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Re: Quibbler, Sechste Ausgabe (Dezember)
von Quibbler am 23.12.2017 01:11verschwörungstheorien
das leben und leiden des obitus impexMan kennt ihn als einen der größten Künstler in der Geschichte der Zauberei, welcher einige geniale Durchbrüche in der Kunstansicht der Zaubererwelt erzielte und gleichzeitig Werke schuf, die durch ihre besondere, magische Ausstrahlung derart einzigartig waren, dass er zweifelsohne auch nach seinem Tod in seiner Kunst und dem Gedanken, den er in unsere Köpfe pflanzte, weiterlebt. Natürlich geht es hier um den allseits bekannten Obitus Impex, welcher am gestrigen Abend gegen zweiundzwanzig Uhr vom Leben schied, indem er in seiner Wohnung in der Nähe von Kinsale in einen friedlichen Schlaf sank, aus dem er nicht mehr erwachen sollte. Nun, zumindest ist dies die unrealistische Geschichte, die einem die normalen Informationsmedien aufzutischen versuchen, doch der Klitterer wagte einige Blicke hinter die Kulissen: Mit Erfolg.
Bereits durch oberflächliche erste Ermittlungen ließ sich feststellen, dass der Tod des eigentlich erst mittelalten Herrn keinesfalls ein natürlicher Tod war, denn man fand Reste einer Kürbissuppe in einem Topf auf dem Küchentisch und Spuren von Eindringlingen im Gebäude. Doch wer sollte ein Motiv zu so einem Mord haben, und vor allem wieso? Man sagte Impex zu Lebzeiten nach, dass er einer der friedliebendsten Menschen der ganzen Welt gewesen sein soll, der nie einer Fliege etwas zuleide getan hätte, sofern sie ihn nicht bei seiner Arbeit behinderte. Doch selbst in diesem Falle hätte er der Fliege nicht den Garaus gemacht, sondern sie liebevoll mithilfe eines Glases zu einem Fenster und zurück in die Freiheit transportiert. Welcher grausame Mensch, oder welches andere Wesen hätte ein Motiv, einem solchen Manne etwas zuleide zu tun? Journalisten forschten weiter und tiefgründiger in diesem Gebiet und machten erschreckende Erkenntnisse, aus denen sich verstörende Theorien ableiten lassen.
Es ist sicher allseits bekannt, dass viele Künstler auf unglaublich viel Konkurrenz sowie schwere und zum Teil sogar unbegründete Kritik treffen. Dazu gehören wie man sich ja denken kann Leute, die die Kunst als unwürdig erachten, sie nicht als Kunst akzeptieren wollen, sich persönlich von der Kunst angegriffen fühlen oder sie sogar einfach nur hässlich finden, sowie jene Kritiker, die die Kunst nur aus Lust an der Kritik zum eigenen Vergnügen kritisieren. All dies konfrontiert einen Künstler täglich oder sogar öfter, demnach ist es nachvollziehbar, dass das Leben als ein solcher nicht einfach ist. Jedoch ohne um den heißen Brei herumzureden muss man erwähnen, dass dieser besondere Fall tatsächlich, wider alles Erwartungen rein überhaupt nichts mit Kritikern zu tun hat, sondern es sich um eine reichlich verstricktere und ernstere Lage handelt.
Obitus Impex hatte am Abend des Vorfalls beschlossen, einer Bar nahe seiner Behausung einen Besuch abzustatten, da er nach einem langen und erfolgreichen Arbeitstag einige Werke für einen sehr wichtigen und ungeduldigen Arbeitgeber fertiggestellt hatte (der werte Leser möge sich merken, dass der Arbeitgeber ungeduldig war, denn dies spielt eine wahrlich entscheidende Rolle im Laufe dieser Geschichte). Er verbrachte also den Abend mit einigen Gläsern Feuerwhiskey und somit dem Unwissen, was in seiner behaglichen Wohnung in diesem Zeitraum vorging. Denn kaum hatte er das Haus verlassen, verschafften sich womöglich einige obdachlose Zauberer durch ein offen gelassenes Fenster Zutritt zu seinem Wohnzimmer, in dem man lediglich eine Couch, einen kleinen Tisch und eine Topfpflanze in einer Ecke fand. Bei dieser Pflanze handelte es sich um eine Alihotsi, eine Pflanze, deren Blätter bei Verzehr eine unglaubliche Hysterie auslösen. Die Einbrecher wussten dies nicht, weshalb sie sich einige der Blätter sofortig aneigneten und in den Mund stopften, aus Hunger und Unwissenheit. Wieso der Künstler eine solche Pflanze in seinem Wohnzimmer zu stehen hatte, liegt nahe: Er brauchte ihren Saft, um Farben herzustellen und sich womöglich bei Zeiten mit alternativen Malutensilien zu behelfen, da die Blätter der Pflanze nicht nur giftig sind, sondern auch eine äußerst beeindruckende Form haben. So vergifteten sich also die Eindringlinge mit dieser Pflanze und erlagen auch sogleich der Hysterie, die diese Pflanze hervorrief. Sie beschlossen mit unklaren Gedanken, sich in den Keller zu begeben, wo sie sich in Sicherheit wiegten vor der unerklärbaren Angst, die plötzlich über sie hereingebrochen war.
