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Mercy
Gelöschter Benutzer
Re: Schreibpartner
von Mercy am 01.09.2018 18:37@ Rief
Was hälst du von einem Play mit Rief & Mercy ?
Re: Quidditch League — 14. Ausgabe: August
von QuidditchLeague am 31.08.2018 23:36ALLES RUND UM QUIDDITCH!
Eine neue Saison hat begonnen!
Endlich ist es soweit: Der nervenaufreibende Kampf um den Pokal der britischen und irischen Quidditch-Liga geht in die nächste Runde! Mit einer spannenden und vom Können zweier begabter Jägerteams geprägten Partie eröffneten die Caerphilly Catapults und die Wigtown Wanderers letzten Sonntag, am 26. August, die Quidditchsaison 2001/2002. Mit diesen Teams sind Sie nicht allzu vertraut? Keine Sorge, vor einem zusammenfassenden Spielbericht für alle, die dem Eröffnungsspiel nicht beiwohnen konnten, haben wir noch einen kurzen Faktencheck über beide Mannschaften parat.
Die Caerphilly Catapults
• Gründung: 1402 in Caerphilly, Wales
• Roben: Hellgrüne Umhänge mit roten, vertikalen Streifen
• Errungenschaften: Achtzehnmal Ligameister und einmalige Gewinner der Europameisterschaft
• Rivalen: -
• Geschichte: Als Andenken an ihren früheren, schon mit 27 Jahren und damit viel zu früh verstorbenen Spieler Dai Llewellyn, wegen seiner waghalsigen Flugmanöver auch als "Dangerous" Dai Llewellyn bekannt, der im Griechenlandurlaub von einer Chimära gefressen wurde, verleihen sie jedes Jahr eine Medaille an einen Quidditchspieler, der sich an besonders tollkühne Spielmanöver herangewagt.
• Besondere Eigenschaften: -
• Berühmte Spieler: Dai Llewellyn (Jäger, 1960er)
Die Wigtown Wanderers
• Gründung: 1422 in Wigtown, Schottland
• Roben: Blutrote Umhänge mit einem silbernen Fleischerbeil auf der Brust
• Errungenschaften: -
• Rivalen: -
• Geschichte: Ursprünglich waren die Wigtown Wanderers ein Privat-Club der Zaubererfamilie Parkin. Im Gegensatz zu heute, wo der Erfolg des Teams leider ausbleibt, gewann die Mannschaft in ihrer Anfangszeit fast alle Spiele. Kritiker behaupten jedoch, dass das weniger am spielerischen Können der Teammitglieder, sondern vielmehr an der bedrohlichen Ausstrahlung ihres Vaters Walter Parkin lag, der mit seinem Zauberstab in der einen und einem Fleischermesser in der anderen Hand am Spielfeldrand stand und das gegnerische Team nicht aus seinen finster dreinblickenden Augen ließ.
• Besondere Eigenschaften: Auch heute noch werden sämtliche Spielpositionen vorzugsweise mit Mitgliedern der Parkin-Familie besetzt.
• Berühmte Spieler: Die Originalbesetzung des Teams, bestehend aus den sieben Töchtern und Söhnen des Metzgers Walter Parkin.
Das Auftaktspiel zum Beginn der neuen Saison lockte besonders viele Quidditchfans ins Stadion der Catapults in Caerphilly, Wales. Die Reihen waren dicht besetzt, die Plätze komplett ausverkauft. Die Teams, denen die Ehre zuteil wurde, das Eröffnungsspiel zu bestreiten, schienen sich der hohen Erwartungshaltung der Zuschauer bewusst zu sein und lieferten sich von der ersten Minute an einen erbitterten Kampf um den Quaffel. Selbst den geübten Quidditchfans unter den Zuschauern fiel es zeitweise schwer, dem außergewöhnlich flinken Ballwechsel zu folgen. Dabei gelang es den Jägern der Wanderers, den Quaffel immer wieder unter ihre Kontrolle zu bringen, indem sie gekonnt einen Spielzug einsetzten, den die erste Aufstellung der Wigtown Wanderers von 1422 erfunden und in den folgenden Jahren bis zur Perfektion weiterentwickelt hatte: Parkin's Pincer. Bei diesem Manöver greifen alle drei Jäger gemeinsam in der Formation einer Zange einen Jäger des Gegnerteams an, vorzugsweise den im Quaffelbesitz. Clever eingesetzt sicherte er dem Team schon oft den Ballbesitz und so konnten die Wanderers auch am Sonntag mehrere Tore schießen.
