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Daily Prophet: Ausgabe 6, Dezember
von DailyProphet am 08.12.2017 22:32THE DAILY PROPHET
Ausgabe 6 DEZEMBER
Re: Daily Prophet: Ausgabe 5, November
von DailyProphet am 02.11.2017 21:18KOMMENTARE
DAS GEHEIMNIS DER TUTSHILL TORNADOS
Ist Kapitän Roger Davies wirklich der Held, für den ihn alle halten?
(Spoiler: Nein, ist er nicht.)
Die erste Runde der Quidditch-Saison neigt sich dem Ende zu, und bereits am vorherigen Wochenende fand das erste Ligaspiel des Fan-Favoriten Tutshill Tornados statt, ein spannendes Event mit nicht weniger spannenden Ergebnissen, jedoch wird ein Bericht über den Verlauf des Spiels noch in einem weiteren Artikel folgen. Unsere Journalisten bekamen zum Anlass dieses großen Events die Möglichkeit, einige der Spieler selbst persönlich über die folgende Saison zu befragen und natürlich nutzte man die Gelegenheit. Mehrere Interviews wurden durchgeführt, die Spieler wurden beim Training beobachtet und man erhielt Informationen über die diversen Taktiken und Spielzüge, doch gleichzeitig mit diesen positiven Eindrücken, wurde überraschenderweise ein gigantischer Skandal aufgedeckt: Der Kapitän der Tutshill Tornados, Top-Team in der Liga und einer der Favoriten unter den Fans, Roger Davies wird als manipulativer und womöglich etwas zu teamorientierter Spieler herausgestellt. Er selbst ist natürlich ebenfalls einer der Top-Spieler, doch bei ihm stellt sich zu manchen Situationen die Frage: In welchem Spiel? Denn Quidditch ist nicht das Spiel der Manipulation und des Trimmens, im Quidditch geht es um den fairen Sieg, den
Roger Davies laut einer anonymen Quelle wohl kaum anstrebt. Was zu dieser Überzeugung führt, wird im Folgenden näher erläutert:
Bei einem Interview mit einem der Spieler des Teams stellte sich heraus, dass Davies sein Team offenbar mit allen Mitteln beeinflusst, um nur gute Gerüchte über die Tutshill Tornados zu verbreiten, aber gleichzeitig tritt er als wohl unkontrollierbarer und selbstsüchtiger Kapitän heraus, zwei Eigenschaften, die einer solchen Position eigentlich nicht zuteil kommen sollten. Von der anonymen Quelle erfuhr ich diesbezüglich außerdem, dass es einige „schwer kalkulierbare Faktoren" innerhalb des Teams gebe, natürlich ist dies ein Hinweis auf das bereits genannte Verhalten des Kapitäns, welcher offenbar oft einigen jähzornigen Anfällen erlegen ist, und das vermutlich nicht nur im Training. Da mag man sich gar nicht vorstellen, wie es den Spielern wohl ergeht, wenn diese unter einer Trainingseinheit dieser Person leiden mussten, geschweige denn ein ganzes Spiel an seiner Seite verbrachten. Dies erklärt sehr wahrscheinlich sowohl die oft sehr erschöpften Mienen der Spieler, welche nicht nur von der Anstrengung an sich rühren, sondern viel mehr von der psychologischen Belastung durch ihren eigenen Kapitän, dessen Aufgabe es eigentlich wäre, die Spieler aufzubauen und ihnen Mut zu machen. Stattdessen zeigt er sich als problembelastete Stressquelle, behandelt die Spieler auf eine Weise, wie sie es keinesfalls verdient haben und überspielt obendrein all dies nach außen hin noch so, als wäre er ein verantwortungsbewusster und guter Kapitän.
Und auch dies tut er mit einer Gewieftheit, wie es kein anderer zu wagen scheint. So verführt er beispielsweise die weiblichen Mitglieder, bietet ihnen private Treffen zum „Training" an, bei denen er ihnen einige „Tricks" beibringen will. Wer's glaubt...Diese sind ihm natürlich und offensichtlich erlegen, ich meine immerhin scheint er seinen Charme gut genug einsetzen zu können, um dabei seine Visage zu überspielen und da kann man es den anderen Mitgliedern nicht verübeln, dass sie sich nicht gegen seine Psychospielchen wehren können. Man merkte zB bei dem Interview deutlich, wie gut die Strategie seiner Manipulation bei den anderen Spielern greift, was besonders an einigen Aussagen der anonymen Quelle zu erkennen ist, welche regelrecht in eine Art Schwärmerei über Davies verfallen ist, jedoch schien diese so übertrieben und so gestellt zu sein, dass sie beinahe unglaubwürdig war, würde man nicht das Vorwissen über den Charakter Davies' besitzen. Denn kennt man ihn schon länger, weiß man Bescheid über seine bei Zeiten sehr taktlose, unsensible, arrogante und reizbare Art. Inwiefern sollte man über so eine Person denn schwärmen können? Richtig, gar nicht...außer man erliegt seiner offenbar charmanten Art und lässt sich von seinem gigantischen Netz aus Lügen und Falschheit einwickeln.
Laut all dieser Informationen lässt sich also feststellen, dass Davies nicht nur ein ungeeigneter Kapitän für die Tutshill Tornados ist (mal ehrlich, sie haben wirklich Besseres verdient), sondern auch noch ein schlechter Mensch, denn was ist das für ein Mensch, der sein Umfeld in dieser Art observiert und manipuliert, um dies zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen? Was ist das für ein Mensch, dessen größte Angst es ist, zu versagen, sodass er auf skrupellose Art und Weise alles dafür tun würde, den Sieg entgegenzunehmen, so unfair die Methoden auch sein mögen? Was ist das für ein Mensch? Jedenfalls definitiv keiner, der zum Führen eines Quidditchteams geboren ist, so wie es so viele Andere vermuten mögen.
Mit diesem geistigen Anstoß wünscht der Tagesprophet eine freudige Saison und den bestmöglichen Erfolg für alle Teams (was in Bezug auf vorher genannte Fakten für die Tutshill Tornados ja ein Leichtes sein sollte...). Auf eine großartige Saison mit spannenden Spielen!
02.11.2000, RAPHAEL DRAKE

Bei einem Interview mit einem der Spieler des Teams stellte sich heraus, dass Davies sein Team offenbar mit allen Mitteln beeinflusst, um nur gute Gerüchte über die Tutshill Tornados zu verbreiten, aber gleichzeitig tritt er als wohl unkontrollierbarer und selbstsüchtiger Kapitän heraus, zwei Eigenschaften, die einer solchen Position eigentlich nicht zuteil kommen sollten. Von der anonymen Quelle erfuhr ich diesbezüglich außerdem, dass es einige „schwer kalkulierbare Faktoren" innerhalb des Teams gebe, natürlich ist dies ein Hinweis auf das bereits genannte Verhalten des Kapitäns, welcher offenbar oft einigen jähzornigen Anfällen erlegen ist, und das vermutlich nicht nur im Training. Da mag man sich gar nicht vorstellen, wie es den Spielern wohl ergeht, wenn diese unter einer Trainingseinheit dieser Person leiden mussten, geschweige denn ein ganzes Spiel an seiner Seite verbrachten. Dies erklärt sehr wahrscheinlich sowohl die oft sehr erschöpften Mienen der Spieler, welche nicht nur von der Anstrengung an sich rühren, sondern viel mehr von der psychologischen Belastung durch ihren eigenen Kapitän, dessen Aufgabe es eigentlich wäre, die Spieler aufzubauen und ihnen Mut zu machen. Stattdessen zeigt er sich als problembelastete Stressquelle, behandelt die Spieler auf eine Weise, wie sie es keinesfalls verdient haben und überspielt obendrein all dies nach außen hin noch so, als wäre er ein verantwortungsbewusster und guter Kapitän.
Und auch dies tut er mit einer Gewieftheit, wie es kein anderer zu wagen scheint. So verführt er beispielsweise die weiblichen Mitglieder, bietet ihnen private Treffen zum „Training" an, bei denen er ihnen einige „Tricks" beibringen will. Wer's glaubt...Diese sind ihm natürlich und offensichtlich erlegen, ich meine immerhin scheint er seinen Charme gut genug einsetzen zu können, um dabei seine Visage zu überspielen und da kann man es den anderen Mitgliedern nicht verübeln, dass sie sich nicht gegen seine Psychospielchen wehren können. Man merkte zB bei dem Interview deutlich, wie gut die Strategie seiner Manipulation bei den anderen Spielern greift, was besonders an einigen Aussagen der anonymen Quelle zu erkennen ist, welche regelrecht in eine Art Schwärmerei über Davies verfallen ist, jedoch schien diese so übertrieben und so gestellt zu sein, dass sie beinahe unglaubwürdig war, würde man nicht das Vorwissen über den Charakter Davies' besitzen. Denn kennt man ihn schon länger, weiß man Bescheid über seine bei Zeiten sehr taktlose, unsensible, arrogante und reizbare Art. Inwiefern sollte man über so eine Person denn schwärmen können? Richtig, gar nicht...außer man erliegt seiner offenbar charmanten Art und lässt sich von seinem gigantischen Netz aus Lügen und Falschheit einwickeln.
