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DailyProphet

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Re: Daily Prophet: Ausgabe 12, Juni

von DailyProphet am 02.07.2018 15:42

GOSSIP
PROMI DER WOCHE
Happy Birthday, Lucian Bole!

Wer Lucian Bole nicht kennt, hat wohl auch noch nie etwas von Quidditch gehört. Oder war noch nie im Coven Nightclub, wo Bole nach einem anstrengenden Training gerne mal seinen Feierabend verbringt. Der erfolgreiche und außerdem gutaussehende Quidditchspieler gehört inzwischen beinahe zum Inventar der britischen Prominentenwelt. Seit Beginn der aktuellen Saison fliegt er nicht mehr nur als Treiber, sondern auch als Kapitän der Falmouth Falcons über den Platz; eine Leistung, die umso beeindruckender wirkt, wenn man weiß, dass er diese Woche erst seinen 24. Geburtstag feiern konnte. Für uns ist das Grund genug, ihn zum Promi der Woche zu ernennen und Sie deshalb, wie üblich, ein wenig mit seiner Person bekannt zu machen.

Name: Lucian Hyperion Bole
Spitzname: Luc
Geburtsdatum/-ort: 27. Juni 1977, Blackburn (England)
Sternzeichen: Krebs | Schlange (Chinesisches Horoskop)
Beziehungsstatus: Single

Letzteres ist zwar durchaus eine erfreuliche Information, doch sollten sich die interessierten Hexen und Zauberer unter unseren Lesern nicht allzu große Hoffnungen machen. Lucian ist als überzeugter Dauer-Single bekannt. Unseren Informationen zufolge ist es bisher keiner noch so attraktiven, cleveren Hexe gelungen, den angesehenen, charmanten und begabten Junggesellen langfristig an sich zu binden. Was jedoch nicht heißt, dass der begehrenswerte Quidditchspieler oft alleine einschlafen muss, wie Schnappschüsse aus dem Coven Nightclub beweisen...

Lieblingsessen: Pizza
Lieblingsjahreszeit: Herbst
Lieblingsfarben: Schwarz, Grau, Dunkelgrün, Dunkelblau
Lieblingsmusik: The Weird Sisters, Klaviermusik

Vielleicht gelingt es Ihnen ja mit diesen detaillierten Informationen doch, Lucians Herz für sich einzunehmen und seinem Junggesellen-Dasein ein Ende zu bereiten. Oder Sie nutzen sie dazu, Ihrem Lieblingsquidditchspieler das beste Geburtstagsgeschenk zu machen, das er je bekommen hat. Unsere Postabteilung nimmt noch bis zum Ende der Woche Geburtstagsbriefe und -päckchen entgegen, die selbstverständlich vertraulich an Lucian Boles Management weitergeleitet werden. Unter allen Einsendungen verlosen wir ein Meet & Greet mit dem absoluten Starspieler der Falmouth Falcons, bei dem Sie gegebenenfalls Ihre zwischenmenschliche Anziehungskraft auf die Probe stellen können.
Die gesamte Redaktion des Tagespropheten wünscht Mr. Bole einen wunderschönen Geburtstag im Kreise seiner Freunde und Familie und auch weiterhin viel Erfolg im Spiel, Glück (in der Liebe) und Gesundheit.
28.06.2001, LYDIA LAFONTAINE  
 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.07.2018 15:53.

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Re: Daily Prophet: Ausgabe 12, Juni

von DailyProphet am 21.06.2018 09:30

LOKALES
MUGGEL - ERLEBNISPARK ERÖFFNET
Anschlag sprengt beinahe große Eröffnunsparty