Während die Jäger beider Mannschaften auf dem Feld wahre Glanzleistungen vollbrachten, verlief das Spiel für die Treiber eher ruhig. Es schien fast, als sei besonders das Treiberteam der Wanderers gedanklich noch in der Sommerpause hängengeblieben. Immerhin gelang es ihnen meist, die Klatscher, die mehr oder weniger selbst für Action sorgen mussten, von ihrem jeweiligen Team fernzuhalten. Nur einmal, ca. fünfunddreißig Minuten nach Spielbeginn, gelang es einem Treiber der Catapults beinahe, einen Jäger der Wanderers mit einem Klatscher vom Besen zu fegen. Nur durch ein Ausweichmanöver in letzter Sekunde konnte sich dieser noch retten, verlor jedoch den Quaffel an die Caerphilly Catapults.
Nach einer Dreiviertelstunde etwa gelang es dann dem Sucher der Catapults, dem intensiven Hin und Her ein Ende zu setzen, indem er nach einem kurzen Rennen mit seinem Konkurrenten von den Wigtown Wanderers, bei dem er allerdings von Anfang bis Ende die Oberhand behielt, den Schnatz zu fangen und die entscheidenden 180 Punkte für sein Team zu holen. Somit endete das erste Spiel der Saison mit einem Spielstand von 160 zu 240 und einem verdienten Sieg für die Caerphilly Catapults.
31.08.2001, JOLENE PARKER
Quidditch League — 14. Ausgabe: August
von QuidditchLeague am 31.08.2018 21:4014. AUSGABE: AUGUST
Re: Daily Prophet: Ausgabe 14, August
von DailyProphet am 31.08.2018 17:51Doch nicht nur das, besonders die Anzahl registrierter schwarzmagischer Verbrechen in Großbritannien ist seit dem Sieg Harry Potters über Voldemort, der mit bürgerlichem Namen Tom Riddle hieß, und damit dem Ende des Krieges stark zurückgegangen, von etwa 2800 (1997) auf 263 (2000) Delikte im Jahr. So niedrig war die Zahl schwarzmagischer Straftaten zuletzt 1983, kurz nach dem Ersten Zaubererkrieg. Auch die Härte bzw. Intensität der noch vorkommenden Vergehen ist deutlich gesunken. All das, obwohl die Methoden zur Entdeckung und Aufklärung von Straftaten dieser Kategorie seitdem ständig weiterentwickelt und verbessert wurden, um ein erneutes Erstarken dieses gefährlichen Gedankenguts zu unterbinden. Der gegenwärtige Leiter der Aurorenzentrale, Gawain Robards, sagte in einem kurzen Interview dazu: „Wir versuchen, uns stetig zu verbessern. Als Auroren haben wir uns freiwillig verpflichtet, die magische Gesellschaft vor jedweder Form von Bedrohung zu schützen, ganz besonders vor schwarzmagischen Angriffen, und diesen Job nimmt jeder hier sehr ernst. Was in den Jahren vor 1998 und auch schon im Zuge des Ersten Zaubererkriegs passiert ist, ist schrecklich. Für die meisten von uns ist es sogar ein persönliches Anliegen, dafür zu sorgen, dass eine solche Bewegung nie wieder entstehen kann und falls sie es irgendwann in hoffentlich sehr ferner Zukunft doch tut, dass wir dann darauf vorbereitet sind, damit wir handeln können, bevor jemand verletzt wird."
