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Re: Daily Prophet: Ausgabe 4, Oktober
von DailyProphet am 11.10.2017 16:44
NACHRICHTEN AUS ALLER WELT
COMSTOCK-GEMÄLDE FÜR 15 MILLIONEN GALLEONEN VERKAUFT
Eine der bedeutensten magischen Künstlerinnen der Neuzeit ist, und darüber lässt sich spätestens jetzt nicht mehr streiten, Magenta Comstock. Besonders im Bereich der experimentellen Kunst hat sich die 1991 verstorbene Hexe einen Namen gemacht. Sie ist in der magischen Welt für ihre Portraits berühmt geworden, deren Augen den Betrachter nicht nur durch die Galerie verfolgen, sondern ihn sogar hinaus begleiten und ihm bis vor die Haustür folgen.
Einige dieser Gemälde wurden nun bei einer Kunstauktion versteigert, die aus der Auflösung der Gemäldesammlung von Bigby Babbington resultierte. Der bereits 81-jährige Kunstsammler war leider vor wenigen Wochen an Drachenpocken verstorben. Seine Ehefrau konnte den Anblick der von ihrem Mann so heißgeliebten Bilder nicht mehr ertragen und entschloss sich, sie zu verkaufen. Zur Versteigerung wurden somit auch drei Bilder von Magenta Comstock freigegeben, darunter Die Hexe mit den Sternenohrringen, Zauberer mit purpurnem Turban und Die Heilerin. Alle drei Bilder erzielten bei der Auktion gute Preise, doch Die Heilerin schoss die Eule komplett ab: Das Bild ging für satte 15 Millionen Galleonen an einen Zauberer aus Äthiopien. Bei diesem Werk von Comstock handelt es sich um die Darstellung einer unbekannten Heilerin bei ihrer Arbeit. Noch nie in der Geschichte der magischen Malerei wurde ein Comstock-Gemälde zu einem solchen Preis versteigert. Und auch am Abend der Kunstauktion wurde kein Bild zu einem höheren Preis verkauft.
Viele magische Kunstsammler beginnen nun, ihre Comstock-Portraits zur Versteigerung bereitzustellen. Es scheint, als habe sich in der Szene ein neuer Trend gebildet und die Werke von Magenta Comstock befänden sich ganz oben auf der Hitliste.
11.10.2000, LEXI M. DAVIES
Einige dieser Gemälde wurden nun bei einer Kunstauktion versteigert, die aus der Auflösung der Gemäldesammlung von Bigby Babbington resultierte. Der bereits 81-jährige Kunstsammler war leider vor wenigen Wochen an Drachenpocken verstorben. Seine Ehefrau konnte den Anblick der von ihrem Mann so heißgeliebten Bilder nicht mehr ertragen und entschloss sich, sie zu verkaufen. Zur Versteigerung wurden somit auch drei Bilder von Magenta Comstock freigegeben, darunter Die Hexe mit den Sternenohrringen, Zauberer mit purpurnem Turban und Die Heilerin. Alle drei Bilder erzielten bei der Auktion gute Preise, doch Die Heilerin schoss die Eule komplett ab: Das Bild ging für satte 15 Millionen Galleonen an einen Zauberer aus Äthiopien. Bei diesem Werk von Comstock handelt es sich um die Darstellung einer unbekannten Heilerin bei ihrer Arbeit. Noch nie in der Geschichte der magischen Malerei wurde ein Comstock-Gemälde zu einem solchen Preis versteigert. Und auch am Abend der Kunstauktion wurde kein Bild zu einem höheren Preis verkauft.
Viele magische Kunstsammler beginnen nun, ihre Comstock-Portraits zur Versteigerung bereitzustellen. Es scheint, als habe sich in der Szene ein neuer Trend gebildet und die Werke von Magenta Comstock befänden sich ganz oben auf der Hitliste.
