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Lilith

28, Weiblich

  Anfänger

Holyhead Harpies Quibbler Journalist Hufflepuff Abbruch Muggelstämmig Gut

Beiträge: 4

Re: Schreibpartner

von Lilith am 07.10.2018 11:22

Hallo, ein paar meiner Babies langweilen sich immer noch, also falls jemand interesse hat gern eine PN^^

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Lexi
Gelöschter Benutzer

Re: Abwesenheit

von Lexi am 02.10.2018 12:41

Ich möchte meine Mädels gerne für die nächsten zwei bis drei Wochen abmelden. Bei mir herrscht totales Chaos und Planung ist derzeit komplett nutzlos. Ich werde versuchen, hin und wieder online zu kommen, kann aber für nichts garantieren, schon gar nicht für Posts.

Bitte bis zum 21.10.2018 abmelden:

  • Lexi M. Davies
  • Zoey Shepherd
  • Scarlett Adams
  • Nerissa A. Brody
  • Aurélie Mercier
Eingetragen!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.10.2018 21:24.

QuidditchLe...

-, Männlich

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Beiträge: 48

Re: Quidditch League — 15. Ausgabe: September

von QuidditchLeague am 30.09.2018 23:57

 

ALLES RUND UM QUIDDITCH

MAGISCHE HÄNDE
Oder: Massagetherapeuten, die unbesungen Helden der Quidditchliga
 
Es gibt wenige Leute, die die Starspieler weich bekommen, doch Ian Kelly, der Massagetherapeut der Chudley Cannons, hat einige Tricks auf Lager, wie er das hinbekommt. Der gebürtige Ire hat einen Bart so orange wie das Logo seiner Mannschaft, und man kann nicht sagen, was breiter ist, sein Kreuz, sein Akzent oder sein Grinsen, als wir uns zusammen setzen, um seine Arbeit zu diskutieren.

Wie gefällt Ihnen Ihr Job?
„Es macht mir unglaublich Spaß! Es ist recht nett, die Spieler mal ausspannen zu sehen, sowohl körperlich als auch in ihren Köpfen. Massage ist mehr als nur für die Muskeln wohltuend, es tut auch der Seele gut. Oftmals unterhalten sie sich mit mir über ihr Privatleben und ihre Probleme, es ehrt mich sehr, dass sie sich mir so öffnen können."
Wie ist es so, die Chance zu haben, diese harten Sportler so richtig durchkneten zu können?
„Manchmal tut es den Spielern ein wenig weh, bei so viel harter Arbeit werden die Muskeln sehr schnell sehr verspannt, doch es ist immer ein guter Schmerz, und ich kann es auch langsam angehen lassen. Aber es ist nicht so, als würde ich irgendwelche Aggressionen an ihnen auslassen, obwohl eine solche Arbeit auch meinerseits einiges an Muskelkraft braucht. Aber ich bin ein ausgebildeter Therapeut, ich tue ihnen ja nicht absichtlich weh. Ich freue mich, wenn ich ihnen helfen kann."
Was sind die Vorzüge von Massagetheraphie?
„Insbesondere für Leistungssportler ist es wichtig, dass ihre Muskeln gesund und kräftig bleiben. Es macht die Muskeln und Sehnen flexibler, und regt Blutfluss an. Bei müden oder verletzten Muskeln löst es die Anspannung und möglichen Schmerz, und kann helfen, den Blutdruck niedrig zu halten. Es kann außerdem, und das ist insbesondere wichtig, wenn man die meiste Zeit auf einem Besen verbringt, mit der Körperhaltung helfen, und mit einer korrekten Körperhaltungen sind Steifheit und Schmerzen ebenfalls bestens vorzubeugen. Aber wie bereits gesagt ist Massagetherapie nicht nur für den Körper. Es ist sehr entspannend und stress-lindernd sein, es senkt das Stresshormon Kortisol im Körper und hilft ihm, sich wieder zu regenerieren. Nach einer Massage fühlen sich die meisten tiefenentspannt, gut gelaunt und meist längerfristig energiereicher."
Meinen Sie, Spieler die regelmäßig zur Massagetherapie gehen haben eine bessere Chance auf dem Spielfeld?
„Absolut. Gesunde Muskeln sind Muskeln, die zu Höchstleistungen bereit sind, und auch reduzierter Stress hilft den Spielern, sich ganz auf ihr Spiel zu konzentrieren. Ich würde jedem, der es ernst meint mit dem Sport, empfehlen, sich regelmäßig massieren zu lassen."

