Quibbler, Sechste Ausgabe (Dezember)
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Re: Quibbler, Sechste Ausgabe (Dezember)
von Quibbler am 27.12.2017 00:20horoskope
horoskop: dezember
STEINBOCK
23.12. - 22.01.
Im Dezember ereilt den Steinbock ein grausames Schicksal, welches einen seiner Liebsten von ihm nehmen wird, womöglich ein geliebtes Haustier oder einen Gegenstand. Diesem Verlust ist nicht auszuweichen, jedoch besteht die Möglichkeit, ihn zu lindern, indem man seine Wertgegenstände zum Schutze vor den Mondstrahlen mit reinem Kürbiskernöl einreibe und diese in der Toilette vor dem Badespiegel platziere. Wenn man nun zur abendlichen Gesichtskur vor dem Spiegel steht, ließe man die folgenden Worte zu seinem eigenen Spiegelbild verlauten: „Drei kleine Enten kauen wütend einen Baum" und beträufele dann die Wertgegenstände mit weiterem Öl, um die dünne Schicht aufrecht zu halten. So besteht die Möglichkeit auf eine Vorwarnung, welcher Gegenstand dem Steinbock entrinnen wird.

WASSERMANN
20.01. - 18.02.
Der Wassermann hat eine ruhige und entspannte Zeit vor sich, es wird alles nach Plan laufen und auch das Weihnachtsfest wird ein wunderbares Erlebnis mit der Familie, welche sich vereint, um gemeinsam zu feiern und zu lachen. Er steht unter dem vollen Schutz des Mondes, welcher seinem Schützling mit weichem Licht bescheint und ihm so sein Wohlwollen mitteilt. Sollte dem Wassermann im Dezember trotzdem etwas widerfahren, was merkwürdig oder ungut sei, so möge er lediglich zu seiner Familie zurückfinden und alle womöglich aufkommenden Streits beseitigen, um wieder in vollkommener Harmonie mit seiner Umwelt die Feiertage zu verbringen.

FISCHE
18.02. - 20.03
Durch die Macht des Mondes wird auch der Neumond im Dezember besonders kraftvoll sein, allerdings deutlich ungutes verheißen. Die Fische stehen in diesem Monat unter dem Einfluss des Neumondes und ihnen ist nicht zu trauen. Sie mögen womöglich lügen und verraten, selbst wenn sie im sonstigen Verlauf des Jahres zu guten Menschen gehören. Sollten sie also ihrer Umwelt kein Leid antun wollen, ist zu raten, dass sie sich ein Gespräch bei einem erfahrenen Seher suchen, welcher zu weiteren Anweisungen bereit ist. Dazu könnte zum Beispiel die Seherin Mademoiselle Blenkiáyes gehören, welche bei Zeiten der Redaktion des Klitterers einen Besuch abstattet und extra für das Wohlsein der Fische den ganzen Dezember anwesend sein wird.

WIDDER
20.03. - 20.04.
Der Widder sollte sich im Dezember von sämtlicher Art Magie fernhalten. Man besuche beispielsweise Muggelverwandte oder miete sich ein gemütliches Hotel fernab der Magierwelt, denn der Widder steht im Schatten des Sternzeichens, welches aufgrund der ungünstigen Konstellation ein böses Omen auf die Kraft des Mondes wirft und diese vom Widder fernhält. Sämtliche selbst und von Fremden gewirkte Zauber werden in diesem Monat keine Wirkung zeigen oder sie verfehlen, weshalb der Widder sich der Magie zumindest für diese kurze Zeit entsagen sollte.

STIER
20.04. - 21.05.
Der Stier wird beruflichen Erfolg erfahren, entweder durch eine Beförderung oder ein Geschehnis, das seinen Eindruck bei den Kollegen um Einiges ins Positive steigern wird. Jedoch sollte er sich in Acht nehmen, nicht zu übermütig mit diesem Erfolg umzugehen, denn sonst könnte es passieren, dass sich all sein Glück in ein furchtbares Gegenteil umkehrt und er seine Arbeit sogar verliert.