11.10.2000, LEXI M. DAVIES
Re: Daily Prophet: Ausgabe 4, Oktober
von DailyProphet am 03.10.2017 02:23NEULICH IM MINISTERIUM
KINGSLEY SHACKLEBOLT OFFIZIELL NEUER ZAUBEREIMINISTER
Nachdem der ehemalige Auror Kingsley Shacklebolt nach den schrecklichen Ereignissen um den 1. und 2. Mai 1998 als temporärer Nachfolger von Pius Thicknesse bestimmt wurde, erfreute er sich einer großen Beliebtheit bei der magischen Bevölkerung. Aufgrund dessen und seinem Engagement bezüglich der Aufarbeitung der damaligen Ereignisse zur Reformierung unserer Politik gab das Ministerium heute morgen bekannt, dass Shacklebolt nun offiziell seine erste Amtszeit als Zaubereiminister antritt. Shacklebolt bedankte sich bereits bei seinen Unterstützern im Volk sowie im Ministerium, richtete bei seiner Ernennung aber auch ernste Worte an die Zaubererschaft: "Wir haben harte Zeiten hinter uns. Und auch, wenn das Schlimmste überstanden zu sein scheint, haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns. Wir müssen sicherstellen, dass eine solche Machtübernahme, wie sie vor zwei Jahren stattgefunden hat, nie wieder möglich ist. [...] Ganz besonders müssen wir unsere Einstellung ändern. Lord Voldemort konnte es nur so weit schaffen, indem er Angst und Zwietracht unter uns gesäht hat. Wir sind eine Zaubererschaft. Es ist egal, ob ein Zauberer oder eine Hexe reinblütiger oder muggelstämmiger Abstammung ist, so lange er oder sie das Herz am rechten Fleck hat. Und nur danach sollten wir richten."
Die Pläne zur Reformierung des Zaubereiministeriums, die Shacklebolt bereits vorgelegt hat, deuten darauf hin, dass er seine Worte auch wirklich in die Tat umsetzen will. Zeiten des Wandels stehen uns bevor.
03.10.2000, LEXI M. DAVIES
Die Pläne zur Reformierung des Zaubereiministeriums, die Shacklebolt bereits vorgelegt hat, deuten darauf hin, dass er seine Worte auch wirklich in die Tat umsetzen will. Zeiten des Wandels stehen uns bevor.
03.10.2000, LEXI M. DAVIES
Daily Prophet: Ausgabe 4, Oktober
von DailyProphet am 03.10.2017 02:18THE DAILY PROPHET
Ausgabe 4 OKTOBER
Re: Daily Prophet: Ausgabe 3, September
von DailyProphet am 16.09.2017 17:17NEULICH IM MINISTERIUM
SEUCHENBERATUNGSBÜRO GIBT NOGSCHWANZ-WARNUNG HERAUS
Das Seuchenberatungsbüro der Tierwesenbehörde (Abteilung zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe) hat am gestrigen Tag eine Warnung für alle Schweinebesitzer herausgegeben: In letzter Zeit wurden in Großbritannien vermehrt
Nogschwänze (ZM-Klassifizierung XXX) gesichtet. Die Schädlinge nisten sich gerne in Schweineställen ein und mischen sich aufgrund ihres ähnlichen Aussehens unter die Ferkel, um sich von der Sau mitfüttern zu lassen. Erkennen können Sie die Schmarotzer an den verkümmerten Beinen, ihren schmalen, schwarzen Augen und dem Schwanzstummel anstelle eines Ringelschwanzes.
Sollten Sie einen Schweinestall besitzen, so überprüfen Sie bitte umgehend Ihre Tiere. Wenn Sie einen Nogschwanz entdecken, bewahren Sie Ruhe. Bitte versuchen Sie nicht, ihn selbst zu fangen, sondern alarmieren das Seuchenberatungsbüro. Sie bekommen dann schnellstens Besuch von ausgebildeten Schädlingsbekämpfern mit Albino-Bluthunden. Verjagen diese den Nogschwanz vom Grundstück, kann er nicht mehr zurückkehren. Bitte alarmieren Sie das Seuchenberatungsbüro ebenfalls bei auffälligem Verhalten von Muggel-Schweinebesitzern.
16.09.2000, LEXI M. DAVIES
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Nogschwänze (ZM-Klassifizierung XXX) gesichtet. Die Schädlinge nisten sich gerne in Schweineställen ein und mischen sich aufgrund ihres ähnlichen Aussehens unter die Ferkel, um sich von der Sau mitfüttern zu lassen. Erkennen können Sie die Schmarotzer an den verkümmerten Beinen, ihren schmalen, schwarzen Augen und dem Schwanzstummel anstelle eines Ringelschwanzes.