Wenn sich die Spieler entspannen, vertrauen sie Ihnen dann auch manchmal Dinge an, die nicht an die Öffentlichkeit gelangen dürften?
„Ja, aber ich kann ihnen leider nicht verraten, was. Ich genieße das vollste Vertrauen meiner Klienten, und das soll so bleiben, deshalb sind meine Lippen versiegelt."
Verständlich. Vielen Dank für das Interview!

30.09.2001, ROY WILLISBURGH



 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.10.2018 00:01.

QuidditchLe...

-, Männlich

  Anfänger

Beiträge: 48

Quidditch League — 15. Ausgabe: September

von QuidditchLeague am 30.09.2018 23:57

QUIDDITCH LEAGUE
15. AUSGABE: SEPTEMBER

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Quibbler

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Beiträge: 58

Re: Quibbler, Fünfzehnte Ausgabe (September)

von Quibbler am 30.09.2018 23:30

traumdeutung

traumdeutung 
mit madame desdemona moonfall

Träume, die Bilder, die das Unterbewusstsein – oder in manchen Fällen eine Gabe – entscheidet, uns zu zeigen, können sehr aufschlussreiche Hinweise über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft beinhalten. Doch auch vergangene Leben, mögliche Zukünfte und andere Universen können in Träumen erscheinen. Nur wenige kennen den Schlüssel, um den wirren, unreal scheinenden Träumen, die Wahrheit zu entlocken. Des Klitterers eigene Seherin, Sternexpertin und Traumdeuterin Madame Desdemona Moonfall, hat die Antworten auf all Ihre Fragen zu der Bedeutung Ihrer Träume:

"Liebe Madame Desdemona,
in der letzten Woche hatte ich jede Nacht einen und denselben Traum. Er ist nicht sonderlich gruselig, eigentlich ist er sogar recht unterhaltsam, aber ich wundere mich, was es wohl damit auf sich hat.
Der Traum beginnt in einem weiten Kornfeld, ich weiß, dass ich komplett alleine bin. Ich stehe einfach da, es ist weder Nacht noch Tag, doch der Wind weht durch meine Haare. Dann will ich los laufen, aber der Boden ist nicht fest, und ich sinke ein wie in Wasser. Dann bin ich Unterwasser, und alles ist verschwommen, bis ich an die Oberfläche gelange, und zu einer Insel mit einem schwarzen Sandstrand schwimme. Dort ist eine Schnecke, die mich darum bittet, ihr zu folgen. Sie kommt aber viel zu langsam voran, weshalb ich sie überhole, und alleine in den Wald gehe. Dort ist die Küche meiner Eltern. Mein Vater steht darin und kocht summend Spaghetti. Er tut mir einen Teller auf, doch die Spaghetti sind aus Stein und Sand, und schmecken nicht gut. Dann kommt ein fliegender Hai und fängt mich mit seinen Krallen, und trägt mich zu der Mitte der Insel, wo er mich in einen Vulkan wirft. Bevor ich in der Lava landen kann, wache ich auf."
– Eliana V., 23, aus Liverpool