Laut all dieser Informationen lässt sich also feststellen, dass Davies nicht nur ein ungeeigneter Kapitän für die Tutshill Tornados ist (mal ehrlich, sie haben wirklich Besseres verdient), sondern auch noch ein schlechter Mensch, denn was ist das für ein Mensch, der sein Umfeld in dieser Art observiert und manipuliert, um dies zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen? Was ist das für ein Mensch, dessen größte Angst es ist, zu versagen, sodass er auf skrupellose Art und Weise alles dafür tun würde, den Sieg entgegenzunehmen, so unfair die Methoden auch sein mögen? Was ist das für ein Mensch? Jedenfalls definitiv keiner, der zum Führen eines Quidditchteams geboren ist, so wie es so viele Andere vermuten mögen.
Mit diesem geistigen Anstoß wünscht der Tagesprophet eine freudige Saison und den bestmöglichen Erfolg für alle Teams (was in Bezug auf vorher genannte Fakten für die Tutshill Tornados ja ein Leichtes sein sollte...). Auf eine großartige Saison mit spannenden Spielen!
02.11.2000, RAPHAEL DRAKE
Daily Prophet: Ausgabe 5, November
von DailyProphet am 02.11.2017 20:25THE DAILY PROPHET
Ausgabe 5 NOVEMBER
Re: Daily Prophet: Ausgabe 4, Oktober
von DailyProphet am 01.11.2017 12:55SCHLECHTE NACHRICHTEN
ZAHLLOSE ZAUBERSTÄBE ZURÜCKGERUFEN
Cephalopos-Stäbe führen mehrfach zu Unfällen
Vor etwas weniger als einem Jahr eröffnete Hector Cephalopos einen Laden in der Winkelgasse, um in den hart umkämpften Zauberstabmarkt in Großbritannien einzusteigen. Lief das Geschäft bisher ohnehin nur schleppend, so ereignete sich nun ein Skandal, der wahrscheinlich das Ende von Cephalopos' Karriere als Zauberstabmacher bedeutet.
So musste Hector Cephalopos, der Urenkel des im 19. Jahrhundert Pleite gegangenen Zauberstabmachers Arturo Cephalopos, kürzlich alle innerhalb der letzten zwei Monate verkauften Zauberstäbe zurückrufen, da es mit diesen vermehrt Probleme gab. Zur Eröffnung seines Geschäfts arbeitete Cephalopos noch mit den klassischen Zauberstabkernen (Drachenherzfaser, Einhornhaar und Phönixfeder), die auch Garrick Ollivander, der beliebteste Zauberstabmacher Großbritanniens benutzt. Allerdings bekam Cephalopos recht schnell finanzielle Probleme, da Ollivander als direkter Konkurrent einen viel höheren Bekanntheitsgrad, sowie das langjährige Vertrauen seiner Kunden besitzt. Deshalb begann er, mit anderen Kernen zu experimentieren, die zum einen billiger waren und zum anderen eine Abgrenzung zum Sortiment von Ollivander darstellten. Aufgrund seines finanziellen Engpasses sparte er wohl auch an der Qualität seiner Waren, wie sich jetzt herausstellte. Manche munkeln sogar, er hätte begonnen, seine Materialien auf dem Schwarzmarkt einzukaufen. Die Zauberstäbe, die von Cephalopos in den letzten zwei Monaten hergestellt worden waren, wiesen je nach Kern verschiedene Mängel auf. Bei dem Versuch, Demiguise-Haare in Zauberstäbe zu integrieren, gelang es ihm beispielsweise nicht, die magische Kraft der Haare nach außen wirken zu lassen, sodass die Haare auf den Zauberstab selbst wirkten und ihn in unregelmäßigen Abständen verschwinden ließen. Doch die Kunden, die mit einem solchen Zauberstab den Laden verlassen haben, hatten vergleichsweise noch Glück. Schlimmer erging es denjenigen, die sich zum Beispiel einen Zauberstab mit gemahlenem Erumpenthorn als Kern andrehen ließen. Verkauft als Zauberstab mit besonderer Eignung für Schutzzauber, explodierte der Stab jedes Mal, wenn man einen Zauberspruch aussprach. Dies war besonders für die jüngeren Kunden, wie etwa Erstklässler aus Hogwarts gefährlich, die ihre Magie noch nicht kontrollieren können. Eine aufgelöste Mutter berichtete gegenüber dem Tagespropheten:
„Das war schrecklich. Stellen Sie sich mal vor, Sie verabschieden Ihr Kind zum allerersten Mal nach Hogwarts, machen sich ohnehin schon Sorgen um sein Wohlbefinden im Internat und dann kommt gleich am ersten Abend eine Eule mit einem Brief aus Hogwarts ins Haus geflattert, der berichtet, dass das Kind mit Brandverletzungen und einem gebrochenen Arm im Krankenflügel liegt! Ein Glück, dass Madam Pomfrey gleich zur Stelle war, sonst wäre Wer-weiß-was passiert!"
Kurz nach dem Bekanntwerden dieser Macke gab es einen Menschenauflauf vor dem Laden von Cephalopos. Wütende Hexen und Zauberer versuchten, das Geschäft zu stürmen, das der Zauberstabmacher bloß kurz zuvor verriegelt hatte. Nur durch das Einschreiten der Magischen Strafverfolgungspatrouille konnte Schlimmeres verhindert werden. Weitere Ermittlungen ergaben, dass auch die Nutzung von Graphornschwanzhaaren und Runespoorzähnen als Zauberstabkerne zu Problemen geführt hatte. Daraufhin startete Cephalopos eine allgemein gültige Rückrufaktion, um Schlimmeres zu verhindern. Leider ist er aufgrund seiner finanziellen Probleme nicht in der Lage, jedem Kunden den Kaufpreis zurückzuerstatten. Dafür und für die fahrlässige Körperverletzung in mehreren Fällen wird sich Hector Cephalopos in Kürze von dem Zauberergamot verantworten müssen. Wir fragten Zauberstabmacher Garrick Ollivander nach einem Kommentar zum Fall seines Konkurrenten:
„Ach, wen wundert das? Das ist ein schludriger Nichtsnutz, genau wie sein Urgroßvater. Keinen Respekt vor der Kunst des Zauberstabmachens! Und jetzt lassen Sie mich in Frieden und behelligen mich nicht weiter."
Der Versuch, den Namen seines Urgroßvaters, der sich im 19. Jahrhundert mit den Ollivanders angelegt und anschließend Pleite gegangen war, reinzuwaschen, ist wohl gründlich nach hinten losgegangen. Hector Cephalopos wird schwer für den sorglosen Umgang mit mächtigen magischen Materialien haften müssen.
31.10.2000, LEXI M. DAVIES
So musste Hector Cephalopos, der Urenkel des im 19. Jahrhundert Pleite gegangenen Zauberstabmachers Arturo Cephalopos, kürzlich alle innerhalb der letzten zwei Monate verkauften Zauberstäbe zurückrufen, da es mit diesen vermehrt Probleme gab. Zur Eröffnung seines Geschäfts arbeitete Cephalopos noch mit den klassischen Zauberstabkernen (Drachenherzfaser, Einhornhaar und Phönixfeder), die auch Garrick Ollivander, der beliebteste Zauberstabmacher Großbritanniens benutzt. Allerdings bekam Cephalopos recht schnell finanzielle Probleme, da Ollivander als direkter Konkurrent einen viel höheren Bekanntheitsgrad, sowie das langjährige Vertrauen seiner Kunden besitzt. Deshalb begann er, mit anderen Kernen zu experimentieren, die zum einen billiger waren und zum anderen eine Abgrenzung zum Sortiment von Ollivander darstellten. Aufgrund seines finanziellen Engpasses sparte er wohl auch an der Qualität seiner Waren, wie sich jetzt herausstellte. Manche munkeln sogar, er hätte begonnen, seine Materialien auf dem Schwarzmarkt einzukaufen. Die Zauberstäbe, die von Cephalopos in den letzten zwei Monaten hergestellt worden waren, wiesen je nach Kern verschiedene Mängel auf. Bei dem Versuch, Demiguise-Haare in Zauberstäbe zu integrieren, gelang es ihm beispielsweise nicht, die magische Kraft der Haare nach außen wirken zu lassen, sodass die Haare auf den Zauberstab selbst wirkten und ihn in unregelmäßigen Abständen verschwinden ließen. Doch die Kunden, die mit einem solchen Zauberstab den Laden verlassen haben, hatten vergleichsweise noch Glück. Schlimmer erging es denjenigen, die sich zum Beispiel einen Zauberstab mit gemahlenem Erumpenthorn als Kern andrehen ließen. Verkauft als Zauberstab mit besonderer Eignung für Schutzzauber, explodierte der Stab jedes Mal, wenn man einen Zauberspruch aussprach. Dies war besonders für die jüngeren Kunden, wie etwa Erstklässler aus Hogwarts gefährlich, die ihre Magie noch nicht kontrollieren können. Eine aufgelöste Mutter berichtete gegenüber dem Tagespropheten:
„Das war schrecklich. Stellen Sie sich mal vor, Sie verabschieden Ihr Kind zum allerersten Mal nach Hogwarts, machen sich ohnehin schon Sorgen um sein Wohlbefinden im Internat und dann kommt gleich am ersten Abend eine Eule mit einem Brief aus Hogwarts ins Haus geflattert, der berichtet, dass das Kind mit Brandverletzungen und einem gebrochenen Arm im Krankenflügel liegt! Ein Glück, dass Madam Pomfrey gleich zur Stelle war, sonst wäre Wer-weiß-was passiert!"