Sollten Sie einen Schweinestall besitzen, so überprüfen Sie bitte umgehend Ihre Tiere. Wenn Sie einen Nogschwanz entdecken, bewahren Sie Ruhe. Bitte versuchen Sie nicht, ihn selbst zu fangen, sondern alarmieren das Seuchenberatungsbüro. Sie bekommen dann schnellstens Besuch von ausgebildeten Schädlingsbekämpfern mit Albino-Bluthunden. Verjagen diese den Nogschwanz vom Grundstück, kann er nicht mehr zurückkehren. Bitte alarmieren Sie das Seuchenberatungsbüro ebenfalls bei auffälligem Verhalten von Muggel-Schweinebesitzern.
16.09.2000, LEXI M. DAVIES
Re: Daily Prophet: Ausgabe 3, September
von DailyProphet am 16.09.2017 17:09GUTE NACHRICHTEN, SCHLECHTE NACHRICHTEN
MINISTERIUM BESCHLAGNAHMT ÜBER HUNDERT SELBSTSCHRUMPFENDE SCHLÜSSEL
London, 17:36. Mitarbeiter der Magischen Strafverfolgungspatrouille nehmen den Zauberer Terence H. fest, nachdem bei einer Wohnungsdurchsuchung des Büros gegen den Missbrauch von Muggelartefakten über hundert verzauberte Schlüssel gefunden wurden. Laut Aussage von Mr. Perkins, dem Leiter des Büros, habe man auf einen Tipp aus der Nachbarschaft von Terence H. reagiert. "Wir bekamen einen Hinweis, dass der Verdächtige sich in seiner Wohnung mit Muggelhändlern getroffen hat." Daraufhin wurde die Durchsuchung veranlasst. Dabei fiel den Ministeriumsangestellten die enorme Anzahl an Schlüsseln in Terence H.'s Apartment auf. "Mal ehrlich, niemand braucht so viele Schlüssel", so Perkins. Auch die Ausrede, Terence wäre leidenschaftlicher Schlüsselsammler, zog nicht bei den Beamten. Nach einer Überprüfung des Fundes wurde klar: Die Schlüssel waren mit einem klassischen Schrumpfzauber belegt. "Normalerweise werden diese Schlüssel Muggeln untergejubelt und schrumpfen nach einer Weile in deren Taschen, sodass die Muggel sie nicht mehr finden können", erklärte Perkins. "In der Regel handelt es sich dabei bloß um einen Scherz von Jungzauberern, doch bei dieser Menge an Schlüsseln müssen wir von etwas Größerem ausgehen. Deshalb haben wir unsere Kollegen von der Strafverfolgungspatrouille benachrichtigt."
Über die Hintergründe des Verdächtigen ist noch nichts bekannt. In wenigen Tagen muss er sich nun vor dem Zaubergamot-Verwaltungsdienst verantworten.
16.09.2000, LEXI M. DAVIES
Über die Hintergründe des Verdächtigen ist noch nichts bekannt. In wenigen Tagen muss er sich nun vor dem Zaubergamot-Verwaltungsdienst verantworten.
16.09.2000, LEXI M. DAVIES
Re: Daily Prophet: Ausgabe 3, September
von DailyProphet am 06.09.2017 18:44
NACHRICHTEN AUS DER GANZEN WELT
POLEN HOLT DEN WELTMEISTERTITEL IM ZAUBERSCHACH
Vergangenes Wochenende fanden sich kluge Köpfe, Taktiker und Zaucherschach-Enthusiasten aus der ganzen Welt in Podgorica, der malerischen Hauptstadt Montenegros, ein, um das Finale der Zauebrschach-Weltmeisterschaft auszutragen. Es trat die Polin Katarzyna Kamiński, die im Halbfinale den Japaner Yuuri Kawasaki in einem siebenstündigen Match schlug, gegen Harriet Emerson aus Kanada an, die zuvor gegen Salma de Souza aus Brasilien gewonnen hatte. In einem nur dreistündigen Spiel gewann Kamiński das ganze Spielbrett für sich und ging somit als Siegerin aus dem Turnier hervor. Dabei sah es anfangs schlecht für sie aus: Die schwarzen Spielfiguren, die ihr per Los zugeteilt worden waren, wollten absolut nicht auf sie hören und schienen anfangs sogar mit dem gegnerischen Team zu sympathisieren.