Liebe Eliana,
die Natur, in der du dich die meiste Zeit deines Traums befindest, ist ein Zeichen von Freiheit. Insbesondere das Feld, in dem du dich anfangs befindest, zeigt, dass dir alle Möglichkeiten offen sind, nichts steht dir im Weg, aber das heißt auch, dass du alleine einen Weg antreten musst, etwas, das dir Angst bereitet, obwohl da nichts ist, was dich zurück hält. Deine Zukunft ist klar, aber du kannst – oder willst – sie nicht sehen, du hast Angst vor dem, was du sehen wirst. Schwarz ist die Farbe des Todes, aber schwarzer Sand ist meist voll Basalt, ein Mineral das von Mars und Mond kommt und starke Kräfte hat. Du weißt also nicht, wie stark du bist, und interpretierst gerne alles negativ. Die familiäre Situation in der Küche deiner Eltern erinnert dich an die Vergangenheit, doch in Wahrheit handelt es ich bei diesem Bild um die Zukunft; dein Vater ist ein Zeichen für etwas, das geschehen wird, Nudeln, je nach ihrer dicke, bedeuten ein finanzieller Verlust. Je dicker die Nudel, desto geringer der Verlust... Spaghetti als dünnste Nudel steht hier also für das schwerste Schicksal. die steinerne Konsistenz der Nudel bedeutet, dieser finanziellen Abstieg ist langfristig. Von einem Greifvogel gefangen zu werden bedeutet jedoch Hilfe, ein Hai anstatt eines Vogels bedeutet jedoch, dass du diese Hilfe nicht als solche Erkennen wirst. Auch der Vulkan scheint ein Omen von Katastrophe zu sein, aber eigentlich ist es ein Zeichen von Neuanfang und Neugeburt. Also kann man deinen Traum so deuten, dass du nicht weißt, was dir deine Zukunft bieten wird, und es wird einige Schwierigkeiten geben, insbesondere im finanziellen Bereich, doch unerwartete Hilfe wird dich auf den richtigen Pfad bringen und dir einen Neustart ermöglichen.
Deine

Madame Desdemona


30.09.2001, madame desdemona moonfall

 

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Quibbler

-, Männlich

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Beiträge: 58

Quibbler, Fünfzehnte Ausgabe (September)

von Quibbler am 30.09.2018 23:25

                              T H E


F Ü N F Z E H N T E  A U S G A B E  ( S E P T E M B E R )