Derzeit arbeitet die Aurorenzentrale der Abteilung für magische Strafverfolgung mit großem Erfolg daran, die Geschehnisse des letzten Zaubererkrieges aufzuarbeiten und Hexen wie Zauberer, die an den grausamen Gewalttaten beteiligt waren, aufzuspüren, um sie ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Damit versucht das Ministerium gleichzeitig, sich das Vertrauen der magischen Bevölkerung zurückzuerarbeiten, das in dem peinlichen Skandal rund um die Auferstehung Lord Voldemorts und deren Vertuschung durch das Zaubereiministerium schwer geschädigt wurde. Der damalige Zaubereiminister Cornelius Fudge hatte seinerzeit trotz glaubwürdiger Zeugen wie dem berühmten und für seine Weisheit weithin geschätzten Zauberer Albus Dumbledore und dem Auserwählten, Harry Potter, alle Zeichen der Wiederkehr Voldemorts ignoriert und die Berichterstattung darüber unterdrückt. Ein Auftauchen Voldemorts im Ministerium zwang ihn 1996 zur Änderung seines Standpunkts und führte seinen Rücktritt herbei. Das Vertuschen der Tatsache, dass einer der mächtigsten schwarzen Magier, die je gelebt haben, dabei war, seine alte Macht wiederzuerlangen, kostete die Zauberergemeinschaft wichtige Zeit und die Möglichkeit, sich auf den zweifellos unausweichlichen Kampf vorzubereiten. Doch heute ist das Merlin sei Dank nicht mehr von Bedeutung. Dank mutiger Hexen und Zauberer wie Ron Weasley, Hermine Granger und Harry Potter konnte Lord Voldemort alias Tom Riddle schlussendlich besiegt werden und die magische Gemeinde konnte mit dem Wiederaufbau beginnen. Den tapferen Kämpfern und tragischen Opfern des Zweitens Zaubererkrieges haben wir es zu verdanken, dass wir heute im friedlichsten Großbritannien seit fast zwanzig Jahren leben.
Daily Prophet: Ausgabe 14, August
von DailyProphet am 31.08.2018 17:47Re: Schreibpartner
von Rief am 31.08.2018 12:16Ich habe Benicio, Sofian, Ksenija und Rief im Angebot. Einfach melden. Ich würde mich wirklich freuen.
Re: Quibbler, Vierzehnte Ausgabe (August)
von Quibbler am 30.08.2018 12:27verschwörungstheorien
dravies - gerücht oder heimliche liebe?
Genau das ist eine Frage, die sich nicht nur die Leser seit längerem, sondern auch vereinzelte Journalisten des Klitterers dadurch stellen. Ich habe mich dieser Frage angenommen in dem Willen, herauszufinden, was hinter dieser Vermutung steckt und die Ergebnisse sind so schockierend, wie sie herzerweichend sind. Doch fangen wir ganz am Anfang an.
Nicht nur bei der Recherche gilt ein andauerndes Motto das da wäre: Back to the roots. Und so begann ich mit meinen Nachforschungen damit, erste Artikel des Journalisten Raphael Drake aus diversen Ausgaben des Tagespropheten von anno dazumal zu durchstöbern und nach interessanten Hinweisen auf eine bereits damals vorhandene Liebe zu Roger Davies zu durchforsten – mit Erfolg, möchte man sagen. Bereits in der ersten Ausgabe in einem der ersten Artikel des inzwischen – womöglich zu Unrecht – geächteten Journalisten fand ich in einem Satz einen Hinweis darauf, dass er Davies wohl bereits damals deutlich mehr gemocht haben könnte. Nicht nur berichtete er dort umfangreich von Zauberstäben, was zweifelsohne eine unterschwellige Anspielung auf seine Neigung zum anderen Ufer ist, sondern auch drückte er in folgendem Satz seine Zuneigung zu Davies offensichtlich aus:
„Somit wäre bewiesen, dass auch aus anderen Substanzen Zauberstäbe hergestellt werden können, nur inwieweit diese Erkenntnisse sich positiv auf die Zukunft der Zaubererwelt auswirken, sei noch abzuwarten."
