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Re: Häuser-Anfragen
von Rief am 24.06.2018 16:25Ich hätte gerne eine kleine Wohnung in England und ein wenig abgelegen in England für Benicio. Vieles ist alt und manche Sachen sind auch neu und modern. Es ist nicht immer ordentlich und manchmal sind seine Geschwister auch dort.
Rief wohnt ebenfalls alleine in einer kleinen Wohnung in England. Endlich ist er ausgezogen und selbstständig und schnell bei seinem Geschäft. Es ist ordentlich und sehr modern und seine Freunde sind auch öfter da.
Re: Gesucht
von Benicio am 21.06.2018 14:30Ich suche die Brüder von Benicio!
Name: Besim Murawskji
Alter: 45
Beruf: Lehrer. Vielleicht für Geschichte, Erdkunde und Sport in der Muggelwelt oder für Geschichte der Zauberei.
Charakter: Ruhig, besonnen, belesen, sportlich, offen, verantwortungsvoll, selbstständig, tolerant, kämpferisch, beschützend, hilfsbereit und er kann gut zuhören.
Avatar: Hendrik Duryn nicht verhandelbar
Name: Basim Murawskji
Alter: 32
Beruf: Er arbeitet entweder auf einem Schiff oder ist irgendwie Handwerker oder Bauarbeiter. Können wir dann besprechen oder ihr denkt euch was aus.
Charakter: Stark, ehrlich und direkt und dadurch auch manchmal arrogant und verletzend, selbstbewusst, ehrgeizig, eigenständig, kämpferisch, beschützend und treu. Er kann auch hilfsbereit und romantisch sein.
Avatar: Chris Evans nicht verhandelbar
Ihr könnt alles andere selber entscheiden und die Charaktere einfach erstellen. Würde mich freuen. :)
Re: Daily Prophet: Ausgabe 12, Juni
von DailyProphet am 21.06.2018 09:30Re: Quibbler, Zwölfte Ausgabe (Juni)
von Quibbler am 15.06.2018 12:28
rezepte
bekommen sie ihr leben auf die reihe!
LADY VERONIQUE BORDEAUX TEILT IHRE TIPPS UND TRICKS FÜR EINEN EINFACHEN ALLTAG
1. In ein paar Tagen oder gar am nächsten Morgen steht ein wichtiger Tag an? Sie haben ein Bewerbungsgespräch, dass Sie nicht vermasseln dürfen? Sie schreiben eine Prüfung? Oder heiraten gar? Vielleicht müssen Sie bis morgen auch irgendeine Deadline einhalten? Kein Problem!
Trinken Sie einfach einen Ingwertee bei Mondschein. Der Tee wird Ihnen dabei helfen die positive Energie des Mondlichtes einzufangen, in Ihrem Körper zu bündeln und sich, durch die heilende Wirkung des Ingwers, in all Ihre Zellen ausbreiten. Sie werden merken, wie Sie sich von Minute zu Minute mehr entspannen. Ihr Geist löst sich von all der negativen Energie, die von dem matten Licht aus dem Körper verbannt wird und Ihre Reserven laden sich wieder auf. (Vorsicht! Die Wirkung ist bei Vollmond ausgesprochen stark, so dass sie sich benommen fühlen oder gar ohnmächtig werden könnten.)
2. Sie beginnen zu kränkeln und das ausgerechnet jetzt, wo Ihr Kollege Urlaub macht und Sie den Laden alleine schmeißen? Oder die gesamte Familie kündigt sich an, obwohl Sie sich ausschließlich in Ihrem Bett einrollen wollen? Nicht verzagen, Lady Bordeaux fragen!
Kennen Sie den Horklump? Nein? Sollten Sie aber! Der Horklump ist ein Tierwesen, welches einem fleischigen rötlichen Pilz ähnelt und mit schwarzen Borsten bewachsen ist. Klingt nicht sonderlich ansprechend, allerdings hat er viele Vorteile. Es lohnt sich auf jeden Fall diesen im Garten anzupflanzen – lassen Sie sich übrigens nicht von den Tentakeln erschrecken, die er anstatt Wurzeln hat. Verarbeiten Sie den Horklump als Beilage fürs Brot, als Häppchen für zwischendurch oder, wie ich ihn selbst am liebsten habe, als Zutat für Schokoladenmuffins. Entfernen Sie jedoch bei jeder Mahlzeit die Borsten, die sind nicht bekömmlich. Die Tentakeln des Horklumps bieten zahlreiche Nährstoffe, die Sie benötigen um wieder gesund zu werden – tatsächlich sogar so viele, dass sie glatt auf den Aufpeppeltrank der örtlichen Apotheke verzichten können! Das zarte Fleisch regt den Stoffwechsel an und unterstützt die Abwehr gegen Krankheitserreger, weswegen Sie sich schon bald wieder fit und ausgeruht fühlen. Wollen Sie verhindern überhaupt krank zu werden, sollten Sie sich mindestens zwei mal die Woche ein Gericht mit Horklump kochen.