Nur kurz nachdem diese Obdachlosen im Keller verschwunden waren, betrat ein weiterer ungebetener Gast das Haus, ebenfalls durch dieses offen stehende Fenster. Es war der Auftraggeber, welcher in der Zwischenzeit derart ungeduldig geworden war, dass er es kaum hatte abwarten können, seine Werke zu erhalten und sie direkt persönlich hatte abholen wollen. Als er die Pflanze sah, wurde ihm sofort, klar, dass jemand oder etwas hier ein Problem haben würde, auch hörte er die hysterischen Stimmen der Obdachlosen aus dem Keller, weshalb er (natürlich kannte er die Wohnung Impex' bereits etwas, immerhin hatten sie sich hier bereits getroffen) die Behausung des Künstlers nach einem Gegenmittel gegen die Wirkung der Pflanze, dem Glumbumbel-Serum suchte. Er war sich sicher, dass ein Zauberer, wie Impex, welcher stets vorsichtig und hilfsbereit war ein solches Gegenmittel besitzen sollte, im Anbetracht der Tatsache, dass die giftige Pflanze einfach im Wohnzimmer herumstand. Er durchsuchte also die kleine Küche des Mannes nach dem Serum, welcher er auch fand. Da der Auftraggeber jedoch selbst bereits einige Male das Serum hatte zu sich nehmen müssen und es als äußerst widerlich schmeckend empfand, beschloss er, es den hysterischen Besuchern im Keller etwas einfacher zu machen und mischte das gefundene Serum unter einen Rest Kürbissuppe, den er auf dem Küchentisch gefunden hatte. Eine Mahlzeit, die Impex wohl zum Mittag nicht ganz beendet und sich zum Abend aufgespart hatte. Jedoch merkte der Herr in der Küche nicht, dass die Obdachlosen aufgrund ihrer Hysterie ihn als Gefahr einstuften und deshalb hinter seinem Rücken das Haus zu verlassen beschlossen hatten. Der Auftraggeber hatte nicht vorgehabt, auf die Männer im Keller zu warten, weshalb er sich nach dieser kleinen „Wohltätigkeitsaktion" die gewünschten Werke schnappte und damit ebenfalls verschwand.
Nur wenige Minuten später traf schließlich Obitus Impex selbst wieder in seinem Haus ein, etwas angetrunken und müde setzte er sich an den Küchentisch, um sein Mittagsmahl zu beenden. Daber merkte er natürlich nicht, dass in seiner Kürbissuppe weit mehr als nur Kürbis, Kartoffeln und etwas Salz, Pfeffer und Sahne war, weshalb er den gesamten Rest verspeiste. Kurz darauf beschloss er, sich in seinem kleinen Bett zur Ruhe zu legen und fiel in einen Schlaf, aus dem er nicht mehr aufwachen sollte, da das Serum in der Suppe gemeinsam mit dem Alkohol eine Wirkung hatte, die einer Morphium-Überdosis (ein Schmerzmittel der Muggel) gleichkam und zu einem ruhigen und unbemerkten Tod führte.
Nun mag all das so klingen, als sei Impex' Tod eine Aneinanderreihung von unglücklichen Zufällen gewesen, doch das war es längst nicht. Die Journalisten vom Klitterer sind sich im Anbetracht der Lebensgeschichte des Künstlers sicher, dass der Auftraggeber mutwillig die Suppe des Künstlers vergiftete, nicht aus einer Wohltat heraus und auch bewusst genau diesen Tag als Abgabetag seiner Werke wählte, um Impex dazu zu verleiten, eine Bar zu besuchen. Es war also alles genau geplant von einem psychopatischen Mörder auf Rachezug.
Obitus Impex begegnete in seiner Jugendzeit einem Jungen namens Karthus Morbidis, welcher ihm niemals ebenbürtig sein sollte, so sehr er es sich auch wünschte. So gab es viele Konflikte zwischen den beiden Jungen, vor allem in Bezug auf die Kunst, und während Impex mit seiner Auffasung von Kunst bereits in jungen Jahren erfolgreich war, erlebte der junge Karthus eine Enttäuschung nach der anderen. Also kann man davon ausgehen, dass Morbidis beschlossen hatte, Impex irgendwann zu übertrumpfen, egal was er dafür tun müsste, und er zog sich in die Unkenntlichkeit zurück und benannte sich, um unerkannt zu bleiben, in „Robert Alitus" um, der Name des Auftraggebers, welcher das Serum in die Suppe gemischt hatte. Die restlichen Ereignisse sind ersichtlich, weshalb nun icht weiter darauf eingegangen wird. Mithilfe dieser Theorie ist es jedoch möglich, eine Erklärung für den mysteriösen Tod des Künstlers zu finden. Sie ist die realistischste und naheliegendste sowie logischste Theorie über diesen Fall, ganz im Gegensatz zu der Idee, dass Impex lediglich eingeschlafen und an Altersschwäche gestorben sei. Sollte dies dem Leser nun jedoch immer noch am Glaubwürdigsten erscheinen, hier ein Gegenbeweis: Sollte Impex eines natürlichen Todes gestorben sein, würde das bedeuten, dass er am 21.12. diesen Jahren gestorben sei, was zufällig genau das Datum ist, an dem sein damaliger Rivale Karthus Geburtstag hatte. Auch der Auftraggeber hatte genau an diesem Tag zuvor seinen Geburtstag gefeiert. Zufall? Definitiv nicht. Eher ein eindeutiger Beweis, dass es sich bei Karthus Morbidis und Robert Alitus um ein und dieselbe Person handelt. Doch selbst nun gibt es noch Beweise, für jene, die noch immer skeptisch sein sollten: Man fand einige Stunden nach Impex' Tod in der Nähe seiner Behausung eine Gruppe Obdachloser, welche ängstlich und verschreckt wirkten, als die Journalisten sie Ansprachen und bei einer Befragung aussagten, dass sie definitiv nicht in der Behausung des Künstlers gewesen waren. Eindeutig eine Lüge, um ihre eigene Sicherheit zu decken!
Somit wäre also dieser rätselhafte Fall mit der offensichtlichsten und naheliegendsten Theorie erklärt, welche man zu bieten hat und welche ebenfalls eindeutig zeigt, dass andere Medien versuchen, diesen ernsten Mordfall zu verharmlosen und zu schwächen. Sollten sie, werter Leser, Kontakt zu Robert Alitus haben oder aufnehmen können, melden sie sich getrost in der Redaktion des Klitterers. Ansonsten wünscht die Redaktion ein frohes Weihnachtsfest und gute Vorsätze fürs nächste Jahr!
22.12.2000, salome willesknee
Quibbler, Sechste Ausgabe (Dezember)
von Quibbler am 23.12.2017 00:04 T H E
S E C H S T E A U S G A B E ( D E Z E M B E R )
Re: Quibbler, Fünfte Ausgabe (November)
von Quibbler am 01.11.2017 13:18
horoskope
horoskop: november
SKORPION
23.10. - 22.11.
Einige Schwingungen lassen den Skorpion von seiner eigentlichen Bahn abweichen, wodurch er verwirrt und überfordert sein mag, doch wenn er sich auf den neuen Weg einlässt, wird er bald erkennen, dass der Alte der Bessere war. Deal with it.