Haben Sie sich schon öfter gefragt, was dieses Weitsehen ist, von dem man die Muggel auf der Straße reden hört? Interessieren Sich dafür, wie ein Telefon (Bananenförmiges Gerät zur Kommunikation über weite Entfernungen hinweg) funktioniert? Oder sind sie ganz einfach neugierig, wie die Muggel ihren Alltag wahrnehmen und erleben?
Mit dieser Neugierde lebt Garry Goodman, Geschäftsführer des neu eröffneten Muggel-Erlebnisparks Muggleventure, schon sein ganzes Leben. Er ist in einer Zaubererfamilie aufgewachsen und hat erst in Hogwarts durch muggelstämmige Mitschüler von deren andersartigem Lebensstil erfahren. Seitdem fasziniert ihn das Thema ungemein. "Muggelkunde war mein Lieblingsfach in Hogwarts", erzählt Goodman auf der offiziellen Pressekonferenz zur Eröffnung seines Parks am 16. Juni. Außerdem erklärt er, dass viel zu wenig Zauberer Ahnung von den einzigartigen Technologien, Problemen und Gewohnheiten hätten, auf die die Muggel in ihrem alltäglichen Leben treffen würden. Jedoch läge das nicht etwa an fehlendem Interesse oder Intoleranz, vielmehr sei einfach die Menge an verlässlichen Informationsquellen unzureichend. Selbst sein Muggelkundeprofessor in Hogwarts hätte ihm nicht immer alle seine Fragen beantworten können, so Goodman.
Doch das soll jetzt anders werden. Auf einer etwa 63 acre großen Anlage außerhalb von London wurde ein Freizeitpark gebaut, der das Alltagsleben der Muggel auf spielerische Art und Weise erklärt und dem interessierten Besucher näherbringt. Das Gelände ist weitläufig mit Schutzzaubern abgeschirmt und wird von den Muggeln nur als großes Waldstück wahrgenommen. "Es war nicht leicht, die Genehmigung dafür vom Ministerium zu erhalten", berichtet Goodman.
Schließlich bringt eine so große Ansammlung von Zauberern ein gewisses Risiko mit sich. Auch die technische Umsetzung sei kompliziert gewesen, da in diesem ungewöhnlichen Fall die Muggeltechnik innerhalb der Abgrenzung funktionieren musste, sonst wäre das Konzept des Parks vollkommen sinnlos gewesen. "Wir hatten schon eine Menge Zusammenkünfte mit Ministeriumsangestellten, bis wir das Projekt überhaupt in Angriff nehmen konnten. Letztendlich hat aber der Integrationsgedanke, der durch Muggleventure verbreitet wird, überzeugt. Uns wurden sogar großzügige Fördergelder genehmigt, von denen wir gar nicht zu träumen gewagt hatten. Angeblich haben zwei Ministeriumsangestellte namens Hermine Granger und Arthur Weasley damit zu tun gehabt, aber das weiß ich nur vom Hörensagen." Diese Fördergelder haben dazu geführt, dass es nun seit dem 16. Juni im Freizeitpark eine Vielzahl von Attraktionen zu bewundern gibt, die den Aufenthalt zu einem spaßigen, aber lehrreichen Erlebnis machen sollen. Zum Beispiel gibt es mehrere Telefonstellen, die es einem ermöglichen, mit anderen Besuchern zu tefolenieren, die sich ebenfalls in einer solchen Stelle befinden - ganz ohne Zauberei. Ein großes Gebäude in der Nähe des Eingangs beherrbergt weiterhin ein sogenanntes Kino. Dort kann man sich "Filme" ansehen. Das sind Aneinanderreihungen von Bildern, die ganze Geschichten erzählen können. Der Fantasie der Filmemacher seien dabei angeblich keine Grenzen gesetzt. Bei der Eröffnung hatten Reporter des Tagespropheten die Möglichkeit, an diesem Spektakel teilzunehmen und waren alle ganz begeistert. Sie beschrieben es wie ein Theaterstück, nur ganz flach auf einer Leinwand und teilweise mit unglaublichen Effekten ausgestattet. "Ich kann gar nicht glauben, dass da keine Magie am Werke war", so einer der Reporter. Eine weitere Attraktion, die den Besuch im Muggleventure lohnenswert machen soll, ist ein Fahrgeschäft, das "Autoscooter" genannt wird. Es handle sich dabei um eine Art Autofahrsimulator, der einem das Gefühl vermittle, sich mitten im dichten Stadtverkehr, wie zum Beispiel in einem der Londoner Muggelviertel, mit einem Auto zurechtfinden zu müssen.
Der Erlebnispark erfreut sich tatsächlich überraschend großer Beliebtheit unter den Hexen und Zauberern angesichts der Katastrophe, die beinahe seine Eröffnung heimgesucht hätte. Eine Gruppierung von Muggelhassern und Reinblutfanatikern hatte geplant, einen Anschlag auf die große Eröffnungsfeier auszuüben, der nicht nur die grundsätzliche Eröffnung verhindern sollte, sondern auch als Strafe für alle muggelinteressierten Besucher gedacht war. Glücklicherweise konnte der Anschlag durch das Eingreifen der Magischen Polizeibrigade verhindert werden, sodass niemand zu Schaden kam. Gary Goodman und sein Team wollen sich davon nicht abhalten lassen: "Die Besucherzahlen bestätigen uns in unserem Vorhaben", so Goodman. "Wir werden uns nicht geschlagen geben, nur weil ein paar Verrückte da draußen noch nicht begriffen haben, dass die Muggel nicht unsere Feinde sind. Es war und ist immer noch unser Ziel, die Toleranz und das Verständnis für die Lebensweise der Muggel in der magischen Gemeinschaft voranzutreiben. Und daran werden wir auch weiterhin arbeiten." Die Tatverdächtigen des Anschlags sitzen inzwischen in U-Haft und müssen sich in Kürze vor dem Zauberergamot verantworten.
21.06.2001, LEXI M. DAVIES