Kurz nach dem Bekanntwerden dieser Macke gab es einen Menschenauflauf vor dem Laden von Cephalopos. Wütende Hexen und Zauberer versuchten, das Geschäft zu stürmen, das der Zauberstabmacher bloß kurz zuvor verriegelt hatte. Nur durch das Einschreiten der Magischen Strafverfolgungspatrouille konnte Schlimmeres verhindert werden. Weitere Ermittlungen ergaben, dass auch die Nutzung von Graphornschwanzhaaren und Runespoorzähnen als Zauberstabkerne zu Problemen geführt hatte. Daraufhin startete Cephalopos eine allgemein gültige Rückrufaktion, um Schlimmeres zu verhindern. Leider ist er aufgrund seiner finanziellen Probleme nicht in der Lage, jedem Kunden den Kaufpreis zurückzuerstatten. Dafür und für die fahrlässige Körperverletzung in mehreren Fällen wird sich Hector Cephalopos in Kürze von dem Zauberergamot verantworten müssen. Wir fragten Zauberstabmacher Garrick Ollivander nach einem Kommentar zum Fall seines Konkurrenten:
„Ach, wen wundert das? Das ist ein schludriger Nichtsnutz, genau wie sein Urgroßvater. Keinen Respekt vor der Kunst des Zauberstabmachens! Und jetzt lassen Sie mich in Frieden und behelligen mich nicht weiter."
Der Versuch, den Namen seines Urgroßvaters, der sich im 19. Jahrhundert mit den Ollivanders angelegt und anschließend Pleite gegangen war, reinzuwaschen, ist wohl gründlich nach hinten losgegangen. Hector Cephalopos wird schwer für den sorglosen Umgang mit mächtigen magischen Materialien haften müssen.
31.10.2000, LEXI M. DAVIES
Re: Daily Prophet: Ausgabe 4, Oktober
von DailyProphet am 01.11.2017 12:49NACHRICHTEN AUS ALLER WELT
LOCKHART GEWINNT INTERNATIONALEN ZAUBERGARTEN-WETTBEWERB
Zum eintausendvierhundertunddreiundsechzigsten Mal fand in diesem Jahr der Jährliche Internationale Zaubergarten-Wettbewerb statt. Eine unabhängige Fachjury, bestehend aus Roswitha Reynolds, der australischen Hauptgewinnerin des letzten Jahres, Amaniel Okeke, einem Vertreter des größten Sponsoren des Wettbewerbs, der nordafrikanischen Dragon's Dung Corporation, und Daisy Bloomington, der bekannten amerikanischen Vorzeigegärtnerin und Herausgeberin des Zaubergartenmagazins Blossom, bewertet dabei die Einreichungen von Hexen und Zauberern aus der ganzen Welt in verschiedenen Disziplinen, darunter „Verdrehtes Getreide", „Hässlichste Neuzüchtung" und „Kitschigstes Design". Der Höhepunkt ist aber jedes Jahr die Ernennung des „Magischste[n] Garten[s]", bei dem die schönste und bezauberndste Gartengestaltung der ganzen Welt gekürt wird.
Bereits im Vorfeld wurde in der Zaubergarten-Szene viel spekuliert, wer den höchsten aller Gartenmagier-Titel in diesem Jahr mit nach Hause nehmen würde. Jerry Gomez, ein junger Hexer aus Mexiko, der im vorigen Jahr direkt nach Reynolds auf Platz 2 gelandet war, wurde weithin als Favorit gehandelt. Doch es kam ganz anders. Völlig überraschend gewann der bekannte und ehemals in Großbritannien, ganz besonders bei der weiblichen Bevölkerung als Volksheld gefeierte Zauberer Gilderoy Lockhart in der Kategorie „Magischster Garten". Lockhart leidet seit dem Zwischenfall im Jahr 1993 in der berühmt-berüchtigten Kammer des Schreckens in Hogwarts an einem starken Gedächtnisverlust. Knappe sechs Jahre verbrachte er in der Langzeitabteilung für unheilbare Fluchschäden im St.-Mungo-Hospital, wo sich die Heilerin Miriam Strout rührend um ihn kümmerte. Ende 1998 befand man ihn jedoch für eingeschränkt lebensfähig und ließ ihn zurück auf sein früheres Anwesen abseits von Tinworth ziehen, wo er heute zusammen mit seiner Pflegerin Anne Abernathy lebt. Abernathy, trotz der schockierenden Betrugsnachrichten von '93 – der Autor hat die ihm zugeschriebenen Heldentaten keineswegs selbst vollbracht, sondern sich an den Erlebnissen anderer Zauberer bedient und diese mit einem Vergessenszauber belegt - immer noch ein Fan Lockharts, erklärte im Interview:
„Hach, es ist ein Jammer! Er hatte noch so eine glänzende Zukunft vor sich... Er hatte doch alles. Geld, Frauen und Talent. Und dann kommt dieser Potter-Wicht daher und greift sich einfach den Ruhm, der Gilderoy gebührt! Ich hab gerade erst den Artikel im Klitterer gelesen, jaja! [...]"
Den Rest der Tirade ersparen wir Ihnen an dieser Stelle. Jedenfalls sorgt Miss Abernathy seit der Entlassung Lockharts für den in Ungnade gefallenen Zauberer. Da sich sein Gehirn nur bedingt von den Fluchschäden erholen und er lediglich grundlegende Fähigkeiten wieder erlernen konnte, bedurfte es simpler, ungefährlicher Beschäftigungen, um ihn zu unterhalten. Abernathy erzählt:
„Ich ging oft mit ihm in seinem großen Garten spazieren, den er sich vor der Tragödie zugelegt hat. Aber das Unkraut wucherte, da sich keiner um den Garten kümmerte, und so begann ich, ihn wieder auf Vordermann zu bringen. Meinen Gilderoy konnte ich natürlich nicht im Haus allein lassen, deshalb nahm ich ihn mit. Er zeigte großes Interesse an der Gartenarbeit und hatte Freude an all den bunten Blumen und magischen Pflanzen. Mit der Stilsicherheit, die er schon früher unter Beweis gestellt hatte – Erinnern Sie sich noch an seine herrlichen Umhänge? -, suchte er neue Gewächse für seinen Garten aus. Immer mehr überließ ich ihm dabei die Führung und ging zur bloßen Beaufsichtigung seiner Taten über."
Lockhart, der aktuell etwa auf dem geistigen Stand eines Zehnjährigen ist, schuf mit der (magischen) Hilfe seiner Pflegerin ein wahres Gartenparadies. Anne Abernathy war so stolz auf seine Leistung, dass sie ihn zu dem Zaubergarten-Wettbewerb anmeldete.
„Man muss sich in diesem Garten einfach wohlfühlen. [...] Ich wollte, dass mein Gilderoy endlich wieder etwas hat, worauf er sich berufen kann; eine Leistung, die nicht mit seinen zu Unrecht verpönten Taten von vorher verglichen werden kann. Wissen Sie, er ist so ein unschuldiger Junge. [...] Trotzdem war ich überrascht, als die Eule mit der Siegesbenachrichtigung das Anwesen erreichte. Ich hatte ja mit einer hohen Platzierung gerechnet, aber der erste Platz? Das hat mich so für den kleinen Gilderoy gefreut! Er war auch ganz glücklich, als ich ihm davon erzählt habe. Die Reise zur Preisverleihung war dann aber doch etwas schwieriger... Die meisten Leute verstehen nicht, warum sich mein Gildy so verhält, wie er es nun einmal tut und warten gar nicht erst auf meine Erklärung!"
Als wir Abernathy noch darauf ansprechen wollen, warum sie den zahlreichen Vorwürfen gegen Lockhart trotz der Beweislage keinen Glauben schenkt und immer noch auf seiner Seite steht, wird sie wütend und jagt unser Team tobend vom Hof.
Dennoch hat Anne Abernathy ihr Ziel in gewisser Weise erreicht. Seit Lockharts Sieg beim Jährlichen Internationalen Zaubergarten-Wettbewerb wird wieder über ihn gesprochen, und zum ersten Mal seit Jahren hat sein Name ein Stückchen seines alten Rufs zurückgewonnen. Einige ehemalige Fans fangen nun an zu bedauern, dass sie sich von ihrem großen Idol abgewandt haben.
Der Tagesprophet gratuliert Gilderoy Lockhart zum Sieg in der Kategorie „Magischster Garten" und drückt allen britischen Teilnehmern für das nächste Jahr die Daumen.