SCHÜTZE
22.11. - 22.12.
Diesen Monat wird der Schütze derjenige sein, der von einem Pfeil getroffen wird, doch es wird Amors Liebespfeil sein, sofern der Schütze die Augen weit offen hält und Acht auf seine Liebsten gibt, denn es kann sein, dass der Pfeil in eine falsche Richtung fliegt, sollten die Liebsten im November Kontakt zu einem Meerschweinchen suchen.

STEINBOCK
23.12. - 22.01.
Der November ist für den Steinbock uninteressant, er wird sein Leben Leben, so wie es ist, es sei denn er begegnet auf seinen Traumpfaden einem dunklen Wesen mit Mähne und Pfoten, dieses Wesen steht symbolisch für den moralischen Verfall und es wird empfohlen, dass sich der Steinbock nach der Begegnung Hilfe bei einem Seher sucht oder sich den Rest des Monats von Tomaten und großen Plätzen fernhält.

WASSERMANN
20.01. - 18.02.
Der Wassermann sollte schleunigst Urlaub nehmen und einige Tage in seinem eigenen Zuhause verbringen, da er womöglich sonst die Wertschätzung für seine Heimat und seine Familie verlieren könnte. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Schwiegermutter im Schlaf mit Watte zu bedecken und drei Tropfen rote Lebensmittelfarbe auf ihre Nasenspitze zu geben, bevor man sich dem Anbeten dreier Äpfel, die im Dreieck aufgestellt sind, widmet, wobei die Äpfel vorzugsweise aus dem Garten der besagten Schwiegermutter stammen sollten. Sie stehen hier symbolisch für das Gedankengut, was angebetet wird, um Familie und Liebe zu bewahren.

FISCHE
18.02. - 20.03
Die Fische können sich für den November glücklich schätzen, ihre Freunde werden sie reich beschenken und ihre Arbeit wird einfach und sorglos sein. Nur sollten sie sich vor dem Betreten des Ministeriums für Zauberei und Hexerei hüten, da die Planeten mit ihrer Unglücksschwelle genau auf diesen Ort strahlen.

WIDDER
20.03. - 20.04.
Der Widder hat viel Zeit, und das weiß er diesmal auch. Er kann sich entspannen, auch während der Arbeit, ist träge und ruhig, was sich sowohl positiv als auch negativ auf sein Umfeld auswirken kann. Seine Freunde werden womöglich nicht gut auf ihn zu sprechen sein, da er sich zu sehr treiben lässt, aber seine Arbeitskollegen werden von seiner Entspannung inspiriert und dankbar sein. Also sollte er den Freunden aus dem Weg gehen.

STIER
20.04. - 21.05.
Der Stier kann sich auf eine Menge Tränen gefasst machen, es erwarten ihn nicht nur seine eigenen, sondern auch die Tränen geliebter Menschen, die womöglich von seinem Umgang mit seinem Leben enttäuscht sein werden. Um dies zu verhindern, muss der Stier dreizehn Fwuuper fangen und jeweils eine Feder stehlen, mit denen er dann die Symbole der Liebe und der Freundschaft auf ein langes Pergament schreibt. Dadurch neutralisiert er die astrale Aura der Trauer, die wie ein dunkler Schleier über seinem November weilt.