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.06.2018 09:30.

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Re: Daily Prophet: Ausgabe 12, Juni

von DailyProphet am 14.06.2018 13:03

PHILOSOPHIEECKE
 
DIE CZECHIA-OPPIDUM-THEORIE
Philosophen zweifeln an den bisherigen Entwicklungstheorien der Menschheit

Seit es sie und das Gedankengut der Spezies Mensch gibt, fragen wir uns, woher wir nun eigentlich kommen und warum viele Dinge so geschehen, wie sie geschehen. Diverse Weise und Nichtweise sowie Philosophen stellten demnach eine Theorie nach der anderen auf, welche sich zum einen kaum und gleichzeitig wiederum extrem voneinander unterscheiden zu scheinen und Teil vieler dieser Theorien sind eine oder mehrere höhere Machtfiguren, welche zumeist über das Schicksal der Menschen bestimmen sollen. Man betet im Zuge dessen zu ihnen und bittet sie um Hilfe, um dann willkürliche Geschehnisse als Symbole oder Antworten der Heiligkeiten zu deuten. Doch was, wenn diese Wesen, diese höheren Kreaturen keinesfalls heilig und liebenswert sind?

Anstatt einer Verherrlichung, welche regelmäßig in diesen Theorien angewandt wird, sollte man wohl mal realistisch die Verhaltensweisen und Erscheinungen dieser sogenannten Götter betrachten. Also sollte man diesbezüglich auch den Gedanken in Betracht ziehen, dass wir wohl zwar von einer höheren Macht kontrolliert werden, aber diese uns keinesfalls wohlgesinnt ist, ganz im Gegenteil. Doch bevor die genaue Theorie hier erläutert werden soll, erst mal einiges zu deren Entstehungshintergrund:
Entwickelt wurde die Theorie erst kürzlich, sie fand ihre Vollendung am 9. Juni diesen Jahres, was schließlich nur wenige Tage her ist. Entwickelt wurde sie beinahe zeitgleich von zwei verschiedenen Philosophinnen, welche erst in den letzten Zügen der Entwicklung dieser Theorie zusammentrafen und sich zur Vollendung austauschten. Eine davon, namentlich Noctiluca Czechia, arbeitete bereits seit langen Jahren an diesem Gedanken und laut eigener Aussage kam ihr dieser in einer sehr schweren Zeit, in welcher sie große Verluste erleiden musste. Jedoch verschwieg sie im Interview, um welche Verluste es sich handelte, sagte allerdings aus: „Mir wurde klar, dass uns der Gott oder die Götter, dort oben im Himmel, nicht gnädig sein können, wenn sie uns solch Unheil zu Teil werden lassen. Ich konnte mir bis vor kurzem noch einreden, dass ich auch teilweise mein eigenes Schicksal zu verschulden hätte, doch das was mir geschehen ist, kann nicht mehr nur mein Verschulden sein. Also begann ich, mehr darüber nachzudenken und kam zu dem Schluss, dass es tatsächlich eine Theorie ist, die noch in unserem Wissensstand fehlt. Also arbeitete ich mehr daran, bis ich heute mithilfe meiner Kollegin hier zu dem Schluss kam: Unsere Götter sind Monster."
 