ZWILLING
21.05. - 21.6.
Im Dezember erwartet den Zwilling ein Wiedersehen mit einem lang vermissten Freund, welcher ihn mit einer Überraschung begrüßen wird. Jedoch muss er auch aufpassen, denn sollte er diesem Freund ohne eine Brosche an seinem Umhang entgegentreten, die das Logo des kleinen Geschäfts „Ruhelose Stille" in Cardiff trägt (nein, das wird nicht von uns geführt!), so wird dieser geliebte und vermisste Freund ihn nicht erkennen. Es ist also zu empfehlen, dieses Geschäft aufzusuchen und dort sofort eine solche Brosche zu besorgen, die diese rein zufällig im Dezember im Angebot haben.

KREBS
21.06. - 23.07.
Der Dezember ist eine aufregende Zeit für den Krebs, jedoch in positiver Richtung: er wird ein neues Hobby entdecken und ein ausgezeichnetes Weihnachtsfest feiern, bei dem allersing bei der Vorbereitung alles schief gehen wird. Sollte er dies nicht wollen, so besteht die Möglichkeit, sich eine Karotte in das linke Ohr zu schieben und sich auf grünen Kunstrasen zu legen, um dort einen...Grasengel (analog zum Schneeengel) zu machen, so wird der Vorbereitungsstress gemildert, jedoch auch das Fest selbst wird eine weniger intensive Erfahrung sein.

LÖWE
23.07. - 23.08.
Im Angesicht des Mondes wird der Löwe im Dezember seine Ehre verlieren, denn er wird möglicherweise ein Verbrechen begehen, welches Auswirkungen auf sein komplettes Schicksal haben wird und sein Leben maßgeblich beeinflussen könnte, etwa durch eine Gefahr, die seitens der Opfer seiner Verbrechen oder deren Haustiere ausgeht. Um diese Tat zu verhindern ist es dem Löwen eine Option, all sein Reichtum an einen fremden Bettler zu spenden, sollte dieser drei winzige Minimuffs besitzen, denn dieser Bettler könnte in Wahrheit ein Gesandter sein, welcher unter dem Bann des in diesem Monat sehr starken Mondes steht und welcher die Kraft beeinflussen und das dunkle Schicksal des Löwen abwenden könnte.

JUNGFRAU
23.08. - 23.09.
Die Jungfrau wird eine Krankheit erleiden, die ihr Ausmaß am Höhepunkt finden wird, wenn die Jungfrau selbst am angreifbarsten ist. Um sich vor diesem Moment zu hüten ist es zu empfehlen, viel Zeit mit der Familie und mit Freunden zu verbringen und diese nicht etwas allein in den Urlaub fahren zu lassen, denn sobald die Jungfrau sich von ihrer Familie entfernt, wird sie von dem Unglück der Krankheit heimgesucht werden. Jedoch wird ebendiese Krankheit schneller überstanden sein, sollte man sich in der Nähe eines Fabelwesens befinden.

WAAGE
23.09. - 23.10.
Die Waage findet in diesem Monat des Mondes erneut ihr Gleichgewicht, jedoch nicht in der Ruhe, sondern in der Aufregung. Eine Abenteuerlust und Erkundungsfreue zeugt von dem Wunsch, sich auf Reisen zu begeben und das Weihnachtsfest in einer fremden Kultur zu erleben. Ein Bedürfnis, dem jede Waage in diesem Monat nachgehen sollte und auch bedenkenlos kann, sofern sie sich vor den düsteren Strahlen des Neumonds hütet, welcher in diesem Monat das Unheil selbst bedeutet.

SKORPION
23.10. - 22.10.
Reichtum und Macht werden dem Skorpion zu den Feiertagen zu Füßen gelegt, jedoch nur sofern er zum vierten Tage des Monats, zur vierten Stunde der Nacht präventiv eine Schale mit reinem Wasser vorbereitet und diese auf der Türschwelle platziert, sowie darauffolgend jedes Mal, wenn er das Haus zu verlassen gedenkt einen Schluck aus der Schale nehme und daraufhin die Worte: „Gutes Wasser" verlauten ließe, um dem Leben und dem Wasser seine Würde zu bekennen. Er möge reich beschenkt werden, doch hüte er sich davor, die Schale gänzlich zu leeren, oder gar umzustoßen. Vorsicht ist geboten.