ZWILLING
21.05. - 21.6.
Der Zwilling wird mit Galleonen reich beschenkt werden, sofern er sich von kleinen Fischen und der Farbe Blau fernhält, denn diese Dinge nehmen einen schlechten Einfluss auf sein Reichtum, so verrät es uns der Neptun, welcher in den Schatten weilt.

KREBS
21.06. - 23.07.
Sollte der Krebs ein spezielles Verlangen nach Rindfleisch empfinden, so sollte er diesem nachgehen, um eine möglicherweise folgende Krankheit vorzubeugen. Sollte er dennoch erkranken, kann dem mithilfe von Bertie Bott's Bohnen in der Geschmacksrichtung Salz entgegengewirkt werden. Er sollte sein Glück also definitiv versuchen!

LÖWE
23.07. - 23.08.
Der Löwe hat eine schwere Arbeitszeit vor sich, denn die Konstellation der Planeten Merkur und Jupiter, die in diesem Monat eine ganz besonders seltene sog. „Reifer Eukalyptus"-Position einnehmen wird, sendet zwar auch Schwingungen der Motivation, doch im Verbund damit auch eine Aura des Stresses über den Löwen. Es kommt nun auf seine Stärke an, die Bewältigung dieser besonderen Herausforderung wird sich nämlich als lehrreich und äußerst nützlich herausstellen.

JUNGFRAU
23.08. - 23.09.
Ein großer Schatten wird über der Seele der Jungfrau verweilen, wie eine Regenwolke. Er wird nur mithilfe einer überreifen Banane zum Frühstück jeden Tag und persönlicher Beratung durch einen Seher überstanden und fortgeschickt werden.

WAAGE
23.09. - 23.10.
Ausgeglichenheit und Ruhe sind Worte, mit denen sich die Waage für den folgenden Monat tadellos beschreiben ließe. Diese besondere Aura rührt von der besonderen Konstellation einiger Sterne, welche den blühenden Lotus am Himmel abbilden. Zur Verstärkung dieser Ausgeglichenheit empfiehlt es sich also, sich vollkommen unbekleidet zur ersten Sternennacht im November auf ein Feld hinauszubegeben, sich das Haar mit feinen Orchideen zu schmücken und mithilfe tiefer Kehlgesänge den blühenden Lotus
anzubeten.
01.11.2000, madame desdemona moonfall
Quibbler, Fünfte Ausgabe (November)
von Quibbler am 01.11.2017 13:02 T H E
F Ü N F T E A U S G A B E ( N O V E M B E R )
Re: Quibbler, vierte Ausgabe (Oktober)
von Quibbler am 28.10.2017 03:16horoskope
horoskop: oktober
WAAGE
23.09. – 23.10.
Aussichtsreiche Karte für die Waage! Geld sollte am Besten in die Zucht von Glumbumblen investiert werden, da das Sekret als Schönheitsmittel stark im Kommen ist.

SKORPION
23.10. – 22.10.
Starke Sinnlichkeit und unterdrückte Erregbarkeit beim Skorpion wird Ihre Beziehung auf die Probe stellen. Jubeln Sie Ihrem Partner am Besten ein Liebestrank unter; er entfaltet insbesondere mit einem Spritzer Streelergift die bestmögliche Wirkung.

SCHÜTZE
22.11. – 22.12.
Der Mond steht im Quadrat zum Uranus. Damit die Sterne auf Ihrer Seite sind wird empfohlen blau-rot gestreifte Samthandschuhe zu tragen. Die Farbe gelb sollte die gesamten Monat vermieden werden.

STEINBOCK
23.12. – 22.01.
Nicht nur Körper und Geist befinden sich aktuell nicht in einem harmonischen Einklang, sondern auch das Chi bei Ihnen Zuhause unterstützt den negativ Prozess. Dagegen hilft das auf den Kopf stellen sämtlicher Möbel.

WASSERMANN
20.01. – 18.02.
Der Mond aktiviert viele ungenutzte Lebensbereiche, nutzen Sie die Chance! Sollten sie eine Chimära begegnen, so werden Sie siegreich aus dem Kampf hervorgehen. Achtung! Reisen ans Meer sollten aufgrund von Schraken vermieden werden.

FISCHE
18.02. – 20.03.
Zukünftige Träume von Schlüsseln sollten mit vorsicht zu genießen sein. Möglicherweise hat sich ein Schrumpfhörniger Schnarchkackler in Ihr Gehirn eingenistet. Wenden Sie sich sofort an den nächsten Heiler, Voodoo-Priester oder gesalbten Kräutermagier.

WIDDER
20.03. – 20.04
Der perfekte Monat für den Widder! Leben Sie locker in den Alltag hinein und alles was Sie geben, werden Sie doppelt ausgezahlt bekommen. Zeit für gutes Karma!

STIER
20.04. – 21.05.
Sternschnuppen werden in diesem Monat ausschließlich für ungebundene Stiere vom Himmel fallen. Sollte eine im Garten gefunden werden, können Sie sich auf eine immer währende Glückssträhne gefasst machen. Um Abergavenny sollte ein großer Bogen gemacht werden.