Besagte Kollegin nennt sich selbst Lacrima Oppidum und traf vor wenigen Monaten auf die Philosophin Czechia, mit welcher sie sich sofort verstehen konnte, denn auch ihr war der Gedanke kürzlich gekommen und sie hatte lange Zeit darüber nachgedacht und sich damit beschäftigt. Als sie schließlich also kooperierend an der Theorie feilten, kamen sie zu dem endlichen Schluss, dass ihrer Meinung nach der Gott oder die Götter, die man sich sonst vorstellt, unwahr sind und wir uns sowie andere damit belügen, wenn wir Lehren über diese verbreiten. Oppidum selbst bezog Stellung zu dieser Theorie: „Unsere Gottheiten, wie wir sie bisher kannten, sind nicht wahr. Denn so gutmütig kann niemand sein, dem eine solche Macht in die Hände gelegt wird. Vergleichend mit uns Menschen selbst, welche ebenso nicht mit großer Macht recht und gut handeln könnten, werden diese Götter ebenso wenig dazu in der Lage sein. Denn ein Schöpfer bringt stets sein Ähnliches hervor und sofern wir diesen Göttern tatsächlich dermaßen ähnlich sind, können sie nicht gut und pur sein, wie es in den anderen Theorien ausgedrückt wird, denn die Menschen sind nicht gut und pur, erst recht nicht, wenn ihnen Macht und Entscheidungsgewalt eigen wird."
 
Um also die Theorie noch einmal in Satzform darzulegen hier eine Erläuterung: Die höheren Wesen, die über unser Leben, unser Schicksal und unsere Beschaffenheit zu entscheiden vermögen sind stets darauf aus, uns das größte Leid anzutun, um ihr eigenes zu verarbeiten. Sie sind selbst lediglich unsicher über ihr eigenes Leben, welches sie führen müssen und welches nicht so läuft, wie sie es sich vorstellen und demnach erschaffen sie uns, um damit umgehen zu können und lassen ihren Frust und ihre Grausamkeit an uns wehrlosen Seelen aus. Dies besagt im Groben und Ganzen die Theorie der beiden Philosophinnen Czechia und Oppidum. Wie viel Wahres daran zu finden ist, ist selbstverständlich eine Frage, die sie als Leser sich selbst stellen müssen. Der Tagesprophet übernimmt keinerlei Haftung dafür, inwiefern sie oder ihre Familienmitglieder Entscheidungen treffen, sollten sie diesbezüglich Hilfe brauchen, melden sie sich per Eule oder persönlich in der Redaktion und ihnen wird eine Hilfeempfehlung zugesandt oder garantiert werden.

14.06.2001, DAMIEN JUNO
 

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Re: Daily Prophet: Ausgabe 12, Juni

von DailyProphet am 01.06.2018 15:51

GOSSIP
PROMI DER WOCHE
Happy Birthday Roger Davies! 

Mittlerweile kommt man kaum noch an ihm vorbei, so dass es fast ein Ding der Unmöglichkeit ist ihn nicht zu kennen – sollte dieser Name Ihnen allerdings nichts sagen, wird es an der Zeit, dass sie sich ein Rückflugticket vom Mond auf die Erde besorgen, denn Sie scheinen eine ganze Menge verpasst zu haben! - natürlich ist die Rede von unserem heutigen Geburtstagskind Roger Davies! Der Kapitän der Tutshill Tornados, der in jungen Jahren bereits auf eine steile Karriere zurückblicken kann, wird heute nämlich 23 Jahre alt. Zur Feier des Tages haben wir ihn zu unserem Promi der Woche auserkoren und verschaffen dazu einen kleinen Überblick über seine Person.

Roger Davies auf der Daily Prophet
Weihnachtsgala 2000

Name: Roger Caerwyn Davies
Spitzname: Rog
Geburtsdatum/-ort: 01. Juni 1978, Goldcliff (Wales)
Sternzeichen: Zwilling | Pferd (chinesisches Horoskop)
Beziehungsstatus: Single

Gerade die letzte Information dürfte die Damenwelt begeistern, schließlich gehört Roger zu den begehrtesten Junggesellen des Landes, da er durchaus Traummann Potenzial hat. Welche Dame wünscht sich denn nicht einen smarten und charmanten jungen Mann, der nicht nur erfolgreich ist, sondern obendrein auch noch mit seinem attraktiven Äußeren besticht? Vor allem die stechend blauen Augen bringen einen gerne mal um den Verstand!