3. Sie hatten eine ganze Weile keine Zeit oder Lust Ihren Garten zu pflegen? Keine Sorge. Legen Sie sich einfach einen Streeler, eine Riesenschnecke die die Farbe ihres Hauses ändert, zu und lassen diese durch Ihren Garten kriechen. In null Komma nichts haben Sie dem gesamten Unkraut den Garaus gemacht. Passen Sie allerdings auf, das Tier frisst Ihnen die Horklumps vor der Nase weg!
4. Sie haben Angst vor böswilliger Zauberei, weil Ihr Arbeitskollege oder gar Ihre Nachbarn Ihnen nach Schaden trachten? Besorgen Sie sich in der örtlichen Apotheke oder bei dem netten Straßenverkäufer mit den großen Taschen und dem dunklen Mantel, häufig in der Nokturngasse anzutreffen, ein Murtlap. Selbstverständlich kennen Sie die Murtlap-Essenz, welche Schnitte und Abschürfungen verheilt, doch geht es viel mehr um das Gewächs, welches auf dem Rücken des rattenartigen Meereswesen wächst. Legen Sie dieses, es erinnert an eine Seeanemone, drei Wochen lang in Tümpelwasser ein bevor Sie es verzehren (keine falsche Scheu, schlagen Sie richtig zu!) und ihre Widerstandskraft gegen Flüche und Zauberei steigt rasant an. Seine Wirkung entfaltet sich doch erst, so bald Ihr Ohrhaar eine purpurrote Farbe annimmt. So lange ihre Widerstandskraft erhöht ist, bleibt die Farbe, doch ist dies ein geringer Preis für Ihre Sicherheit, nicht?
5. Sie haben ein gewaltiges Problem damit, zu putzen? Aufräum- und Reinigungszauber liegen Ihnen nicht? Dann legen Sie sich unbedingt ein Bundimuns zu. Das Ministerium hat schon vor vielen Jahren das Gerücht verbreitet, dass diese grünlichen Wesen mit Augen und spindeldürren Beinchen ganze Häuser zum Einsturz bringen können, da die Fundamente angegriffen werden. Dies ist aber, wie so vieles vom Ministerium, lediglich eine Lüge um Hexen und Zauberer weiterhin abhängig von Reinigungsflüssigkeiten zu machen, die Sie kaufen müssen! Tatsächlich fressen Bundimuns, die weltweit vor kommen, Schmutz und Staub. Sollte ein Verwesungsgestank auftauchen, dann ist das Tier, dass eine ausgesprochen kurze Lebensspanne hat, leider verstorben und Sie müssen sich ein neues zulegen. Sie müssen den Kadaver nicht einmal suchen und entfernen, dass übernimmt Ihr neuer Freund und Helfer so gleich!
6. Falls Sie für Ihre nächste Gartenparty ein absolutes Topgetränk brauen wollen, welches alle umhauen wird: Pressen Sie den Saft aus den Blüten des Flutterby Bush. Das süßliche Gebräu, welches Sie am Besten mit Wasser aufgießen sollten (ein Verhältnis von 1:5 wird empfohlen) wird der absolute Renner. Noch ist es ein absoluter Geheimtipp, doch Vorsicht – Ihre Gäste werden nicht genug bekommen können.
7. Sie möchten ein paar Kilo für den Strandurlaub abnehmen? Ihr Partner hat zugelegt und Sie finden Ihn nicht mehr so attraktiv wie einst? Dann trinken Sie selbst (oder schieben es Ihrem Partner unter) täglich einen halben Liter Gillyweed-Saft. Die Kilos werden nur so purzeln! Allerdings sollten sie vorgewarnt werden. Der Saft schmeckt nicht besonders gut und es könnte sein, dass Sie sich erbrechen müssen. Leider neutralisiert Zucker oder sonstige Zugaben die Wirkung. Doch wer schön sein will muss bekanntlich leiden .. Zumindest eine Zeit lang. Danach können Sie wieder richtig schlemmen.