Selbstverständlich steht in diesem Satz der verwendete Begriff „Substanzen" viel mehr für die Bestandteile, die man benötigt, um eine Liebe oder eine Beziehung zwischen zwei Leuten aufzubauen und Drake äußert damit also offensichtlich sein Bedürfnis eines solchen Verhältnisses zu Davies, spielt er darauf an, dass diese „anderen Substanzen", wie er es nennt wohl alternative Partner wie er sind, die Davies jedoch über seinen Ruhm in der Quidditch Liga übersieht. Auch die hier erwähnten Zauberstäbe stehen, ähnlich wie zuvor, symbolisch für eine homoerotische Liebe, die aus den Substanzen, also Davies und Drake, wie letzterer hofft, hergestellt werden soll und dass er sich wünscht, dass die Erkenntnis der Möglichkeit einer solchen Bindung die Zukunft der beiden positiv beeinflusst. Auch nutzt er hier das Stilmittel der Hyperbel, indem er seine und die Zukunft Davies' metaphorisch als „Zaubererwelt" bezeichnet, was natürlich bedeutet, dass ihm diese Liebe ebenso wichtig ist wie das wohl der restlichen Welt. Oder vielmehr, dass Davies und die Beziehung zu diesem ihm die Welt bedeutet. In der Hoffnung dass Davies diesen Artikel zu lesen bekam, veröffentlichte Drake diesen Ruf an seinen Liebling in der Ausgabe vom 18.10.2000.
Jedoch nur einen halben Monat später, in der Ausgabe vom 02.11.2000 folgte der Artikel, der den gigantischen Davies-Drake-Skandal auslöste, inzwischen in aller Welt bekannt. Dabei stellte Drake heraus, dass Davies angeblich ein manipulativer und seine Mitspielerinnen verführender Kapitän sei, was offensichtlich eine Tat aus Eifersucht ist. Allein aus der Veröffentlichung des Artikels lässt sich erkennen, dass Davies scheinbar den vorherigen Artikel von Drake entweder nicht erhalten oder nicht verstanden hat und demnach nicht auf diesen Hilferuf eingegangen ist, wurden die beiden seitdem auch nicht miteinander gesehen. Nach der Veröffentlichung der Davies-Offenbarung bat ich den verantwortlichen Journalisten um ein Interview, um diesbezüglich einige Fragen, die uns Dravies-Freunden durch den Kopf gingen beantwortet zu kriegen. Prägnant stellten sich dabei die folgenden Aussagen seitens Drake heraus:
„Warum wollen sie das wissen?"
„Davies ist ein vom Erfolg geblendeter Flubberwurm."
„Womöglich war der Artikel eine Überreaktion, ja."
„Nein, Sie können nicht mein Tagebuch lesen!"
Eindeutig spiegeln sich in diesen Aussagen die vier Phasen der Trauer nach Verena Kast wieder, eine Psychologin in der Muggelwelt, die durchaus wusste, einen menschlichen Trauerprozess zu analysieren. In der ersten Phase geht es dabei um ein Ablehnen der Tatsachen und eine Nichtakzeptanz, was sich natürlich in der ersten Aussage wiederspiegelt. „Warum wollen sie das wissen?", ist eindeutig eine abweisende Gegenfrage auf meine Frage gewesen, wodurch Drake zeigt, dass er scheinbar einen Verlust oder eine Situation nicht akzeptieren will, die wohl das Schreiben dieses Artikels verursachte. Die zweite Phase zeigt sich durch zusammenbrechende Emotionen und Wut, welche sich auch durch Beleidigungen äußern kann, so wie es auch hier zu beobachten ist. Und da die Beleidigung von Drake direkt gegen Davies ging, kann man vermuten, dass dieser auch Auslöser für diese Trauer ist. Auch die nächste Aussage, die der dritten Phase, der Phase der Akzeptanz zuzuordnen ist, deutete darauf hin, dass Drake den Artikel aus einer deutlich tieferen und emotionaleren Intention heraus verfasste, als es anfänglich den Anschein machte. Er akzeptiert dort die Tatsache, dass es andere Wege geben muss, um seiner Liebe Ausdruck zu verleihen und laut verlässlichen Quellen tat er dies kurz darauf.