Lieblingsessen: Spaghetti
Lieblingsnachtisch: Kuchen, Pfirische
Lieblingsmusik: Blau, Dunkelgrün
Lieblingsmusik: The Weird Sisters

Zwar hat es bisher niemand geschafft ihn lange an sich zu binden, doch vielleicht helfen die oben genannten Informationen? Klingt ein romantisches Dinner in einem italienischen Restaurant mit anschließendem Konzertbesuch nicht nach einem perfekten Date?
Solltest du wahrhaftiges Interesse an einer Verabredung mit dem Ravenclaw haben, verfasse einen Brief an unsere Redaktion, in dem du beschreibst wieso ausgerechnet du die perfekte Kandidaten wärst um Rogers Singledasein zu beenden und lege am Besten auch ein Foto von dir bei. Möglicherweise auch eine kleine Aufmerksamkeit zu seinem Geburtstag – wie wäre es mit einem Pfirischkuchen? Sämtliche Informationen und Päckchen werden gesammelt und vertraulich an das Postfach von Mr. Davies weitergeleitet. Ergreife deine Chance!
Selbstverständlich wünscht die gesamte Redaktion des Tagespropheten Mr. Davies einen schönen Geburtstag im Kreise seiner Lieben und weiterhin viel Erfolg für seine Karriere und eine gute Gesundheit!

01.06.2001, LYDIA LAFONTAINE

 

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Daily Prophet: Ausgabe 12, Juni

von DailyProphet am 01.06.2018 15:36

THE DAILY PROPHET
Ausgabe 12                                       JUNI

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Re: Daily Prophet: Ausgabe 11, Mai

von DailyProphet am 31.05.2018 21:36

NACHRICHTEN AUS DER GANZEN WELT

KANN KAMPFSPORT DIE MENSCHHEIT RETTEN?
(Anmerkung des Autors: Hierbei handelt es sich lediglich um einen reißerisch gewählten Titel, welcher sich keinesfalls gegen jemanden persönlich wenden soll, sondern nur dazu dient, den Inhalt des Artikels anzukündigen)

(DISCLAIMER: Mit dem Inhalt dieses Artikels sollen keinerlei Menschen persönlich angegriffen oder schlechtgeredet werden, handelt es sich erst recht nicht um Hetz- oder Hassreden. Sollte sich trotzdem jemand individuell benachteiligt oder angegriffen fühlen, so möge er sich bitte bei der Redaktion des Tagespropheten melden, damit der verantwortliche Journalist hinzugezogen und nach einer Lösung für das Problem gesucht werden kann. Ihre TP-Redaktion.)

Vor einigen Tagen fand in Südostasien ein gigantisches Kampfsportevent statt, an welchem dieses
Mal auch erstmalig Zauberer teilnahmen, wobei deren Qualifizierung nach strengen Tests und Überprüfungen bestätigt wurde. Wir als erste Zeitungsredaktion vor Ort nahmen als Teil des Publikums an der Stimmung teil und erfuhren mit eigenen Augen, wie diese Festivals ablaufen.
Nicht nur war es ein Turnier, wobei eine Verbindung aus mehreren Kampfsportarten und verschiedenen Stilen des chinesischen Kung Fu aufgeführt und von unparteiischen Jurys bewertet wurde, sondern konnte man, war man müde von dem strammen, disziplinierten Turnierteil, sich auch von einer äußerst beeindruckenden Kampfsportshow beeindrucken lassen, in der Schlachten der Samurai-Krieger aus dem alten China nachgestellt und eindrucksvoll aufgeführt wurden. Dabei sah man nicht nur das Kriegs-Kung Fu, welches ausschließlich von Männern in gepanzerten Rüstungen und mit Langsäbeln und Pferden aufgeführt wurde oder das Brazilian Jiu-Jitsu, bei welchem nahezu jede Technik als tödlich galt, sondern auch konnte man weitaus femininere Stile beobachten, so zum Beispiel das Volkstümliche Kung Fu (unter anderem Kampf mit Fächern und Ketten) oder auch das sehr spirituelle, aus der japanischen Gegend stammende Aikido.

Doch sah man im Turnierteil nicht nur die Formen, welche von gut gebauten Kämpfern vorgeführt wurden und welche somit ihr Können unter Beweis stellen wollten, sondern ging es auch dort richtig zur Sache. Unter anderem im Vollkontakt San Da, auch ein Kung Fu Stil, bei welchem es augenscheinlich darum geht, den anderen mit einem kritischen Treffen niederzustrecken und so den Kampf für sich zu entscheiden, oder auch dem einfachen Judo- und Ju-Jutsu Kampf, ein japanischer Kampfsport, bei welchem es in drei Parts darum geht, die höchste Punktzahl oder die besten Treffer am Gegner zu erlangen.