8. Falls Sie Neues erleben wollen, doch Ihre familiären und/oder beruflichen Pflichten lassen dies nicht zu, empfehle ich Ihnen wärmsten eine esoterische Erfahrung, welche Sie durch die Pflanze Puffapod erleben können. Nehmen Sie eine der scheinenden Bohnen und essen diese (nur in sicherer Umgebung und bevorzugt unter Aufsicht!) und Sie werden ein wahrliches Feuerwerk der Empfindungen und Farben wahrnehmen. Die Bohne sorgt für einen Rauschzustand, der schätzungsweise drei Stunden anhält. Danach sollten Sie sich allerdings einen Horklump-Muffin und einen Ingwertee im Mondschein gönnen, damit Sie wieder in die Realität zurückkehren und all die gewonnen Eindrücke verarbeiten können.
15.06.2001, veronique bordeaux
Re: Daily Prophet: Ausgabe 12, Juni
von DailyProphet am 14.06.2018 13:03Anstatt einer Verherrlichung, welche regelmäßig in diesen Theorien angewandt wird, sollte man wohl mal realistisch die Verhaltensweisen und Erscheinungen dieser sogenannten Götter betrachten. Also sollte man diesbezüglich auch den Gedanken in Betracht ziehen, dass wir wohl zwar von einer höheren Macht kontrolliert werden, aber diese uns keinesfalls wohlgesinnt ist, ganz im Gegenteil. Doch bevor die genaue Theorie hier erläutert werden soll, erst mal einiges zu deren Entstehungshintergrund:
Entwickelt wurde die Theorie erst kürzlich, sie fand ihre Vollendung am 9. Juni diesen Jahres, was schließlich nur wenige Tage her ist. Entwickelt wurde sie beinahe zeitgleich von zwei verschiedenen Philosophinnen, welche erst in den letzten Zügen der Entwicklung dieser Theorie zusammentrafen und sich zur Vollendung austauschten. Eine davon, namentlich Noctiluca Czechia, arbeitete bereits seit langen Jahren an diesem Gedanken und laut eigener Aussage kam ihr dieser in einer sehr schweren Zeit, in welcher sie große Verluste erleiden musste. Jedoch verschwieg sie im Interview, um welche Verluste es sich handelte, sagte allerdings aus: „Mir wurde klar, dass uns der Gott oder die Götter, dort oben im Himmel, nicht gnädig sein können, wenn sie uns solch Unheil zu Teil werden lassen. Ich konnte mir bis vor kurzem noch einreden, dass ich auch teilweise mein eigenes Schicksal zu verschulden hätte, doch das was mir geschehen ist, kann nicht mehr nur mein Verschulden sein. Also begann ich, mehr darüber nachzudenken und kam zu dem Schluss, dass es tatsächlich eine Theorie ist, die noch in unserem Wissensstand fehlt. Also arbeitete ich mehr daran, bis ich heute mithilfe meiner Kollegin hier zu dem Schluss kam: Unsere Götter sind Monster."
Besagte Kollegin nennt sich selbst Lacrima Oppidum und traf vor wenigen Monaten auf die Philosophin Czechia, mit welcher sie sich sofort verstehen konnte, denn auch ihr war der Gedanke kürzlich gekommen und sie hatte lange Zeit darüber nachgedacht und sich damit beschäftigt. Als sie schließlich also kooperierend an der Theorie feilten, kamen sie zu dem endlichen Schluss, dass ihrer Meinung nach der Gott oder die Götter, die man sich sonst vorstellt, unwahr sind und wir uns sowie andere damit belügen, wenn wir Lehren über diese verbreiten. Oppidum selbst bezog Stellung zu dieser Theorie: „Unsere Gottheiten, wie wir sie bisher kannten, sind nicht wahr. Denn so gutmütig kann niemand sein, dem eine solche Macht in die Hände gelegt wird. Vergleichend mit uns Menschen selbst, welche ebenso nicht mit großer Macht recht und gut handeln könnten, werden diese Götter ebenso wenig dazu in der Lage sein. Denn ein Schöpfer bringt stets sein Ähnliches hervor und sofern wir diesen Göttern tatsächlich dermaßen ähnlich sind, können sie nicht gut und pur sein, wie es in den anderen Theorien ausgedrückt wird, denn die Menschen sind nicht gut und pur, erst recht nicht, wenn ihnen Macht und Entscheidungsgewalt eigen wird."