SCHÜTZE
22.11. - 22.12.
Der Schütze ist noch immer auf der Suche, doch leider weiß er nicht, wonach. Jedoch wird er in diesem Monat seinem Ziel begegnen, auch wenn er dies nicht sofort bemerkten möge, er wird es im Nachhinein erfahren. Sollte er nach einer ungewöhnlichen Begegnung ein Huhn lebendig rupfen und es mit sich in seinem bette schlafen lassen, so wird ihm der kräftige Mond in dieser Nacht Visionen von genau dem Senden, dem er bereits begegnet ist, und wonach er gesucht hatte. Dieser Fund wird dem Schützen jedoch weiterhin fern bleiben, bis er sich schließlich davon losgibt. Dann wird er ihm erneut unter die Augen treten und für immer sein bleiben.
26.12.2000, madame desdemona moonfall
Re: Quibbler, Sechste Ausgabe (Dezember)
von Quibbler am 23.12.2017 01:11verschwörungstheorien
das leben und leiden des obitus impexMan kennt ihn als einen der größten Künstler in der Geschichte der Zauberei, welcher einige geniale Durchbrüche in der Kunstansicht der Zaubererwelt erzielte und gleichzeitig Werke schuf, die durch ihre besondere, magische Ausstrahlung derart einzigartig waren, dass er zweifelsohne auch nach seinem Tod in seiner Kunst und dem Gedanken, den er in unsere Köpfe pflanzte, weiterlebt. Natürlich geht es hier um den allseits bekannten Obitus Impex, welcher am gestrigen Abend gegen zweiundzwanzig Uhr vom Leben schied, indem er in seiner Wohnung in der Nähe von Kinsale in einen friedlichen Schlaf sank, aus dem er nicht mehr erwachen sollte. Nun, zumindest ist dies die unrealistische Geschichte, die einem die normalen Informationsmedien aufzutischen versuchen, doch der Klitterer wagte einige Blicke hinter die Kulissen: Mit Erfolg.
Bereits durch oberflächliche erste Ermittlungen ließ sich feststellen, dass der Tod des eigentlich erst mittelalten Herrn keinesfalls ein natürlicher Tod war, denn man fand Reste einer Kürbissuppe in einem Topf auf dem Küchentisch und Spuren von Eindringlingen im Gebäude. Doch wer sollte ein Motiv zu so einem Mord haben, und vor allem wieso? Man sagte Impex zu Lebzeiten nach, dass er einer der friedliebendsten Menschen der ganzen Welt gewesen sein soll, der nie einer Fliege etwas zuleide getan hätte, sofern sie ihn nicht bei seiner Arbeit behinderte. Doch selbst in diesem Falle hätte er der Fliege nicht den Garaus gemacht, sondern sie liebevoll mithilfe eines Glases zu einem Fenster und zurück in die Freiheit transportiert. Welcher grausame Mensch, oder welches andere Wesen hätte ein Motiv, einem solchen Manne etwas zuleide zu tun? Journalisten forschten weiter und tiefgründiger in diesem Gebiet und machten erschreckende Erkenntnisse, aus denen sich verstörende Theorien ableiten lassen.
Es ist sicher allseits bekannt, dass viele Künstler auf unglaublich viel Konkurrenz sowie schwere und zum Teil sogar unbegründete Kritik treffen. Dazu gehören wie man sich ja denken kann Leute, die die Kunst als unwürdig erachten, sie nicht als Kunst akzeptieren wollen, sich persönlich von der Kunst angegriffen fühlen oder sie sogar einfach nur hässlich finden, sowie jene Kritiker, die die Kunst nur aus Lust an der Kritik zum eigenen Vergnügen kritisieren. All dies konfrontiert einen Künstler täglich oder sogar öfter, demnach ist es nachvollziehbar, dass das Leben als ein solcher nicht einfach ist. Jedoch ohne um den heißen Brei herumzureden muss man erwähnen, dass dieser besondere Fall tatsächlich, wider alles Erwartungen rein überhaupt nichts mit Kritikern zu tun hat, sondern es sich um eine reichlich verstricktere und ernstere Lage handelt.