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DailyProphet

-, Männlich

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Beiträge: 80

Re: Daily Prophet: Ausgabe 15, September

von DailyProphet am 29.09.2018 03:54

LOKALES

DIE MIT DER BAUMRINDE SPRICHT
Neue Methoden im Zauberstabholzanbau

Der Zauberstab ist eines der wichtigsten, wenn nicht das wichtigste Besitztum einer jeden Hexe und eines jeden Zauberers. Die Verbindung zwischen dem Zauberstab und seinem Besitzer ist stets einzigartig und beruht auf einer ganz eigenen Magie, die immer noch viele Geheimnisse birgt, obwohl sie so alt ist wie die Zauberei selbst. Meist besitzen allein die Zauberstabmacher Zugang zur hochkomplexen Wissenschaft der Zauberstabkunde. Das müssen sie auch: Es bedarf einiges an Wissen und Erfahrung, um aus den verschiedensten Komponenten einen perfekten, in sich stimmigen Zauberstab herzustellen, der dann im Laden auf seinen ausgesuchten Zauberer oder seine ausgewählte Hexe wartet.
Dabei spielt auch die Qualität der einzelnen Komponenten eine große Rolle. Viele Zauberstabmacher schwören auf bestimmte Kernmaterialien oder Hölzer und haben nur wenige, aber dafür vertrauenswürdige Anlieferer, mit denen sie bereits seit Jahren zusammenarbeiten. Einer der größten Produzenten für Zauberstabholz in Großbritannien, der unter anderem Holz für die Zauberstäbe von Ollivanders anbaut, Axeford Woods, testet nun eine neue, innovative Methode, die für ein schnelleres Baumwachstum bei gleichbleibender oder sogar besserer Holzqualität sorgen soll. Die Baumfarm, die sich am Rande des Forest of Dean befindet, beschäftigt dafür seit Kurzem die selbst ernannte „Baumflüsterin" Tracey Treemond. Treemond, die nach eigenen Angaben bereits zu Hogwartszeiten besondere Freude am Fach Kräuterkunde hatte, hat ihre Leidenschaft nach ihrem Schulabschluss zum Beruf gemacht und wurde Magibotanikerin. „Was mich an Pflanzen einfach schon immer fasziniert hat", gibt sie im Interview an, „ist der Frieden, in dem sie miteinander leben. Pflanzen sind nicht gierig oder niederträchtig. Sie nehmen bloß, was sie zum Leben brauchen und versuchen, die Harmonie der Natur aufrechtzuerhalten. Das ist doch schützenswert." Am meisten konnte sie sich aber schon immer für die größten aller magischen Pflanzen begeistern. „Bäume sind so bedeutend für unsere Gesellschaft! Sie können so wahnsinnig alt werden und haben uns so viel zu erzählen! Wir müssen nur hinhören. Unser Schicksal ist sehr eng mit ihnen verbunden. Gerade in der Besen- und Zauberstabproduktion wäre das Fehlen von Bäumen undenkbar. Die ganze Zaubererwelt käme zum Stillstand, wenn wir kein Holz mehr hätten. Und deshalb ist es wichtig, die Bäume, die wir haben, gut zu behandeln und ihnen die beste uns mögliche Pflege zukommen zu lassen. Nicht umsonst sind Bäume ein Symbol für das Leben. Jedes Leben, ob botanischer oder zoologischer Art, verdient Respekt."
Wie Treemond berichtet, habe sie seit ihrer Kindheit eine enge Verbindung zu den Giganten der Magibotanik. Der Baum, der bei ihren Eltern im Garten gewachsen sei, wäre der erste gewesen, der von ihrer besonderen Art der Zuwendung profitierte. „Es war eine Esche. Sie war dabei zu sterben, als ich ihre Hilfeschreie zum ersten Mal wahrnahm. Ich lag oft unter dem Baum im Schatten und eines Nachmittags, da war ich etwa vierzehn, habe ich auf einmal gespürt, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Als ich meine Hand auf ihre Rinde legte, konnte ich fühlen, wie der Baum um sein Leben kämpfte. Und als ich mich weiter anstrengte, verstand