Es ging sogar so weit, dass einer ihrer Bauern versuchte, zu desertieren und der anderen Seite beizutreten, was er schnell bereuen würde. Mit außergewöhnlicher Technik und einem Auge, das den nächsten Schritt der Gegnerin drei Züge im Voraus zu wissen schien, machte Kamiński das andere Team dem Erdboden gleich. Emerson, bereits dreifache Meisterin in der nord- und südamerikanischen Liga, hat bereits eine fünfzehn Jahre lange Karriere hinter sich, und kennt demnach alle Tricks, die es gibt, doch die 35-jährige war mehr als nur überrascht, als sie der nur 20-jährige Kamiński, die von allen nur Kasia genannt wird, im Finale gegenüber stand. Die junge Polin hatte sich eigentlich für eine Karriere als Heilerin entschieden, als ihr Talent sowie ihre brennende Leidenschaft für den Denksport durch Zufall bekannt wurden, und sie von ihren Mitmenschen gedrängt wurde, sich zunächst für die regionale Liga einzuschreiben. Schnell gewann sie jedes Spiel und arbeitete sich zur Landesebene hoch, wo sie auch mit Sponsoren und professionellen Trainern zusammenarbeitete. Diese WM war jedoch das erste internationale Turnier, an dem Kamiński teilnahm, und somit ein ziemlicher Schuss ins Blaue. Kamińskis Fans und Unterstützer zweifelten keine Minute an ihrem können, doch jetzt weiß auch der Rest der Welt, was in der jungen Hexe steckt. Dies ist Kamińskis erster Weltmeistertitel im Zauberschach, und der fünfte für ihr Land.
06.09.2000, WANDA WIGGLESBY

06.09.2000, WANDA WIGGLESBY
Daily Prophet: Ausgabe 3, September
von DailyProphet am 04.09.2017 23:43THE DAILY PROPHET
Ausgabe 3 SEPTEMBER
Re: Daily Prophet: Ausgabe 2, August
von DailyProphet am 31.08.2017 18:32SCHLECHTE NACHRICHTEN
WESPEN-FANS BESCHMIEREN MONTROSER STADION
Letzten Sonntag startete die diesjährige Quidditch Saison mit einem spannenden Spiel der Wimbourne Wasps gegen die Montrose Magpies. Nach einem überraschenden Führungswechsel etwa eine halbe Stunde nach Spielbeginn übernahmen die Magpies das Spielgeschehen und gewannen schlussendlich mit einem soliden Endspielstand von 350 zu 140 Punkten. Die Fans der Wimbourne Wasps waren davon natürlich alles andere als begeistert und verließen das Stadion ihrer Lieblingsmannschaft mit hängenden Köpfen. Doch während der Großteil der Fangemeinde die Niederlage inzwischen verkraftet hat, gaben einige Anhänger der Quidditchmannschaft keine Ruhe. Sie warfen den Magpies Bestechung des Schiedsrichters und Doping vor. Als die Vorwürfe bei den britischen Quidditchfans jedoch kein Gehör fanden, beschlossen sie, drastischere Maßnahmen zu ergreifen. So fanden sich die Hardcore-Fans der Wespen in der Nacht von Montag auf Dienstag am Stadion der Montrose Magpies ein und beschmierten die Wände desselben mit wüsten Beschimpfungen und weiteren Vorwürfen, außerdem noch mit anstößigen Zeichnungen. Die Überraschung war groß, als die Spieler der Magpies am nächsten Morgen zum Training erschienen. "Ich bin empört", gab der Kapitän der Mannschaft im Interview an, "empört über diese Frechheit und Unsportlichkeit. Wir haben das Spiel auf ehrliche und faire Weise gewonnen und sind uns keiner Schuld bewusst." Trotz der Schmierereien konnte das Training der Montrose Magpies wie geplant stattfinden. Die Hausmeister sowie weiteres Personal waren mehrere Stunden mit der Entfernung der Grafittis beschäftigt, da diese offenbar durch einen Zauber geschützt wurden.