ZWILLINGE
21.05. – 21.06.
Ein Freund braucht die Hilfe eines energiegeladenen Zwillings. Brauen Sie ihm ein Trank aus Trollpopel, Kamille und Murtlap-Esszenz. Er wird es Ihnen danken.

KREBS
21.06. – 23.07.
Ein schlechter Monat für den Krebs. Die Liebe Ihres Lebens wird sie verlassen, sollten Sie sich eine neue Eule zu legen. Allerdings zeigt diese Ihnen den Weg ins von Muggeln angepriesenen Nirvana. Entscheiden Sie weise und betreten Sie Gebäude ausschließlich rückwärts, da sonst gefährliche Stolpergefahr besteht.

LÖWE
23.07. – 23.08.
Der Dotter fällt in einem leicht angeschrägten Winkel in die Schüssel, wobei das Eigelb verläuft, was für einen anstrengenden Monat steht. Löwen sollten es diesen Monat langsam angehen und keinesfalls die Milch eines Mondkalbs zu sich nehmen, da dies für Ausschlag sorgen wird.

JUNGFRAU
23.08. – 23.09
Jungfrauen sollten alle Zuhause stehenden Kürbisse entfernen, da es sich hierbei in Wahrheit um eine Unterart der Alraunen handelt. Vorsicht ist geboten!
28.10.2000, madame desdemona moonfall
Re: Quibbler, vierte Ausgabe (Oktober)
von Quibbler am 26.10.2017 21:03frage der woche
ist grün eine primzahl?Dieser Gedanke wurde für diese Ausgabe als Frage der Woche klassifiziert, doch was genau hat das zu bedeuten? Der werte Leser wird all dies in diesem Artikel erfahren.
Man vermutet, dass die wahre Magie hinter dieser Überlegung darin steckt, dass es die Ansichten der Muggel- und der Zaubererwelt perfekt vereint. Zu beginnen sei bei der Erläuterung dessen mit der Klärung der Frage „Was ist eigentlich eine Primzahl?". In der Rechenkunde der Muggel ist eine Primzahl eine Zahl, die nur durch eins oder sich selbst geteilt werden kann. Das Prinzip der Division, also der Teilung von Zahlen wird allen Zauberern nahegelegt worden sein, die einst eine Muggelgrundschule besuchten. Somit stellt also die Primzahl die Verbindung zur Muggelwelt in dieser Fragestellung dar.
Die Farbe Grün ist laut einiger Überlegungen und Ideen die Farbe der Hoffnung, und wer bei einem Tanz oder in seiner Freizeit grüne Umhänge trägt, bringt damit seinen Wunsch nach sozialen Kontakten und seine Hoffnung auf Vereinigung der Menschen mit der Natur zum Ausdruck. Diese Verbundenheit zur Natur ist in der Zaubererwelt deutlich fortgeschrittener, da die Zauberer über erstaunliche Kenntnisse in der Tier- und Kräuterkunde verfügen, die die Muggel sich nur ansatzweise erträumen könnten. Somit kann man die Farbe Grün durchaus in diesem übertragenden Sinne mit der Zaubererwelt in Verbindung bringen.
Diese Frage, die also als Frage der Woche eingeordnet wurde, scheint also nunmehr zwei laut dem Ministerium unvereinbare Dinge miteinander zu kombinieren, und das mit einer Feinfühligkeit und einer Harmonie, wie es keine zweite geben könnte. Der werte Leser lasse sich nun diese Worte, ja diese Frage auf der Zunge zergehen, während wir gemeinsam über eine Antwort sinnieren, eine Antwort auf die Frage „Ist Grün eine Primzahl?" und damit auf die Frage: „Ist die Zaubererwelt gleich mit der Muggelwelt?". Also lehne man sich zurück und greife sich eine Schachtel Schokofrösche oder was sonst so herumsteht und genieße man dieses Meisterwerk der Sprachkunst, welches wir zu analysieren gedenken.
Zunächst kommen wir erneut auf die Farbe Grün zurück, tauchen wir ein in die phänomenale Theorie, die uns vom Zauberer Digglebert Gambins dargelegt wurde: Grün ist ein Wort mit vier Buchstaben, das ist jedem ersichtlich. Doch nun sei nachzuweisen, dass es sich bei diesem Wort um eine Primzahl handelt, wozu man sich erst mal überlegen muss, um was es eigentlich geht. Es geht nämlich um den Konflikt zwischen zwei Parteien, den Konflikt zwischen Muggel- und Zaubererwelt, den diese Theorie zu beseitigen versucht. Wir wollen also die unsichere Zweisamkeit dieser Welten beseitigen, und dies mithilfe der Farbe Grün, die vier Buchstaben hat. Man ziehe also von der vier die zwei ab und erhält wiederum eine zwei. Die zwei ist eine Primzahl, das bedeutet, dass Grün (symbolisch für die Zaubererwelt) ohne diese Zweisamkeit und ohne diese Konflikte eindeutig eine Primzahl (symbolisch für die Muggelwelt) ist.