Aus einiger Entfernung beobachtete ein anonymer Zeuge, wie in der Nacht der Weihnachtsgala des Tagespropheten am 8. Dezember 2000 Davies mit einer jungen Frau auf der Tower Bridge scheinbar einen romantischen Moment genoss, als Drake intervenierte und eine sehr hitzige Diskussion ausbrach. Zwar verstand der Zeuge keine direkten Aussagen, jedoch verstand er Bruchstückhafte Wortfetzen seitens der Parteien:
Davies: „[...]* Wer gibt dir das Recht, solche Lügen über mich zu verbreiten?"
Drake: „[...] Ich denke wenn du diese Frage noch stellen musst, Roger Davies, dann hast du den verdammten Artikel nicht verstanden"
Davies: „[...]Was ich antworte, [...] wird dich [...] erreichen. [...] Fähig, in der richtigen Welt zu leben, [...] wirst du [...] in deinem Leben [...] Glück verspüren."
*Diese Teile fehlen in dem Bericht des Zeugen, da er sie akustisch nicht verstand, jedoch versicherte er selbst mehrfach, dass diese Worte deutlich unwichtig für das Verständnis der Situation waren.
Wie hier klar zu erkennen ist, wandelt sich der ausgeartete Streit zwischen den Liebenden schnell zu einigen beruhigenden Worten seitens Davies, um Drakes geschundene Seele zu beruhigen. Er hat wohl erkannt, was der junge Journalist für ihn empfindet und spielt hiermit darauf an, dass Drake nicht mehr lange wird auf ihn warten müssen, bevor er dann mit seiner Begleitung des Abends verschwindet. Drake bleibt aus der Fassung und reglos zurück, bevor er nach einer Weile ebenfalls das Weite sucht.
Folgend auf diese Situation hörte man lediglich noch in dem Statement des Tagespropheten über den Skandal etwas von den beiden in Kombination, etwas das hier nicht hergehört und so nur erwähnt bleiben soll. Viel eher sei zu erwähnen, dass ein weiterer anonymer Zeuge vor kurzem beobachten durfte, wie die beiden sich wohl heimlich im Tropfenden Kessel trafen. Der Zeuge berichtete von zwei männlichen Gestalten, welche er vage im schummerigen Licht des Pubs hatte erkennen können. Einer von ihnen trug den für Drake typischen Haarschnitt, blonde Locken und einen langen dunklen Umhang. Der andere hatte eindeutig Davies' sportliche Statur, weshalb nunmehr kein Zweifel besteht, dass es sich bei den Gestalten um die beiden gehandelt haben muss. Der Zeuge berichtete, dass die beiden eine Weile redeten und gemeinsam einen tranken, wobei sich die Hände mehr als oft berührten und zum Schluss verabschiedeten sie sich mit einem kleinen aber feinen Abschiedskuss, etwas das die begeisterten Fans von Dravies wohl zum Ausflippen gebracht hätte.
Mithilfe dieser Ausführung ist nun also mehrfach bewiesen, dass Davies und Drake zumindest mehr als verhasste Rivalen sind und dass diese Affäre bereits seit längerem fern von neugierigen Blicken läuft. Der Skandal war damit lediglich ein öffentliches Ausleben des typischen Beziehungsdramas zweier für einander bestimmte Seelen, die sich noch finden mussten, um nun ein glückliches Leben miteinander zu beginnen. Wir wünschen Dravies viel Glück bei ihrem hoffentlich bald folgenden Outing.