ich plötzlich, was sie mir mitteilen wollte. Seither kann ich die Energien, die die Bäume aussenden, unterscheiden und übersetzen." Damals hatte ein regionaler Heiltrankhersteller seine Zaubertrankreste in einem Bach in der Nähe von Tracey Treemonds Elternhaus entsorgt, von dem nicht nur die Esche der Treemonds, sondern auch viele andere Pflanzen und auch einige Tiere ihr Wasser bezogen. (Der Tagesprophet berichtete.) Erst durch Treemonds botanische Instinkte konnte dieser Umweltskandal aufgedeckt und sein Verursacher zur Rechenschaft gezogen werden. Die Esche konnte dank der jungen Tracey mithilfe eines Gartenzaubers und etwas Drachendung wieder gesund gepflegt werden. Doch danach hörte Treemond nicht auf, mit den Bäumen in ihrer Umgebung zu kommunizieren, im Gegenteil. „'Jetzt erst recht', dachte ich mir. Das Leid, das die Esche erleiden musste, und das offenbar niemand außer mir wahrnehmen konnte, wollte ich anderen Bäumen ersparen. Deshalb beschloss ich, Magibotanikerin zu werden und Pflanzen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können." Die junge Hexe ging auf Reisen und studierte Magibotanik auf der ganzen Welt, ehe sie vor wenigen Jahren nach Großbritannien zurückkehrte. „Es gibt unsagbar viele verschiedene Pflanzenarten auf der Welt, die alle unterschiedliche Bedürfnisse und Umweltansprüche haben. Dazu kommen die verschiedensten Pflegetechniken, die überall auf der Welt eingesetzt werden. Ich wollte und will immer noch herausfinden, wie ich einer jeden Pflanze ein perfektes Leben ermöglichen kann."
Um ihre Forschungen voranzutreiben, setzte sie sich mit Axeford Woods in Verbindung, ursprünglich um an deren Bäumen einige Studien durchzuführen. „Zauberstabbäume sind eine ganz eigene Kategorie in der Magibotanik. Sie müssen strengen Ansprüchen gerecht werden und werden bei der Ernte oft stark belastet. Zauberstabholz ist eben etwas Besonderes." Doch sowohl Tracey Treemond, als auch die obersten Baumwärter von Axeford Woods erkannten schnell, dass Treemonds baumfreundliche Studien einen positiven Nebeneffekt hatten. „Uns schien, als würden die Bäume plötzlich schneller an Größe zunehmen und als würden die Wunden, die wir ihnen zur Entnahme des Zauberstabholzes zufügen, schneller verheilen", gibt Carter Carpenter, der leitende Baumwärter der Baumschule an. Als er darauf angesprochen wird, wieso er bei den Bäumen von „Wunden" spricht, als handle es sich um Menschen, muss er lachen. „Das ist Traceys Schuld. Sie hat uns alle damit angesteckt. Wir sehen die Bäume tatsächlich ein wenig anders, seitdem sie mit uns zusammenarbeitet." Auch die Farmführung war schnell von den Vorteilen, die Treemonds Arbeit für ihr Unternehmen mit sich brachte, überzeugt und stellte sie als Baumflüsterin ein. Seither kümmert sie sich intensiv um die Bedürfnisse der Zauberstabbäume von Axeford Woods. Ihre Forschungen will sie deshalb aber nicht unterbrechen. „Ich werde nie aufhören, mich für Magibotanik zu interessieren, und es auch nie aufgeben, das perfekten Pflegeprogramm für jede noch so unbedeutend scheinende Baumart herauszufinden."
Ob sich diese innovative und zugegebenermaßen etwas außergewöhnliche Pflegetechnik für Bäume in der britischen Besen- und vor allem in der Zauberstabholzproduktion duchsetzt, bleibt abzuwarten. Das Holz der betroffenen Bäume war bislang noch nicht erntereif und daher ist noch nicht bekannt, welche Auswirkungen Treemonds Fürsorge auf die Zauberstäbe hat, die aus diesem speziellen Holz gefertigt werden. Axeford Woods zeigt sich jedoch sehr zuversichtlich.