Obitus Impex hatte am Abend des Vorfalls beschlossen, einer Bar nahe seiner Behausung einen Besuch abzustatten, da er nach einem langen und erfolgreichen Arbeitstag einige Werke für einen sehr wichtigen und ungeduldigen Arbeitgeber fertiggestellt hatte (der werte Leser möge sich merken, dass der Arbeitgeber ungeduldig war, denn dies spielt eine wahrlich entscheidende Rolle im Laufe dieser Geschichte). Er verbrachte also den Abend mit einigen Gläsern Feuerwhiskey und somit dem Unwissen, was in seiner behaglichen Wohnung in diesem Zeitraum vorging. Denn kaum hatte er das Haus verlassen, verschafften sich womöglich einige obdachlose Zauberer durch ein offen gelassenes Fenster Zutritt zu seinem Wohnzimmer, in dem man lediglich eine Couch, einen kleinen Tisch und eine Topfpflanze in einer Ecke fand. Bei dieser Pflanze handelte es sich um eine Alihotsi, eine Pflanze, deren Blätter bei Verzehr eine unglaubliche Hysterie auslösen. Die Einbrecher wussten dies nicht, weshalb sie sich einige der Blätter sofortig aneigneten und in den Mund stopften, aus Hunger und Unwissenheit. Wieso der Künstler eine solche Pflanze in seinem Wohnzimmer zu stehen hatte, liegt nahe: Er brauchte ihren Saft, um Farben herzustellen und sich womöglich bei Zeiten mit alternativen Malutensilien zu behelfen, da die Blätter der Pflanze nicht nur giftig sind, sondern auch eine äußerst beeindruckende Form haben. So vergifteten sich also die Eindringlinge mit dieser Pflanze und erlagen auch sogleich der Hysterie, die diese Pflanze hervorrief. Sie beschlossen mit unklaren Gedanken, sich in den Keller zu begeben, wo sie sich in Sicherheit wiegten vor der unerklärbaren Angst, die plötzlich über sie hereingebrochen war.
Nur kurz nachdem diese Obdachlosen im Keller verschwunden waren, betrat ein weiterer ungebetener Gast das Haus, ebenfalls durch dieses offen stehende Fenster. Es war der Auftraggeber, welcher in der Zwischenzeit derart ungeduldig geworden war, dass er es kaum hatte abwarten können, seine Werke zu erhalten und sie direkt persönlich hatte abholen wollen. Als er die Pflanze sah, wurde ihm sofort, klar, dass jemand oder etwas hier ein Problem haben würde, auch hörte er die hysterischen Stimmen der Obdachlosen aus dem Keller, weshalb er (natürlich kannte er die Wohnung Impex' bereits etwas, immerhin hatten sie sich hier bereits getroffen) die Behausung des Künstlers nach einem Gegenmittel gegen die Wirkung der Pflanze, dem Glumbumbel-Serum suchte. Er war sich sicher, dass ein Zauberer, wie Impex, welcher stets vorsichtig und hilfsbereit war ein solches Gegenmittel besitzen sollte, im Anbetracht der Tatsache, dass die giftige Pflanze einfach im Wohnzimmer herumstand. Er durchsuchte also die kleine Küche des Mannes nach dem Serum, welcher er auch fand. Da der Auftraggeber jedoch selbst bereits einige Male das Serum hatte zu sich nehmen müssen und es als äußerst widerlich schmeckend empfand, beschloss er, es den hysterischen Besuchern im Keller etwas einfacher zu machen und mischte das gefundene Serum unter einen Rest Kürbissuppe, den er auf dem Küchentisch gefunden hatte. Eine Mahlzeit, die Impex wohl zum Mittag nicht ganz beendet und sich zum Abend aufgespart hatte. Jedoch merkte der Herr in der Küche nicht, dass die Obdachlosen aufgrund ihrer Hysterie ihn als Gefahr einstuften und deshalb hinter seinem Rücken das Haus zu verlassen beschlossen hatten. Der Auftraggeber hatte nicht vorgehabt, auf die Männer im Keller zu warten, weshalb er sich nach dieser kleinen „Wohltätigkeitsaktion" die gewünschten Werke schnappte und damit ebenfalls verschwand.