Doch wem diese simple Erklärung als Antwort auf die Frage nicht genügt, dem wird wohl das Folgende Genugtuung verschaffen: Grün ist eine Farbe der Natur, welche sich vor allem im Zusammenhang mit Pflanzen und Kräutern äußert. Sucht man also nun nach diversen Kräutern, welche mit grün in Verbindung zu bringen sind, so findet man viele. Aber nur eine ist wirklich entscheidend, und das ist die Alraune. Zu dieser Erkenntnis kommt man folgendermaßen: Alraunen sind grün, das ist keine Frage, doch genau sie sind die gesuchte Pflanze, da sie magische Pflanzen sind und grün als Symbol für die Zaubererwelt betrachtet wird. Sogar rechnerisch kann man dies beweisen, da Das Wort „Alraunen" 8 Buchstaben hat, und das Wort „Zauberer" ebenfalls 8. Beides sind die Pluralbegriffe der jeweiligen Wörter, die man nehmen muss, da es um das Kollektiv der Zauberer, nämlich die Zaubererwelt geht. Doch auch das ist noch nicht alles, der dritte Beweis, dass die Alraune genau die gesucht Pflanze ist, findet sich im Detail. Das Wort „Grün" enthält einen Umlaut. Ausgeschrieben wäre es „Gruen". Wenn man dies jedoch anders betont, und zwar nicht einsilbig, wie sonst, sondern zweisilbig („Gru-en"), handelt es sich dabei um einen Begriff, der eindeutig dem Begriff „Gruben" ähnelt. Der magische Teil der Alraunen sind die Wurzeln, welche sich vorzugsweise in Gruben befinden, der Zusammenhang ist unverkennbar!
Doch wie hängt nun die Alraune mit der Primzahl zusammen? Nun, das ist ganz einfach: Die Alraune (griech.: mandragora vernalis) wurde früher zur Heilung von Dämonenopfern oder gefährlichen Krankheiten verwendet. In der Muggelmythologie glaubt man daran, dass die Alraunen unterhalb eines Galgens wachsen, an dem der Henker eine Person hängt. Allein hier sind schon die Parallelen zur Muggelwelt zu erkennen, doch das ist noch längst nicht alles. Wenn man nämlich an einen Galgen denkt, oder an ein Ereignis, das mit einem Galgen zusammenhängt, so assoziiert man zweifelsohne sofort die Strafmethode aus der Vorzeit, und spezifischer natürlich den Fall des Verbrechers Lantravius von Gebeltuvingen, welcher damals aufgrund seiner zahlreichen Magieverbrechen, die den Muggeln natürlich unerklärbar waren, gehängt wurde. Jedoch fand man, wie der halbwegs gebildete Leser sicher weiß, noch Jahrhunderte später immer wieder neue Nachrichten und Briefe des Hingerichteten, so als ob dessen Geist in der Umgebung des Galgens seinem ruhelosen Spuk nachginge. Jeder, der sich dann weiter mit dieser Thematik beschäftigt hat, sollte wissen, dass der letzte Brief des von Gebeltuvingen im Jahre 1889 gefunden worden sein soll, dieser Brief ist in manchen alten Ausgaben der Zeitung von damals noch zu sehen. Das erstaunliche jedoch ist, dass das Datum auf diesen Zeitungen nicht normal zu sein scheint, denn obwohl auf dem Brief eindeutig das vorher genannte Datum abgebildet ist, so zeigen alle Zeitungen das Datum 1156. Womöglich ein Druckfehler, doch man vermutet dass dieses Phänomen mit dem Zauber der Alraunen zusammenhängt, die unter dem Galgen wuchsen, an dem Lantravius von Gebeltuvingen erhängt wurde. Man sagt, sie haben einen Teil seiner Seele in sich aufgenommen und bewahrten so seinen Geist, sodass dieser uns noch weiterhin diese Nachrichten schicken konnte. Er wartete also bis zum Jahre 1889 und manipulierte dann die Zeitungen, sodass diese das Datum 1156 anzeigten. Wie es der Zufall will fand man am Abend der Veröffentlichung der Zeitung die Alraunen am Galgen ausgerupft und zertrampelt vor, der Spuk des Geistes war vorüber. Aber der Hinweis, den er uns hinterließ, ist eindeutig. Zieht man die 1156 von dem Datum des Briefes ab, erhält man die Zahl 733. Dies ist zum einen eine Primzahl, und zum anderen ist es die größte Primzahl, die in der Liste der Primzahlen in Muggeltafelwerken abgedruckt ist. Das bedeutet also nicht nur, dass uns von Gebeltuvingen einen Hinweis aus der Vergangenheit sandte, sondern dass er erstens wohl auch in der Lage war, in die Zukunft zu sehen und die Ausgabe des Tafelwerks zu observieren, und zweitens, dass er meinte, dass das Zusammenbringen von Muggel- und Zaubererwelt von höchster Priorität sei, denn warum hätte er sonst die höchste Zahl genommen? Er war also womöglich doch kein verrückter Verbrecher, wie man das damals gesehen haben mag, sondern ein guter Mann, der in die Zukunft dachte und das Schicksal unserer Welten prägen wollte. Zu schade, dass der Ärmste keinen Erfolg hatte.