29.09.2001, LEXI M. DAVIES

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DailyProphet

-, Männlich

  Anfänger

Beiträge: 80

Daily Prophet: Ausgabe 15, September

von DailyProphet am 29.09.2018 03:51


THE DAILY PROPHET
Ausgabe 15                                   SEPTEMBER

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Valea

31, Weiblich

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Appleby Arrows Quidditchspieler Treiber Hogwarts Hufflepuff Abschluss Reinblut Neutral Okklumentik

Beiträge: 21

Re: Duschen der Appleby Arrows

von Valea am 22.09.2018 21:48

Obwohl ich wusste, dass schon lange alle fort waren, schlich ich so leide wie möglich über das Trainingsgelände. Willow lief zielstrebig vor mir her, als wüsste sie besser als ich, wo wir jetzt hin mussten. Es war so dunkel, dass ich nur ab und zu ihre Augen aufblitzen sah. Meine Katze verschwand vor mir im Gebäude und ich folgte ihr.
Wo genau sie jetzt abgeblieben war, wusste ich nicht, aber da sie schlau war, würde sie sich einfach ein ruhiges Plätzchen suchen und dort dösen.
Mein Weg führte mich zuerst in die Umkleiden, wo ich meine Tasche abstellte. Zum Glück kannte ich mich hier so gut aus, dass ich kein Licht brauchte. Allerdings ließ ich dann doch die Spitze meines Zauberstabes erglimmen, um meine Tasche auszupacken. Die Tasche ohne Boden ermöglichte es mir, sehr viel mitzunehmen. Ein Kissen, eine Decke, eine Isomatte... Ich legte alles auf eine der Bänke und zog dann Duschbad, Shampoo und Handtuch heraus. So bewaffnet huschte ich dann doch nochmal unter die Dusche um den Tag von mir zu waschen. Während das warme Wasser über meinen Rücken lief, hätte ich mich eigentlich entspannen können, aber stattdessen überschlug ich nochmal die Zahlen im Kopf. Das Haus hatte nicht einmal die Hälfte der unbezahlten Rechnungen beglichen und alles, was mir hinterlassen worden war, hatte auch gerade so gereicht, um ein Viertel der Schulen abzuzahlen. Selbst wenn ich so weitermachen würde wie bis her – ohne festen Wohnsitz durch die Gegend zu pilgern – und mit einem Einkommen als Treiberin, würde es noch Monate beziehungsweise Jahre Dauern, bis ich alles zurückgezahlt hatte, was mein Vater verspielt hatte. Oder was auch immer er mit unserem Geld getan hatte. Ich seufzte und wusch auch den Rest Shampoo aus meinen Haaren. Ich musste mir irgendetwas einfallen lassen, denn so war es weder für Willow, noch für mich wirklich angenehm. Ich trocknete meine Haare so gut es ging und hatte mich gerade angezogen – eine einfache graue Baumwollshorts, ebenso graue Kuschelsocken und das viel zu große Arrows Shirt meines Bruders dienten als mein Schlafanzug – als ich ein Geräusch vernahm. „Willow?" flüsterte ich, doch als etwas weiches plötzlich um meine Beine strich, wusste ich, dass sie es nicht gewesen war. Vorsichtig und leise schlich ich zurück in die Umkleide und presste mich neben der Tür an die Wand. Wer auch immer da war