Re: Quidditch League — 12. Ausgabe: Juni
von QuidditchLeague am 14.06.2018 12:16INFOS ZU BESEN & ZUBEHÖR
In den letzten Jahren machte der Besenhersteller Ellerby and Spudmore deutlich mehr Schlagzeilen damit, dass der Firebolt nach wie vor nur sehr langsam produziert wurde, trotz der weltweiten Nachfrage. Schuld daran sind die Kobolde, welche für das Unternehmen arbeiten und den beliebtesten Rennbesen seit dem Nimbus 2001 produzieren. Allerdings ist es allgemein bekannt, dass die magischen Wesen bei der kleinsten Provokation ihre Arbeit niederlegen und einen Streik beginnen, der äußerst hartnäckig ist. Doch nun, acht Jahre nach dem Randolph Spudmore seinen ersten Besen auf den Markt brachte, gibt es eine neue Generation die den magischen Sport Quidditch eine ganz neue Ebene heben wird. Der Firebolt Thunder ist ab sofort für jedermann vorbestellbar, auch wenn Spudmore einräumte, dass die Wartezeiten schon jetzt enorm sind – immerhin werden Großkunden bevorzugt und die ersten Exemplare die getestet wurden (und selbstverständlich keine Mängel aufwiesen) wurden als großzügiges Geschenk an diverse Quidditchspieler verteilt. Spudmore kündigte an, dass wir vermutlich bzw. hoffentlich bei den nächsten Spielen der noch laufenden Saison, und auch der nächsten, sehen können, wen er auserkoren hat.
Auch wie beim vorherigen Modell, sind gerade die fortschrittlichen technischen Details zu beachten. Ein weiteres Mal wurde auf Ebenholz zurückgegriffen, da dies, laut Spudmore, das beständigste Holz für einen Besen sei. Der Schweif besteht aus Haselnusszweigen für die Flexibilität und Birke für die Stabilität. Wie üblich ist er mit einem unbrechbaren Bremszauber belegt wobei dieser nun noch effektiver greift, das Bremsen dadurch aber für den Flieger nicht unbequemer oder gar gefährlicher macht. Die Metallteile des Besens sind wieder von der herausragenden Qualität für die Kobolde bekannt sind, doch zeigt sich hier ein deutlicher unterschied zu dem vorherigen Modell: Die Teile sind nun nicht mehr glatt, sondern weisen eine leichte spiralform auf, die die Stabilität erhöht und dem Besen auch ein charakteristisches Aussehen verleitet. Mit 180 Kilometer die Stunde ist das Nachfolgermodell ganze 30 km/h schneller und diese Geschwindigkeit erreicht er sogar eine ganze Sekunde vorher – nichts für blutige Anfänger. Auch die Präzision und die Balance wurden noch einmal komplett überholt, so dass es für einen gekonnten Flieger ein leichtes sein wird eine gute Figur auf diesem Besen zu machen. Preise gibt es erst auf Anfrage.
14.06.2001, COURTNEY BADDOCK
Quidditch League — 12. Ausgabe: Juni
von QuidditchLeague am 14.06.2018 12:1012. AUSGABE: JUNI
Re: Quibbler, Zwölfte Ausgabe (Juni)
von Quibbler am 13.06.2018 22:48
verschwörungstheorien
bei mord „something wicked deluxe"
Das zweite Album der britischen Zaubererband The Weird Sisters erhielt nach dem bahnbrechenden Erfolg eine Deluxe Version, welche sich auf ganze hundertfünfzig Exemplare beschränkte. Doch ging es wirklich darum, etwas Exklusives rauszubringen oder darum einen hohen Gewinn zu erzielen, da sich natürlich viele Fans für das Album mit dem hohen Sammlerwert interessierten? Nein! Tatsächlich wurde die Platte auf eine so geringe Stückzahl begrenzt, weil diese aus den Hörnern getöteter Flusstrolle geschaffen sind. Dadurch, dass diese Trollrasse allerdings nur kurze Hörner hat, käme eine hohe Anfertigung einer solchen Platte einem Massenmord gleich, der allerdings viel zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Der silbern glänzende Aufdruck des Covers wurde aus den Schuppen des seltenen Ramora Fisches gefertigt, der im Indischen Ozean beheimatet ist und, trotz diverser Vorschriften, ein beliebtes Ziel von Wilderern ist. Neben der Band ist, wie so oft, das profitgierige Ministerium in das gesamte Unterfangen eingeweiht!