Anhand dieser Theorie wurde nun ausführlich dargelegt, inwiefern Grün mit einer Primzahl zusammenhängt, weshalb man nun in der Lage sei, sich eine Antwort auf die Frage zu bilden. Ist Grün eine Primzahl? Ist die Zaubererwelt gleich der Muggelwelt? Sollten diese beiden Welten koexistieren und harmonieren? Unsere Antwort auf diese gewiefte Frage der Woche lautet: JA!
26.10.2000, dilbert durr
Re: Quibbler, vierte Ausgabe (Oktober)
von Quibbler am 11.10.2017 17:51verschwörungstheorien
neoptolemos rinkle: seine letzte symphonieWO IST DIE VERSCHOLLENE ZWÖLFTE SYMPHONIE DES BERÜHMTEN KOMPONISTEN, UND WESHALB STARB ER?
Der vor zwei Jahrhunderten verstorbene Musiker und Komponist, Neoptolemus Rinkle der Zweite, war schon zu Lebzeiten berühmt-berüchtigt. Berühmt für seine herzergreifenden Krötenchoräle, vielschichtigen Symphonien und mitreißenden Opern, unter anderem Das Klagelied des Augureys und Die Stiefschwester, in der ein junger Squib von seiner Stiefschwester mit dunkler Magie verführt und schlussendlich ermordet wird. Berüchtigt war er jedoch für seine Launen und Geistesblitze, die Kritiker als waghalsig und irrsinnig beschrieben. So hatte er die Uraufführund seines Oboenkonzerts zur Walpurgisnacht in Wien abgesagt, weil die Temperatur im Saal nicht stimmte, oder die Bratschisten bei einer Aufführung in Chicago fast getötet, da er statt seinem Dirigierstab seinen eigenen Zauberstab benutzt hatte, und mit seinen wilden Armbewegungen gegen Ende des dritten Satzes einen Deckenbalken loslöste, der niederstürzte und die Musiker nur knapp verfehlte. Es ist jedoch nicht abzustreiten, dass in seinem Wahnsinn auch Genialität lag. Zum Beispiel die erste und einzige Aufführung seiner achten Symphonie, in der er einen Chor aus zehn Sirenen einsetzte, nachdem er und das Orchester sich die Ohren geschützt hatten und das Publikum sicher an die Sitze gebunden war. Ausnahmslos jeder befragte Gast beschrieb dieses Erlebnis als einen der berührendsten Momente ihres Lebens, und das Werk als einen unvergleichbaren Geniestreich.
Es ist unmöglich zu sagen, was im Kopf des musikalischen Talentes vorging, obwohl durch seine gründlichen Kalendereinträge ein großer Teil seines Privatlebens bekannt ist. Die Einträge hören jedoch etwa zwei Jahre vor seinem tragischen Tod unerklärt auf, etwa drei Monate nachdem er seinen letzten Opus verfasste. Die letzten beiden Jahre seines Lebens sind ein noch größeres Mysterium als sein Tod, da er kein einziges Werk mehr in ihnen hervorbrachte, keine Konzerte mehr gab, und es Aufzeichnungen gibt, die andeuten, dass er nur noch selten das Haus verließ. Ob ihn wohl sein kreativer Geist verlassen hatte? War er, mit 64 Jahren, nun endgültig dem Wahnsinn verfallen? Oder hat all das mit seinem unerklärlichen Verschwinden im Herbst 1799 und dem Auftauchen seiner Leiche im Frühjahr des nächsten Jahres zu tun?
Laut Historikerin Wilda Frotham gibt es Grund zur Annahme, dass Rinkle in seinen letzten Lebensjahren nicht ganz so unproduktiv war, wie bisher vermutet. Sie hat sich extensiv mit den Tagebüchern beschäftigt und daraus geschlossen, dass es eine letzte, unveröffentlichte Symphonie gab, da "Rinkle eine irrationale Angst vor Primzahlen hatte. Er war sein Leben lang überzeugt, dass diesen Zahlen nicht zu trauen sei. Er hätte niemals die Anzahl seiner Symphonien bei elf belassen." Frotham ist sich sicher, dass es irgendwo noch die zwölfte, möglicherweise unfertige, Symphonie von Neoptolemus Rinkle gibt, einem Mann, dessen Leben so rätselhaft war wie sein Tod.
11.10.2000, january b. walsh
Quibbler, vierte Ausgabe (Oktober)
von Quibbler am 04.10.2017 01:43 T H E
V I E R T E A U S G A B E ( O K T O B E R )
Re: Quibbler, Dritte Ausgabe (September)
von Quibbler am 19.09.2017 20:11verschwörungstheorien
das wahre schicksal des gilderoy lockhart