würde bestimmt gleich wieder gehen. Augenblicklich fragte ich mich, wer das wohl war. Meine Katze war hier, meine Teamkollegen schon lange fort und die Putzkräfte müssten auch schon lange fertig sein... Also, wer war das?! Falls es ein Gegner war, der die Bälle manipulieren wollte, würde er hier kein Glück haben. Außerdem wurden diese vor jedem Einsatz gründlich kontrolliert. Vielleicht hatte ja auch einfach nur ein Fan einen Weg hier herein gefunden? Dann wäre es allerdings noch unglücklicher, wenn er mich entdecken würde. Wie ich das erklären sollte, wüsste ich beim besten Willen nicht. Niemand wusste, dass ich kein Geld mehr besaß. Nicht einmal meine Freunde. Es war einfach zu demütigend.
Ein Mal dachte ich, die Schritte würden sich entfernen, aber dem war nicht so. Die Person schien etwas zu suchen. Glücklicherweise hatte ich die Dusche getrocknet und damit meine Spuren verwischt. Eigentlich hatte ich das ja getan, um später nicht ausversehen mit Socken voll in nasse Bereiche zu treten, aber das kam mir jetzt sehr gelegen.
Die Versuchung, einfach um die Ecke zu linsen war recht groß, aber ich wollte nicht erwischt werden und dieses Bedürfnis siegte. Meine Katze hatte ihre Neugierde leider nicht so gut im Griff. Sie tapste über mein 'Bett', stakste dann auch noch über meine Sporttasche, was in dem leisen Raum ein ziemlich lautes Geräusch verursachte, und huschte dann zu mir. Ich nahm die graue Katze vorsichtig auf den Arm und hielt dann wieder die Luft an. Willow hingegen schnurrte friedlich. Das bedeutete, dass sie die Person kannte oder? Sonst wäre sie nicht so entspannt... Die Stimme, die ich vernahm, bestätigte meine Vermutung. Ravi. Verdammt.
Ich rührte mich weiterhin nicht, denn mir war immer noch keine plausible Erklärung für mein Hiersein eingefallen.
Das er fragte, ob er hereinkommen durfte, brachte mich zum Schmunzeln. Allerdings bedeutete das auch, dass er nicht hereinkommen würde, wenn niemand etwas sagte, oder? Diesen Gedanken konnte ich leider nicht zu Ende denken, da sich Willow ohne Vorwarnung aus meinen Armen wand und zu Ravi tapste. Sie maunzte leise und lief zu ihm. Verdammt. Ob er sie erkennen würde? Warum musste meine Katze ihn auch so sehr mögen? Vielleicht würde er sie ja gar nicht erkennen? Für jemanden, der sie nicht täglich sah, sah sie aus wie jede andere graue Katze, bis auf das Halsband, an dem ein Anhänger mit einem Blitz befestigt war. Ich presste mich näher an die Wand und hielt die Luft an in der Hoffnung, meine Katze würde mich nicht verraten. Wenn mich meine Ohren nicht täuschten, war Willow schon durch die Tür verschwunden und nun in Ravis Sichtweite. Vielleicht dachte er auch, ich hätte sie hier vergessen? Allerdings war Willwo eine Katze, die nicht viel vom Leben außerhalb der Wohnung hielt, weswegen ich sie nie irgendwo mithin nahm... Dass ich nun keine Wahl gehabt hatte, konnte ich ja niemandem erzählen. Bei Merlin war das kompliziert!