31.10.2000, LEXI M. DAVIES
Bereits im Vorfeld wurde in der Zaubergarten-Szene viel spekuliert, wer den höchsten aller Gartenmagier-Titel in diesem Jahr mit nach Hause nehmen würde. Jerry Gomez, ein junger Hexer aus Mexiko, der im vorigen Jahr direkt nach Reynolds auf Platz 2 gelandet war, wurde weithin als Favorit gehandelt. Doch es kam ganz anders. Völlig überraschend gewann der bekannte und ehemals in Großbritannien, ganz besonders bei der weiblichen Bevölkerung als Volksheld gefeierte Zauberer Gilderoy Lockhart in der Kategorie „Magischster Garten". Lockhart leidet seit dem Zwischenfall im Jahr 1993 in der berühmt-berüchtigten Kammer des Schreckens in Hogwarts an einem starken Gedächtnisverlust. Knappe sechs Jahre verbrachte er in der Langzeitabteilung für unheilbare Fluchschäden im St.-Mungo-Hospital, wo sich die Heilerin Miriam Strout rührend um ihn kümmerte. Ende 1998 befand man ihn jedoch für eingeschränkt lebensfähig und ließ ihn zurück auf sein früheres Anwesen abseits von Tinworth ziehen, wo er heute zusammen mit seiner Pflegerin Anne Abernathy lebt. Abernathy, trotz der schockierenden Betrugsnachrichten von '93 – der Autor hat die ihm zugeschriebenen Heldentaten keineswegs selbst vollbracht, sondern sich an den Erlebnissen anderer Zauberer bedient und diese mit einem Vergessenszauber belegt - immer noch ein Fan Lockharts, erklärte im Interview:
„Hach, es ist ein Jammer! Er hatte noch so eine glänzende Zukunft vor sich... Er hatte doch alles. Geld, Frauen und Talent. Und dann kommt dieser Potter-Wicht daher und greift sich einfach den Ruhm, der Gilderoy gebührt! Ich hab gerade erst den Artikel im Klitterer gelesen, jaja! [...]"
Den Rest der Tirade ersparen wir Ihnen an dieser Stelle. Jedenfalls sorgt Miss Abernathy seit der Entlassung Lockharts für den in Ungnade gefallenen Zauberer. Da sich sein Gehirn nur bedingt von den Fluchschäden erholen und er lediglich grundlegende Fähigkeiten wieder erlernen konnte, bedurfte es simpler, ungefährlicher Beschäftigungen, um ihn zu unterhalten. Abernathy erzählt:
„Ich ging oft mit ihm in seinem großen Garten spazieren, den er sich vor der Tragödie zugelegt hat. Aber das Unkraut wucherte, da sich keiner um den Garten kümmerte, und so begann ich, ihn wieder auf Vordermann zu bringen. Meinen Gilderoy konnte ich natürlich nicht im Haus allein lassen, deshalb nahm ich ihn mit. Er zeigte großes Interesse an der Gartenarbeit und hatte Freude an all den bunten Blumen und magischen Pflanzen. Mit der Stilsicherheit, die er schon früher unter Beweis gestellt hatte – Erinnern Sie sich noch an seine herrlichen Umhänge? -, suchte er neue Gewächse für seinen Garten aus. Immer mehr überließ ich ihm dabei die Führung und ging zur bloßen Beaufsichtigung seiner Taten über."
Lockhart, der aktuell etwa auf dem geistigen Stand eines Zehnjährigen ist, schuf mit der (magischen) Hilfe seiner Pflegerin ein wahres Gartenparadies. Anne Abernathy war so stolz auf seine Leistung, dass sie ihn zu dem Zaubergarten-Wettbewerb anmeldete.
„Man muss sich in diesem Garten einfach wohlfühlen. [...] Ich wollte, dass mein Gilderoy endlich wieder etwas hat, worauf er sich berufen kann; eine Leistung, die nicht mit seinen zu Unrecht verpönten Taten von vorher verglichen werden kann. Wissen Sie, er ist so ein unschuldiger Junge. [...] Trotzdem war ich überrascht, als die Eule mit der Siegesbenachrichtigung das Anwesen erreichte. Ich hatte ja mit einer hohen Platzierung gerechnet, aber der erste Platz? Das hat mich so für den kleinen Gilderoy gefreut! Er war auch ganz glücklich, als ich ihm davon erzählt habe. Die Reise zur Preisverleihung war dann aber doch etwas schwieriger... Die meisten Leute verstehen nicht, warum sich mein Gildy so verhält, wie er es nun einmal tut und warten gar nicht erst auf meine Erklärung!"
Als wir Abernathy noch darauf ansprechen wollen, warum sie den zahlreichen Vorwürfen gegen Lockhart trotz der Beweislage keinen Glauben schenkt und immer noch auf seiner Seite steht, wird sie wütend und jagt unser Team tobend vom Hof.
Dennoch hat Anne Abernathy ihr Ziel in gewisser Weise erreicht. Seit Lockharts Sieg beim Jährlichen Internationalen Zaubergarten-Wettbewerb wird wieder über ihn gesprochen, und zum ersten Mal seit Jahren hat sein Name ein Stückchen seines alten Rufs zurückgewonnen. Einige ehemalige Fans fangen nun an zu bedauern, dass sie sich von ihrem großen Idol abgewandt haben.
Der Tagesprophet gratuliert Gilderoy Lockhart zum Sieg in der Kategorie „Magischster Garten" und drückt allen britischen Teilnehmern für das nächste Jahr die Daumen.
31.10.2000, LEXI M. DAVIES
Re: Daily Prophet: Ausgabe 4, Oktober
von DailyProphet am 28.10.2017 18:20GOSSIP
DAS ENDE DER DYING MONTMORENCYS
Mit Liedern wie „Love Potion" oder „Lonely Hag" wurde die Band bestehend aus dem Leadsänger Alfonso Gambol, dem Schlagzeuger Hesphaestus Warbeck und den Zwillingen Callidora und Calliope Spencer-Moon, die für die Gitarre und das Bass zuständig sind vor nun mehr zwanzig Jahren berühmt. An Bekanntheit und Beliebtheit wurden sie Anfangs der 90er bereits von The Weird Sisters überholt.
Erst vor wenigen Monten erschien das neue Album mit dem Titel „Train to Hogwarts", welches von den Kritikern regelrecht zerrissen wurde (der Tagesprophet berichtete). Insbesondere der Titel „Godric's Hollow Graveyard" wurde nicht nur aufgrund seiner eher mäßigen musikalischen Leistung kritisiert sondern vor allem wegen des kontroversen Textes. So behandelt das Lied bei einer Länge von 5 Minuten und 23 Sekunden nicht nur den tragischen Tod von Lily und James Potter, den Eltern des Volkshelden Harry Potter, sondern eine mögliche Herrschaft von Du-weißt-schon-wem, wenn seine Kraft damals nicht zerfallen wäre.
[...] „And they died screaming in the light, died in the light,
but you-know-who was alright that night
he won the fight and his power shone so bright
But it's all a dream, I still dream about him winning the fight and not dying that night." [...]
So verkaufte sich die Platte gerade einmal unglaubliche achtundneunzig mal, was nicht nur ein Rekordtief für die Band darstellte, sondern die zweihundertsiebenundvierzig Platten der Band Gross aus dem Jahre 1957 unterbot. Doch auch eine Entschuldigung des Leadsängers konnte die Massen nicht mehr positiv stimmen; die Fans wandten sich ab. Während die Spencer-Moon Zwillinge sich aus dem Rampenlicht langsam aber sicher zurückzogen, machte Gambol durch wiederholte Alkohol- und Drogeneskapaden auf sich aufmerksam. So sei er sogar völlig high in der Winkelgasse festgenommen worden, nachdem sich vermehrt Anwohner schriftlich bei den Behördern beschwerte, dass jemand mithilfe des Amplifying Charms verstörende Textzeilen trällert. Eine Anwohnerin berichtet.
„Ich hatte gerade einen schönen Traum von Einhörn und Feen gehabt, als ein unglaublicher Krach mich aus dem Schlaf riss. Erst vernahm ich nur eine gröhlende Stimme, doch wurde diese zunehmends lauter, weswegen es mir äußerst schwerfiel ihn zu ignorieren. Schließlich stand ich auf und öffnete eines der Fenster und rief nach unten, dass er leise sein soll, weil es Menschen gäbe die schlafen würden. Daraufhin begann er mich wüst zu beschimpfen, sogar ein Schlammblut nannte Alfonso Gambol mich. Zum Glück konnte ich ihn noch identifizieren, bevor er die Wand meines Hauses explodieren ließ."
Alfonso Gambol wurde inzwischen aufgrund wiederholten Konsums illegaler Substanzen, Ruhestörung, Vandalismus und schwerer Körperverletzung zu einer Geld- und Haftstrafe verurteilt. Auf unser Nachfragen hin bei den restlichen drei Mitgliedern der Band was sie davon hielten und wie es nun weiter gehen würde, gaben die Zwillinge „Keinen Kommentar" von sich, während Warbeck sich zu einem kurzen Statement hinreißen ließ.
„Es ist eine wirkliche schande was passiert ist. Ich schäme mich zutiefst schon vor der neuen Platte nichts gegen Alfonso unternommen zu haben. Ich wusste schon lange von seinen Drogenproblemen, dachte jedoch irgendwie er habe es im Griff .. Törricht, ich weiß. Jedenfalls möchte ich mich noch einmal zutiefst bei allen Hexen und Zauberern der Gemeinschaft entschuldigen, die nicht nur erzürnt sondern auch von der Platte mit schrecklichen Dingen konfrontiert worden. Ich kann es absolut nachvollziehen und das Ende der Band ist unausweichlich. Merlin sei Dank. Der Geschädigten wünsche ich eine gute Besserung und ich hoffe sehr, dass ihm [Anm. d. Redaktion: Gambol] geholfen wird und er wieder zu Verstand kommt. Die Band ist nach ihren Höhen und Tiefen nun entfültig Geschichte."