Die teilnehmenden Zauberer schlugen sich erstaunlich gut, nutzten sie keinerlei Magie, um ihren
Sieg zu erreichen, denn natürlich war dies nicht erlaubt. Oben genannte Tests und Überprüfungen wurden zuvor seitens des Ministeriums für Hexerei und Zauberei durchgeführt, damit diese nicht womöglich aus Versehen oder um zu schummeln vor versammelter Muggelgemeinde einen Zauber wirkten, welcher womöglich das Geheimnis der Zaubererwelt hätte offenbaren können. Trotzdem die Kämpfer aus dieser sich eindeutig beweisen konnten, holte die Region Englands mithilfe dieser lediglich einen dritten Platz im San Da und einen fünften Platz im Ju-Jutsu, natürlich eine beeindruckende Leistung. Der Sportler und Zauberer Belbin Brumbleback, ein Ju-Jutsuka aus Nordbritannien, sagte selbst über diese Kämpfe aus: „Ich habe selten so ein leidenschaftliches Gefecht erlebt, dieses Event ist eines der größten und aufregendsten überhaupt, wobei jedoch jeder hier mit einer respektvollen Haltung behandelt wird, wie man es wohl kaum sonst wo erleben würde. Aber das zeichnet unseren Sport ja auch irgendwie aus, nicht wahr?" (Anmerkung des Autors: Ich distanziere mich prinzipiell von jeglichen Aussagen, welche von Zeugen oder Teilnehmern getroffen werden und auch hierbei handelt es sich lediglich um ein Zitat, welches von Brumbleback selbst für diesen Artikel genehmigt und abgesegnet wurde.)

Sieg oder Niederlage hin oder her, für alle Anwesenden war dieses Event eines der größten des Jahrhunderts und wird wohl noch lange in unseren Köpfen und Herzen verbleiben. Brumbleback äußerte hierzu weiterhin: „Diese Festivals sollten eine Nachricht an die ganze Welt senden, eine Nachricht in der klargestellt wird, dass jeder Mensch des Lebens wert ist und man jedem Respekt gegenüberbringen sollte, auch seinen schlimmsten Gegnern. Nur so kann es ein friedliches Zusammenleben aller geben. Hass und Leid bringen den Menschen nur ins Verderben, dieses Event beweist, dass ich recht habe." (Anmerkung des Autors: Auch hier distanziere ich mich eindeutig von der gegebenen Aussage, ich berichte lediglich was ich gesagt bekam und habe keinerlei parteiische Haltung zum Inhalt dieses Zitats).

31.05.2001, DAMIEN JUNO

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Daily Prophet: Ausgabe 11, Mai

von DailyProphet am 31.05.2018 21:27

THE DAILY PROPHET
Ausgabe 11                                        Mai




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Re: Daily Prophet: Ausgabe 10, April

von DailyProphet am 24.04.2018 15:17

NACHRICHTEN AUS DER GANZEN WELT

DAS MYSTERIUM UM LOCH MAREE
Eine Reportage über den kryptischen See Schottlands

In Schottland kannte man ihn bisher nur als den viertgrößten See der Region in den Northwest Highlands, doch inzwischen ist die Aufmerksamkeit des Ministeriums mit besonderer Intensität auf diesen See zurückgefallen: Loch Maree. Seit wenigen Tagen ereignen sich dort nämlich Aneinanderreihungen der mysteriösesten Geschehnisse, für welche bis heute noch keine Erklärung gefunden wurde und deren Auflösung vermutlich auch noch weit in der Zukunft liegt. Zur Darstellung dieser Ereignisse habe ich jedoch einige Anwohner der nahen Dörfer und Städte befragt, um Erfahrungsberichte zu erhalten und mir ein Bild von der Situation zu machen:

„Gestern bin ich ein bisschen spazieren gewesen, mit dem Hund, und ich dachte mir, dass ich ja die Strecke am See langgehen könnte, das ist immer sehr schön, weil ich dort die Natur genießen und meine kleine Prinzessin ein bisschen baden kann, im Wasser, wissen sie [...] und naja, jedenfalls war ich dann am Waldrand unterwegs, Prinzessin im Wasser und hat ein wenig mit Laub gespielt, jetzt im Herbst liegt ja davon so viel herum, und jedenfalls...so banal das klingt, als wir nach Hause kamen, wirkte sie schon auf dem Rückweg so schlapp und müde und ich hab mir tierische Sorgen gemacht, vielleicht hat sie ja nicht genug gefressen? Deshalb hab ich ihr was gemacht, ein kleines Häppchen nur, aber sie hat es nicht angerührt, und sie liebt meine Kochkünste! Ich also von Sorgen erfüllt, nehme mir vor, sie am nächsten Tag gleich zum Arzt zu bringen, nicht dass meine Prinzessin krank ist...und am nächsten Morgen, als ich gerade losfahren wollte...war sie blau! Ja, Tatsache, sie war einfach blau. Blaues Fell, blaue Nase, blaue Augen. Als ob sie in einen Farbtopf gefallen wäre [lacht]. Und das verrückteste ist ja, dass der Arzt nichts gefunden hat, gar nichts...das doch verrückt, nicht wahr?"