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Ravi

32, Männlich

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Wimbourne Wasps Quidditchspieler Treiber Hogwarts Slytherin Abschluss Halbblut Gut Seher

Beiträge: 28

Re: Duschen der Appleby Arrows

von Ravi am 19.09.2018 21:57

Es war mehr als nur die Tatsache, dass ich mich sozusagen in die Höhle des Feindes begab, dass ich so spät auf dem Traingsgelände der Appleby Arrows unterwegs war. Nicht, dass ich Angst vor unseren Gegnern hatte, bitte. Ich wollte lediglich nicht hier gesehen werden, wenn ich hier nicht gesehen werden sollte, also immer, wenn wir nicht gerade ein Spiel gegen unsere Erzrivalen hatten. Doch das war es eben nicht, weshalb ich nicht hier ertappt werden wollte, oder zumindest nicht nur. Es war auch der Fakt, dass ich hier war, um nach etwas zu suchen, was ich nach unserem gewonnenen Spiel hier liegen lassen haben musste... Und dieses Etwas war ein Talisman. Ein Anhänger, der mir mein Vater auf meinen Schulabschluss geschenkt hatte, Jahre vor seinem Tod. Mir war es irgendwo peinlich, wie viel mir an dem Anhänger lag, selbst wenn es nicht unüblich für Sportler war, ein bisschen abergläubisch zu sein. So war ich nicht. So wollte ich nicht sein. Ich kam mit meiner Fähigkeit, in die Zukunft blicken zu können, schon genug, nun ja, komisch rüber. Da musste niemand erfahren, dass ich einen Talisman besass. Erst recht nicht die Spieler der Arrows.
Merlin sei Dank sah das Gelände schon von weitem sehr verlassen aus, und auf dem Weg in die Umkleiden der Männer begegnete mir niemand. Auch die Umkleide selbst war leer, was mir ganz recht war – es wäre viel peinlicher gewesen, jemanden hier drin anzutreffen. Ravi Meachum auf der Suche nach seinem Talisman in den Arrows-Garderoben war definitiv keine Schlagzeile, die ich sehen wollte. Auf verdammt nochmals keinen Fall.
Ich suchte bestimmt zehn Minuten, doch mein Anhänger war unauffindbar. So sehr ich auch suchte, ich fand ihn nicht, und das machte mich unruhiger, als ich es gerne hätte. Was, wenn ihn jemand mitgenommen oder gar fortgeworfen hätte? Was, wenn der Finder des Anhängers herausfand, dass dieser mir gehörte. Merlin. Ich hatte für einmal nicht über etwas geträumt, bevor es passiert war, und in jeder anderen Situation hätte ich diese Tatsache genossen, doch nun wünschte ich mir schon fast, irgendwas hätte mir verraten, wo ich den Anhänger finden würde.
Ich fluchte leise vor mich hin und suchte weiter. In die Duschen warf ich nur einen kurzen Blick, und auch hier würde ich nicht fündig. Also musste ich wohl oder über zurückkommen, wenn jemand hier war, und nach dem Talisman fragen. Oder ihn vergessen und so tun, als ob ich nie hier gewesen wäre. Ich wusste echt nicht, welche der beiden Option schlimmer war. Jedenfalls, es war hoffnungslos, hier weiterzusuchen, das war mir bewusst. Ich sollte nach Hause gehen und mir den Kopf darüber zerbrechen, was ich als nächstes tat.
Doch etwas hielt mich hier. Irgendein mir unerklärlicher Grund liess mich herumtrödeln und nochmals in jede Ecke der Duschen nach dem Anhänger sehen. Es war nicht das erste Mal, dass mir etwas in der Art passierte – ich nahm an, dass es mit dem dritten Auge zusammenhing, dass ich manchmal Instinkte hatte, die schlussendlich meistens zur richtigen Sache führte. Jedoch nahm ich nicht an, dass dieser Instinkt heute etwas Gutes bedeutete, und einen Augenblick später bestätigte sich diese Vermutung. Von der anderen Seite der Tür, die in die Damenumkleide führte, ertönte ein Rascheln. Also war ich doch nicht alleine. Nicht ganz jedenfalls. Verdammt. Ich wollte mich umdrehen und weggehen, doch erneut hielt mich etwas davon ab, und stattdessen machte ich sogar meinen Mund auf, um etwas zu sagen. «Hallo? Ist da jemand?» Ich hätte mich dafür verflucht, wenn ich nicht noch einen Funken Hoffnung hätte, dass mein Körper doch wusste, wie er das Richtige zu tun hatte, wie er es schon so viele Male getan hatte – weswegen ich auch den Reflex zuliess, auf die Tür zuzugehen.
Etwas sagte mir, dass ich die Tür öffnen sollte, doch das konnte und würde ich auch nicht tun. Es war die merlinsverdammte Damenumkleide, und wer auch immer sich so spätabends noch dahinter verbarg, wollte wahrscheinlich genauso wenig dabei erwischt werden wie ich, weswegen es umso dümmer gewesen war, der Person zu signalisieren, dass ich hier war. Und trotzdem drehte ich mich immer noch nicht um. Das konnte ich, ganz ehrlich, auch nicht mehr tun, wenn diese Person schon von mir wusste. Aus der Zeit, in der man an Türen klopfte und dann weglief, war ich schon lange raus.
«Wer auch immer so spät noch hier ist... Kann ich reinkommen? Oder ist das... Gerade... Unangebracht?» Merlin. Hoffentlich war es keine Spielerin, sondern eine Putzhexe oder etwas in der Art. Diese kleine Expedition meinerseits wurde mir von Sekunde zu Sekunde peinlicher, und ich konnte alles, was ich gerade getan und gesagt hatte, nicht mehr rückgängig machen. Leider. Gerade hätte ich liebend gerne die Uhr um ein paar Stunden zurückgedreht, um einfach zuhause zu bleiben und eine Eule an das Management der Arrows zu schicken. Doch das konnte ich nicht, und nun musste ich diese verdammt undurchdachte dumme Idee wohl oder übel ausbaden...

 
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