28.10.2000, WYATT IVES
Erst vor wenigen Monten erschien das neue Album mit dem Titel „Train to Hogwarts", welches von den Kritikern regelrecht zerrissen wurde (der Tagesprophet berichtete). Insbesondere der Titel „Godric's Hollow Graveyard" wurde nicht nur aufgrund seiner eher mäßigen musikalischen Leistung kritisiert sondern vor allem wegen des kontroversen Textes. So behandelt das Lied bei einer Länge von 5 Minuten und 23 Sekunden nicht nur den tragischen Tod von Lily und James Potter, den Eltern des Volkshelden Harry Potter, sondern eine mögliche Herrschaft von Du-weißt-schon-wem, wenn seine Kraft damals nicht zerfallen wäre.
[...] „And they died screaming in the light, died in the light,
but you-know-who was alright that night
he won the fight and his power shone so bright
But it's all a dream, I still dream about him winning the fight and not dying that night." [...]
So verkaufte sich die Platte gerade einmal unglaubliche achtundneunzig mal, was nicht nur ein Rekordtief für die Band darstellte, sondern die zweihundertsiebenundvierzig Platten der Band Gross aus dem Jahre 1957 unterbot. Doch auch eine Entschuldigung des Leadsängers konnte die Massen nicht mehr positiv stimmen; die Fans wandten sich ab. Während die Spencer-Moon Zwillinge sich aus dem Rampenlicht langsam aber sicher zurückzogen, machte Gambol durch wiederholte Alkohol- und Drogeneskapaden auf sich aufmerksam. So sei er sogar völlig high in der Winkelgasse festgenommen worden, nachdem sich vermehrt Anwohner schriftlich bei den Behördern beschwerte, dass jemand mithilfe des Amplifying Charms verstörende Textzeilen trällert. Eine Anwohnerin berichtet.
„Ich hatte gerade einen schönen Traum von Einhörn und Feen gehabt, als ein unglaublicher Krach mich aus dem Schlaf riss. Erst vernahm ich nur eine gröhlende Stimme, doch wurde diese zunehmends lauter, weswegen es mir äußerst schwerfiel ihn zu ignorieren. Schließlich stand ich auf und öffnete eines der Fenster und rief nach unten, dass er leise sein soll, weil es Menschen gäbe die schlafen würden. Daraufhin begann er mich wüst zu beschimpfen, sogar ein Schlammblut nannte Alfonso Gambol mich. Zum Glück konnte ich ihn noch identifizieren, bevor er die Wand meines Hauses explodieren ließ."
Alfonso Gambol wurde inzwischen aufgrund wiederholten Konsums illegaler Substanzen, Ruhestörung, Vandalismus und schwerer Körperverletzung zu einer Geld- und Haftstrafe verurteilt. Auf unser Nachfragen hin bei den restlichen drei Mitgliedern der Band was sie davon hielten und wie es nun weiter gehen würde, gaben die Zwillinge „Keinen Kommentar" von sich, während Warbeck sich zu einem kurzen Statement hinreißen ließ.
„Es ist eine wirkliche schande was passiert ist. Ich schäme mich zutiefst schon vor der neuen Platte nichts gegen Alfonso unternommen zu haben. Ich wusste schon lange von seinen Drogenproblemen, dachte jedoch irgendwie er habe es im Griff .. Törricht, ich weiß. Jedenfalls möchte ich mich noch einmal zutiefst bei allen Hexen und Zauberern der Gemeinschaft entschuldigen, die nicht nur erzürnt sondern auch von der Platte mit schrecklichen Dingen konfrontiert worden. Ich kann es absolut nachvollziehen und das Ende der Band ist unausweichlich. Merlin sei Dank. Der Geschädigten wünsche ich eine gute Besserung und ich hoffe sehr, dass ihm [Anm. d. Redaktion: Gambol] geholfen wird und er wieder zu Verstand kommt. Die Band ist nach ihren Höhen und Tiefen nun entfültig Geschichte."
28.10.2000, WYATT IVES
Re: Daily Prophet: Ausgabe 4, Oktober
von DailyProphet am 27.10.2017 15:57LOKALES
KITZPURFEL IN ALDSWORTH – MYTHOS ODER PLAGE?
In dem kleinen Verschlafenen Dörfchen Aldsworth im Landkreis Gloucestershire in England gab es vor kurzem unglaubliche Vorfälle, die sowohl in ihrer Rätselhaftigkeit als auch in ihrer Spannung erregenden Art wohl in Zukunft unübertroffen sein werden. Dazu sei vorerst etwas zum Hintergrund dieses Dorfes zu erläutern: Die letzte Zählung ergab eine Einwohnerzahl von 216 Personen, Kinder mit einbezogen. Es ist also ein sehr kleines aber recht feines Örtchen nördlich vom River Leach, welches größtenteils von Muggeln bewohnt wird. Auch verhielt es sich bezüglich seiner Auffälligkeit gegenüber dem Ministerium für Zauberei und Hexerei eher unauffällig, bis auf vereinzelte Fälle. Die Bewohner selbst berichteten diesbezüglich von einem alten Herrn, welcher in einem bereits etwas heruntergekommenen alten Haus am Ende der Dorfstraße lebte. Dort und in der direkten Umgebung (also durchaus auch im ganzen Dorf) wurden zwischenzeitlich beinahe regelmäßig merkwürdige Geschehnisse gesichtet, beispielsweise die Tatsache, dass der gute Herr teilweise wochenlang sein Haus nicht verließ, alle Fenster verriegelte und das Licht zu jeder Zeit ausgeschaltet war, so als wäre er gar nicht zuhause, bis er sich dann wieder auf der Straße blicken ließ, völlig unberührt und zumindest bemüht darum, freundlich zu seinen werten Mitbürgern zu sein. Andere Einwohner Aldsworths berichten, dass sie manchmal abends im Vorbeigehen merkwürdige Lichter oder auch Blitze gesehen haben wollen, die von dem Gebäude ausgingen. Einige noch verdächtigere Berichte erhielten unsere Journalisten vor Ort von einem alten Ehepaar, welches seinen Wohnsitz direkt neben dem eingefallenen Gebäude gewählt hatte. Diese erzählten, dass sie des Nachts bei Zeiten ominöse Geräusche, wohl von Tieren, und unidentifizierbare Laute zu hören bekamen, welche den Eheleuten Schlaflose Nächte bescherten. Auch sei es vorgekommen, dass in ihren Häusern das Licht geflackert habe oder die eher sparsam angelegten elektrischen Muggelartefakte den Geist aufgaben. Zumeist, wenn dies geschah, stand wenige Tage später der Nachbar vor der Haustür und bat um eine Tasse Tee, wobei er sich dann zur Toilette entschuldigte und daraufhin überstürzt aufbrach. Die Probleme mit den Geräten verschwanden immer, wenn der Herr im Hause gewesen war, so der Bericht des Ehepaars.
Dieser ominöse aber stets höfliche und freundliche Zeitgenosse (wenn man ihn denn mal zu Gesicht bekam) soll laut der Angaben des örtlichen Bestatters, welcher Nahe dem Friedhof in Aldsworth lebt, vor wenigen Jahren verstorben sein und habe nur sein Haus, verbarrikadiert und eingefallen, zurückgelassen. Seitdem steht dort dieses Haus, unberührt und von den meisten der Einwohner gefürchtet. Man erzählt dort beispielsweise seinen Kindern Gruselgeschichten über das Haus und den alten „Herrn Notabilis" (Muggel sind bei Gelegenheit unglaublich kreativ, das muss man hier mal anerkennen), damit diese sich von dem Gebäude und Umfeld fernhalten.
Jedoch vor einigen Wochen kam es dort zu einem besonders heftigen Gewitter und die meisten der Dorfbewohner suchten Zuflucht in ihren Häusern, welche Sicherheit versprachen. Die meisten taten dies auch, nur eines, das Haus des alten Herrn, erlitt einen Blitzeinschlag, aufgrund dessen das Dach des Hauses mit lautem Lärm zusammenbrach und das alte Gemäuer in sich zusammenfiel. Manche der Bewohner Aldsworths schwören in dieser Nacht einen wummernden Schrei gehört zu haben, doch sie konnten ihn nicht identifizieren. Wir in der Zauberergemeinde wissen oder ahnen natürlich, dass es sich dabei sehr wahrscheinlich um den verlorenen Schrei eines einsamen Augureys bei Regen
gehandelt haben könnte, der wohl in dem alten Gebäude eingesperrt war und in dieser Nacht den Tonnen an Gestein erlag, das auf ihn hinabstürzte. Dass ein solch exotischer Vogel in diesem kleinen Haus in Aldsworth zu finden war, lässt darauf schließen, dass der gute Herr dort wohl der einzige Zauberer und zugleich noch ein Tierfanatiker in dem lieblichen Dorf gewesen ist.
Doch das wahrlich mysteriöse folgt noch: am nächsten Morgen, nachdem der Sturm abgeklungen und das Gewitter weitergezogen war, andere Teile des Landes zu verwüsten, stellten die Bewohner erschrocken fest, dass keines ihrer elektrischen Geräte mehr zu funktionieren schien. Zunächst hielt man dies für einen simplen Ausfall der Hauptleitung, welche wohl während des Sturms durch einen Blitz lahmgelegt worden war, doch als man die Reparatur dieser abgeschlossen hatte, sich aber noch immer nichts gebessert hatte, stieg die Verwirrung ins Endlose. Die Bewohner suchten vermehrt nach Ursachen, doch keine Erklärung, die sie fanden, führte zur Lösung des Problems. Also begannen sie, nach außen hin nach Hilfe zu suchen. So kam es, dass einige Zauberer auf das Dorf aufmerksam wurden und anreisten, um dieses Mysterium – natürlich getarnt als Muggel – genauer unter die Lupe zu nehmen. Als sie eintrafen, stellten sie fest, dass nicht nur die Geräte der Muggel versagten, sondern auch dass ihre Fähigkeit, Magie zu wirken, stark eingeschränkt war, so als würden ihre Zauberstäbe durch etwas blockiert werden. Mit schrecken erklärten sie das Dorf als verflucht und flohen, um ihre Erkenntnis mit der Öffentlichkeit zu teilen und das Dorf zu isolieren.