30.08.2001, lady sunshine
Quibbler, Vierzehnte Ausgabe (August)
von Quibbler am 30.08.2018 12:18
V I E R Z E H N T E A U S G A B E ( A U G U S T )
Re: Wiese
von Lucian am 27.08.2018 22:33Wäre ich selber nicht gerade so angepisst und würde sich Roger gerade mit einer anderen Person am unterhalten, hätte ich es sicherlich interessant gefunden die Veränderungen in seiner Mimik zu beobachten. Nicht, dass ich ein Mensch war der gut im analysieren der menschlichen Psyche war oder der Stimmungsveränderungen groß mitbekam – gut, vermutlich war es bei mir weniger das Problem, dass ich es nicht registrierte, sondern viel mehr, dass es mich zu wenig interessierte, als das ich sonderlich viel darauf gab. Zumindest bei den meisten Personen. „Du scheinst es offensichtlich etwas anders zu sehen, aber die meisten Leute probieren es ganz gerne mal mit der Wahrheit." Die Tatsache, dass es nicht nur etwas ironisches hatte, dass gerade ich von Ehrlichkeit sprach, sondern einen Hauch, oder wohl eher einen Wirbelsturm, Doppelmoral, ließ ich unbeachtet. Immerhin konnte er ja nicht wissen, dass ich Tessa ein bisschen Unsinn erzählt hatte und ansonsten konnte ich mich zumindest gerade nicht daran erinnern wann ich ihn angelogen bzw. in Interviews nicht die Wahrheit gesagt hatte. Ich war ohnehin eigentlich mehr der Typ dafür, dass ich einen Teil der Wahrheit wegließ – was es, in meinen Augen, nicht zu einer Lüge machte. Vermutlich war es mein eigener Fehler, dass ich mich darüber aufregte. Immerhin hätte ich mir das nach den Monaten, in denen ich Roger näher kennengelernt hatte, schon längst denken sollen. Ich konnte, wo ich jetzt drüber nachdachte, mir nicht einmal erklären wieso ich ihm vorwarf, dass er eigennützig handelte. Schließlich war dies etwas, dass ich sonst auch tat. Doch wollte ich mich auch nicht näher mit dem Grund auseinandersetzen, viel mehr war es mein Ziel Symptome zu bekämpfen und in diesem Fall hieß das eben Roger seinen Fehler vorhalten. „Oder hast du etwa angst vor der Wahrheit? Angst davor wie die Leute reagieren könnten?" Deutliche Provokation lag in meiner Tonlage; ein unausgesprochenes Angsthase oder auch Du bist feige hing in der Luft. „Jemand, der sich eine gefühlte Ewigkeit über einen dämlichen Artikel vom Tagespropheten aufgeregt hat, der wohl gemerkt schnell korrigiert wurde, sollte anderen eventuell nicht ankreiden, dass sie etwas ernst nehmen."
Ich konnte mir ein spöttisches auflachen nicht verkneifen, nicht, dass ich es versucht hätte, immerhin passte es meiner Meinung gerade hervorragend, während ich zeitgleich eine Augenbraue anhob. „Natürlich. Deine Teamkollegin und da läuft nichts. Sei nicht albern, Davies. Jeder kann sich denken was zwischen diversen Spielerinnen und Spielern läuft. Aber angeblich sind sie alle nur ein Team, eine große glückliche Familie oder einfach nur enge Freunde – leg eine neue Platte auf, die Leier kennt nämlich selbst der allerletzte Journalist." Im Gegensatz zu ihm nahm meine Stimme keinen kühlen Ton an, viel mehr hörte es sich an, als würde ich mich mit einer Person unterhalten, die ich absolut nicht für voll nahm oder die sich auch nur im entferntesten auf meinem Level befand.
Bei seinen folgenden Worten konnte ich nicht verhindern meine Lippen fest aufeinander zu pressen. Ich wollte ihm nicht zeigen wie sehr sich seine Worte gerade angefühlt hatten als hätte er mir einen Schlag in die Magengrube verpasst; auch wenn man dennoch sehen konnte, dass seine Aussage mir deutlich missfiel. Auch wenn ich jetzt, einfach aus Prinzip, mit irgendwem flirten wollte, wollte ich eigentlich mit niemandem flirten. So paradox dies auch klang. „Aber natürlich kannst du das, tu dir keinen Zwang an.", presste ich schließlich hervor, obwohl ich eigentlich besonders fröhlich klingen wollte – nicht einmal mehr spielen konnte ich es in diesem Augenblick. „Nur weil man sich bei dir keine Mühe geben muss, heißt es nicht, dass man es verlernt. Dementsprechend brauchst du dir um mich keine Gedanken zu machen. Du solltest aber nicht vergessen nur Frauen anzuflirten, schließlich wollen wir ja nicht, dass dein ach-so-toller Ruf in Mitleidenschaft gezogen wird, nicht? Ich meine,.. Was wäre das nur für eine Schlagzeile beim Tagespropheten oder der Hexenwoche?" Auch wenn es sicherlich passend gewesen wäre so zu tun als klänge ich bestürzt, war meine Stimme eher hämisch. Vielleicht hätte man in meine Worte auch eine unterschwellige Drohung reininterpretieren können.