Natürlich ist dies ein verhältnismäßig harmloses Beispiel und auch mir kam die Situation nach diesem Bericht weniger ernst vor, als sie vermutlich war, weshalb ich beschloss, weiter zu recherchieren. Kurz darauf befragte ich also eine junge Dame, welche wohl gerade ihr zweites Kind bekommen hatte und deshalb im Bett lag, ihr Mann hatte in der Zwischenzeit die Aufgabe bekommen, sich um die erste Tochter zu kümmern, welche dieser natürlich übernahm. Als ich eintraf, fand ich ein verzweifeltes Pärchen vor, wobei mir der Mann die folgende Geschichte offenbarte:

„Janet, meine kleine Janet, so heißt sie. Ich sollte eigentlich auf sie aufpassen, also...ich habe auf sie aufgepasst und wir waren am See spielen...ich meine klar, man hört aus der Nachbarschaft die Geschichten und den Tratsch, aber sie schwimmt doch so gern und deshalb...naja, dachte ich dass ich ihr einen Gefallen tu und mit ihr im See ein wenig baden gehe, um sie damit glücklich zu machen, aber...ich hab meinen Blick nicht einmal abgewandt...unter uns, meine Frau glaubt mir das auch nicht, sie ist der Meinung, dass ich einfach nur unvorsichtig war und gibt mir die Schuld. [...] Jedenfalls habe ich die ganze Zeit hingesehen, natürlich, immerhin ist Janet meine Tochter und ich passe auf sie auf, vor allem wenn sie in fremdem Gewässer baden geht...aber ein Blinzeln hat gereicht...Augen zu und beim nächsten Augenaufschlag war sie verschwunden...was meinen sie, wie ich da hätte reagieren sollen? Meine Tochter ist weg und ich konnte nichts tun...glauben sie mir, was immer sie tun...oder wie lebensmüde sie sind, gehen sie nicht zu dem See...irgendetwas stimmt dort nicht."

Bekannterweise ist die Neugier von Journalisten immer mit einer guten Prise Lebensmüdigkeit verbunden und demnach packte mich diese Wissbegier und ich machte mich nach diesem Gespräch direkt auf dem Weg zu dem Gewässer. Ob dort nur ein besonders aggressiver Grindeloh sein Unwesen treibt oder vielleicht Chemikalien die Farbe des Wassers verändern (wie mir ebenfalls berichtet wurde, der See sei eines Tages für einige Stunden lila gewesen) oder beides, oder doch etwas anderes? Das galt es, herauszufinden, jedoch nicht ohne den nötigen Schutz. Mithilfe eines Schutzzaubers betrat ich das Terrain um den See, um mir das Wasser genau anzusehen und womöglich Hinweise auf eine Lösung zu finden. Wie jedoch in der Einleitung zu erkennen ist, sollte es nicht dazu kommen. Stattdessen wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ich dort etwas Schockierendes erleben würde.

Entgegen des Rats der verschiedenen Familien, welche mir von diversesten Horrorgeschichten von diesem See berichtet hatten, unter anderem von starkem Hustenreiz nach einem Besuch, Verschwinden von Gegenständen oder kleinen Wildtieren, Färbung von Besitztümern und Tieren oder sogar das Verschwinden der Tochter, näherte ich mich also dem mysteriösen Wasser, neugierig und zugleich voller Sorge, was mich erwarten könnte. Ich wusste, dass mein Schutzzauber gut war, sogar überragend, aber trotzdem sorgte ich mich noch, dass etwas geschehen könnte. Immerhin wollte ich nicht in diesem Bermuda Dreieck der Haustiere und Kinder verschwinden. Kurz vor dem Ufer kam ich zum Stehen und lehnte mich zu der Wasseroberfläche hinunter, sie sah normal aus, aber unglaublich glatt, als würde kein Tier, keine Pflanze und kein Gegenstand diese jemals berühren. So traute ich mich kaum, meine Hand auszustrecken, um das merkwürdige Wasser zu berühren, welches meinen Fingerspitzen auszuweichen schien, als ich es doch tat. Langsam und ein wenig zitternd näherten sich meine Fingerspitzen dem stillen See und als sie die Oberfläche berührten und durchbrachen, fühlte er sich unnatürlich schleimig und geleeartig an. Ich wollte meine Hand natürlich sofort zurückziehen, das war kein gewöhnliches Wasser, aber ich konnte nicht. Es war, als würde das Wasser mich festhalten und meine Hand sogar noch weiter zu sich ziehen, weiter in die Tiefe, ohne mir eine Chance zu geben. Ich wehrte mich verzweifelt, mein Arm war schon bis zum Ellbogen im Wasser verschwunden, als ich meinen Zauberstab zu fassen bekam und einen Zauber lossandte, der mich aus dem Wasser befreite. Mir war schwindelig und ich machte mich so schnell ich konnte davon, um Bericht erstatten zu können. Das überraschende war, dass ich am nächsten Morgen von tierischen Kopfschmerzen geplagt wurde und mein Arm sowie meine Hand sich blau gefärbt hatte, wie der Hund der alten Dame. Es dauerte bestimmt drei weitere Tage, bis die Farbe ausgeblichen und schließlich ganz verschwunden war. Das war ein Erlebnis gewesen, welches ich nicht erwartet hatte.