Jedoch wurden durch ihren Bericht weitere, deutlich kühnere Zauberer auf den Fall aufmerksam und so entwickelte sich Aldsworth sozusagen über Nacht zu einer Touristenstadt schlechthin. Wir vom Tagespropheten haben selbst vereinzelte Bewohner dazu befragt, die folgenden Aussagen stammen von Einwohnern, welche gern Anonym bleiben würden:
"Also...dieser eine da, der mit dem grünen Umhang, der ist ein ganz lieber, der kam heute Nachmittag vorbei und fragte nach einem Kaffee, und als ich ihm sagte, dass die Maschine leider defekt sei, bot er mir an, sie zu reparieren. Nach einigen Versuchen scheiterte er leider und die Küche brannte ein bisschen, aber er verhielt sich ganz zuvorkommend und höflich, ich war wirklich begeistert."
"Ich finde die neuen Touris komisch, manche reden kaum und wenn sie reden, dass sprechen sie mit sich selbst. Heute Morgen sprach mich einer von ihnen an und fragte mich, ob ich etwas von Crups in der Umgebung gehört hätte. Was zum Teufel sind Crups?!"
"Einer der Männer wühlte sich heute Morgen durch die Trümmer des Gebäudes vom alten Notabilis, als er plötzlich einen eingeäscherten Klumpen in die Höhe riss und laut „Augurey!" schrie, mir war so bange, dass ich die Gardinen geschlossen und mich abgewandt habe."
Man sieht also trotz der geteilten Meinungen der Bewohner eindeutig, dass die Zauberer dort einer ziemlich offensichtlichen Spur auf den Fersen sind: Kitzpurfel. Nach Newt Scamanders „Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" sind Kitzpurfel „kleine, bis zu anderthalb Millimeter lange Parasiten mit krabbenähnlicher Erscheinung mit großen Vorderzähnen, [die][...]Fell und Federkleid anderer Geschöpfe, etwa Crups und der Augureys, [befallen], und [...] sich von magischen Praktiken wie magisch angezogen [fühlen]" (dies ist nachzulesen im Werk selbst, auf Seite 31 f.). Desweiteren erwähnt Scamander, dass Kitzpurfel, wenn sie kein magisches Ökotop vorfinden können, ersatzweise die elektrischen Geräte von Muggeln befallen und Ausfälle dieser verursachen. So lautet also die Theorie der in Aldsworth „forschenden" Zauberer, dass Herr Notabilis, wie sein Spitzname unter den Bewohnern ist, selbst ein Zauberer war, der wohl in seinem Gebäude massenhafte Kitzpurfel-Zucht betrieben hat. Das erklärt unter anderem die Funde von Augurey-Leichen, Käfigen, in denen Crups und Niffler gehalten werden und das Ausfallen der Gerätschaften, nach dem Zusammenbruch des Gebäudes. Vermutlich hatte Notabilis auch deshalb das Haus in seiner Abwesenheit und vor seinem Tod verriegelt, um genau diesen massenhaften Befall der Kitzpurfel zu umgehen. Wie die Zauberergemeinde oder gegebenenfalls ein Vertreter der Unterabteilung Seuchen der Abteilung zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe des Ministeriums für Zauberei und Hexerei Herr über diese massive Plage werden soll, und auch die Frage warum Notabilis überhaupt diese Zucht betrieben hat, werden wohl vorerst ungeklärt bleiben.
27.10.2000, RAPHAEL DRAKE
Dieser ominöse aber stets höfliche und freundliche Zeitgenosse (wenn man ihn denn mal zu Gesicht bekam) soll laut der Angaben des örtlichen Bestatters, welcher Nahe dem Friedhof in Aldsworth lebt, vor wenigen Jahren verstorben sein und habe nur sein Haus, verbarrikadiert und eingefallen, zurückgelassen. Seitdem steht dort dieses Haus, unberührt und von den meisten der Einwohner gefürchtet. Man erzählt dort beispielsweise seinen Kindern Gruselgeschichten über das Haus und den alten „Herrn Notabilis" (Muggel sind bei Gelegenheit unglaublich kreativ, das muss man hier mal anerkennen), damit diese sich von dem Gebäude und Umfeld fernhalten.
Jedoch vor einigen Wochen kam es dort zu einem besonders heftigen Gewitter und die meisten der Dorfbewohner suchten Zuflucht in ihren Häusern, welche Sicherheit versprachen. Die meisten taten dies auch, nur eines, das Haus des alten Herrn, erlitt einen Blitzeinschlag, aufgrund dessen das Dach des Hauses mit lautem Lärm zusammenbrach und das alte Gemäuer in sich zusammenfiel. Manche der Bewohner Aldsworths schwören in dieser Nacht einen wummernden Schrei gehört zu haben, doch sie konnten ihn nicht identifizieren. Wir in der Zauberergemeinde wissen oder ahnen natürlich, dass es sich dabei sehr wahrscheinlich um den verlorenen Schrei eines einsamen Augureys bei Regen
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Doch das wahrlich mysteriöse folgt noch: am nächsten Morgen, nachdem der Sturm abgeklungen und das Gewitter weitergezogen war, andere Teile des Landes zu verwüsten, stellten die Bewohner erschrocken fest, dass keines ihrer elektrischen Geräte mehr zu funktionieren schien. Zunächst hielt man dies für einen simplen Ausfall der Hauptleitung, welche wohl während des Sturms durch einen Blitz lahmgelegt worden war, doch als man die Reparatur dieser abgeschlossen hatte, sich aber noch immer nichts gebessert hatte, stieg die Verwirrung ins Endlose. Die Bewohner suchten vermehrt nach Ursachen, doch keine Erklärung, die sie fanden, führte zur Lösung des Problems. Also begannen sie, nach außen hin nach Hilfe zu suchen. So kam es, dass einige Zauberer auf das Dorf aufmerksam wurden und anreisten, um dieses Mysterium – natürlich getarnt als Muggel – genauer unter die Lupe zu nehmen. Als sie eintrafen, stellten sie fest, dass nicht nur die Geräte der Muggel versagten, sondern auch dass ihre Fähigkeit, Magie zu wirken, stark eingeschränkt war, so als würden ihre Zauberstäbe durch etwas blockiert werden. Mit schrecken erklärten sie das Dorf als verflucht und flohen, um ihre Erkenntnis mit der Öffentlichkeit zu teilen und das Dorf zu isolieren.
Jedoch wurden durch ihren Bericht weitere, deutlich kühnere Zauberer auf den Fall aufmerksam und so entwickelte sich Aldsworth sozusagen über Nacht zu einer Touristenstadt schlechthin. Wir vom Tagespropheten haben selbst vereinzelte Bewohner dazu befragt, die folgenden Aussagen stammen von Einwohnern, welche gern Anonym bleiben würden:
"Also...dieser eine da, der mit dem grünen Umhang, der ist ein ganz lieber, der kam heute Nachmittag vorbei und fragte nach einem Kaffee, und als ich ihm sagte, dass die Maschine leider defekt sei, bot er mir an, sie zu reparieren. Nach einigen Versuchen scheiterte er leider und die Küche brannte ein bisschen, aber er verhielt sich ganz zuvorkommend und höflich, ich war wirklich begeistert."
"Ich finde die neuen Touris komisch, manche reden kaum und wenn sie reden, dass sprechen sie mit sich selbst. Heute Morgen sprach mich einer von ihnen an und fragte mich, ob ich etwas von Crups in der Umgebung gehört hätte. Was zum Teufel sind Crups?!"
"Einer der Männer wühlte sich heute Morgen durch die Trümmer des Gebäudes vom alten Notabilis, als er plötzlich einen eingeäscherten Klumpen in die Höhe riss und laut „Augurey!" schrie, mir war so bange, dass ich die Gardinen geschlossen und mich abgewandt habe."
Man sieht also trotz der geteilten Meinungen der Bewohner eindeutig, dass die Zauberer dort einer ziemlich offensichtlichen Spur auf den Fersen sind: Kitzpurfel. Nach Newt Scamanders „Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" sind Kitzpurfel „kleine, bis zu anderthalb Millimeter lange Parasiten mit krabbenähnlicher Erscheinung mit großen Vorderzähnen, [die][...]Fell und Federkleid anderer Geschöpfe, etwa Crups und der Augureys, [befallen], und [...] sich von magischen Praktiken wie magisch angezogen [fühlen]" (dies ist nachzulesen im Werk selbst, auf Seite 31 f.). Desweiteren erwähnt Scamander, dass Kitzpurfel, wenn sie kein magisches Ökotop vorfinden können, ersatzweise die elektrischen Geräte von Muggeln befallen und Ausfälle dieser verursachen. So lautet also die Theorie der in Aldsworth „forschenden" Zauberer, dass Herr Notabilis, wie sein Spitzname unter den Bewohnern ist, selbst ein Zauberer war, der wohl in seinem Gebäude massenhafte Kitzpurfel-Zucht betrieben hat. Das erklärt unter anderem die Funde von Augurey-Leichen, Käfigen, in denen Crups und Niffler gehalten werden und das Ausfallen der Gerätschaften, nach dem Zusammenbruch des Gebäudes. Vermutlich hatte Notabilis auch deshalb das Haus in seiner Abwesenheit und vor seinem Tod verriegelt, um genau diesen massenhaften Befall der Kitzpurfel zu umgehen. Wie die Zauberergemeinde oder gegebenenfalls ein Vertreter der Unterabteilung Seuchen der Abteilung zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe des Ministeriums für Zauberei und Hexerei Herr über diese massive Plage werden soll, und auch die Frage warum Notabilis überhaupt diese Zucht betrieben hat, werden wohl vorerst ungeklärt bleiben.