„Wenn du mich jetzt entschuldigen würdest. Niemand hat Interesse daran mit dir seine Zeit zu verschwenden." Sicherlich gab es mehr als genug Leute, die mehr als nur Interesse hatten ihre Zeit mit Roger zu „verschwenden", doch waren meine Worte eine unmissverständliche Anspielung auf sein Merlin verdammtes Interview gewesen. Die Tatsache, dass man dies auch zweideutig verstehen konnte und es für Roger sprach, merkte ich nicht einmal. Er wollte mit anderen flirten? Nur zu. Sollte er doch mit dieser Zoey flirten. Oder mit seiner Mannschaft. Meinetwegen mit jeder Quidditchspielerin der ersten Liga. Ich konnte das mindestens genauso gut. Was mich zu der Frage brachte wo sich eigentlich sämtliche Spieler meines Teams aufhielten. Auch wenn jene Frage unbeantwortet blieb, fiel mein Blick schließlich auf einen jungen Mann, der offenbar gerade allein zu sein schien. Eigentlich war er mir nur aufgefallen, weil unsere Blicke sich gekreuzt hatten. Vielleicht wäre er offen für ein Gespräch? Tessa, zu der ich eigentlich wollte, hatte ich in der Auseinandersetzung bereits vergessen. Ohne Roger noch eines weiteren Blickes zu würdigen ging ich geradewegs auf die Person zu, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort war – wenn es nach mir ging.
Re: Wiese
von Roger am 27.08.2018 11:46Seine Antwort fühlte sich ein wenig an wie ein Schlag vor die Brust, für einen Moment sah ich ihn einfach perplex an. Ich war passiert? Wie konnte es sein, dass er wütend auf mich war, wo wir uns doch heute noch gar nicht gesehen hatten? Hatte ich irgendetwas vergessen? Hatte er den bösen Zungen, die sich überall hier auf der Party tummelten, gelauscht, und sie sich ein bisschen zu sehr zu Herzen genommen? Ich war komplett ahnungslos, weshalb er denn plötzlich ein Problem mit mir hatte. Ich verstand nicht, was ich getan hatte, und ich verstand auch nicht, wovon er da redete. Sprachlos sah ich ihn an, mit leicht offen stehendem Mund, während ich versuchte, zu verarbeiten, was er gerade zu mir sagte. Wann hatte ich je behauptet, dass ich seine Meinung nicht schätzen würde? Und inwiefern erkannte ich denn seine Existenz nicht an? Ich war doch gerade hier, um mit ihm zu reden, oder nicht? Ich wusste nicht, was geschah, aber es versetzte meiner Laune jedenfalls einen ordentlichen Dämpfer. Egal, was es war, ich schätzte es nicht wert, wenn ich grundlos beschuldigt und derart vor den Kopf gestoßen wurde. Vor allem, da ich mich selbst nicht im Unrecht sah; ich hatte nichts getan, was eine solche Reaktion rechtfertigen würde, und ehrlich gesagt nervte es mich tierisch, dass Lucian seine schlechte Laune trotzdem an mir auslassen musste.