Einst war er bekannt für das charmanteste Lächeln (fünfmaliger Gewinner der Hexenwoche) und seine sagenhaften Abenteuer und Heldentaten, die er alle samt in seinen Büchern festgehalten hat. Und nun ist er seit Jahren von der Bildfläche verschwunden. Ein Artikel des Tagespropheten im Jahre 1993 besagt, dass er seinen Lebtag nach einem Unfall im St.-Mungo-Hospital verbringt. Doch gab es dafür niemals ein Beweis.
K. Milliphut, eine ehemalige Geliebte des beliebten Zauberers, vertraute uns schließlich unglaubliches an, als sie von den Nachforschungen des Quibblers erfuhr. Gilderoy hatte ihr vermehrt Briefe während seiner Tätigkeit als Lehrkraft an der Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei geschickt, die mit der Zeit immer merkwürdiger wurden. So verschlechterte sich nicht nur sein Schriftbild, sondern auch seine Rechtschreibung und schließlich verließ ihn auch jegliches Verständnis für Grammatik! In einem der rätselhaften Briefe, die von eigenartigen Symbolen übersäht waren, fand sie neben einem langen grauen Haar auch eine Basilisken Schuppe. Sie ist sicher – Gildeory Lockhart hatte einst den Basilisken besiegt, der die Schülerschaft von Hogwarts terrorisierte, und Dumbledore, der zweifelsohne immer neidisch auf dessen magischen Fähigkeiten war, hielt den strahlenden Helden seit dem gefangen um Harry Potter zum Volkshelden erklären zu lassen!
Doch wirft diese neue Erkenntnis natprlich auch Fragen auf: Wo befindet sich Gilderoy Lockhart nun? Wer kümmert sich seit dem Ableben Dumbledores um diesen? Oder, welcher Gedankengang noch schlimmer ist als Jahre lange Gefangenschaft und vermutlich auch Foltern, ist der tragische Held überhaupt noch am Leben?
19.09.2000, jovin u. holunder
Re: Quibbler, Dritte Ausgabe (September)
von Quibbler am 10.09.2017 23:23herzensdinge
madame desdemona's tipps rund um's magierherzIHR HABT DIE FRAGEN, DIE GROßARTIGE HELLSEHERIN UND LIEBESEXPERTIN MADAME DESDEMONA HAT DIE ANTWORTEN!
LIEBE MADAME DESDEMONA, ICH HABE VOR RUND EINEM MONAT ANGEFANGEN, DEM MANN, DEN ICH LIEBE, AMORTENTIA ZU VERABREICHEN. ER IST JETZT MEIN LIEBHABER, ABER ICH MÖCHTE IHN NICHT WEITER HINTERS LICHT FÜHREN, WAS SOLL ICH TUN?
— DOLLY D., 19, AUS ESSEX
Liebe Dolly, wie du weißt, ist wahre Liebe nicht mit Magie herbeizuführen. Du wirst ihm früher oder später die Wahrheit sagen müssen. Wenn du aber möchtest, dass er es gut verkraftet, und du wenigstens eine Chance hast, ihn auf ehrliche Weise für dich zu gewinnen, solltes du ihm eine Mixtur aus Ingwerwurzel und Primeln auf die Stirn streichen. Das wird ihn sanftmütig Stimmen, und er wird deine regelmäßigen Übergriffe nicht als Einschränkung seiner Willensfreiheit sehen, sondern als eine offene Tür.
MADAME DESDEMONA, DAS LETZTE MAL, ALS ICH IHNEN SCHRIEB, RIETEN SIE MIR, ICH SOLLE MEINEM IMPOTENTEN MANN PIXIE-POPEL INS ESSEN MISCHEN, UM SEINE KONDITION ZU VERBESSERN. ES HAT BIS JETZT JEDOCH NICHT GEHOLFEN. HILFE!
— ALBERTA F., 56, AUS NORFOLK
Liebe Alberta. Es ist also schlimmer, als ich erwartet hatte, das tut mir Leid. Wenn du sie in der Aphoteke kaufst, frage doch nach Mond-getrockneten Pixie-Popeln, oder wenn du sie selbst erntest, lasse sie über Nacht bei offener Jalousie auf dem Fensterbrett trocknen, am besten auf einem silbernen Tablett oder Teller.
VEREHRTESTE MADAME DESDEMONA, SIE SIND DAS BETÖRENDSTE WESEN, DAS JEMALS AUF ERDEN WANDELTE. IHRE ANMUT UND IHR LIEBREIZ ÜBERRAGEN DIE VON JEDER ANDEREN, UND IHRE SCHÖNHEIT KOMMT NICHT EINMAL AN DIE DES WINDES HERAN, DER ENGELSCHÖRE MIT SICH TRÄGT, ODER AN DIE EINES TAUBENETZTEN MORGENS DER DIE SORGEN ZUR RUHE LEGT, AN DIE DER HELLEN GLOCKENTÖNE, DIE ERLÄUTEN WENN ALLER TAGE ANFANG SCHLÄGT, ODER DIE DES GLANZES IN DEN AUGEN DER REHE WENN DER MOND SCHEINT. SIE SIND MIR DIE HOLDESTE, MEINE GELIEBTE MADAME DESDEMONA, UND ICH WÜNSCHE AUF IMMER DER IHRE ZU SEIN.
— OCEANUS B., 61, AUS LEEDS
Oceanus, wie oft muss ich es ihnen mitteilen, dass dies eine Kolumne für die Liebessorgen anderer ist, nicht für Liebesbriefe an meine Wenigkeit? Ich fühle mich jedoch geehrt und werde ihnen privat eine Eule zukommen lassen, auf dass wir uns in Bälde zum Tee verabreden können.
10.09.2000, madame desdemona moonfall

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