27.10.2000, RAPHAEL DRAKE
Re: Daily Prophet: Ausgabe 4, Oktober
von DailyProphet am 22.10.2017 16:01NEULICH IM MINISTERIUM
MINISTERIUM WEGEN GAROTTENGAS-AUSTRITT EVAKUIERT
Was verbergen die Unsäglichen?
Was verbergen die Unsäglichen?
Am Mittwoch, den 18.10.2000, wurden um etwa elf Uhr morgens alle zehn Stockwerke des britischen Zaubereiministeriums evakuiert. Grund dafür war ein Gasmelder in der Mysteriumsabteilung, der Alarm schlug, weil er Garottengas in der Luft festgestellt hatte. Dieses Gas ist extrem gefährlich. Es erwürgt seine Opfer, sodass diese an einem qualvollen Erstickungstod sterben. Allerdings ist Garottengas farb- und geruchslos und kann demnach von Menschen nicht wahrgenommen werden. Daher ist es lediglich dem ausgeklügelten Sicheheitssystem der Sicherheitsexperten und der monatlichen Notfallübung zu verdanken, dass kein Besucher oder Angestellter des Ministeriums zu Schaden kam.
Doch wie konnte es überhaupt zu einem Austritt von Garottengas im Ministerium kommen? Das Gas kommt in der Natur nicht vor und ist sehr kompliziert in der Herstellung. Es entsteht nur beim Brauen einiger bestimmter Zaubertränke. Die Frage, die sich die Zauberergemeinschaft eigentlich stellen sollte, ist: Warum produziert das Ministerium Garottengas? Zu welchem Zweck kann eine Regierung ein so gefährliches Gas lagern? Das Auftreten des Gases wurde zuerst in der Mysteriumsabteilung festgestellt. An was also arbeiten die Unsäglichen, wie man die Mitarbeiter der Mysteriumsabteilung intern nennt? Es ist ohnehin fragwürdig, dass nicht einmal die übrigen Ministeriumsangestellten Kenntnisse von den Vorgängen im neuten Stockwerk des Zaubereiministeriums haben. Die wildesten Theorien ranken sich bereits um diese Abteilung. Der neueste Vorfall ist wie Wind unter den Flügeln der Verschwörungstheoretiker und hat bereits für Unmengen frischgebackener Spekulationen gesorgt. Die Unsäglichen sollen dort unten mehrere Gefangene verstecken, die sie mit kleinen Dosen des Gases foltern und zum Reden zu bringen versuchen, sie würden an einer Art Bombe arbeiten, die mit dem Gas gefüllt ist und Großbritannien in einem etwaigen Krieg eine Vorteil verschaffen soll oder, eine der abwegigsten Theorien, die Unsäglichen würden versuchen, aus dem Garottengas ein Rauschmittel herzustellen, das die finanzielle Situation des Ministeriums langfristig verbessern soll.
Keiner der Abteilungsmitarbeiter war zu einer Stellungnahme bezüglich der Vorwürfe bereit. Allerdings gab der Pressesprecher des Ministeriums noch am Abend des gleichen Tages eine offizielle Mitteilung zu den Ereignissen heraus. "[...] Bitte lassen Sie sich von den Theorien und Vorwürfen, die nun auf das Ministerium einprasseln, nicht verunsichern. Wir distanzieren uns hiermit von jegweden bösen Absichten, die uns im Zuge der Ereignisse vorgeworfen wurden. Hier wird niemand gefoltert und wir bauen auch keine Bombe. Das Auftreten von Garottengas wurde durch den Fehler eines Mitarbeiters der betroffenen Abteilung verursacht. Die Vorfälle werden nun aufgearbeitet, damit so etwas nie wieder vorkommen kann. Wir bedauern die Komplikationen, die durch diesen Fehler entstanden sind und sind sehr glücklich darüber, dass niemandem ein Leid zugefügt wurde." Nun, es ist mehr als unwahrscheinlich, dass die Unsäglichen mit der Herstellung von Rauschmitteln beschäftigt sind. Dennoch werfen der Vorfall, die undurchsichtigen Umstände sowie die Tatsache, dass kein einziger Ministeriumsangestellter die Wahrheit über das, was wirklich passiert ist, sagen will (Oder kann?) so einige Fragen auf. Was haben die Unsäglichen zu verbergen? Und warum tut das Ministerium alles, um es geheimzuhalten? Der Prophet ermittelt.
19.10.2000, LEXI M. DAVIES
Doch wie konnte es überhaupt zu einem Austritt von Garottengas im Ministerium kommen? Das Gas kommt in der Natur nicht vor und ist sehr kompliziert in der Herstellung. Es entsteht nur beim Brauen einiger bestimmter Zaubertränke. Die Frage, die sich die Zauberergemeinschaft eigentlich stellen sollte, ist: Warum produziert das Ministerium Garottengas? Zu welchem Zweck kann eine Regierung ein so gefährliches Gas lagern? Das Auftreten des Gases wurde zuerst in der Mysteriumsabteilung festgestellt. An was also arbeiten die Unsäglichen, wie man die Mitarbeiter der Mysteriumsabteilung intern nennt? Es ist ohnehin fragwürdig, dass nicht einmal die übrigen Ministeriumsangestellten Kenntnisse von den Vorgängen im neuten Stockwerk des Zaubereiministeriums haben. Die wildesten Theorien ranken sich bereits um diese Abteilung. Der neueste Vorfall ist wie Wind unter den Flügeln der Verschwörungstheoretiker und hat bereits für Unmengen frischgebackener Spekulationen gesorgt. Die Unsäglichen sollen dort unten mehrere Gefangene verstecken, die sie mit kleinen Dosen des Gases foltern und zum Reden zu bringen versuchen, sie würden an einer Art Bombe arbeiten, die mit dem Gas gefüllt ist und Großbritannien in einem etwaigen Krieg eine Vorteil verschaffen soll oder, eine der abwegigsten Theorien, die Unsäglichen würden versuchen, aus dem Garottengas ein Rauschmittel herzustellen, das die finanzielle Situation des Ministeriums langfristig verbessern soll.
Keiner der Abteilungsmitarbeiter war zu einer Stellungnahme bezüglich der Vorwürfe bereit. Allerdings gab der Pressesprecher des Ministeriums noch am Abend des gleichen Tages eine offizielle Mitteilung zu den Ereignissen heraus. "[...] Bitte lassen Sie sich von den Theorien und Vorwürfen, die nun auf das Ministerium einprasseln, nicht verunsichern. Wir distanzieren uns hiermit von jegweden bösen Absichten, die uns im Zuge der Ereignisse vorgeworfen wurden. Hier wird niemand gefoltert und wir bauen auch keine Bombe. Das Auftreten von Garottengas wurde durch den Fehler eines Mitarbeiters der betroffenen Abteilung verursacht. Die Vorfälle werden nun aufgearbeitet, damit so etwas nie wieder vorkommen kann. Wir bedauern die Komplikationen, die durch diesen Fehler entstanden sind und sind sehr glücklich darüber, dass niemandem ein Leid zugefügt wurde." Nun, es ist mehr als unwahrscheinlich, dass die Unsäglichen mit der Herstellung von Rauschmitteln beschäftigt sind. Dennoch werfen der Vorfall, die undurchsichtigen Umstände sowie die Tatsache, dass kein einziger Ministeriumsangestellter die Wahrheit über das, was wirklich passiert ist, sagen will (Oder kann?) so einige Fragen auf. Was haben die Unsäglichen zu verbergen? Und warum tut das Ministerium alles, um es geheimzuhalten? Der Prophet ermittelt.