Langsam klickte es, je länger Lucian sprach, desto mehr fügten sich die Puzzleteile zusammen. Zumindest die, die erklärten, was er mir vorwarf — wie er sich das rechtfertigte, und weshalb er auf die Idee kam, deshalb sauer sein zu müssen, wollte sich mir nicht erschließen. Mein verwirrter Ausdruck war einem aufgebrachten gewichen. Wie genau ich mich fühlte, entsetzt, verständnislos, angegriffen, konnte ich nicht genau auseinanderhalten, den sogleich stieg eine Wut in mir auf, die alles überwältigte. Was gab ihm das Recht, so mit mir zu reden? Was ich dem Tagespropheten gesagt hatte war rein strategisch gewesen, hätte er es lieber gehabt, wenn ich der Zaubererwelt eröffnet hätte, dass ich Gelegenheitssex mit dem Kapitän einer anderen berühmten Quidditchmannschaft hatte? Ich sah mich um, und als ich mich vergewissert hatte, dass sich niemand in Hörweite befand, lehnte ich mich vorwärts zu ihm und knurrte: "Was, das wirfst du mir vor? Was hätte ich denen denn erzählen sollen? Es war ein Interview, verdammt, wieso nimmst du das so ernst?" Ich lehnte mich wieder ein wenig zurück, wenn nicht komplett, und musterte ihn, abschätzig. Ich hatte es bisher genossen, dass Lucian so unkompliziert war, vor allem im Vergleich zu allen Frauen, mit denen ich vor ihm etwas gehabt hatte, und ich verstand nicht, wieso er jetzt Drama machen musste. "Zoey ist meine Teamkollegin. Da läuft nichts, noch wird da jemals etwas laufen." Meine Stimme war kühl. Ich wollte ihm zeigen, wie albern er sich gerade verhielt. Mein Blick war mindestens genau so kühl; meine Stimmung war so schnell umgeschlagen, wie das britische Wetter. Von Sonnenschein zu Regenwetter in unter einer Minute. Ich wollte nichts weiter sagen, sondern Lucian sein lassen und gehen, mir jemand anderen zum Reden suchen, jemand, der meine Laune nicht herunterzog. Vielleicht war hier Azra ja irgendwo aufzufinden? Doch dann fiel mir auf, was seine Anschuldigung noch bedeutete. "Und selbst, wenn etwas mit Zoey laufen würde, was geht es dich an? Ich kann flirten, mit wem ich will, und du kannst es genauso. Oder weiß Lucian Bole nicht mehr, wie man flirtet?" Ich klang fast gehässig, doch das hatte er davon, wenn er wegen so etwas Lächerlichem beleidigt sein wollte. Ich verstand nicht, wieso er deshalb sauer auf mich sein musste, und ich sah es auch nicht ein, also bitte, wenn er giftig sein wollte, dann war das jetzt eben unser Ton. Ich wollte nicht, dass er jetzt weg ging, um mit irgendwem anderen zu flirten, genau so wenig, wie ich mit jemandem geflirtet hatte, oder die Absicht hatte, es noch zu tun. Aber ich wollte ihn provozieren, und ihm aufführen, wie sinnlos seine Argumente waren, und ich würde mir von ihm nichts verbieten lassen. Er hatte meine Aufmerksamkeit nicht für sich gepachtet.
GEBURTSDATUM
01.06.1978
TRIKOTNUMMER
21
TREFFERQUOTE
78.8%
HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
263km/h
GESPIELTE LIGASPIELE
22
GEWONNENE LIGASPIELE
16
Früher Jäger und Kapitän der Hausmannschaft von Ravenclaw, heute Jäger und seit 2000 auch Kapitän der Tutshill Tornados. Roger Davies' größte Stärken als Spieler liegen in seinem flinken, zielgenauen Passspiel und der intensiven, sowie vertrauten Zusammenarbeit im Jäger-Trio. Auch seine Strategie als Mannschaftskapitän beruht auf dem eingespielten Miteinander seines Teams und der Schnelligkeit, in der die hart antrainierten Manöver durchgeführt werden. Diese hohen Passgeschwindigkeiten bergen zwar ein großes Risiko, halten den Gegner aber auch dauerhaft in Atem, was die ausdauerstarken Tornados zu einem gefährlichen Konkurrenten im Kampf um den Quidditchpokal macht. Davies' bislang größte Leistung bestand darin, die Tornados bereits in seiner ersten Saison als Kapitän zum Sieg in der britisch-irischen Quidditch-Liga zu führen.


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