13.06.2001, jovin u. holunder
Re: Quibbler, Zwölfte Ausgabe (Juni)
von Quibbler am 13.06.2018 22:02jovin u. holunder kommentiert
inspirierende gespräche
VON NYMPHEN, HERZSCHMERZ UND QUIDDITCH - MIT TRACEY DAVIS
Da ich zu erst, aufgrund ihres Namens allein, davon ausging, dass sie mit Sicherheit von dem bereits verjährten Davies-Drake-Skandal des Tagespropheten erfahren hatte, befragte ich sie aus Neugier dazu. Sie reagiert genervt und verdrehte dabei die Augen. Es war ein leichtes für mich zu erkennen, dass sie keineswegs angetan von dem Thema war, doch hakte ich weiter nach ob dies an ihrer Verärgerung lag, dass der Kapitän der Tutshill Tornados in ein schlechtes Licht gerückt wurde, schließlich erhielt allein der Tagesprophet und der entsprechende Journalist heftigen Gegenwind, oder ob ihre Abneigung daher rührte, dass Mrs. Davies ihrem Ehemann einen neuen, deutlich positiveren Artikel schenkte – immerhin war auch dies eine kontroverse Diskussion beim Quibbler.
Doch schien Ms. Davis nicht bewusst zu sein, dass ihre ehemalige Flamme (mehr dazu später) offensichtlich mittlerweile verheiratet zu sein und taxierte mich verwirrt. „Moment.. Ehefrau? Also glauben Sie ernsthaft, dass die beiden verheiratet sind?" Sie schien schon fast erschüttert zu sein, doch bemühte sich die grandiose junge Quidditchspielerin sehr die Fassung zu wahren und Stärke zu zeigen, sich für ihren Ex und dessen Neue zu freuen. Eifersucht und Trauer spiegelten sich in den grün-braunen Augen, deren Farben dem Moor, in welchem die Nymphen leben, Konkurrenz machen.
Wissend, dass dieses Thema diese selbstbewusste Frau doch sehr zu schaffen macht, wechselte ich aus Rücksicht das Thema und kam auf das eigentliche Thema zu sprechen: Quidditch. So erkundigte ich mich danach ob etwas an dem Gerücht dran sei, dass die Falmouth Falcons nur deshalb gegen die Wimbourne Wasps gewinnen konnte, weil der Schiedsrichter Jonathan Cumberya, bestochen wurde. Immerhin wurde ihm schon durch diverse Anstecker nachgewiesen ein Fan der Appleby Arrows zu sein, den verschworenen Todfeinden der Wasps! War etwa allein dies der Grund weshalb es den Falcons, die wohl nicht gerade für ihre elegante Spielweise oder gar ihr sportliches Auftreten bekannt sind, möglich zu gewinnen? Vehement wies sie den Vorwurf der Manipulation zurück.
„Ich kann dazu nur sagen, dass wir die Schiedsrichter sicherlich nicht bestochen haben. Was hätten wir davon? Wir trainieren hart, überlegen uns Taktiken und schauen uns unsere Gegner genau an. Wir analysieren ihre Techniken, um auf dem Feld gut dagegen ankommen zu können. Einen Schiedsrichter zu bestechen, um an einen Sieg zu kommen ... ich bitte Sie, das ist lächerlich! Wir gewinnen unsere Spiele, weil wir uns ins Zeug legen, jeder von uns unglaublich talentiert ist, und, weil wir wissen, was wir tun!"
Es war definitiv kein Schweres die Ernsthaftigkeit hinter ihren Worten zu erkennen und die Intensität mit der sie sprach, verschlug mir beinahe die Sprache. An den üblen Gerüchten ist ganz sicherlich nichts dran und wer auch immer diese in die Welt gesetzt haben sollte, sollte sich schämen. Zutiefst! Und sich bei Ms. Davis und den anderen Spielern der Falcons für sein unsittliches Benehmen entschuldigen. Ich stimmte ihr schließlich zu, zumal auch ein weiser Reporter der Quidditch League erst kürzlich in einem Artikel angemerkt hatte, dass die Falcons mit vollem Körpereinsatz spielen würden – was vollkommen stimmt.