Die Wimbourne Wasps distanzierten sich bereits öffentlich von den Ereignissen und beteuerten, dass sie ihre Fans in keinster Weise zu derartigen Taten angestiftet hätten. Das Spiel sei fair gewesen und von keiner Seite beeinflusst worden. Von den Tätern fehlt aber nach wie vor jede Spur. Wer in der Nähe des Stadions wohnt und etwas Verdächtiges beobachten konnte, möge sich bitte per Eule bei der Magische Strafverfolgungspatrouille melden.
31.08.2000, LEXI M. DAVIES
Die Wimbourne Wasps distanzierten sich bereits öffentlich von den Ereignissen und beteuerten, dass sie ihre Fans in keinster Weise zu derartigen Taten angestiftet hätten. Das Spiel sei fair gewesen und von keiner Seite beeinflusst worden. Von den Tätern fehlt aber nach wie vor jede Spur. Wer in der Nähe des Stadions wohnt und etwas Verdächtiges beobachten konnte, möge sich bitte per Eule bei der Magische Strafverfolgungspatrouille melden.
31.08.2000, LEXI M. DAVIES
Re: Daily Prophet: Ausgabe 2, August
von DailyProphet am 19.08.2017 00:43SCHLECHTE NACHRICHTEN
VERHAFTUNG IN BURGESS HILL
Gestern kam es zu einem Einbruch in dem südenglischen Muggeldorf Burgess Hill. Bei den drei jugendlichen Tätern handelt es sich um zwei Zauberer und eine Hexe, die erst dieses Jahr ihren Abschluss an der Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei gemacht haben. Das Haus, in das sie einstiegen, gehörte zwei ehemaligen Auroren, steht aber derzeit leer. Von daher wird vermutet, dass es sich lediglich um eine übermütige Aktion halbwüchsiger handelt und kein Grund zur Sorge besteht.
Die drei Einbrecher befinden sich momentan noch zur Befragung im Ministerium. Der Muggel, der den Einbruch meldete, wurde ebenfalls von Angestellten des Strafverfolgungskommando befragt, ehe man seine Erinnerungen anpasste.
19,08.2000, GABRIEL TATE
Die drei Einbrecher befinden sich momentan noch zur Befragung im Ministerium. Der Muggel, der den Einbruch meldete, wurde ebenfalls von Angestellten des Strafverfolgungskommando befragt, ehe man seine Erinnerungen anpasste.
19,08.2000, GABRIEL TATE
Re: Daily Prophet: Ausgabe 2, August
von DailyProphet am 19.08.2017 00:39LOKALES
COVEN NIGHTCLUB GEFÄHRDET? MUGGEL ZÜCKEN DIE ABRISSBIRNE
London soll schöner werden! So und anders rufen es die Muggel in ihren Zeitungen. Ihr neuestes Ziel: der Industriepark. Heimatschützer und andere Romantiker fühlen sich von der düsteren Atmosphäre des Industrieparks eingeengt und fordern von der Politik Veränderung. Eine familienfreundliche Freizeitanlage mit Parks, Schwimmbädern und einem Einkaufszentrum als Krönung soll die maroden Fabriken ersetzen und das möglichst sofort. Das erste Gebäude viel schon der Abrissbirne zum Opfer – in der unmittelbaren Nachbarschaft unseres geliebten, verhassten, berüchtigten Coven Nightclub, Heimat der Reichen, Schönen und Magischen. Erst vor wenigen Wochen feierten die Quidditch-Stars unserer Liga dort die Saisoneröffnung und ließen dabei Butterbier, Elfenwein und Körperflüssigkeiten in rauen Mengen fließen (der Tagesprophet berichtete). Aber wie soll es damit weitergehen, wenn die Muggel unseren Club dem Erdboden gleichmachen? Geschäftsaufgabe? Umzug in ein anderes Gebäude? Das könnte sich allerdings als problematisch erweisen, denn wo findet man auf die Schnelle ein ungenutztes Haus, das bis zu 750 Gäste plus Personal auf einmal beherbergen kann und zu dem den Richtlinien für die Geheimhaltung der Magie entspricht? Auf Anfrage unserer Zeitung zeigte sich der Besitzer kampflustig und optimistisch: „Wir bleiben hier!" Wollen wir hoffen, dass wir seine zermalmten Überreste nicht aus den Ruinen seines Clubs bergen müssen.
19,08.2000, T. N. T.

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