19.10.2000, LEXI M. DAVIES
Re: Daily Prophet: Ausgabe 4, Oktober
von DailyProphet am 18.10.2017 19:35KOMMENTARE
DIE HALB-NACKTE OVELBEM-OFFENBARUNG
Sicherlich ist jedem bekannt, dass man für den Bau eines Zauberstabes gewisse Kernsubstanzen benötigt, welche die Magie und das Wesen des Stabes bestimmen und ausmachen. Die bereits bekannten Bestandteile sind dabei zum Beispiel Drachenherzfasern, Haare eines Einhorns oder Phönixfedern. Auch hörte man bereits von Zauberstäben, die ihre Magieaffinität mithilfe von Veelahaaren erlangten. Jedoch hat man wohl von dieser neuen Erkenntnis, die ein Newcomer in der „Zauberstabbauergemeinschaft" zu machen glaubte, noch nie etwas gehört: Er behauptete, die Möglichkeit entdeckt zu haben, einen Zauberstab mithilfe der Federn eines Greifs mit Magie zu versehen, indem diese statt eines der anderen Bestandteile in den Zauberstab integriert würden. Dieser Newcomer ist kein anderer als der inzwischen mittelalte Caltinius Ovelbem, welcher sich laut eigenem Bericht für die letzten drei Monate in seinem Haus eingeschlossen habe und ausschließlich an dieser Idee geforscht habe. Zuverlässige Quellen berichten, dass er angeblich nach dieser Zeit beinahe unbekleidet, mit einem Jubelschrei und tatsächlich einem zauberstabähnlichen Gebilde in der Hand das Haus verlassen habe und beinahe über seinen langen und ungepflegten Bart stolpernd die Straße entlang zur nächsten Redaktion gelaufen sein soll. Da stellt sich mir die Frage, wo er erstens den Greif versteckt hielt, an dem er ja geforscht haben müsste, um diesen Zauberstab zu entwickeln, und wie er zweitens zu der Entscheidung kam, den Weg zur Redaktion zu Fuß einzuschlagen, da diese bestimmt zwei Wegstunden von seinem Heimatdorf entfernt liegt.
Doch um dem Skandal noch an die Spitze zu bringen, kündigte er in der Redaktion des Tagespropheten mit großem Trara seine neue Entdeckung an, wobei er erklärte, dass er einen Freiwilligen zur Präsentation benötigen würde. Natürlich wollte keiner der Mitarbeiter dem Wahnsinn freien Lauf lassen, weshalb er zunächst höflich und schließlich mit etwas „Nachhilfe" aufgefordert wurde, sofort das Gebäude zu verlassen und sich erst einmal ausgiebig zu reinigen, und das nicht nur auf der körperlichen Ebene.
Allein diese eindeutig lächerliche Vorstellung Ovelbems beweist wohl, dass der liebe Herr mehr Grips als Verstand zu haben scheint, was sich offenbar alles andere als vorteilhaft auf sein Auftreten ausgewirkt hatte, denn einige andere Zauberstabbauer orientierten sich an seinen Ideen und entdeckten, dass seine Methoden der Forschung zwar zweifelhaft und möglicherweise absurd waren, die Ergebnisse jedoch einiges an Stoff lieferten. Somit wäre bewiesen, dass auch aus anderen Substanzen Zauberstäbe hergestellt werden können, nur inwieweit diese Erkenntnisse sich positiv auf die Zukunft der Zaubererwelt auswirken, sei noch abzuwarten.
Abschließend sei zu erwähnen, dass die Entdeckung unseres lieben Herrn Ovelbem zwar deutlich schneller mehr Aufmerksamkeit erlangte, als zu erwarten war, seine Methode zu diesem Ziel zu kommen jedoch keinesfalls vertretbar, sondern widerlich und krankhaft war. Sollten Sie sich also jemals in einer solchen Situation befinden: das St. Mungo's ist für Sie in jedem Fall sicherlich in erreichbarerer Nähe als die Redaktion des Tagespropheten!
18.10.2000, RAPHAEL DRAKE
Doch um dem Skandal noch an die Spitze zu bringen, kündigte er in der Redaktion des Tagespropheten mit großem Trara seine neue Entdeckung an, wobei er erklärte, dass er einen Freiwilligen zur Präsentation benötigen würde. Natürlich wollte keiner der Mitarbeiter dem Wahnsinn freien Lauf lassen, weshalb er zunächst höflich und schließlich mit etwas „Nachhilfe" aufgefordert wurde, sofort das Gebäude zu verlassen und sich erst einmal ausgiebig zu reinigen, und das nicht nur auf der körperlichen Ebene.
Allein diese eindeutig lächerliche Vorstellung Ovelbems beweist wohl, dass der liebe Herr mehr Grips als Verstand zu haben scheint, was sich offenbar alles andere als vorteilhaft auf sein Auftreten ausgewirkt hatte, denn einige andere Zauberstabbauer orientierten sich an seinen Ideen und entdeckten, dass seine Methoden der Forschung zwar zweifelhaft und möglicherweise absurd waren, die Ergebnisse jedoch einiges an Stoff lieferten. Somit wäre bewiesen, dass auch aus anderen Substanzen Zauberstäbe hergestellt werden können, nur inwieweit diese Erkenntnisse sich positiv auf die Zukunft der Zaubererwelt auswirken, sei noch abzuwarten.
Abschließend sei zu erwähnen, dass die Entdeckung unseres lieben Herrn Ovelbem zwar deutlich schneller mehr Aufmerksamkeit erlangte, als zu erwarten war, seine Methode zu diesem Ziel zu kommen jedoch keinesfalls vertretbar, sondern widerlich und krankhaft war. Sollten Sie sich also jemals in einer solchen Situation befinden: das St. Mungo's ist für Sie in jedem Fall sicherlich in erreichbarerer Nähe als die Redaktion des Tagespropheten!
18.10.2000, RAPHAEL DRAKE
Re: Daily Prophet: Ausgabe 4, Oktober
von DailyProphet am 16.10.2017 21:34STYLING & FASHION
DER HERBST KOMMT!
Stylingtipps für die goldene Jahreszeit
Stylingtipps für die goldene Jahreszeit
Wenn die Blätter an den Bäumen anfangen zu leuchten, dann holen auch wir die knalligen Farben mit einem einzigen Zauberstabschwung wieder vom Dachboden.
Trauen Sie sich etwas! Mit einem warmen Orangeton - passend zur Kürbis-Jahreszeit - oder einem kräftigen Rot (z. B. Phönix- oder Orientrot) können Sie diesen Herbst nichts falsch machen.
Passend dazu: Colour Blocking ist wieder in! Lassen Sie Ihren inneren Fwuuper heraus! Sein Sie bunt, lassen Sie sich vom trüben Herbstwetter nicht unterkriegen und kombinieren Sie Lila mit Grün oder Gelb mit Blau. Aber Vorsicht.
Colour Blocking kann schnell billig aussehen, wenn Sie es übertreiben. Deshalb sparen Sie bei diesem Trend mit Mustern. Tragen sie bespielsweise eine rote Hose, eine gelbe Bluse und dazu einen dezenten Umhang, vielleicht in grau oder beige. Wenn Sie die Farb-Kombi in Ihr Make-Up integrieren wollen, nur zu. Beschränken Sie sich aber bitte auf die Augenpartie und schminken die Lippen natürlich, damit Ihr Gesicht nicht zu überladen wirkt. Probieren Sie einfach aus, wie Ihre Lieblingsfarben miteinander wirken.
Wenn Colour Blocking und strahlende Farben nicht so Ihr Ding sind, begeistern Sie vielleicht diese kühleren Farben, die ebenfalls in die Herbst-Trends geschafft haben: Passend zu den kälter werdenden Temperaturen trägt man dieses Jahr blau. Hierbei sind
sanfte Blautöne wie Blue Bell und Kurzschnäuzlerblau gern gesehen, aber auch mit einem kräftigen Navy Blue liegen sie voll im Trend. Kombinieren Sie verschiedene blaue Farbtöne miteinander. Gut dazu passen Nude-Töne, zum Beispiel mit einer dunkelblauen Hose, einem nudefarbenen Oberteil und einem hellblau gemusterten Umhang. Fehlt Ihnen zu dem Outfit noch die passende Handtasche? Schauen Sie mal bei Madam Malkin's vorbei, wenn Sie wieder in der Winkelgasse sind. Dort steht seit Kurzem eine neue Kollektion zum Verkauf, die pünktlich zum Herbstbeginn in den neuen Trendfarben designet wurde.
Was die Haare angeht, so hat sich ein Trend aus dem Sommer mit in den Herbst geschlichen: Farbverläufe von dunkel nach hell sind nach wie vor beliebt. Balayage und Ombré sind eben ein echter Hingucker - so lange sie gut gemacht sind. Wenn Sie mit Haarzaubern nicht so geschickt umgehen können, suchen Sie lieber einen Friseur auf. Der kann Ihnen auch gleich Tipps für die nächste Flechtfrisur geben, die jetzt passend zum Beginn der Schalsaison das Verknoten langer Haare verhindern können.
16.10.17, LEXI M. DAVIES

Passend dazu: Colour Blocking ist wieder in! Lassen Sie Ihren inneren Fwuuper heraus! Sein Sie bunt, lassen Sie sich vom trüben Herbstwetter nicht unterkriegen und kombinieren Sie Lila mit Grün oder Gelb mit Blau. Aber Vorsicht.

Wenn Colour Blocking und strahlende Farben nicht so Ihr Ding sind, begeistern Sie vielleicht diese kühleren Farben, die ebenfalls in die Herbst-Trends geschafft haben: Passend zu den kälter werdenden Temperaturen trägt man dieses Jahr blau. Hierbei sind

Was die Haare angeht, so hat sich ein Trend aus dem Sommer mit in den Herbst geschlichen: Farbverläufe von dunkel nach hell sind nach wie vor beliebt. Balayage und Ombré sind eben ein echter Hingucker - so lange sie gut gemacht sind. Wenn Sie mit Haarzaubern nicht so geschickt umgehen können, suchen Sie lieber einen Friseur auf. Der kann Ihnen auch gleich Tipps für die nächste Flechtfrisur geben, die jetzt passend zum Beginn der Schalsaison das Verknoten langer Haare verhindern können.
16.10.17, LEXI M. DAVIES

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