Doch was ist das nun? Was ist dort in dem See, oder was lebt dort, das solchen Schaden anrichten kann und wozu ist es noch fähig? Der See wurde inzwischen auf die Liste der zu bewachenden Gebiete im Ministerium gesetzt und mit einer Barriere gegen Muggel und unerwünschte Besucher abgesichert. Wie es nun weitergeht, kann jedoch niemand wissen.


24.04.2001, DAMIEN JUNO 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.04.2018 15:20.

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Re: Daily Prophet: Ausgabe 10, April

von DailyProphet am 15.04.2018 15:01

GUTE NACHRICHTEN

AUSZEICHNUNG FÜR ST. OSWALD'S RETTERIN
Orden des Merlin zweiter Klasse für Maisie Cattermole

Heute vor genau einem Jahr brannte ein mysteriöses Feuer das St.-Oswald's Home for Old Witches and Wizards in Upper Flagley, Yorkshire bis auf die Grundmauern nieder. Bei dem schrecklichen Brand, laut Ermittlungen brach das Feuer gegen zwei Uhr nachts aus, kam ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich zu stande und mehrere Personenschäden, die jedoch schnell im St. Mungo Hospital versorgt werden konnten. Dass das Feuer nicht mehreren Hexen und Zauberern das Leben gekostet hat, liegt vor allem bei der jungen Hexe und Pflegerin Maisie Cattermole, welche nicht nur die Behörden benachrichtigt hat, sondern auch selbst versuchte das Feuer in den Griff zu bekommen, während sie sich immer wieder in das Flammenmeer stürzte um die sich dort drin befindenden Personen zu retten.



Am heutigen Tag wurde ihr aufgrund ihrer Heldentat der Merlins Orden zweiter Klasse überreicht, welches Hexen und Zauberer für außergewöhnliche Leistungen erhalten. „Ich bin immer noch überwältigt von dieser Ehre. Ich meine, ich habe nur das getan was jeder andere auch getan hätte.", äußerte Cattermole bescheiden. Doch statt weiterhin über sich oder ihren Ruhm zu sprechen, verweist sie auf die Schäden, die das Pflege- und Seniorenheim erlitten hat. „Natürlich ist das Gebäude wieder aufgebaut, was insbesondere dank der großzügigen Spenden der Familie Summers, Mrs. Zabini und Mrs. Bole schnell in Angriff genommen wurde, damit die Bewohner zurückkehren können."

Auch wenn noch immer viele Fragen offen sind: Wie kam es zu dem Brand? Weshalb wurde es erst so spät bemerkt? Und wieso halfen ihr keine Anwohner der Stadt? Ist zumindest die Idylle in dem Rückszugsort für ältere Hexen und Zauberer wieder hergestellt. Auch die Sicherheitsmaßnamen wurden erhöht, sowie das Personal aufgestockt. Sollten Sie sich dafür interessieren ihrer älteren Verwandtschaft ein friedlichen Lebensabend zu ermöglichen oder gar selbst dort arbeiten wollen, schicken sie eine Eule an Lauren Youdle, welche die Leiterin der Einrichtung ist.

15.04.2001, GABRIEL TATE

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Daily Prophet: Ausgabe 10, April

von DailyProphet am 15.04.2018 14:55

THE DAILY PROPHET
Ausgabe 10                                       April

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