Nur wenige Minuten später traf schließlich Obitus Impex selbst wieder in seinem Haus ein, etwas angetrunken und müde setzte er sich an den Küchentisch, um sein Mittagsmahl zu beenden. Daber merkte er natürlich nicht, dass in seiner Kürbissuppe weit mehr als nur Kürbis, Kartoffeln und etwas Salz, Pfeffer und Sahne war, weshalb er den gesamten Rest verspeiste. Kurz darauf beschloss er, sich in seinem kleinen Bett zur Ruhe zu legen und fiel in einen Schlaf, aus dem er nicht mehr aufwachen sollte, da das Serum in der Suppe gemeinsam mit dem Alkohol eine Wirkung hatte, die einer Morphium-Überdosis (ein Schmerzmittel der Muggel) gleichkam und zu einem ruhigen und unbemerkten Tod führte.
Nun mag all das so klingen, als sei Impex' Tod eine Aneinanderreihung von unglücklichen Zufällen gewesen, doch das war es längst nicht. Die Journalisten vom Klitterer sind sich im Anbetracht der Lebensgeschichte des Künstlers sicher, dass der Auftraggeber mutwillig die Suppe des Künstlers vergiftete, nicht aus einer Wohltat heraus und auch bewusst genau diesen Tag als Abgabetag seiner Werke wählte, um Impex dazu zu verleiten, eine Bar zu besuchen. Es war also alles genau geplant von einem psychopatischen Mörder auf Rachezug.
Obitus Impex begegnete in seiner Jugendzeit einem Jungen namens Karthus Morbidis, welcher ihm niemals ebenbürtig sein sollte, so sehr er es sich auch wünschte. So gab es viele Konflikte zwischen den beiden Jungen, vor allem in Bezug auf die Kunst, und während Impex mit seiner Auffasung von Kunst bereits in jungen Jahren erfolgreich war, erlebte der junge Karthus eine Enttäuschung nach der anderen. Also kann man davon ausgehen, dass Morbidis beschlossen hatte, Impex irgendwann zu übertrumpfen, egal was er dafür tun müsste, und er zog sich in die Unkenntlichkeit zurück und benannte sich, um unerkannt zu bleiben, in „Robert Alitus" um, der Name des Auftraggebers, welcher das Serum in die Suppe gemischt hatte. Die restlichen Ereignisse sind ersichtlich, weshalb nun icht weiter darauf eingegangen wird. Mithilfe dieser Theorie ist es jedoch möglich, eine Erklärung für den mysteriösen Tod des Künstlers zu finden. Sie ist die realistischste und naheliegendste sowie logischste Theorie über diesen Fall, ganz im Gegensatz zu der Idee, dass Impex lediglich eingeschlafen und an Altersschwäche gestorben sei. Sollte dies dem Leser nun jedoch immer noch am Glaubwürdigsten erscheinen, hier ein Gegenbeweis: Sollte Impex eines natürlichen Todes gestorben sein, würde das bedeuten, dass er am 21.12. diesen Jahren gestorben sei, was zufällig genau das Datum ist, an dem sein damaliger Rivale Karthus Geburtstag hatte. Auch der Auftraggeber hatte genau an diesem Tag zuvor seinen Geburtstag gefeiert. Zufall? Definitiv nicht. Eher ein eindeutiger Beweis, dass es sich bei Karthus Morbidis und Robert Alitus um ein und dieselbe Person handelt. Doch selbst nun gibt es noch Beweise, für jene, die noch immer skeptisch sein sollten: Man fand einige Stunden nach Impex' Tod in der Nähe seiner Behausung eine Gruppe Obdachloser, welche ängstlich und verschreckt wirkten, als die Journalisten sie Ansprachen und bei einer Befragung aussagten, dass sie definitiv nicht in der Behausung des Künstlers gewesen waren. Eindeutig eine Lüge, um ihre eigene Sicherheit zu decken!
Somit wäre also dieser rätselhafte Fall mit der offensichtlichsten und naheliegendsten Theorie erklärt, welche man zu bieten hat und welche ebenfalls eindeutig zeigt, dass andere Medien versuchen, diesen ernsten Mordfall zu verharmlosen und zu schwächen. Sollten sie, werter Leser, Kontakt zu Robert Alitus haben oder aufnehmen können, melden sie sich getrost in der Redaktion des Klitterers. Ansonsten wünscht die Redaktion ein frohes Weihnachtsfest und gute Vorsätze fürs nächste Jahr!
22.12.2000, salome willesknee
Quibbler, Sechste Ausgabe (Dezember)
von Quibbler am 23.12.2017 00:04 T H E
S E C H S T E A U S G A B E ( D E Z E M B E R )

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