Auf meine Frage hin, ob sie stolz auf ihr Team sei und wie sie sich mit ihren Kameraden verstehen würde, antwortete sie mit einem breiten Lächeln auf den Lippen. Stolz glitzerte in ihrem Blick und das zerbrechliche Mädchen von vorhin erblühte nun wieder zu einer energiegeladenen jungen Frau, während sie mir auf meine Fragen euphorisch antwortete.
„Ich könnte platzen vor Stolz! Wir verstehen uns untereinander alle wirklich gut. Wir sind ein eingespieltes Team, was man auch auf dem Feld sieht. Wir unterstützen uns gegenseitig und versuchen auch stets füreinander da zu sein."
Finden Sie, mein lieber Leser, nicht auch, dass das wahrhaftig rührend ist? Es scheint mir, dass die Falcons, von heute an mein liebstes Quidditchteam, nicht nur eine Mannschaft sind, sondern eine Familie. Wäre ich nicht so sagenhaft professionell in diesem Moment gewesen, wären mir sicher einige Tränen der Rührung in die Augen gestiegen, doch vergießen Sie an meiner Stelle Ihre Freude! Allerdings inspirierten mich ihre Worte außerordentlich, weswegen ich es mir nicht nehmen ließ, ihrer großartigen Persönlichkeit und, dass sich andere Menschen eine Menge von ihr abschneiden können, ein Kompliment zu machen. (Sie kann das Trinken von Ingwer bei Mondschein übrigens als Unterstützung der Konzentration vor einem wichtigen Spiel und um den Geist zu lösen, nur empfehlen.)
Natürlich kamen wir bei einem anregenden Gespräch über Quidditch, welches ihr größes Glück darstellt, und dem Thema wie man seine Leidenschaft zum Beruf macht („Durch sehr viel Arbeit. Man muss sich auf jeden Fall reinhängen und dafür sorgen, dass man auffällt. Also nicht im Sinne von Aussehen, Charakter oder sonstiges. Man muss auf dem Feld auffallen – positiv natürlich. Es ist ein schwerer Weg, aber es lohnt sich auf jeden Fall.") auf ihr Privatleben zu sprechen. Laut eigener Aussage, sei es „nicht immer einfach einen perfekten Übergang zwischen Beruf- und Privatleben zu haben, aber nach einer Weile bekommt man das schon irgendwie in den Griff." Tracey dementierte auch das Gerücht, dass zwischen ihr und einem gewissen Muggelzauberer namens Ashton Berrow, eine Beziehung entstehen würde.
Allerdings erfuhr ich nach dem Interview von einer ehemaligen Mitschülerin Davis', Marie J., dass Tracey mit dem zuvor angesprochenen Roger Davies zu Schulzeiten eine turbulente Beziehung führte, die negativ endete. Angeblich sollen sie seit dem nur noch streiten, sobald es zu einem Gespräch kommt. Trotz des Hasses, scheint es zumindest von ihrer Seite aus, noch eine Menge Liebe für ihren ehemaligen Lebensgefährten zu geben, der sein Glück allerdings in einer anderen Frau gefunden hat. Obwohl sich die Frage stellt, ob Lexi und Roger noch liiert sind? Schließlich berichtete der Tagesprophet erst vor kurzem, dass er Single sei – eine ungeahnte Wendung in der harmonisch scheinenden Ehe? Wird es bald eine öffentliche Schlammschlacht geben? Ist Tracey, diese wundervolle inspirierende Persönlichkeit, vielleicht sogar der Grund? Mehr dazu wird es im Laufe der Zeit geben.
Top Secrets von Tracey Davis, die sie exklusiv beim Quibbler preisgegeben hat:
- Sie trinkt ihren Kaffee mit Johanniskraut
- Man kann ihr mit Muggelzaubertricks imponieren
- Sie unterstützt die These, dass die Mondphase in der man geboren wurde zum späteren Erfolg im Leben beiträgt
- Sie richtet sich schon bald ein Postfach ein – die Adresse wird hier bekannt gegeben
- Sie liest den Quibbler in ihrer Freizeit
- Madame Desdemona Moonfall hilft ihr dabei ihr privates Liebesglück zu finden
13.06.2001, jovin u. holunder







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