43 AM

Wem vom Tanzen die Füße wehtun oder wem der Trubel zu viel wird, kann es sich im ersten Stock in der Lounge gemütlich machen. Hier stehen mehrere, mit goldenem Satin bezogene Sofas und die Musik spielt nur leise im Hintergrund, was bessere Gelegenheit für Gespräche bietet. Auch hier werden Getränke und Häppchen den ganzen Abend lang serviert. An den Wänden verteilt stehen Miniatur-Weihnachtsbäumchen mit roten und goldenen Ornamenten, und an der Decke wachsen einige Mistelzweige, die von selbst im Raum umher wandern und sich über ahnungslose Paare (und nicht-Paare) hängen.


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Festsaal

from Roger on 12/09/2017 12:38 AM

Der große Festsaal hat hohe Wände, die aussehen, als wären sie mit Frost überzogen, und von der Decke schneit es unechte Schneeflocken die weder kalt noch nass sind. Ein großer Weihnachtsbaum steht in der Mitte des Raumes, und bunte Lichter bewegen sich in dessen Eiszapfen-behangenen Ästen auf und ab. In der vorderen Hälfte des Saals sind an den Wänden Buffets mit Getränken aller Art und Häppchen auf kristallenen Etageres verteilt, und weiß eingekleidete Stehtische stehen regelmäßig verteilt auf der Tanzfläche, die später, wenn der Ball-Teil des Abends beginnt, geräumt wird. Auf der anderen Hälfte des Saals, jenseits des Weihnachtsbaums und größtenteils von ihm verdeckt, ist eine Bühne aufgebaut, auf der anfangs die Chefs des Propheten und andere wichtige Leute einiges zu sagen haben, und hinterher verschiedene Livebands auftreten. Vor der Bühne sind runde, ebenfalls ganz in weiß gedeckte Tische, auf denen goldene Tischgestecke tanzen und Funken sprühen. Diese Tische sind mit Kärtchen den jeweiligen Gästen und ihren Begleitungen zugewiesen, und nach dem trockenen Teil des Abends – den Reden – verschwinden auch sie und weichen der Tanzfläche.


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Vorsaal

from Roger on 12/09/2017 12:11 AM

Der kleinere Saal, der in den großen Festsaal mündet, ist ganz in Gold eingekleidet, mit Stechpalmen-Gewinden an den Wänden und roten Kerzen, die über den Gästen schweben. Hier kann man seine Wintermäntel an der Garderobe abgeben und wird mit Sekt empfangen.


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GEWONNENE LIGASPIELE
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Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.

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